DE3050237C2 - Magnetbürsten-Entwicklungsvorrichtung für elektrostatisches Kopiergerät - Google Patents
Magnetbürsten-Entwicklungsvorrichtung für elektrostatisches KopiergerätInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Mag-setbürsten-Entwicklungsvorrichtung
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
In einem herkömmlichen elektrostatischen Kopiergerät wird eine Magnetbürsten-Entwicklungsvorrichtung
im allgemeinen zum Entwickeln eines elektrostatischen latenten Bildes auf einer lichtempfindlichen Einheit
verwendet, die als Ladungsbildträger verwendet wird, wobei eine hohle Entwicklungstrommel, die darin eine
Magnetwalze enthält, neben der lichtempfindlichen Einheit liegt, eine Magnetbürste auf der Oberfläche der
so Entwicklungstrommel bildet und das elektrostatische latente Bild auf der lichtempfindlichen Einheit durch
Reibung der Magnetbürste sichtbar entwickelt Wenn bei der oben beschriebenen herkömmlichen Magnetbürsten-Entwicklungsvorrichtung
die Magnetwalze anhält und die Magnetbürste, die auf der Oberfläche der Entwicklungstrommel ausgeführt ist, in Berührung mit
der lichtempfindlichen Einheit bleibt, so haftet das Entwicklungsmaterial mechanisch an der Oberfläche
der lichtempfindlichen Einheit oder an der zu entwikkelnden Fläche. Daher ist es schwierig, das auf der
Oberfläche der lichtempfindlichen Einheit haftende Entwicklungsmaterial abzukratzen. Insbesondere neigt
das Entwicklungsmaterial für Druckfixieren stark zum Anhaften. Die zu entwickelnde Oberfläche, die mit dem
Entwicklungsmaterial, d. h. einer chemischen Substanz, bedeckt ist, leidet unter einer chemischen Veränderung
oder einem Ausfall der elektrischen Eigenschaften.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Magnetbür-
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Magnetbür-
sten-Entwicklungsvorrichtung anzugeben, die die oben
aufgezeigten Probleme löst und insbesondere eine chemische Veränderung der zu entwickelnden Oberfläche
oder einen Ausfall der elektrischen Eigenschaften der zu entwickelnden Oberfläche durch das Entwicklungsmaterial
verhindert
Diese Aufgabe wird bei einer Magnetbürsten-Entwicklungsvorrichtung
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 erfindungsgemäß durch die in dessen
kennzeichnendein Teil angegebenen Merkmale gelöst
Da die Magnetwalze so anhält, daß sie bei einem derartigen Drehwinkel liegt daß eine Borste der
Magnetbürste auf der Hülse gegen die Oberfläche des Ladungsbildträgers niedrig wird, ist verhindert daß eine
Borste der Magnetbürste in Berührung mit dem Ladungsbildträger bleibt Entsprechend wird verhindert
daß das Entwicklungsmaterial die Oberfläche des Ladungsbildträgers chemisch verändert, daß das Entwicklungsmaterial
einen Ausfall der elektrischen Eigenschaften der Oberfläche bewirkt und daß das Entwicklungsmaterial
an der Oberfläche haftet
Die Magnetwalze ist mit der Antriebseinrichtung verbunden, und die Magnetwalze kann sich nicht
drehen, wenn die Drehwinkel-Detektoreinrichttng den Drehwinkel erfaßt so daß eine Borste der Magnetbürste
auf der Hülse niedrig gegen die Oberfläche der Rückhalteeinheit für das elektrostatische latente Bild
nach Abschluß des Aufzeichnungsschrittes wird.
