DE305403C - - Google Patents
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02B—OPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
- G02B23/00—Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
- G02B23/16—Housings; Caps; Mountings; Supports, e.g. with counterweight
- G02B23/18—Housings; Caps; Mountings; Supports, e.g. with counterweight for binocular arrangements
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- Optics & Photonics (AREA)
- Telescopes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42 A.. GRUPPEIl.
JACOÖ WOLFF RIGLANDER in NEW YORK.
Einrichtung zur Befestigung der Linsen von Doppelfernrohren.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Januar 1915 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Einrichtung zur Befestigung der mit Bajonettschlitz
versehenen Fassungsringe der Linsen von Doppelfernrohren, insbesondere Theater gläsern.
Die Erfindung besteht darin, daß ■ die für
den Eingriff in die Bajonettschlitze bestimmten Verschlußzapfen an dem den Abstand der
Rohre sichernden brillenförmigen Querträger ίο angeordnet sind. Hierdurch soll eine leichtere
und billigere Herstellung der Doppelfernrohre erzielt werden.
Auf der beiliegenden Zeichnung i;t der Erfindungsgegenstand
in seiner Anwendung bei einem Theaterglas durch neun Figuren dargestellt.
Fig. ι zeigt ein Theaterglas, mit der neuen Linsenfassung versehen, in Seitenansicht mit
teilweisem Schnitt.
Fig. 2 zeigt die neue Linsenfassung an einem Bruchstück, eines der Guckrohre im
achsialen Schnitt vergrößert.
Fig. 3 ist eine Endansicht mit teilweisem
Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2.
Fig. 4 zeigt einen Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 2. ,
Fig. 4 zeigt einen Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 2. ,
Fig. 5 zeigt die Linsenfassung im zusammengefügten Zustande in Seitenansicht bei einem
achsialen Schnitt durch das Guckrohr.
Fig. 6 zeigt den einen der ringförmigen Fassungsteile in Seitenansicht mit daran angeordnetem Bajonettverschlußeinschnitt.
Fig. 6 zeigt den einen der ringförmigen Fassungsteile in Seitenansicht mit daran angeordnetem Bajonettverschlußeinschnitt.
Fig. 7 zeigt den anderen der ringförmigen Fassungsteile in schaubildlicher Darstellung.
Fig. 8 zeigt an einem Bruchstück des Guckrohres die Anordnung eines Verschlußzapfens für die Befestigung der Linsenfassung am Guckrohrehde. ,
Fig. 8 zeigt an einem Bruchstück des Guckrohres die Anordnung eines Verschlußzapfens für die Befestigung der Linsenfassung am Guckrohrehde. ,
Fig. 9 zeigt einen achsialen Schnitt durch
eins der Guckrohre eines Theaterglases mit einer Linsenfassung der bisher gebräuchlich
gewesenen Art.
Als ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wurde auf der Zeichnung die Anordnung
der neuen" Linsenfässung _ an einem Theaterglas
dargestellt. Es ist aber einleuchtend, daß die Anordnung unter geringfügigen Abänderungen
der Fassungsteile für alle diejenigen Fälle geeignet gemacht werden kann, wo überhaupt die Befestigung einer Linse
verlangt wird. Es muß auch! bemerkt werden, daß die Erfindung sowohl für die Okular linsen
als auch, für die Objektivlihsen der verschiedenen optischen Instrumente benutzt
werden kann. *
Es soll zunächst die in der Fig. 9 dargestellte,,
bisher gebräuchlich gewesene Befestigung der Linsen erläutert werden.
Mit ι ist das Guckrohr des Theaterglases
oder sonstigen optischen Instruments bezeichnet. Dieses Guck- oder Objektivrohr ist am
Ende mit Innengewinde 2 versehen. Mit 3 ist der sowohl mit Außengewinde als auch
mit Innengewinde versehene röhrenförmige Teil des Fassungsringes 4 bezeichnet. Der
Fassungsring 4 stützt mit einer nach innen vorspringenden Schulter 5 die Objektivlinse 7,
wobei deren Rand\ durch einen in den Fassungsteil
3 eingeschraubten inneren Fassungsring gegen die Schulter festgedrückt wird,
so daß die Linse in der so aus zwei Schraubringen gebildeten Fassung festgehalten wird.
Das auf der Zeichnung dargestellte Theaterglas hat die gebräuchlichen beiden Guck- öder
Objektivrohre 7, die beiden Okulare 8 und die Einstellvorrichtung 9. An der Innenseite der
5 Objektivrohrmündung sind Verschlußzapfen 10 angeordnet, die zweckmäßig von der den Abstand
der beiden Objektivrohre sichernden ■ Metallbrille ausgehen. Der eine Fassungsteil
hat einen besonders profilierten äußeren Ringteil 11, der mit einer nach außen yorspringenden
Ringschulter 12 als Anschlag zum Abstützen gegen das Objektivrohr 7 versehen ist.
