DE305223C - - Google Patents

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DE305223C
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bridge structure
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bridge
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D21/00Methods or apparatus specially adapted for erecting or assembling bridges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- JVe 305223 — KLASSE 19 tf. GRUPPE
GUTEHOFFNUNGSHÜTTE,
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Einbauen eines Brückengerüstes über einer von GerüstuBterbauten frei zu haltenden Schifffahrtsstraße. Bekanntlich ist die Aufstellung eiserner Brücken über Schiffahrtsstraßen in der Regel dadurch sehr erschwert, daß die Schiffahrt während des Brückenbaues nicht für einen längeren Zeitraum unterbrochen werden darf und daß deshalb eine breite Fahrrinne von allen Gerüsteinbauten frei gehalten werden muß. Diese Aufgabe hat man bisher j in der Weise gelöst, daß man die Gerüstlücke entweder durch freien Vorbau des Eisenwerkes über die frei zu haltende Fahrrinne hinweg überbrückte, oder daß man dazu besondere, einfahrbare Gerüstbrücken benutzte. Diese wurden zumeist auf eigenen festen Rüstungen zusammengebaut, dann auf schwimmende Rüstungen abgesetzt, über·, die Schifffahrtsöffnung gefahren und dort auf kräftige Gerüstjoche gelagert. Beide Verfahren sind in ihrer Anwendung umständlich und zeitraubend.
Das neue Verfahren zum Einbauen von Gerüstbrücken besteht darin, daß seitlich von der frei zu haltenden Schiffahrtsöffnung feste Unterbauten vorgesehen werden, auf denen neben dem endgültigen Eisenwerk besondere Tragw*erke zusammengebaut werden. Der Zusammenbau dieser Tragwerke erfolgt in der Weise, daß sie an vorhandene feste Teile torflügelartig angeschlossen und darauf wie die Flügel eines Tores über die Schiffahrtsöffnung eingeschwenkt werden. Nach der Einschwenkung werden sie dann durch eine Plattform für den Aufbau des Brückenwerkes ergänzt.' Das Verfahren kann natürlich auch in der Weise ausgeführt werden, daß Teile des endgültigen Brückenwerkes, wie Zugband, Gurte u. dgl., zu den Tragwerken für das Brückengerüst benutzt werden.
Auf der Zeichnung sind Tragwerke zur Ausübung dieser Verfahren dargestellt.
Fig. ι zeigt schematisch in Seitenansicht die frei zu haltende Schiffahrtsrinne mit den seitlich von ihr aufgeführten festen Unterbauten und den auf diesen zusammengebauten Endteilen des endgültigen Brücken Werkes und den daneben liegenden torflügelartig aufgebauten Tragwerken.
Fig. 2 zeigt die Anordnung gemäß Fig. 1 im Grundriß.
Fig. 3 zeigt die Anordnung gemäß Fig. 1 und 2 mit den eingeschwenkten torflügelartigen Tragwerken im Aufriß.
Fig. 4 zeigt die Einrichtungen gemäß den > Fig. ι bis 3 mit dem fertiggestellten Brückenwerk im Aufriß.
Fig. 5 zeigt die Einrichtungen zur Ausübung des Verfahrens mit dem fertiggestellten Brückenwerk im Aufriß, wobei die torflügelartigen Teile des Tragwerkes mit besonderen Gerüstböcken verbunden sind.
Auf der Zeichnung bedeutet a die festen Rüstungen auf denen die Tragwerke c für den fehlenden Gerüstteil in umgekehrter Lage zusammengebaut werden.
ίο Die torflügelartigen Tragwerke c sind entweder mit dem bereits aufgestellten Eisenwerk der Brücke verbunden, das sich auf die Joche b stützt, oder mit besonderen Gerüstböcken d (vgl. Fig. 5). Die torflügelartigen Tragwerke c werden um ihre lotrechte Achse gedreht und frei über die Schiffahrtsöffnung eingeschwenkt (Fig. 2).
In ihrer endgültigen Lage werden die Gerüsttragwerke zu einer Plattform ergänzt, auf der das Brückenwerk mit den üblichen Hilfsmitteln wie auf einer festen Unterrüstung zusammengebaut werden kann (Fig. 3, 4 und 5).

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zum Einbauen eines Brükkengerüstes über einer von Gerüstunterbauten frei zu haltenden Schiffahrtsstraße, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich von der Schiffahrtsöffnung auf festen Unterbauten Tragwerke zusammengebaut und torflügelartig an feste Teile angeschlossen, ■ von dort in die Schiffahrtsöffnung eingeschwenkt und hier durch eine Plattform für den Aufbau des Brückenwerkes ergänzt werden. \
2. Verfahren zum Einbauen eines Brükkengerüstes nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zu seinen Tragwerken Teile des endgültigen Brückenwerkes, wie Zugband, Gurte u. dgl., benutzt werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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