Die Erfindung sieht also eine Magnetbürsten-Entwicklungsvorrichtung
für ein elektrostatisches Xopiergerät vor, bei dem eine Magnetbürste auf einer Oberfläche einer Entwicklungstrommel gebildet wird,
die eine Magnetwalze aufweist, die innerhalb einer Zylindsrhülse umläuft die neben der Oberfläche eines
Ladungsbildträgers liegt, auf deren Umfang ein Entwicklungsmaterial aufgetragen ist. Die Magnetwalze
hält bei einem Drehwinkel an, daß eine Borste der Magnetbürste auf der Hülse niedrig gegen die
Oberfläche der Rückhalteeinheit für das elektrostatische latente Bild wird, damit verhindert wird, daß eine
Borste der Magnetbürste in Berührung mit dem Ladungsbildträger bleibt Entsprechend wird verhindert,
daß das Entwicklungsmaterial die Oberfläche des Ladungsbildträgers chemisch verwandelt oder verändert,
daß das Entwicklungsmaterial die elektrischen Eigenschaften der Oberfläche ausfallen läßt und daß das
Entwicklungsmaterial an der Oberfläche haftet
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen schematischen Schnitt einer Entwicklungsvorrichtung
und einer Zylindertrommel,
F i g. 2 die Entwicklungsvorrichtung von F i g. 1 in Vergrößerung,
Fig.3 eine vereinfachte perspektivische Darstellung
nach einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
F i g. 4 ein Blockschaltbild der elektrischen Schaltung mit einem Motor 27 und einem Magnetfühler 29 von
Fig. 3,
F i g. 5 eine vereinfachte perspektivische Darstellung nach einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig,6 einen Schnitt in de- Nähe des Endes einer in
F i g. 5 gezeigten Welle 17,
F i g. 7 ein Blockschaltbild der elektrischen Schaltung mit einem magnetischen Solenoid 41 und einem
Mikroschalter43,
Fig.8 eine vereinfachte perspektivische Darstellung
nach einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung und
Fig. 9 ein Blockschaltbild der elektrischen Schaltung
mit einem in F i g. 8 gezeigten optischen Sensor 52.
In Fig. 1 wird eine Zylindertrommel 1, deren äußere Mantelfläche mit einer lichtempfindlichen Einheit 2 als
Ladungsbildträger beschichtet ist, angetrieben, um beim
Kopieren umzulaufen. Die Trommel 1 dreht sich in der Richtung eines Pfeils 3. Eine Koronaladeeinrichtung 4,
eine Belichtungseinrichtung 5, eine Magnetbürsten-Entwicklungsvorrichtung 6, die auch eine Reinigungsfunktion
ausübt eine Übertragungs- oder Transfer-Koronaladeeinrichtung 7 und eine Ladungslöschlampe 8 sind
eng vorwärts in der Drehrichtung 3 über der Mantelfläche oder dem Rand der Trommel 1 angeordnet
Ein elektrostatisches Kopiergerät schließt einen Zyklus eines Aufzeichnungsschrittes ab, wenn sich die
Trommel 1 zweimal beim Aufzeichnen dreht und ein Kopierpapier entladen wird. Die lichtempfindliche
Einheit 2 wird durch die Koronaladeeinrichtung 4 bei der ersten Drehung der Trommel 1 und der lichtempfindlichen
Einheit 2 geladen. Die Belic1' iungseinrichtung
5 wirft ein Lichtbild entsprechend einem Vorlagen-Schriftstück auf die geladene Oberfläche der lichtempfindlichen
Einheit 2 und bildet ein elektrostatisches latentes Bild auf der lichtempfindlichen Einheit 2. Die
Entwicklungsvorrichtung 6 trägt ein Einkomponenten-Entwicklungsmaterial
oder ein Zweikomponenten-Entwicklungsmaterial auf die Oberfläche der lichtempfindlichen
Einheit 2 auf und entwickelt dadurch das elektrostatische latente Bild sichtbar. Das sichtbare
Tonerbild wird auf ein Kopierpapier mittels Ladung durch die Obertragungs-Koronaladeeinrichtung 7 übertragen,
das in der durch einen Strichpfeil angezeigten Weise transportiert ist, wobei es mit der Drehung der
Trommel 2 in der Drehrichtung 3 synchronisiert ist Anschließend wird das übertragene Kopierpapier zu
einer (nicht gezeigten) Fixiervorrichtung transportiert, um fixiert zu werden, und es wird dann ausgeliefert.
Die elektrische Restladung über der Oberfläche der lichtempfindlichen Einheit 2, die in der Drehrichtung 3
von der Obertragungs-Koronaladeeinrichtung 7 gedreh·. ist, wird durch die Ladungslöschlampe 8 gelöscht.