Dieser äußere Ringteil 11 schließt an einen zylindrischen Ringteil 13 an, der einen, zwei
oder mehr Einschnitte 14 hat in Gestalt der Einschnitte oder Nuten von Bajonettverschlüssen. Die schmalen Verbindungsstreifen
der durch die Bajonetteinschnitte 14 gebildeten Teile sind einwärts gekröpft, wie es am
deutlichsten in Fig. 7 gezeigt ist, und bilden gewissermaßen die Verschlußzapfen 15 für
einen zweiten Bajonettverschluß zur Sicherung der Verbindung mit dem zweiten ringförmigen
Teil 16 der Linsenfassung, wie er für sich allein in Fig. 6 in Seitenansicht dargestellt ist.
Dieser zweite Fassungsring 16.paßt genau in
den Fassungsring 13 und kann vermittels einer entsprechenden Anzahl von Bajonetteinschnitten
17, 20v mit dem Ring 13 in festen Eingriff gebracht werden, indem der Ringteil
16 beim Einsetzen so geführt wird, daß die einwärts gekröpften Verschlußstege 15 in die
offenen Stellen 20 der Bajonetteinschnitte eindringen, wonach der Verschluß in der Art
des Bajonettverschlusses durch Drehen des Ringes 16 gesichert wird. Der letztere ist
, zum Zwecke des Gegendrucks auf die Linse 19 mit einer nach innen vorspringenden Schulter
18 versehen.
Um die Linse in der Fassung zu befestigen, kann man dieselbe zunächst in den Ring 13
des einen Fassungsteils einschieben, bis sie gegen die Schulter 5 stößt. Die einwärts gekröpften
Verschlußstege 15 zentrieren dabei die Linse innerhalb des Ringes 13. Hiernach
kann man bequem den Ring 16 zwischen den Ring 13 und die Außenfläche der Linse 19
einschieben, wobei die Verschlußstege 15 in die Bajonetteinschnitte 20 des Ringes 16 eindringen.
Alsdann bewirkt man durch Drehen des Ringes 16 den Schluß des aus den'Teilen
15, 17 und 20 gebildeten Bajonettverschlusses, und die beiden Ringe 16 und 13 sind dadurch
so miteinander verbunden, daß die Linse 19 zwischen den beiden Ringschultern 5 und .18
festgeklemmt wird.
Zum Zwecke der Befestigung der zusammengesetzten Linsenfassung in dem Instrument,
bei dem dargestellten Beispiel also in dem Objektivrohr des Theaterglases, wird die
Fassung beim Einschieben in das Objektivrohr 7 so gehalten, daß die einwärts gekröpften
Verschlußstege 15 innen an den Verschlußzapfen 10 vorbeigleiten können. Ist die
Fassung bis an die außen vorspringende Schulter 12 des profilierten Ringes 4 eingeschobenl
dann befindet sich auch je ein Verschlußzapfen 10 in der Richtung des an der
Schulter 12 in der Umfangsrichtung des Ringes 13 entlanggeführten Teils des zugehörigen
Bajonettausschnitts 14. Durch Drehen der Fassung dringen die Zapfen 10 in die betreffenden
Ausschnitteile ein und sichern dadurch in der Art eines Bajonettverschlusses den
festen Halt der gesamten Linsenfassung in dem Objektivrohr 7.
Will man die Linse zum Zwecke der Säuberung aus dem Objektivrohr entfernen, dann
hat man nur nötig, eine geringe Rückwärtsdrehung der Linsenfassung auszuführen und
diese dann herauszuziehen. Es entsteht so infolge der Anordnung des Bajonettverschlusses
der Vorteil, die Linse in wenigen Augenblicken herausnehmen und einsetzen zu können,
ohne daß es dazu einer besonderen Geschicklichkeit bedarf, wie sie für das Ineingriffbringen
des sehr feingängigen Gewindes bei den bekannten Linsenfassungen erforderlich,
ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Einrichtung zur Befestigung der mit Bajonettschlitz ,versehenen Fassungsringe der Linsen von Doppelfernrohren, insbesondere Theatergläsern-, dadurch gekennzeichnet, daß die für den Eingriff in die Bajonettschlitze bestimmten Verschlußzapfen an dem den Abstand der Rohre sichernden brillenförmigen Querträger angeordnet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE305403C true DE305403C (de) |
Family
ID=558922
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT305403D Active DE305403C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE305403C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0527262A1 (de) * | 1991-08-09 | 1993-02-17 | BRESSER OPTIK GmbH & Co. KG | Fernglas mit aufsteckbarer Zusatzlinse für Okular |
-
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- DE DENDAT305403D patent/DE305403C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0527262A1 (de) * | 1991-08-09 | 1993-02-17 | BRESSER OPTIK GmbH & Co. KG | Fernglas mit aufsteckbarer Zusatzlinse für Okular |
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