DE305929C - - Google Patents

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DE305929C
DE305929C DENDAT305929D DE305929DA DE305929C DE 305929 C DE305929 C DE 305929C DE NDAT305929 D DENDAT305929 D DE NDAT305929D DE 305929D A DE305929D A DE 305929DA DE 305929 C DE305929 C DE 305929C
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rollers
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H1/00Making articles shaped as bodies of revolution
    • B21H1/06Making articles shaped as bodies of revolution rings of restricted axial length
    • B21H1/08Making articles shaped as bodies of revolution rings of restricted axial length railway wheel rims

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
;■ Die Erfindung bezieht sich auf ein Walzwerk ■ zum Fertigwalzen, von Eisenbahnradreifen mit' zwei senkrechten Walzen, die das Radreifen-. profil umschließen,: und zwei wagerechten -WaI-zen zur Nachbearbeitung. Bei derartigen WaIz-... werken ist es bisher üblich, die das Profil umschließenden Teile der beiden senkrechten WaI-.zen ineinandergreifen zu lassen, so daß das Profil vollständig' in der einen Walze liegt und an der Innenfläche, durch den in die Ausnehmung ;; .jener ;Walze eingedrungenen Teil der anderen ■senkrechten Walze begrenzt wird. Es ist ferner ,üblich, hierbei-die innere senkrechte Walze ver- : schiebbar, die, äußere' aber fest anzuordnen, da !gewissermaßen die innere Walze, einen Stempel darstellt',, .der; die Reifenmasse in eine durch die äußere Walze gebildete Matrize einpreßt. Hierbei ergeben sich empfindliche Mißstände. Zunächst bilden sich an den oberen und unteren 20. ebenen Flächen des Reif ens. Einbuchtungen oder ■ ..; ,Höhlungen);,.wahrscheinlich deshalb, weil der : Druck beimWalzen nicht gleichmäßig ins Innere der.Reifenmasse eindringt, wie dies auch sonst bei. umfangreichen Preßmatrizen beobachtet 25. wird;' Ferner werden.die wagerechten ebenen ■:-.. .Flächen des-Kalibers der äußeren Walze sehr . schnell ,abgenutzt, weil ein Kanten der inneren Walze inir.Kaliber der äußeren Walze niemals .ganz; zu vermeiden ist. und weil, um die er-.· 30. wähnten Höhlungen möglichst einzuschränken, - der .Reifen -,mjt großer. Gewalt in das ■ Kaliber der äußeren Walze eingepreßt werden muß. Nichtsdestoweniger zeigen sich die Höhlungen , immer noch, die um so störender sind, als (sie sich einer nachträglichen Bearbeitung, z, B.
durch die.\ bekannten wagefechten Walzen, schwer zugänglich.erweisen. $,,·..^.>>ν;·.' . Der Erfindung gemäß Werdenidiese.Mißstände dadurch beseitigt, daß die senkrechten Walzen je nur einen Teil des Reifenprofiles umfa,sseniund sich in der Arbeitsstellung nicht;berühren1, während die wägerechten Walzen als ausgleichende Druckwalzen ausgebildet sind;: um die; durch den. Abstand zwischen; den beiden senkrechten Walzen entstehenden Vorsprunge' izurückzur drücken. Da es sich nicht mehr«daruni handelt, die gesamte Reifenmasse in )die' Kaliber der äußeren Walze. einzupressen, .kann iJK'. Uihkeh-, rung der üblichen Einrichtung· die äußere senk-, ·■■ rechte Wälze gegen die feststehende; innere :senkrechte Walze verschiebbarieirigeriehtet sein,';". wodurch die Gesamtahofdriung. vereinfacht ;wird. ' '■■■ , ·; :. , ■ '"ii'V . '/A:: .;;' ■ ■- .■."'
Da sich das Profil.des Reifens.'teils in der ^ inneren und teils in der äußeren senkrechten Walze befindet, zum Teil aber-;;überhaupt: nicht, erfaßt wird; so. können die Hföhlungen an: den ebenen Flächen des Radreif ens.nicht .entstehen. Der Druck wirkt, vpn beiden- Seiten ^gleich-:''". mäßig, derart, daß ,das Material des Reifen-^ profiles ungefähr in den Mitten der ebenen Flächen, wo es sonst zur Einbuchtung': neigt,. nach außen getrieben wird :;und;: hier; sogar kleine Wulste bildet. Der Walzendruck braucht .· nicht übermäßig gfsteigertzuT werden, -da;ja die Bildung von Höhlungen nicht zu befürchten ist. Da die beiden Walzen;.nicht: ineinander·: greifen, so können die .unvermeidlichen Wälzenkantungen keine - gesteigerte. Abnutzung an den ebenen Kaliberflächen herbeiführen.; . Außer-