Auf der lichtempfindlichen Einheit 2 zurückbleibender Resttoner wird sequentiell durch die Entwicklungseinrichtung
6 bei der zweiten Drehung der Trommel 1 gereinigt
F i g. 2 ist ein vergrößerter Schnitt in der Nähe der in F i g. 1 gezeigten Entwicklungsvorrichtung 6. Die
Entwicklungsvorrichtung 6 umfaßt eine Entwicklungstrommel 9 mit einer Drehachse parallel zur Achse der
Trommel 1 und einen Sammelbehälter 10 zum Speichern des Entwicklungsmaterials, dessen Spitze
eine Öffnung 11 besitzt. Die Entwicklungstrommel 9 umfaßt eine ortsfeste Hülse 12, die in der Nähe der
lichtempfindlichen Einheit 2 festgelegt ist, und eine Magnetwalze 13, die koaxial und drehbar ir. der Hülse
12 gelagert ist. Die Magnetwalze 13, deren äußere Mantelfläche magnetisch geladen ist, so daß mehrere
magnetische N-PoIe mit S-Polen in regelmäßigen Intervallen abwechi jln, ist mit einer Welle 17 gekoppelt.
Die Magnetwalze 13 hat einen Achtpol, wie dies in F i g. 2 gezeigt ist, oder einen Zwölfpol. Wenn die
Magnetwalze 13 angetrieben wird, um in oer durch einen Pfeil 14 angezeigten Richtung umzulaufen, wird
eine Magnetbürste 15 in Umfangsrichtung auf der Oberfläche der Hülst i2 gebildet; die Magnetbürste 15
besteht aus konvexen Teilen 15a, die eine hohe Magnetbürste bei magnetischen N-Polen und S-Polen
bilden, und aus konkaven Teilen 156, die in Umfangsrichtung eine niedrige Magnetbürste zwischen den
konvexen Teilen 15a erzeugen. Die Magnetbürste 15 läuft rückwärts auf der Hülse 12 entsprechend der
Magnetwalze 13 um, die sich in der Richtung des Pfeils 14 dreht. Das elektrostatische latente Bild auf der
lichtempfindlichen Einheit 2 wird durch Reibung der Magnetbürste 15 in einer Entwicklungszone 16 entwikkelt.
Fig.3 ist eine perspektivische Darstellung nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung. Das Ende der
Welle 17 der Magnetwalze 13 weist ein Zahnrad 22 über eine Einwegkupplung 23 auf und ist koaxial zu einem
Zahnrad 24 über eine Einwegkupplung 25 angeordnet. Das Zahnrad 22 greift in ein Zahnrad 28 ein, das mit
einer Antriebseinrichtung des Kopiergerätes verbunden ist, und das Zahnrad 24 greift in ein Zahnrad 26 ein, das
mit der Ausgangswelle eines Motors 27 als eine Hilfsantriebseinrichtung verbunden ist. die zum Einstellen
eines Drehwinkels der Magnetwalze 13 angetrieben wird. Ein Magnetsensor 29 liegt neben dem Ende der
Magnetwalze 13.
Wenn die Antriebseinrichtung beim Kopieren betätigt ist, wird das Drehmoment des Zahnrades 22. das in
das Zahnrad 28 eingreift, das in der Richtung eines Pfeils 30 umläuft, zur Welle 17 über die Einwegkupplung 23
übertragen, und danach wird die Magnetwalze 13 angetrieben, um in der Richtung des Pfeils 14
umzulaufen. Das Drehmoment der Welle 17 wird niemals auf das Zahnrad 24 durch die Einwegkupplung jo
25 übertragen, und das Zahnrad 24 bleibt stationär oder ortsfest.
Es sei angenommen, daß die Antriebseinrichtung des Kopiergerätes nach Abschluß eines Kopierschrittes
vom Umlaufen abgeschaltet wird. Sobald die Zahnräder 28 und 22 aufhören sich zu drehen, beginnt der Motor 27
sich zu drehen, der mit einem Signal von einer Antriebsquellen-Detektoreinrichtung 31 versorgt ist.
