DE30603C - Handtiefbohrapparat mit Wasserspülung - Google Patents

Handtiefbohrapparat mit Wasserspülung

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Publication number
DE30603C
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DE
Germany
Prior art keywords
hand drill
water flush
drill
rod
sleeve
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT30603D
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English (en)
Original Assignee
TECKLENBURG, Grofsherzogl. Bergrath in Darmstadt
Publication of DE30603C publication Critical patent/DE30603C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B1/00—Percussion drilling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE S: Bergbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. Juli 1884 ab.
Der Apparat besteht aus einem hohlen eisernen Gestänge a, welches aus einzelnen Röhren b mit Muffenverbindung c oder in einander geschraubten Röhren d zusammengesetzt wird. Eine Futterröhre e, welche, bevor der Bohrer zur Anwendung kommt, in die Erde geschlagen oder. gerammt wird, bildet zugleich den Pumpenstiefel, während das Röhrengestä'nge selbst oder eine über dasselbe geschobene Hülse f als Kolbenstange dient. Oben auf dem Futterrohr ist eine Stopfbüchse g zum Ineinanderschrauben, Fig. 2, oder zum Zusammenpressen, Fig. 1, angebracht. Die Hülse f ist gegen das Gestänge durch die Stopfbüchse h gedichtet und auf diesem festgeklemmt. Mit dem Futterrohr ist ein Einlaufrohr i durch ein Winkelstück k verbunden, welches ein nach innen aufschlagendes Ventil I und einen Gummischlauch m trägt. Letzterer wird mit einem Sauger η versehen und in einen natürlichen Wasserlauf ο oder .Wasserbehälter, eventuell in eine mit Wasser gefüllte und für das Aufhängen des Sackes χ mit einem Bügel versehene Bütte ρ gesenkt. Ueber das Röhrengestäiige α oder die auf dasselbe passende Hülse f ist ein mit Einschnitten q versehener Manschettenkolben von starkem Leder geschoben und durch den Ring r befestigt. Damit sich das Leder beim Gebrauch nicht umstülpt, ist dasselbe durch konische Ansätze s und Ringerweiterungen t oder durch Lederstreifen u gehalten. Der mit dem oberen Theil des Röhrengestänges durch ein halbrundes Bogenstück ν verbundene Gummischlauch w endet in einen mit einem wollenen Sack χ verbundenen Ring y, welcher abgenommen und durch einen mit laufender Nummer versehenen Deckel ^ geschlossen werden kann. Die Bohrtrübe, welche in dem Gestänge in die Höhe steigt und durch das Bogenstück und den Gummischlauch in den wollenen Sack gelangt, setzt in diesem den Bohrschlamm ab, so dafs derselbe, nachdem der Sack abgenommen, verschlossen und numerirt wurde, direct zur Untersuchung abgegeben werden kann.
Mit dem Apparat wird mit einem Manne, wie bei einem Gesteinstofsbohrer, gearbeitet, Fig. 4, und entweder einseitig umgedreht oder nur eine Vor- und Rückwärtsdrehung ausgeführt. Will man ganz umdrehen, so mufs man einen Drehwirbel statt des Bogenstückes ν anwenden. Wenn das Bohrloch bereits sehr tief ist, wird von einem Manne mit dem Hebel a, Fig. 5, gearbeitet, welcher in einer mit dem Futterrohr e verbundenen Gabel b1 oder in einem besonderen Schwengelbock seinen Drehpunkt hat. In diesem Falle ist die Hülse f eckig und trägt ein nach oben verschiebbares, auf dem Ring c1 ruhendes Gewicht d1 mit Sperrklinke e1, welche bei jedesmaligem Niedergang die mit dem Gestänge durch die Stopfbüchse h verbundene Hülse f gegen den oberen gezahnten Stopfbüclisenrand umschiebt.
Ein schnelleres oder langsameres Umsetzen des Gestänges wird dadurch bewirkt, dafs die Oese f1, in welcher die Sperrklinke ruht, höher
oder niedriger geschraubt wird. Da sich das Gewicht d1 bis zur Unterkante des Hebels nach oben schieben läfst, so tritt das Umsetzen des Gestänges ein, ehe der Meifsel die Bohrsohle erreicht hat. Der Apparat läfst sich auch als Gesteinbohrer verwenden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Handtiefbohrapparat
    Bohren, bei welchem das
    für stofsendes Futterrohr e zugleich den Pumpenstiefel für die Wasserspülung bildet, sich in e ein mit dem Gestänge α verbundener, das Wasser nach unten drückender Kolben q bewegt, während seitlich von e ein sich nach innen öffnendes Ventil I liegt und aller Bohrschlamm in verschliefsbaren Säcken χ gesammelt wird, und bei welchem das Umsetzen des Bohrers automatisch durch eine Sperrklinke e1
    kann.
    Fig. 5, bewerkstelligt werden
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT30603D Handtiefbohrapparat mit Wasserspülung Expired - Lifetime DE30603C (de)

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ID=306715

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DENDAT30603D Expired - Lifetime DE30603C (de) Handtiefbohrapparat mit Wasserspülung

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