DE307461C - - Google Patents

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DE307461C
DE307461C DENDAT307461D DE307461DA DE307461C DE 307461 C DE307461 C DE 307461C DE NDAT307461 D DENDAT307461 D DE NDAT307461D DE 307461D A DE307461D A DE 307461DA DE 307461 C DE307461 C DE 307461C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/18Fire preventing or extinguishing

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 57ί£. GRUPPE
Feuerschutzvorrichtung für Kinematographen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Juni 1917 ab.
Die Erfindung betrifft eine Feuerschutzvorrichtung für Kinematographen, welche bei einem, Filmbrande mittels eines Kontaktes einen elektrischen Stromkreis schließt, durch den geeignete Vorrichtungen zur Verhinderung der Weiteryerbreitung des entstandenen Brandes in Tätigkeit gesetzt werden. Solche Vorrichtungen sind bereits bekannt. Diese bestehen aus elektromagnetisch verschließbaren Kanälen
ίο oder Klappen für die Filmtrommeleingänge oder aus Abschneide vorrichtungen für das Filmband, aus Ausschaltvorrichtungen für den Motorstrom und für den Lampenstrom und aus Einschaltvorrichtungen für die Saalbeleuchtung uud für eine Notbeleuchtung des Vorführungsraumes. Es ist auch bekannt, einen elektrischen Kontakt zu erzeugen, sobald die Durchlochungen des Filmbandes an zwei gegenüberliegenden Stellen ausgebrochen sind und das Filmband stehenbleibt, so daß es durch den Lichtkegel im Bildfenster bis zur Verbrennung erhitzt werden könnte. Nun kann aber ein Brand des Filmbandes auch bei laufendem, unzerrissenem Filmband dann erfolgen, wenn während
des Betriebes abgerissene Teile der durchlochten Ränder sich so im Bildfenster festklemmen, daß sie sich dauernd im Bildausschnitt in der Ruhelage befinden und so von dem Lichtkegel bis zur Entzündung bestrahlt werden.
In solchem Falle tritt die bekannte Kontaktvorrichtung nicht in Tätigkeit, auch nicht andere bekannt gewordene Feuerschutzvorrichtungen, zu deren Betätigung langsamer Lauf oder Stillstand des Filmbandes oder Abreißen des Filmbandes Vorbedingungen sind. Man hat ferner einen dünnen Streifen,aus leicht brennbarem Stoff neben dem Filmband angebracht, welcher eine federnde Klappe an der Filmtrommelmühdung in Öffenstellung hält. Bei Anbringung des Abbrennstreifens in der Nähe der Filmtrommel kann infolge der Schnelligkeit des Abbrennens des Filmbandes der Verschluß der Filmtrommelmündung, später erfolgen, als das Feuer auf die im Innern der Filmtrommel befindlichen größeren Filmmassen 45: übergreift, auch kann die zuschlagende Verschlußklappe das brennende Filmende in die Filmtrommel hineinschleudern.
Es ist daher erforderlich, solche Abbrennstreifen an verschiedenen Stellen anzubringen.
Um nun unbehindert durch vorhandene Schutz- und Betriebseinrichtungen an beliebi-' gen Stellen vorhandener Kinematogräphenappärate anbringen zu können, ist gemäß der Erfindung ein Abbrennstreifen, dessen eines Ende mit einem federnden Kontaktteil ver-.bunden ist, in der Längsnut eines Stabes angebracht und mit dem anderen Ende an diesem befestigt. Zur Anbringung dieser Abbrennstreifen ist es nur erforderlich, ein Loch zu bohren und den Stab hindurchzustecken. Zweckmäßig werden diese mit einem schmalen Filmstreifen beschickten Stäbe im Filmführungskanal oberhalb und unterhalb des Bildfensters ~ und am Eingange der Filmführungskanäle zu den Film trommeln angebracht.
Fig. ι zeigt die Vorderansicht zweier Kontaktvorrichtungen, wie sie oberhalb und unter-