Demgemäß wird das Drehmoment des sich in der Richtung eines Pfeils 32 drehenden Zahnrades 24 über
das Zahnrad 26 zur Welle 17 über die Einwe^kupplung 25 übertragen, und die Magnetwalze 13 wird angetrieben,
um in der Richtung des Pfeils 14 umzulaufen. Da das Drehmoment der Welle 17 niemals zum Zahnrad 22
über die Einwegkupplung 23 übertragen wird, bleibt das Zahnrad 22 ortsfest oder stationär. Wenn die Magnetwalze
13 angetrieben ist und der magnetische N-PoI oder S-PoI durch den Magnetsensor 29 erfaßt wird,
empfängt der Motor 27 ein Signal vom Magnetsensor 29. wie dies in F i g. 6 gezeigt ist. und wird vom
Umlcufen abgeschaltet. Der Magnetsensor 29 ist so angeordnet, daß ein konkaver Teil 156 (vgl. F i g. 4) der
Magnetbürste 15 bei der Entwicklungszone 16 liegt. Es wird verhindert, daß eine Borste der Magnetbürste 15 in
Berührung mit der lichtempfindlichen Einheit 2 bleibt.
Fig.5 ist eine vereinfachte perspektivische Darstellung
nach einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung. F i g. 6 ist ein Schnitt in der Nähe des Endes
der in Fi g. 5 gezeigten Welle 17. Ein Zahnrad 34, das in
ein mit. einer (nicht gezeigten) Antriebseinrichtung verbundenes Zahnrad 33 eingreift, ist lose auf das Ende
der Welle 17 eingeführt. Eine Nabe 34a des Zahnrades verlängert sich in der Richtung der Welle 17, und ein
gegen die Nabe 34a angepaßtes Nabenglisd 35 ist an der Welle 17 festgelegt. Eine Feder 36 ist um die Nabe 34a
und das Nabengiied 35 geschlungen, und ein Schaitrad ist weiter um die Feder 36 angeordnet. Wenn die
Feder 36 in der Richtung eines Pfeils 38 angezogen wird.
wie dies in F i g. 5 gezeigt ist. hat die Feder 36 die Richtung zum Befestigen der Nabe 34a und des
Nabengliedes 35. Ein Ende der Feder 36 ist mit dem Nabenglied 35 verbunden, und das andere Ende ist mit
dem Schaltrad 37 verbunden. Das Schaltrad 37 und die Feder 36 bilden eine Wickelfederkupplung. Ein Ende
eines Hebels 40 ist mit einem Zahn 39 ausgestattet, der in das Schaltrad 37 eingreift, und das andere Ende ist
durch einen Stift gelagert. Der Mittenteil des Hebels 40 ist mit einem Stößel 41a verbunden, der mittels einer
Magneteinrichtung, wie z. B. mittels eines Magnetsolenoids 41, beweglich ist. Da der Zahn 39 im eingrifffreien
Zustand mit dem ^chaltrad 37 im nicht erregten Zustand des Magnetsolenoids 41 bleibt, wird das Drehmoment
des Zahnrades 34 zur Welle 17 übertragen. Wenn das Magnetsolenoid 41 erregt wird, greift der Zahn 39 in das
Schaltrad 37 ein. das Zahnrad 34 läuft um die Welle 17 leer, und das Drehmoment des Zahnrades 34 wird
niemals auf die Welle 17 übertragen. Eine Kurvenscheibe 42 ist an der Welle 17 befestigt. Ein Senkungstell 42a
ist am Umfang der Kurvenscheibe 42 angeordnet, um den Drehwinkel der Welle 17 zu erfassen. Ein
Mikroschalter 43, der mittels eines Berührens des
Senkungsteils 42a betätigt wird, ist außerdem vorhanden. Der Mikroschalter 43 ist so angeordnet, daß ein
konkaver Teil 15i>(vgl. Fig. 2) der Magnetbürste 15 bei
der Entwicklungszone 16 liegt, wenn der Mikroschalter 43 durch den Senkungsteil 42a geschlossen ist.
Fig./ ist ein Blockschaltbild der elektrischen Schaltung zum Erregen des Magnetsolenoids 41. Ein
Eingangsanschluß eines UND-Gatters 44 ist mit dem Mikroschalter 43 verbunden, und der andere Eingangsanschluß ist an eine Detektoreinrichtung zum Erfassen
des Abschlusses eines Kopierschrittes angeschlossen, z. B. an eine Einrichtung 45 zum Erfassen einer
Kopierpapierentladung. Ein AusgangsanschluQ des UND-Gatters 44 ist mit dem Magnetsolenoid 41
verbunden. Eine Kopierpapier-Entladungs-Detektoreinrichtung 45 erfaßt einen Abschluß eines Kopierschrittes,
und dann wird das Magneisolenoid 41 erregt. wenn der
Mikroschalter 43 den Senkungsteil 42a der Kurvenscheibe 42 berührt und geschlossen ist. Entsprechend
greift der Zahn 39 in das Schaltrad 37 ein. Da das Drehmoment des in der Richtung des Pfeils 38
umlaufenden Zahnrades 34 niemals auf die Welle 17 übertragen wird, dämpft die Magnetwalze 13 ihr
Umlaufen. Dann liegt der konkave Teil 156 (vgl. F i g. 2) der Magnetbürste 15 bei der Entwicklungszone 16.