Claims (1)

  1. dem hat das in der Mitte nicht erfaßte Reifenprofil Gelegenheit, sich zwanglos kleinen Schwankungen anzupassen, so daß auch der Reifen seinerseits bei Kanturigen der Walzen die Ka-■ · über fläche nicht in Mitleidenschaft zieht. Das Profil· des Reifens, ist also, wenn es aus den senkrechten Walzen heraustritt,, noch nicht fertig, da es vor allem· in der Mitte der ebenen Flächen wulstartige Erhöhungen aufweist. Die ίο endgültige Profilierung, vor allem durch Niederdrücken dieser wulstärtigen Erhöhungen, erfolgt durch die angetriebenen wagerechten Druckwalzen.
    In den Zeichnungen ist ein derartiges Walzwerk Ί5 veranschaulicht. Es soll allgemein des Verständnisses halber nachstehend , auch in den Teilen beschrieben werden, die nicht unmittel-, bär mit derv Erfindung zusammenhängen.
    Fig. ι zeigt einen Aufriß des ganzen WaIz-Werkes, ' 1V ■ a
    Fig. 2 eine Seitenansicht, , . ,
    Fig. 3 den Grundriß, und ■ · ■.
    Fig. 4 einen senkrechten Schnitt durch die '-.. Lagerung der wagerechten Walzen.
    ■■■ j und 2 sind die beiden senkrechten Walzen, die je nur einen Teil des Profiles umfassen und sich in der Arbeitsstellung nicht berühren (s. besonders auch Fig. 3). 3 und 4 sind seitliche ■'.■,.; -: Führungsrollen. 5 und 6 sind die beiden wagerechten Walzen, die als ausgleichende Druckwalzen ausgebildet sind, um die durch den Abstand zwischen den beiden senkrechten Walzen 1 und 2 entstandenen Vorsprünge .des Reifenprofiles zurückzudrücken.
    Der Antrieb sämtlicher Walzen erfolgt von der Haupttriebwelle 7 aus in folgender Weise. Die Walze 2 wird durch ein Kegelräderpaar 8, die Walze 1 durch ein Stirnräderpaar 9 gedreht. Die innere Walze 2 sitzt auf der fest gelagerten senkrechten Welle 10, während die äußere . Walze ι verschiebbar gelagert "ist. "In ihre Antriebswelle ist ein Kardangelenk 11 eingeschaltet. Die Walze selbst ist zwischen einem oberen ;,und einem unteren Schlitten 12, 13 gelagert. Die beiden Schlitten werden in ihren Führungen durch Spindeln'14, 15 mittels Schneckentriebes ■.;. bewegt. ... ;■ ■■
    ; Von, der Hauptwelle 7 wird· auch die Be-. wegung der wagerechten Walzen 5 und 6, und zwar über die Wellen 16 und 17 abgeleitet. Letztere treibt mittels des Kegelräderpaares ί8 eine genutete oder quadratische Welle 19, die wage-' recht in dem Führungsbette 20 des Ständers 21 für die beiden Walzen 5 und V6 liegt. Diese . 55 Welle treibt mittels zwischengeschalteter Stirnräder 22 die beiden wagerechten Walzen 5 und 6, die an den freien Enden ihrer in dem Ständer 21 gelagerten; Wellen 23,-24 sitzen.
    Der ganze Ständer 21 mit den in ihm gelagerten Walzen 5 und 6 läßt sich in dem Führungsbette 20 verschieben, damit Reifen von beliebigem . Durchmesser, gewalzt .werden können. Bei der Verschiebung geht die Welle 19 mit. Die Verschiebung selbst bewirkt eine Zahnstange 25, die αμΓΟΓΐ ein Ritzel von der Welle 26 mittels eines Motors angetrieben wird.
