DE307154C - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B25/00—Engines characterised by using fresh charge for scavenging cylinders
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
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- F02B75/02—Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
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Description
Mehrzylindrige Verbrennungskraftmaschine.
Patentiert im Deutschen Reiche νο&Ίδ. Januar 1918 ab.
Patentiert im Deutschen Reiche νο&Ίδ. Januar 1918 ab.
Bei mehrzylindrigen Zweitakt Verbrennungskraftmaschinen kommt es häufig vor, daß die
Kurbeln der einzelnen Zylinder nicht gleichmäßig auf den Kurbelkreis verteilt werden können.
Wenn nun die Zylinder mit einem gemeinsamen Spülbehälter versehen sind, so treten
dadurch größere Druckschwankungen in dem Spülbehälter auf, da die Spülung beigewissen
Kurbelstellungen in mehreren Zylindern gleichzeitig stattfindet, während bei anderen Kurbelwinkeln
überhaupt kein Abströmen der Spülluft aus dem Spülbehälter erfolgt. In Fig. ι
stellen beispielsweise die wagrecht und senkrecht schraffierten Flächen die Kanaleröffnungen
dar, die für die Spülung, der einzelnen Zylinder bei einem Kurbelwinkel von 360° sich
ergeben. Diese Diagramme sind dadurch entstanden, daß die Kolbenweglinien A1, k2, ks, kA
von vier Zylindern, deren zugehörige Kurbein ungleichmäßig zueinander versetzt sind,
übereinander gelagert worden sind und dann durcK eine Horizontale h' der Teil des Kolbenweges,
der für die Spülung in Betracht kommt, dessen Ordinate also der Länge der Spülschlitze
entspricht, abgetrennt worden ist. Aus den Linien der Fig. 1 geht somit hervor, daß sich
die Spülperioden der Zylinder 1 und 2 und diejenigen der Zylinder 3 und 4 teilweise überdecken,
während nach Abschluß des Spülluft kanals im Zylinder 2 und vor Eröffnung des
Spülluftschlitzes im Zylinder 3 während einer " bestimmten Zeit ein Abströmen von Spülluft
in die Zylinder überhaupt nicht stattfindet. Dieselben Verhältnisse bestehen zwischen den
Zylindern 3 und 4. Wird nun beispielsweise die Spülluft im gleichmäßigen Strome dem
Spülbehälter zugeführt, also beispielsweise durch ein Turbogebläse, so entstehen im Aufnehmer
Druckschwankungen, die durch die Diagrammlinie in Fig. 2 gekennzeichnet sind, 4a
d. h. beim Zusammenfallen der Spülperioden in zwei Zylindern tritt ein Sinken und bei
Unterbrechung der Spülperioden ein Steigen des Spüldruckes im Aufnehmer ein. Bei-näherer
Untersuchung findet man, daß beispielsweise 45 Zylinder 1 und 3 mehr Spülluft erhalten würden
als Zylinder 2 und 4, da nach Fig. 2 die Anfangsdrücke im Aufnehmer vor dem öffnen
der Spülschlitze der Zylinder 1 und 3 —· Zeitpunkt α und b in Fig. 1 und 2 — höher sind 50
als zu Beginn der Spülung der Zylinder 2 und 4 im Zeitpunkt c und d. Gemäß der Erfindung
soll nun dieser Übelstand dadurch behoben werden, daß die sich bei geringerem Druck
im Aufnehmer, der sich rechnungsmäßig vor- 55 ausbestimmen läßt, nach dem Aufnehmer sich
öffnenden Zylinder längere Spülschlitze erhalten, wie beispielsweise in Fig. 3 für die Zylinder 2 und 4
dargestellt ist. In Fig. 4 sind die Zylinder 1 bis 4 getrennt dargestellt, wobei Zylinder 1 60
und 3 die kürzeren und Zylinder 2 und 4 die längeren Spülschlitze aufweisen. Die ent->
sprechend den längeren Spülschlitzen vergrößerten Kolbenwege für die Spülung in den
Zylindern 2 und 4 sind in Fig. 1 kreuzweise 65
schraffiert dargestellt. Diese Maßnahme ist ·
besonders wichtig bei Maschinen, die dauernd nahe ihrer Grenzleistung laufen sollen, wo es
also auf gleichmäßige völlige Füllung der Zylinder mit dem geringsten Spülluftüberschuß 70
ankommt.
Ähnliche Verhältnisse treten auch auf bei
Claims (1)
- mehrzylindrigen Zweitaktmaschinen mit gleichmäßiger Kurbelversetzung, bei denen jedoch ' die Spülpumpen die Luft ungleichmäßig in den Aufnehmer schaffen, wo beispielsweise also nur ein Spülpumpenzylinder angeordnet ist. Auch hierbei treten Druckschwänkungen im Aufnehmer auf, welche eine ungleichmäßige Füllung der Zylinder zur Folge haben. Ferner liegen ähnliche Verhältnisse bei vereinigten Druckluft- und Verbrennungskraftmaschinen vor, bei denen die Abluft der Druckluftzylinder als Spülluft für die Verbrennungszylinder dient. Auch hier tritt die Abluft der Luftzylinder stoßweise in den Spülbehälter und veranlaßt Druckschwankungen, welche sich gemäß der Erfindung durch ungleiche Länge der Spülschlitze in den verschiedenen Verbrennungszylindern ausgleichen lassen.Patent-An s ρ RU ch:Mehrzylindrige Verbrennungskraftmaschine mit vom Kolben gesteuerten Spülschlitzen und ungleicher Kurbelversetzung, dadurch gekennzeichnet, daß die Spülschlitze der einzelnen Zylinder ungleich lang sind, und die Wirkungen der Druckschwankungen im Spülluftbehälter auszugleichen bzw. zu verringern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE307154C true DE307154C (de) |
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ID=560511
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT307154D Active DE307154C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE307154C (de) |
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0
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