Daher wird verhindert, daß eine Borste der Magnetbürste 15 in Berührung mit der lichtempfindlichen Einheit 2
zurückbleibt.
Fig.8 ist eine vereinfachte perspektivische Darstellung
nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung. Ein an einem Ende der Welle 17 angebrachtes
Zahnrad 46 ist mit einer (nicht gezeigten) Antriebseinrichtung über ein Zahnrad 47 verbunden.
Das Zahnrad 46 ist mit einem Zahnrad 49 verbunden, das an einem Ende einer Welle 48 parallel zur Welle 17
befestigt ist. Eine Kreisscheibe 50 mit einer Kerbe 51 auf dem Umfang ist mit dem anderen Ende der Welle 48
verbunden. Weiterhin ist ein optischer Sensor 52 als optische Detektoreinrichtung zum Erfassen der Kerbe
51 vorgesehen. Der optische Sensor 52, der einen Lichterzeuger und einen Empfänger auf entgegengesetzten
Seiten der Kreisscheibe 50 umfaßt, ist so angeordnet, daß der konkave Teil 156 (vgl. F i g. 2) der
Magnetbürste 15 bei der Entwicklungszone 16 liegt wenn der optische Sensor 52 die Kerbe 51 erfaßt
In Fig.9 ist ein Eingangsanschluß eines UND-Gatters 53 mit einem optischen Sensor 52 verbunden, und
der andere Eingangsanschluß ist mit der Kopierpapier-Entladungs-Detektoreinrichtung45
verbunden. Ein AusgangsanschluD des UND-Gatters 53 ist mit einer Antriebseinrichtung 54 gekoppelt, die über das Zahnrad
47 angeschlossen ist. Wenn nach Abschluß eines Kopie;'-chrittesdie Kopierpapier-Entladungs-Detektoreinrichtimg
45 ein Signal zum UND-Gatter 53 speist und der optische Sensor 52 die Kerbe 51 erfaßt, dämpft
die Antriebseinrichtung 54 das Umlaufen eiittels eines
Ausgangssignals vom UND-Gatter 53. Entsprechend werden das Zahnrad 46 und die Welle 17 vom Umlaufen
abgeschaltet. Folglich dämpft die Magnetwalze 13 ihr Umlaufen. Da der konkave Teil 15/? der Magnetbürste
15 bei der Entwicklungszone 16 liegt, wird verhindert, daß eine Borste der Magnetbürste in Berührung mit der
lichtempfindlichen Einheit 2 zurückbleibt.
Wenn bei jedem oben erläuterten Ausführungsbeispiel der Erfindung die Welle 17 noch mit einer
Trägheitskraft umläuft, obwohl die Antriebseinrichtung 54 vom Umlaufen abgeschaltet ist, können der
Magnetsensor 49, der Mikroschalter 43 und der optische Sensor 52 hinsichtlich der Trägheit vorgesehen sein.
Eine Reibungsbremse kann angeordnet werden, um das Drehmoment der Welle 17 sobald als möglich zu
verringern. Ein Endlosband, dessen Außenrand mit
to einer lichtempfindlichen Einheit beschichtet ist, kann mit der Zylindertrommel abwechseln. Die Erfindung
kann nicht nur für Ausführungsbeispiele des oben erläuterten elektrostatischen Kopiergerätes verwendet
werden, sondern auch für eine Vorrichtung, die ein elektrostatisches latentes Bild auf einer Aufzeichnungspapierschicht
als Ladungsbildträger aufzeichnet, wie z. B. ein Faksimile.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Magnetbürsten-Entwicklungsvorrichtung für ein elektrostatisches Kopiergerät,
— mit einer mehrpoligen Magnetwalze, die innerhalb einer zylindrischen Hülse umläuft, so daß
sich auf der Hülsenoberfläche eine Magnetbürste mit abwechselnden Erhöhungen und Vertiefungen
ausbildet, und
— mit einer umlaufenden Trommel, auf deren Oberfläche sich eine photoempfindliche Schicht
mit einem Ladungsbildträger befindet, und die von der Magnetbürste so beabstandet ist, daß
nur die Erhöhungen den Ladungsbildträger bestreichen,
gekennzeichnet durch
— eine Detektoreinrichtung zum Erfassen eines Drehwinkels der Magnetwalze (13), und
— eine aiif ein Ausgangssignal von der Detektoreinrichning
ansprechende Antriebseinrichtung zum Einstellen eines derart bestimmten Drehwinkels
der Magnetwalze (13), daß eine Borste der Magnetbürste (15) auf der Hülse (12) niedrig
zu einer Oberfläche des Ladungsbildträgers (2) wird.
