DE307261C - - Google Patents

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DE307261C
DE307261C DENDAT307261D DE307261DA DE307261C DE 307261 C DE307261 C DE 307261C DE NDAT307261 D DENDAT307261 D DE NDAT307261D DE 307261D A DE307261D A DE 307261DA DE 307261 C DE307261 C DE 307261C
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Germany
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conveyor
rail
pencil
mine
filling
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DENDAT307261D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K21/00Propelling pencils

Landscapes

  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■Λ&· ■■■■■ _■■ _.;_·..
KLASSE 70 β. ■ GRUPPE
HANS P E. WOHLECKE in BERLIN.
. Füllbleistift. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Mai 1916 ab.
Die Erfindung betrifft einen Füllbleistift
mit zwei in der Schubrichtung gegeneinander
■' beweglichen Hülsenteilen α und δ für die Schreibmine oder einem Hülsenteil b und einer verschiebbaren Schiene s in der Hülse sowie einem Minenförderer c, welcher an seinem hinteren Ende mit nach außen aufgebogenen Kanten versehen ist, die in Verschärfungen auslaufen. :
ίο Bei einer Rückwärtsbewegung des Teiles a oder der Schiene s kippt dieser den Minenförderer c mit seinem vorderen Ende hoch, so daß die Kante des hinteren unteren Endes sich an dem Hülsenteil δ sperrt und der Minen förderer die Rückwärtsbewegung des Teiles a nicht mitmacht, vielmehr auf dem Teil b an derselben Stelle liegen bleibt'. Schiebt man den Teil α wieder nach vorn, so nimmt er den Minenförderer, dessen' vorderes Ende herunterkippt und ;dessen. obere Kante sich an dem Hülsenteil a sperrt, mitsamt der Mine um die . gleiche Entfernung mit nach vorn. Dasselbe wiederholt sich bei jedem Nachrückwärts- und Wiedervorwärtsgehen eines Teiles des Stiftes oder der Schiene s. Ein Zurückgehen des Minenförderers etwa durch den Druck der
. Mine auf die Schreibfläche ist ausgeschlossen, weil er sich mit seinen Kanten spreizt und an den Wandungen der Teile α und δ oder des Hülsenteiles, b und der Schiene s sperrt. Fig. ι stellt die Wirkungsweise des Minenförderers dar. Seine Anwendung bei verschiedenen Ausführungsformen von Bleistiften zeigen die Fig. 2 bis 24.
Fig. 2 zeigt einen einfachen Holzbleistift mit beliebig starker runder oder ovaler Mine m und seinen beiden gleichlangen Teilen α und δ sowie den Minenförderer c. Die beiden Teile a und b werden hier, wie
Fig. 3, 4 und 5 veranschaülichenj mittels Nuten oder nach
Fig. 6 bei, schwachen Minen mittels zweier Reserveminen aneinander gehalten. .
Fig. 7 gibt denselben Stift mit durch ganze oder 3/,['■Ringe zusammengehaltenen Teilen bekannt.
Fig. 8 ist dieser Stift im Querschnitt.
Fig. 9 ist ein Holzbleistift mit den durch halbe oder 3/4-Langhülse e zusammengehaltenen Teilen α und ö. .
Fig. ,10 zeigt dessen Querschnitt mit starker Mine m,
Fig. 11 dagegen denselben mit schwacher, Mine und der Anordnung zweier Reserveminen.
Fig. 12 weicht von vorstehendem dahin ab, daß der eine Bleistiftteil α nicht in ganzer Länge verschiebbar ist. Das vordere Stück, etwa in gleicher Länge des Förderers c, ist fest mit dem Teil δ verbunden. Der verschiebbare Teil α läßt sich wieder mit dem Teil δ durch Ringe, Nuten, Hülsen u. dgl. zusammenhalten. .
Fig. 13 ist ein starkminiger Stift, wie Buntstift mit vorn angebrachter Hülse f und ihrem vorn nach innen hineingebogenen Messer g. Der Förderer bringt die Mine m mit - genügender Kraft gegen das Messer g der Hülse f, so daß die Mine angespitzt wird. ,
Fig. 14 zeigt die Änsichf des vorderen Stiftes mit dieser Hülse f, sein nach innen, gebogenes, ringförmiges Messer g und die da-
