DE30673C - Abschneidevorrichtung für Bindfaden - Google Patents

Abschneidevorrichtung für Bindfaden

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DE30673C
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lever
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT30673D
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English (en)
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J. A. LEWY, Hofantiquar in Berlin W., Behrenstrafse 39
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F13/00Shop or like accessories
    • A47F13/04Twine holders or cutters
    • A47F13/045Twine cutters also combined with twine holders

Landscapes

  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44: Kurzwaaren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. August 1884 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Abschneidevorrichtung für Bindfaden, welche entweder unmittelbar mit dem Behälter für den Bindfadenknäuel verbunden oder auch an jedem sonst geeigneten Orte, wie z. B. auf Ladentischen,. Pulten etc., befestigt sein kann.
Diese Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Messer, welches durch einen Hebel zur Wirkung gebracht wird und hierbei über die Oeffnung gleitet, aus welcher der Bindfaden hervorgezogen wird, und einer mit dem Hebel durch eine Zugstange verbundenen Klemmvorrichtung, welche ein Zurückgleiten des Bindfadens verhindert und bei der Handhabung des Hebels mittelst geeigneter Führung derart verschoben wird, dafs das Ende des Bindfadens nach dem Abschneiden immer wieder so weit hervortritt, dafs der Bindfaden behufs Hervorziehens bequem gefafst werden kann.
Auf beiliegender Zeichnung stellt Fig. 1 die Abschneidevorrichtung im Schnitt dar, Fig. 2 in Oberansicht, und zwar in directer Verbindung mit dem Bindfadenbehälter; Fig. 3 ist ein Querschnitt durch die Abschneidevorrichtung; Fig. 4 zeigt dieselbe mit der Klemmvorrichtung in gröfserem Mafsstabe; Fig. 4 a ist ein waagrechter Durchschnitt nach V- V, Fig. 4, und Fig. 4 b zeigt die Schieberhülse A mit dem Ausschnitt.
Auf dem Deckel des Behälters ist ein kleiner Bock E angebracht, an welchem mittelst eines seitlichen Vierkants k, einer Schraube r und Kapsel s der Zapfen m für den mit Druckknopf ausgestatteten Hebel B befestigt ist, Fig. 3-und ib. ...
Dieser Hebel trägt das Messer a, welches mit seiner Schneide auf einem mit dem Drehzapfen τη aus einem Stück gefertigten Block i ruht, der mit einer Durchbohrung /, Fig. 1, für den Bindfaden χ versehen ist. Beim Herunterdrücken des Hebels B gleitet das Messer über die Mündung des Loches / hinweg und schneidet hierbei den durch dieses Loch hindurchgezogenen Bindfaden χ ab.
Damit der Hebel B wieder selbsttätig hoch geht, steht derselbe durch einen Stift h mit einer in der Kapsel s eingeschlossenen Feder/, Fig. ι a, in Verbindung, welche beim Herunterdrücken des Hebels gespannt wird. Der Ausschlag des Hebels wird durch einen am Bock angebrachten Ausschnitt begrenzt, in welchem der Stift h hin- und hergleitet, Fig. 1 b.
Mit dem Hebel B ist durch die Zugstange C eine Klemmvorrichtung D, Fig. 1 und 4, verbunden, welche im vorliegenden Falle an einer mit entsprechendem seitlichen Ausschnitt versehenen Hülse A angebracht ist, durch welche der Bindfaden hindurchgeht, und mittelst deren die Klemmvorrichtung mit dem Bindfaden bei der durch die Handhabung des Hebels bewirkten Hin- und Herverschiebung geführt wird. Die Hülse A reicht hierzu mit dem oberen Ende in die Durchlochung / und unten durch den Deckel des Behälters F hindurch.
Die Klemmvorrichtung selbst besteht aus einer Sperrklinke d, welche durch eine Feder g gegen den Bindfaden geprefst wird. Sobald man den Hebel nach dem Abschneiden losläfst, wird derselbe von der Feder f wieder angehoben, und hierbei nimmt der Hebel mittelst der Zugstange C auch die Sperrklinke d
und die Führungshülse A mit dem Bindfaden mit; das Ende des letzteren tritt infolge dessen so weit aus dem Block i heraus, dafs man behufs Herausziehens des Bindfadens denselben bequem und sicher fassen kann. Die Klemmvorrichtung verhindert aufserdem ein Zurückgleiten des Bindfadens, jedoch kann dieselbe durch Druck auf den Schenkel e ausgeschaltet und ein etwa zu lang herausgezogenes Bindfadenstück entsprechend zurückgezogen werden. Die spedelle Einrichtung, besonders der Klemmvorrichtung und der Führung, kann natürlich ohne Einflufs auf das Wesen der eigentlichen Erfindung auch noch abgeändert werden; auch kann statt der Spiralfeder/ eine gewöhnliche Blattfeder zur Verwendung kommen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Abschneidevorrichtung für Bindfaden, bestehend aus dem an dem Hebel B sitzenden Messer a, welches bei der Handhabung dieses Hebels B über eine Oeffnung gleitet und hierbei den aus dieser Oeffnung hervorragenden Bindfaden abschneidet, und einer durch eine Zugstange C mit dem Hebel B verbundenen Klemmvorrichtung, welche beim Hochgehen des Hebels nach dem Abschneiden das Ende des Bindfadens so weit vorschiebt, dafs er wieder erfafst werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT30673D Abschneidevorrichtung für Bindfaden Expired - Lifetime DE30673C (de)

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