Claims (2)

halb des Bildfensters angeordnet sind. Bei der oberen Kontaktvorrichtung ist der schmale, sie sonst offen haltende Filmstreifen durchr gebrannt und dadurch der Stromschluß hergestellt, der die vorgesehenen Feuerlösch vorrichtungen oder Feuerabsperrvorrichtungen und die Stromschalter in Tätigkeit setzt. Fig. 2 zeigt die Oberansicht dieser Kontaktvorrichtung. ίο Fig. 3 zeigt dieselbe Oberansicht mit unversehrtem Abbrennstreifen im Schnitt nach A-B. - Fig. 4 zeigt die Seitenansicht im Schnitt nach C-D. Fig. 5 zeigt die Seitenansicht beider Kontakt vorrichtungen im Schnitt nach E-F. Die Kontaktvorrichtung besteht aus dem runden Stab a, der der Länge nach mit einer Nut zur Aufnahme des aus einem Filmstreifen oder anderem leicht brennbaren Stoffe bestehenden Abbrennstreifens b versehen ist, Der Stab α hat nahe seinem äußeren, in eine . Bohrung des Apparatkörpers oder der Filmtrommelkanäle eingeführten Ende eine Querdurchbohrung, in der das eine Ende des Abbrennstreifens b mittels einer Schraube oder in anderer Weise, z. B. mittels eines Keiles, festgeklemmt ist. Der Teil des Stabes a, der hinter dem vorbeilaufenden Filmband c gelegen ist, ist etwa bis zur Mitte flachgefeilt, damit der Abbrennstreifen b hier freiliegt und allseitig von genügend Luft zum ungehinderten und schnellen Abbrennen umgeben ist. Die stromschließenden Teile dieser Kontaktvorrichtung sind auf dem Stabe α verschiebbar und festklemmbar angeordnet, um sie ohne Abänderung bei den verschiedenartigsten Apparaten und den durch deren Abmessungen bedingten verschieden tiefen Einbohrungen in den Apparatenkörper und den äußeren Platz-Verhältnissen entsprechend mehr oder weniger weit vom Ende feststellen zu können. Sie bestehen aus dem aus Isoliermasse, Hartgummi, Vulkanfiber oder Holz hergestellten prismatischen Körper d mit einer Längsbohrung für den Stab α und einer als Federkammer dienenden parallelen Bohrung e, die am einen Ende durch einen Stöpsel f, am anderen Ende durch einen durchbohrten Schraubpfropfen g verschlossen ist, durch den eine Stange h, die von einer Druckfeder umgeben ist, hindurchgeführt ist. , An der Stange, h ist außerhalb das Querstück i befestigt, welches nach Abbrennen des Bandes b den Stromschluß dadurch herstellt, daß es dann die beiden mit Polklemmen k und I versehenen, an den schmalen Seiten des Isolierkörpers d aufgeschraubten Metallstreifen m und η leitend miteinander verbindet. Das äußere Ende des Abbrennstreifens b ist mittels der Druckplatte 0 auf dem Querstück i festgeklemmt. Zweckmäßig sind mehrere Kontaktvorrichtungen mit den Stromleitungen p und q verbunden. . Patknt-Ansprüche:
1. Feuerschutzvorrichtung für Kinematographien, welche bei einem Filmbrande einen elektrischen Stromkreis schließt, durch den geeignete Vorrichtungen zur Verhinderung der Weiterverbreitung des Brandes in Tätigkeit gesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abbrennstreifen (δ), dessen eines Ende mit einem federnden Kontaktteil (i) verbunden ist, in der Längsnut eines Stabes (α) angebracht und mit dem anderen Ende an diesem befestigt ist.
2. Ausführungsform der Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die stromschließenden Teile verschiebbar und festklerrimbar auf dem Stabe (α) angebrächt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1268655B (de) * 1963-09-30 1968-05-22 Siemens Ag Einrichtung zum fliegenden Abdruck eines Schriftzeichens

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DE1268655B (de) * 1963-09-30 1968-05-22 Siemens Ag Einrichtung zum fliegenden Abdruck eines Schriftzeichens

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