neben vorgesehenen kleinen Öffnungen h für den Minenabfall.
Fig. 15 zeigt einen Stift mit über den Teil δ vorn etwas Vorstehendem Teil a. Die Wandüngen des Teiles δ greifen längsseitig, in kurze Arme* auslaufend, über den Teil α hinüber, um dadurch das Aneinanderhalten des verschiebbaren Teiles α an dem Teil b zu er-• zielen. Der dadurch im Querschnitt verbreiterte Teil b gibt genügend Raum für zwei Reserveminen, deren Herausnahme und Wiedereinlegen durch ein einfaches Herausschieben des Teiles α möglich ist. Beim Andrücken der Minenspitze auf die Schreibfläche geht zunächst die Mine durch Zusammenpressen der an dem Förderer c vorn angebrachten Feder η bis zur Spitze des Teiles α zurück und dann dieser selbst bis in die gleiche Höhe des Teiles δ. Dadurch wird die in der hinten sitzenden, abnehmbaren Hülse k, die zwischen sich und dem Teil α den gleichgroßen Abstand läßt, als vorn Teil α vor dem Teil b vorsteht, angebrachte Schraubenfeder 0 zusammengepreßt. Beim Nachlassen des Druckes bringt letztere den Teil α wieder in seine ursprüngliche Lage und den Förderer c in Tätigkeit. Unter Fortfall der Feder 0 und der Hülset ließe sich das Wiedervorbringen des Teiles α auch durch Aufdrücken des hinteren Endes auf die Schreibfläche oder ähnlich besorgen.
Fig. 16 gibt diesen Stift im Querschnitt.
Fig. 17 ist ein aus Holz, Hartgummi mit angerauhten inneren Minenflächen oder ähnlichem Material bestehender Stift & mit beliebig starker Mine m. Durch Aufdrücken der Hülse,k auf die Schreibfläche geht die an ihr befestigte Schiene S, unter oder über der Mine m sitzend^ nach vorn und bringt den Förderer c dadurch in Tätigkeit, während die zusammengepreßte Feder 0 die minenseitig leicht angerauhte Schiene s nachher wieder zurückzieht. Es kann auch wie bei
Fig. 18 die Schiene s mit einem hinteren verschiebbaren Stück α des oberen Teiles fest verbunden sein. Ein Vor- und Zurückschieben dieses Teiles ά macht die Schiene s und den Förderer c tätig.
Fig. 19. Ein vorderer Druck des Stiftes m auf die Schreibfläche bringt infolge der Feder« am Förderer c die Mine und auch die vor der Stifthülse δ etwas vorstehende Schiene s zurück bis zur Stifthülse b. Die durch die Schiene s zusammengepreßte Feder 0 in der
·:.'■· Hülse k bringt die Schiene s wieder nach vorn, und der Förderer c kommt in Arbeit. Dieser Stift kann auch eine Reservemine erhalten, welche beim Herausziehen der Schiene s schreibfertig in den Mittelrninengang fällt.
'■;■ ;Fi{*."'20 bringt einen Füllbleistift wie Fig. 19, nur mit zwei gleich 'schreibfertigen Minen. Ist die Mine m verschrieben, so wird ohne Umfüllung der Förderer c hinter die Reservemine in zweiten Minengang gebracht und umgekehrt. Das Einsetzen des Förderers c mit Feder« geschieht durch Herausschieben der Schiene s hinten um etwa die gleiche Länge desselben. Nach Auflegen des Förderers c auf die Schiene s werden beide in den Stift δ geschoben. Die Hülse k mit der Feder 0 ist abnehmbar.
Fig. 21 gibt die vordere Ansicht des vorerwähnten Stiftes wieder.
Fig. 22 ist der gleiche Stift wie Fig. 20, nur läuft die Schiene s vorn in einer Zunge ζ aus, dort wo die beiden Minengänge vom ganz allmählich zur Vermeidung eines Brechpunktes sich zu einem Minengang vereinigen oder verjüngen. Der als Zunge ζ ausgebildete vordere Teil der Schiene s legt sich, wenn mit der Mine pi geschrieben wird, unter dieselbe oder, wenn mit der Reservemine geschrieben wird, über dieselbe. Dieser Stift hat-demjenigen der Fig. 20 gegenüber den Vorteil, daß er an seinem vorderen Teil nur einen Minengang und somit einen kleineren Durchmesser aufweist.
Fig. 23 ist der Querschnitt durch die Schiene s und .
Fig. 24 der Querschnitt durch die Zunge ζ des vorderen Teiles der Schiene's.

