DE305358C - - Google Patents

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DE305358C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K1/00Making machine elements
    • B21K1/06Making machine elements axles or shafts
    • B21K1/08Making machine elements axles or shafts crankshafts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von mehrfach gekröpften Kurbelwellen mit versetzten Hüben im Gesenk. Bisher war es üblich, nur vierfach gekröpfte Kurbelwellen, deren Hübe in einer Ebene liegen, im Gesenk zu schmieden. Bei den sechsfach gekröpften Kurbelwellen, wie sie z. B. für Flugzeuge Verwendung finden, stehen der Gesenkschmiedung eine Reihe von Schwierigkeiten im Wege, welche in erster Linie dadurch hervorgerufen werden, daß die sechs Hübe in drei um 120° versetzten Ebenen liegen. Ein Schmiedegesenk für eine solche Welle würde infolgedessen eine komplizierte Form erhalten ,und wegen der beim Schmieden auftretenden Druckbeanspruchungen leicht zum Bruche neigen. Ferner würde sich im Zusammenhang mit der Form des einzusetzenden Halbzeuges ein unvorteilhafter Schmiede-Vorgang ergeben.
Gemäß der Erfindung wird ein Gesenkschmieden solcher Wellen ohne die angeführten Nachteile dadurch ermöglicht, daß jeweils gleichzeitig zwei Wellen, nebeneinanderliegend, aus demselben Werkstück im Gesenk geschmiedet werden. Dabei sind die beiden Wellen derart zusammengelegt, daß sie ein spiegelgleiches Gebilde ergeben. Infolge dieser Anordnung erhält sowohl das Gesenk wie auch das vorgeschmiedete Halbzeug eine einfache Form. Das Gesenk läßt sich leicht im Ober- und Unterteil trennen, die Druckbeanspruchungen werden innerhalb des Gesenkes ausgeglichen, der Schmiedevorgang mit Hilfe eines solchen Gesenkes ist sehr vorteilhaft, 3^ da die Gesenke hauptsächlich keilförmig in das zu schmiedende Material eingreifen, und liefert einwandfreie Schmiedestücke. Ein wesentliches Merkmal des nach dem vorliegenden Verfahren entstehenden Schmiedestückes ist, daß die Hübe sofort in der richtigen Ebene liegen, also nicht verdreht zu werden brauchen, wie das bei den gebräuchlichen Gesenkschmiedeverfahren geschehen muß. Gegenüber dem Verfahren der Rohschmiedung, bei dem man die einzelnen Hübe aus dem Vollen herausarbeiten muß, besteht der Vorteil des vorliegenden Verfahrens in der außerordentlichen großen Ersparnis an hochwertigem Material und an spanabnehmender Arbeit. Die gesenkgeschmiedeten Wellen haben zudem den Vorteil größerer Durcharbeitung, welche eine höhere Güte gewährleistet.
Fig. ι und 2 der Zeichnung stellen Ausführungsbeispiele dafür dar, in welcher Weise 5S die beiden Wellen zusammengelegt werden können. Dabei unterscheidet sich die Ausführung nach Fig. 2 von der ersten Ausführung dadurch, daß die Form nach Fig. 2 der Fertigform der Kurbelwelle wesentlich mehr
angenähert ist, so daß die Dreharbeit zur Fertigstellung der Welle in diesem Falle geringer ist. Bei beiden Ausführungsbeispielen liegen die Hübe an den Enden in einer Ebene und streben auseinander, während die anderen Hübe sich im Winkel berühren. Es kann aber auch die Anordnung so getroffen sein, daß die beiden Mittelhübe oder die Hübe, die zwischen Mittel- und Endhüben liegen,
ίο in eine Ebene gelegt sind,\wobei jeweils die übrigen Hübe im Winkel zueinander stehen. Die beiden Wellen eines Werkstückes werden durch gewöhnliche Hobelarbeit voneinander getrennt.
Bei dieser Art der Herstellung ergibt sich noch der besondere Vorteil, daß etwaige Lunker im Halbzeug nicht in eine der Wellen, sondern zwischen die Wellen zu liegen kommen.
Es ist infolgedessen mehr Gewähr für einwandfreies Erzeugnis vorhanden als bei allen anderen Herstellungsverfahren, bei denen Lunker in* die Mittelachse der Welle fallen. v
Das Verfahren gemäß der Erfindung kann auf alle Kurbelwellen und Schmiedestücke Anwendung finden, bei denen durch Zusammenlegen spiegelgleiche Gebilde entstehen.

Claims (1)

  1. 'Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von mehrfach gekröpften Kurbelwellen mit versetzten Hüben, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig zwei Wellen aus demselben Werkstück im Gesenk so nebeneinanderliegend, geschmiedet werden, daß die beiden Kurbelwellen ein spiegelgleiches Gebilde ergeben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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