DE307482C - - Google Patents

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DE307482C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A33/00Adaptations for training; Gun simulators
    • F41A33/04Acoustical simulation of gun fire, e.g. by pyrotechnic means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
3ATENTAMl.
PATENTSCHRIFT
M 307482 ; KLASSE 74fl GRUPPE
FRIEDRICH HERRMANN in BERLIN-PANKOW
und KARL KUNZE in BERLIN-WILMERSDORF.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. September 1917 ab.
Die Erfindung ermöglicht die Abgabe von ,Feuer-, Rauch- oder Kn'allsignalen an einem Ort, der aus irgendwelchen Gründen nicht zugänglich ist. Die Auslösung erfolgt durch Kontaktgebung an einer elektrischen Fernleitung. Ferner kann das Mündungsfeuer von ' Geschützen vorgetäuscht werden. Hierzu wird der Kontaktgeber ι (Fig. 2), der die Batterie ig einschaltet, mit dem Rohrrücklauf oder den Abschußorganen am Geschütz gekuppelt, so daß Abschuß und vorgetäuschtes Mündungsfeuer gleichzeitig erfolgen. Gegenüber bekann-" ten Einrichtungen, die eine Fernbatterie und eine Batterie im Apparat benutzen, ist nur
!5 eine Fernbatterie'19 notwendig.
Die in Fig. 1 (senkrechter Schnitt) und Fig. 2 (Draufsicht) dargestellte. Vorrichtung besteht aus dem zahnradähnlichen Patronenträger 2, an dessen Umfang Lücken 3. angeordnet sind, welche die> Patronen 4 aufnehmen. Die in Fig. 3 im Längsschnitt und in Fig. 4 im Querschnitt gezeichneten Patronen sind je nach der beabsichtigten Patronenwirkung mit Leucht-, Rauch-, Knallpulver oder Mischungen hiervon gefüllt und tragen einen elektrischen Glühzünder 5 in sich, der die Patronen entzündet. Die Patronen 4 haben einen prismatischen Pulverbehälter, dessen Rückwand 36 zwei . metallische Beläge 37 hat, die "einerseits mit -den beidenx Drahtenden des Glühzünders 5 verbunden sind und andererseits die beiden Kontaktfedern 15 und 17 des Patronenträgers berühren. Die Metallbeläge 37 fassen beim Einschieben der Patronen in Schlitze 35, wodurch die Patronen sicher gehalten worden.
Durch die Anordnung der Beläge an der Patronenrückwand 36 ist erreicht, daß die Kontakte zur Patrone weder von Rauchgasen noch von Rußbildung verschmutzt und unwirksam gemacht werden können. Die Federn 15 und 17 sind in Lücken 3 des Patronenträgers 2 angeordnet. Alle Federn 17 sind mit dem Schleifring 21 verbunden. Gegen letzteren drückt die Schleiifeder 18. Die Schleiffeder 16 wird von einer an dem festen Zapfen 6 befestigten Platte getragen und drückt auf die Kontaktfeder 15, und zwar so, daß immer die Patrone Kontakt hat, die an der Wirkungsstelle steht.
, Der Patronenträger 2 ist drehbar' um die Achse '6 und steht unter der Wirkung der Torsionsfeder 7. Dieser Wirkung entgegen wirdder Patronenträger durch den Sperrbolzen 8, der in Löcher 33 eingreift, so gehalten, daß immer eine Patrone vor dem Leitrohr 9 steht. Um das Eindringen von Verbrennungsgasen in das Gehäuse 10 mit Deckel 11 zu verhindern, ist ein Rahmen 12 angebracht, durch dessen Öffnung die Gase in das Leftrohr treten. Seine Wände 13 gleiten dicht im Leitrohr, sein. Flansch liegt dicht auf dem Patronenrand. Eine Feder 14 drückt den Rahmen 12 gegen den Patronenträger. Der Sperrbolzen 8 (Fig. 5) hängt an dem einarmigen Hebel 32. Dieser ist drehbar um Zapfen 40 gelagert, hat eine Federklinke 30, welche um Zapfen 31 schwingt und durch eine Zugfeder 39 gegen das in Fig. 5 schraffierte Stück von 32 gezogen wird. Der Elektromagnetanker 28 wird bei Erregung der Elektromägnetwicklung 27 hinabgezogen