Claims (9)

Patent-Ansprüche:
1. Füllbleistift mit verschiebbarer Mine, gekennzeichnet durch einen Minenförderer (c) zwischen zwei gegeneinander verschiebbaren Bleistiftteilen («und δ oder δ und s), der an seinem hinteren Ende* derart mit nach außen aufgebogenen Kanten versehen ist, daß er beim Vor- oder Zurückschieben eines Schubteiles oder s) mit seinem vorderen Ende um die aufgebogenen Kanten auf und ab kippt und nur eine Vorwärtsbewegung beim Vorschübe der verschiebbaren Teile, beim Rückschube derselben aber oder bei Druck auf die Bleistiftspitze keine Rückwärtsbewegung macht.
2. Füllbleistift nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Minengang umschließende Bleistifthülle aus zwei in der Längsrichtung gegeneinander verschiebbaren Teilen (a und b) besteht und der Minenförderer (c) seinen Antrieb durch die Bewegung des einen Teiles («) gegen den anderen (&) erhält. ; .'.
3. Füllbleistift nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet,/daß die gegeneinander beweglichen.Teile des Bleistiftes vorn durch Hülse (f) mit an ihrer. Spitze nach innen gebogener ringförmiger Schärfe (g) und kleinen Minenabfallöffnungen (h). fest ver- .'. bunden sind. .. jj ^ ;: :; ■/ ' ..!:...
4· Füllbleistift nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Förderers (c) nach dem Druck der Bleistiftspitze auf die Schreibfläche und nach Zurückdrücken der Minenspitze vermöge einer an ihm befestigten Feder (ri) bis zum vorstehenden Teil (a) und dieses Teiles (a) selbst, der in den Armen {i) des Teiles (b) läuft, unter Zusammenpressen der Spirale (o) erfolgt.
5. Füllbleistift nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer (c) seinen Antrieb durch Vorwärtsschub der Schiene (s) beim Aufdrücken der hinten am Stift sitzenden, mit 'ihr fest verbundenen Hülse (k) erhält, die bei Drucknachlaß mit der Schiene zusammen von der Feder (0) zurückgefördert wird.
6. Füllbleistift nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer (c) durch Schub des mit der Schiene (s) fest verbundenen Teiles (a) gegen den Teil (6) angetrieben wird.
7. Füllbleistift nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Förderers (c) dadurch erfolgt, daß beim Druck auf die Schreibfläche die Mine vermöge der Feder (n) bis zur Schiene (s) und mit dieser zusammen bis zur Stifthülse (6) zurückgeht, die" Spirale (0) dabei zusammenpressend. Die Tätigkeit des Förderers (c) ist durch Wiedervorbringen der Schiene (s) infolge der Spirale (0) gegeben.
8. Füllbleistift nach Anspruch 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß in ihm zwei Minengänge mit dazwischen liegender Schiene (s) angeordnet sind, in die der Förderer abwechselnd nach Verbrauch der Minen eingelegt wird.
9. Füllbleistift nach Anspruch i und 7, dadurch gekennzeichnet, xdaß die beiden Minengänge sich nach vorn verjüngend zu einem Gange vereinigen und die zwischen den beiden Minen liegende; Schiene (s) vorn als Zunge (z) ausgebildet ist, die sich an die jeweilig schreibende Mine anlegt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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