DE30752C - Vorrichtung zum selbstthätigen Umführen von Walzdraht, Bandeisen und dergl - Google Patents
Vorrichtung zum selbstthätigen Umführen von Walzdraht, Bandeisen und derglInfo
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- DE30752C DE30752C DENDAT30752D DE30752DA DE30752C DE 30752 C DE30752 C DE 30752C DE NDAT30752 D DENDAT30752 D DE NDAT30752D DE 30752D A DE30752D A DE 30752DA DE 30752 C DE30752 C DE 30752C
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- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 title claims 6
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 title claims 3
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B41/00—Guiding, conveying, or accumulating easily-flexible work, e.g. wire, sheet metal bands, in loops or curves; Loop lifters
- B21B41/06—Guiding, conveying, or accumulating easily-flexible work, e.g. wire, sheet metal bands, in loops or curves; Loop lifters in which the direction of movement of the work is turned through approximately 180 degrees, e.g. repeaters, i.e. from one stand to another
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Wire Processing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 1: Blech- und Drahterzeügüng.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. December 1883 ab.
Die Vorrichtung besteht aus einem Mittelstück F, Fig. ι, wenn dünner Draht, oder einem
solchen F1, Fig. 2, wenn Draht stärkerer
Dimension umgeführt werden soll, und aus zwei Röhren R und R1 , deren Länge und
Biegung sich nach der Entfernung der beiden mit einander in Verbindung zu bringenden
Kaliber richtet. Die Art und Weise, wie die Stücke F bezw. F1 mit den Röhren R und R1
in Verbindung stehen, ist aus der Zeichnung, Fig. i, ersichtlich. Das Mittelstück F bezw. F1
ist im wesentlichen eine eigenthümlich gebogene, an den Enden vollkommene, in dem mittleren
Theile aber auf einer Seite offene Röhre von viereckigem Querschnitt, welche auf einer verticalen
Stange mit schwerem Fufs in entsprechender Höhe vermittelst der Schraube s befestigt
wird. Auch die Röhren R R1 werden durch entsprechende Ständer getragen.
Die Umführung des Drahtes dünnerer Dimension mittelst des Stückes F erfolgt nun in folgender
Weise: Nachdem der Draht in weitem Bogen durch die Röhre R und den vorderen
Theil von F geführt ist, erfährt er bei x, indem er den Führungsmeifsel m und den
Wulst w passirt, eine scharfe Biegung, zunächst in gleichem Sinne wie bisher, und trifft nun
mit der Spitze gegen die in umgekehrtem Sinne gekrümmte Rückwand. Während des weiteren
Vorschubes nimmt nun der Draht bei dem Wulst w eine ziemlich scharfe Biegung in entgegengesetztem
Sinne zu der bisherigen an und gleitet, durch den Wulst n> stetig gegen die
glatt bearbeitete Rückwand geprefst, mit der Spitze an derselben entlang. Bei y. geht das
Führungsstück wieder in eine vollkommene Röhre über und die Rückwand nimmt hier wieder eine mit der Anfangskrümmung übereinstimmende,
der Krümmung des mittleren Theiles entgegengesetzte Krümmung an. Nachdem die Spitze des Drahtes über y hinweggegangen
ist, trifft sie gegen die über diesen Krümmungswendepunkt hinaus verlängerte Vorderwand
von F und wird nun, an dieser entlang gleitend, in das Rohr R1 und in die Einführungsbüchse
zu dem zweiten Walzenpaar bezw. in dieses letztere geführt. Soweit, d. h. bis zum Eintritt in das zweite Walzenpaar,
würde nun die Führung des Drahtes auch durch eine vollständig geschlossene Röhre haben
erfolgen können. Da aber der Draht aus dem ersten Walzenpaar mit gröfserer Geschwindigkeit
austritt, als er von dem zweiten Walzenpaar aufgenommen werden kann, so würde ein Stauchen desselben eintreten, wenn ihm
nicht in irgend einer Weise Gelegenheit zur Ausdehnung gegeben würde. Zu diesem Zwecke
ist das Führungsstück F bezw. F1 an der Aufsenseite zum Theil offen und gestattet dem
Draht, in der durch die Zeichnung angedeuteten Weise in den Hüttenraum auszutreten. Es geschieht
dies in folgender Weise: Bis zu dem Eintritt des Drahtes in das zweite Walzenpaar
hat er die in Fig. 1 durch volle Linien angedeutete Lage. Sobald nun aber der Draht
im Ueberschufs nachrückt, hat er vermöge des durch den Wulst w ausgeübten Druckes
das Bestreben, an der Rückwand entlang zu gleiten, wodurch dann bei y leicht Verwickelungen
herbeigeführt würden, wenn nicht die kleinen Sperrhebel h ihn daran hinderten.
Indem nämlich die Spitze des Drahtes an der
Rückwand entlang gleitet, wirft er zunächst die kleinen Sperrhebel h zurück und gleitet schliefslich
ganz über sie hinweg, worauf dann dieselben vermöge ihrer schweren unteren Enden
wieder in ihre Anfangslage zurückkehren und den Rücktritt des Drahtes an die Rückwand
verhindern.
Da der aus einem Ovalkaliber in ein Quadratoder Rundkaliber überzuführende Draht um
900C. gewendet werden mufs, so bleibt noch
zu erwähnen, dafs dieses Wenden sich in dem Mittelstück selbstthätig bei χ vollzieht, indem
die Biegung hier so weit verschärft wird, dafs der Widerstand gegen Biegung des ovalen
Drahtes über die lange Achse gröfser wird als der Widerstand gegen Torsion. Zur Erzielung
der dem jeweiligen Drahtquerschnitt angemessenen Biegung dient der bereits erwähnte Führungsmeifsel
m in Verbindung mit dem Wulst n>.
Das Führungsstück Fx für Ueberführung
stärkeren Drahtes unterscheidet sich hauptsächlich dadurch von F, dafs der Wulst w eine
derartige Lage erhält, dafs der Draht nicht zurückgebogen, sondern in gerader Richtung
in die gegenüberliegende Rohrmündung eingeführt wird. Für den Fall, dafs der Draht
im Beginn des Stauchens nicht sogleich eine Krümmung nach aufsen annimmt, ist der
Rückwand die aus der Zeichnung ersichtliche Form gegeben, wodurch der Draht eine S-förmige
Biegung erfährt, welche sein Austreten aus dem offenen Theil herbeiführt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine aus gebogenen Röhren R und R1 und einem umgekehrt gekrümmten, an seinem äufseren Umfang zum Theil offenen Führungsstück bestehende Vorrichtung zur selbstthätigen Umführung von Walzdraht, Feineisen oder Bandeisen aus einem Walzenpaar in ein anderes.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE30752C true DE30752C (de) |
Family
ID=306861
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT30752D Expired - Lifetime DE30752C (de) | Vorrichtung zum selbstthätigen Umführen von Walzdraht, Bandeisen und dergl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE30752C (de) |
-
0
- DE DENDAT30752D patent/DE30752C/de not_active Expired - Lifetime
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