Claims (8)

und verschwenkt den zweiarmigen ■ Hebel 29.1 gegen die Wirkung einer Druckfeder. Hier- j durch wird die Klinke 30: mitgenommen undder Kontakt 23 unterbrochen durch Abwärtsbewegung des Verbindungsstückes 38. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: ·;; Wird bei 1 (Fig. 2) Kontakt gemacht, so fließt ein elektrischer Strom aus der Batterie 19 durch Fernleitung 20, Leitung 34, Schleif- j feder 16, Kontaktfeder 15 (Fig. 3), oberer Be- [ lag 37, Glühzünder 5, unterer Belag 37, Kon- j taktfeder 17, Schleifring 21,' Schleif feder i8, Leitung 22, Unterbrecherkontakt 23, 38, 23, Leitung 24, 25, Kontakt-1 zurück zur Batterie 19. Die Patrone wird entzündet. Flamme und Rauch werden durch Leitrohr 9 in die gewünschte Richtung gedrängt; der Glühzünder der; zur Wirkung gebrachten Patrone ist jetzt durchgebrannt, und es fließt ein Strom: Batterie 19, 20, 26, Elektromagnetwicklung 27, '25 zurück zur Batterie 19. Anker 28 'wird angezogen, zweiarmiger Hebel 29 verschwenkt, Klinke 30, einarmiger Hebel 32, Sperrbolzen 8 mitgenommen. Letzterer wird aus dem Sperrloch 33 gezogen, und der Patronenträger 2 folgt der Drehwirkung von 7, bis Sperrbolzen 8 in das nächste Sperrloch 33 einfallt. Dies geschieht in beiden Fällen, ob· bei 1 ein zeitlieh kurzer oder langer Kontakt gemacht wird, weil Hebel 29 kurz vor seiner Endstellung an 30 vorbeigleitet und Sperrbolzon 8 durch; Feder 41^ dann wieder heruntergedrückt wird. Durch die erfolgte Drehung des Patronenträ- ; gers ist eine neue Patrone vor dem Leitrohr 9 angelangt. Diese wird nicht entzündet, weil die Stromleitung bei 23 unterbrochen ist durch die punktiert gezeichnete Stellung des Hebels 29 in Fig. i. Wird der Kontakt jetzt bei 1 40'unterbrochen, so steht die Vorrichtung zu einem neuen Spiel bereit. Die Schaltung kann auch so eingerichtet werden, daß die Kontakte 23 kurzgeschlossen sind. Dann wird zuerst· der Elektromagnet erregt. Der Patronenträger dreht sich um eine Teilung und bringt eine Patrone vor das Leitrohr. Diese wird, sofort bei ihrem Eintreffen, entzündet durch Kontakt der Feder 16. Anstatt die Kontaktfederri auf dem Patronenträger anzuordnen·, kann letzterer Nocken erhalten, welche ein besonderes Kontaktwerk betätigen. Pa τ κ ν τ - A ν s ρ küche:
1. Vorrichtung zur Abgabe von Feuerschein, Rauch oder Knall durch Fernauslösung mittels Patronen, die in einem kreisförmigen, von einer Feder gedrehten Träger sitzen und von diesen! nacheinander an die Wirkungsstelle gebracht werden, gekennzeichnet dadurch, daß dieser Träger durch Kontaktfedern immer diejenige Patrone an eine elektrische Stromquelle anschließt, welche sich an der Wirkungsstelle befindet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Sperrwerk, welches· den Patronenträger' entgegen dem von der Feder ausgeübten Drehmoment festhält, elektromagnetisch durch dieselbe Stromquelle ausgelöst wird, welche die Patronen entzündet. »
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß das Sper-r- und Auslösewerk eine Federklinke hat, die durch einen elektromagnetisch bewegten Hebel mitgenommen wird, der kurz vor ,75 seiner Endstcllung an der Federklinke vorbeigleitet.
4. Vorrichtung nach. Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch; daß die Flamme und die Rauchgase der jeweilig entzündeten ,80 Patrone von einem Leitrohr aufgenommen werden!
5. Vorrichtung nach- Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen Patrone und Leitrohr ein Rahmen angeordnet ist, dessen· Flansch dicht auf dem ■ Patronenrand· liegt: und dessen Rohrwandung in das Leitrohr mündet.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1- bis 5, gekennzeichnet dadurch, daß die Patronenhülse an derjenigen Wand Kontakt hat, die gegenüber der Zündwand liegt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß nach Entzündung einer Patrone ein Unterbrecherkontakt die: folgende an die- Wirkungsstelle gelangte Patrone so lange von· der Stromquelle abschaltet, bis der Betätigungskontakt aufgehoben ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch ι bis 3 und 7, gekennzeichnet dadurch, daß Auslösewerk- und Unterbrecherkontakt von einem gemeinsamen Elektromagneten· gesteuert werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen,
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