2. Magnetbürsten-Entwicklungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
— daß die Detektoreinrichtung ein Magnet-Detektorelement (29) ist, um den Drehwinkel der
Magnetwalze (13) zu erfassen.
3. Magnelbürsten-Entwicklungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennz-dchnet,
— daß die Detektorehirichtung aufweist:
- eine mit der Magnet, >alze (13) verzahnte
Kurvenscheibe (42) für eine Drehung und
- einen Schalter (43), dessen Schaltzustand durch die Kurvenscheibe (42) änderbar ist,
wenn die Magnetwalze (13) einen solchen Drehwinkel erreicht, daß eine Borste der
Magnetbürste (15) niedrig zur Oberfläche des Ladungsbildträgers (2) wird.
4. Magnetbürsten-Entwicklungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
— daß die Detektoreinrichtung aufweist:
- eine mit der Magnetwalze (13) verzahnte Dreheinheit (50), die versehen ist mit einer
optisch erfaßten Stellung (51) an dem Teil, der als der Drehwinkel eingestellt ist, unter
dem eine Borste der Magnetbürste (15) niedrig zur Oberfläche des Ladungsbildträgers
(2) wird, und mit einer anderen optisch erfaßten Stellung, die von der obigen optisch erfaßten Stellung (51) auf dem
übrigen Umfangsteil verschieden ist, und
- einen optischen Sensor (52) zum Erfassen der optisch erfaßten Stellung (51).
5. Magnetbürsten-Entwicklungsvorrichtung nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet,
— daß die Detektoreinrichtung aufweist:
- eine Einwegkupplung (23) zwischen der Magnetwalze (13) und der Antriebseinrichtung
zum Übertragen eines Drehmomentes von der Antriebseinrichtung auf die Magnetwalze (13),
- eine Hilfsantriebseinrichtung (27) zum Antreiben und Einstellen des Drehwinkels
der Magnetwalze (13) und
- eine weitere Einwegkupplung (25) zwischen der Magnetwalze (13) und der
Hilfsantriebseinrichtung (27) zum Obertragen eines Drehmomentes der Hilfsantriebseinrichtung
(27), die langsamer als die Antriebseinrichtung und in der gleichen
Richtung wie die Antriebseinrichtung umläuft.
6. Magnetbürsteö-Entwicklungsvorrichtung nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
— daß die Antriebseinrichtung aufweist:
— daß die Antriebseinrichtung aufweist:
- eine Eingangseinheit mit einer Nabe (34a), die frei auf einer an der Magnetwalze (13)
befestigten Welle (17) gehalten ist und sich entlang der Welle (17) erstreckt, und die
mit der Antriebseinrichtung verbunden ist,
- eine Nabeneinheit (35), die auf der Welle (17) gegenüber zur Nabe (34a) befestigt ist,
- ein Schaltrad (37), das die Nabe (34a) und die Nabeneinheit (35) umgibt und einen
Zahn (39) aufweist um eine Drehung der Welle (17) zu verhindern,
- eine die Nabe (34a) und die Nabeneinheit (35) in der Drehrichtung der Magnetwalze
(13) um die Nabe (34a) und die Nabeneinheit (35) anziehende Feder (36), von der ein
Ende <7iit der Nabeneinheit (35) und das andere Ende mit dem Schaltrad (37)
verbunden ist,
- wobei der Zahn (39) in das Schaltrad (37) eingreift, und
- eine Magneteinrichtung (41) zum Antreiben einer Drehung, so daß der Zahn (39) in
das Schaltrad (37) eingreift
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