    Die Wellen 23 und .24 der wagerechten Walzen 5 und 6 sind in der Höhe verstellbar gelagert, und zwar" so, daß die Walzen entweder beide gleichzeitig gegen die Bandage und von ihr fort oder jede für sich bewegt werden können. Die Einrichtung zum Verstellen der Walzen ist am besten aus Fig. 4 zu erkennen. Die vier Lager werden mittels der vier senkrechten ,Schraubenspindeln 27, 28, 29, 30 verstellt, die gleichzeitig mittels Schneckentriebe von einem Handrade 31 aus getrieben werden. ■ Jede!Spindel^hat in der oberen Hälfte Rechts-, in der unteren Hälfte Linksgewinde oder, umgekehrt. Während die untere Lagertraverse 32 unmittelbar von den Schraubenspindel]! auf und ab bewegt wird, besitzt die.obere. Traverse 33 Gewindebüchsen 34, die einerseits mit den Spindeln, anderseits mit der Traverse gekuppelt bzw. von ihr entkuppelt werden können, derart, daß sich die Büchsen in der Traverse mit der Spindel drehen.- Die Kupplung der Büchsen mit der Traverse kann beispielsweise · durch Steckbolzen 35;;: die Verbindung der Büchsen mit der ^Spindel durch" verschiebbare Nutkeile 36 geschehen. Sind die Büchsen 34 mit den Spindeln durch die Keile 36 gekuppelt und die Stifte 35 gelöst, so bewegen sich die Büchsen lose in der Traverse. Diese bleibt also stehen. Sind dagegen die Büchsenüi mit der Traverse verbunden, wobei- die1 Stifte 35 eingesteckt und die Nutkeile 36 heruntergezogen sind, so folgt die' Traverse bei Drehung der Spindel, je nach der Drehrichtung, nach oben oder unten. Auf diese Weise kann1 "man-·die-' beiden Walzen 5 und 6 ganz nach Belieben ein- und gegen den Radreifen anstellen.; · "■'■■
    Patent-Anspruch:. ; ■ .■■.-,.■,,:,
    Walzwerk zum Fertigwalzen ■ vons Eisen- ^ bahnradreifen mit zwei senkrechten Wälzen, die das Radreifenprofil · umschließen; und zwei wagerechten Walzen zur Nachbearbeitung, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechten Walzen (1, 2) je nur einen Teil des··" Profiles umfassen und sich in dar Arbeitsstellung nicht berühren, während die wag?- · -. rechten Walzen (5, 6) als-:-j: ausgleichende Druckwalzen ausgebildet sind; um die durch den Abstand zwischen den beiden senkrech-1 ;-ten Walzen entstandenen Vorsprünge zu- : rückzudrücken.; ■ -■·■■'·■ '■'■-■ '''■'-'-:-~ '-■:-'-
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT305929D Active DE305929C (de)

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DE (1) DE305929C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2776585A (en) * 1951-11-30 1957-01-08 Kendall Edgar Homer Ring forming mill
DE1019635B (de) * 1956-08-08 1957-11-21 Wagner & Co Werkzeugmaschinenf Ringwalzwerk
EP2444176A1 (de) 2010-10-25 2012-04-25 C. Groene Consulting, Unip LDA Axial-/Radialringwalzwerk

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2776585A (en) * 1951-11-30 1957-01-08 Kendall Edgar Homer Ring forming mill
DE1019635B (de) * 1956-08-08 1957-11-21 Wagner & Co Werkzeugmaschinenf Ringwalzwerk
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