DE307341C - - Google Patents

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DE307341C
DE307341C DENDAT307341D DE307341DA DE307341C DE 307341 C DE307341 C DE 307341C DE NDAT307341 D DENDAT307341 D DE NDAT307341D DE 307341D A DE307341D A DE 307341DA DE 307341 C DE307341 C DE 307341C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08CTREATMENT OR CHEMICAL MODIFICATION OF RUBBERS
    • C08C19/00Chemical modification of rubber
    • C08C19/04Oxidation

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

mwi
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 307341 KLASSE 39 b. GRUPPE
Patentiertim Deutschen Reiche vom 13.Oktober 1916 ab.
Die durch Behandlung von Butadien oder, seinen Homologen mit Metallen, wie Natrium, bei Gegenwart von Kohlensäure, entstehenden kaütschukartigen Verbindungen liefern im allgemeinen beim ' Vulkanisieren keine bespnders befriedigenden Produkte.
Es wurde nun gefunden, daß man ausge-.. zeichnete Vulkanisate erhält, wenn man die genannten kautschukartigen Stoffe vor der ίο Vulkanisierung einer gelinden Oxydation ' unterwirft. Die- Sauerstoffaufnahme kann in ziemlich weiten Grenzen schwanken und -anscheinend ohne Nachteil bis auf etwa 6 Prozent und höher steigen, wenn man auch aus praktischen Gründen den Sauerstoffgehalt auf etwa 3 bis 4 Prozent beschränken wird. Zur Oxydation läßt sich sowohl das Rohmaterial wie auch a,er bereits zum Fell gewalzte Kautschuk verwenden.
Beispiel.
ioo Teile der nach dem Verfahren der Patentschrift 287787 aus Isopren mit Hilfe von Natrium und Kohlensäure hergestellten kautschukartigen Verbindung werden . nach dem Waschen mit Wasser noch frucht lose an der Luft ausgebreitet. Unter gleichzeitigem Trocknen findet bei etwa dreitägigem Lagern eine langsame Sauerstoffaufnahme statt.. Das Produkt, welches jetzt eine Spur klebrig geworden ist und etwa 3 Prozent Sauerstoff aufgenommen hat, läßt sich ohne weiteres auf der Walze zu einem glatten Fell verarbeiten,.
mit Schwefel und den erforderlichen Zutaten mischen und in üblicher Weise vulkanisieren.
Statt den Ausgangsstoff lose an' der Luft lagern, zu lassen, kann man ihn noch feucht auf die Walze bringen. Er geht dabei sofort in ein nasses, lockeres FeIK über, welches allmählich trocken und fest wird,- ohne gut vulkanisierbar zu sein. Wird dieses Fell etliche Tage an der Luft verhängt, bis es ganz schwach- klebrig geworden ist, so: ergibt es, erneut auf der Walze behandelt, ein glattes, festes, vulkanisierbares Produkt. ,
Die Sauerstoffäufnahme kann analytisch geregelt werden oder dadurch, daß ein gemessenes Quantum Luft oder Sauerstoff zugeführt wird. . , , '..
Analog verfährt man bei der Bearbeitung des in der Wärme mit Natrium und Kohlensäure hergestellten Produktes. Bei beiden Herstellungsverfahren der Ausgangsstoffe kann die Art und der Grad der Berührung zwischen Natrium und dem Kohlenwasserstoff verschiedenartig gewählt werden. ,' ,

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Überführung: der nach dem Verfahren der Patentschrift 287787 und deren Zusätzen erhältlichen kautschukähnlichen Verbindungen in eine gut vulkanisierbare Form, dadurch gekennzeichnet, -" daß man diese Produkte einer gelinden Oxydation unterwirft.
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