DE3049495C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schmiedemaschine mit automatischem Werkzeug
wechsler mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Patentanspruches 1.
Bisher mußte die Werkzeugbestückung von Schmiedemaschinen manuell gewech
selt werden. Ein Austauschen wird erforderlich, wenn ein Werkzeug abgenutzt
oder gebrochen ist. Auch kann ein vollständiger Wechsel der gesamten Werk
zeugbestückung erforderlich werden, wenn das herzustellende Teil gewechselt
wird. Mit einem solchen Wechsel kann ein beträchtlicher Verlust an Produk
tionszeit und Kosten verbunden sein, insbesondere dann, wenn die gesamte
Werkzeugbestückung auszutauschen ist.
Es ist aus der US-PS 35 59 446 bekannt, leistungsbetätigte Vorrichtungen
zum lösbaren Festklemmen der Werkzeugbestückung zu benutzen, in der die
Werkzeugbestückung für einen einfachen Werkzeugwechselvorgang angeordnet
ist. Eine solche Vorrichtung sieht jedoch keine vollständige Automatisie
rung des Werkzeugwechselvorganges vor.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schmiedemaschine zu schaf
fen, in der das Wechseln der gesamten Werkzeuge automatisch durchgeführt
werden kann.
Diese Aufgabe wird von einer Schmiedemaschine gemäß Patentanspruch 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprü
che.
Erfindungsgemäß weist die Werkzeugaustauschvorrichtung der Schmiedemaschine
einen zum Handhaben der Werkzeugbestückung geeigneten Werkzeugaustauschkopf
und einen damit gekoppelten, den Werkzeugaustauschkopf zwischen dem Werkzeug
speicher und der Maschine bewegenden Antrieb auf, wobei die Maschine im
Bereich der Arbeitsstationen Positionierungsvorsprünge und der Werkzeug
austauschkopf diesen entsprechende Positionierungsöffnungen aufweist, weiter
hin ist der Werkzeugaustauschkopf mit einem Wagen versehen, welcher mit einem
diesen antreibenden Motor gekoppelt ist. Somit kann der Werkzeugaustausch
kopf zwischem dem Werkzeugspeicher und der Maschine bewegt und in bezug auf
die Maschine präzise lokalisiert werden, und die Belastung, welche beim Ein
setzen und Entfernen der Werkzeugbestückung auftritt, wird absorbiert.
In einem Speichergestell an einer Seite der Maschine lagern Austauschwerk
zeuge. Wenn ein kompletter Wechsel der Werkzeuge beabsichtigt ist, wird ein
gesamter Satz einer Austausch-Werkzeugbestückung in dem Gestell bereit
gestellt, während die Maschine arbeitet, so daß die Austausch-Werkzeug
bestückung für das automatische Einsetzen in die Maschine zur Verfügung
steht, wenn ein Werkzeugwechsel erforderlich ist.
Der dargestellte Werkzeugwechslermechanismus enthält einen Antrieb, der für
vorbestimmte Bewegungen zwischen dem Speichergestell und der Maschine pro
grammiert ist. Ein solcher Antrieb wird vielfach als Industrieautomat be
zeichnet und ist kommerziell erhältlich.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Schmiedemaschine besteht darin,
daß die Werkzeugaustauschvorrichtung präzise an dem Speichergestell und
an der Maschine positioniert werden kann, um die eingesetzte Werkzeug
bestückung zu entfernen und die Austausch-Werkzeugbestückung einzusetzen.
Das präzise Positionieren erfolgt mit Hilfe von Positionierungsvorsprüngen
und Stützflächen an dem Gestell und an der Maschine, die mit zugehörigen
Teilen an dem Werkzeugaustauschkopf in Eingriff gebracht werden, so daß der
Kopf während des Werkzeugwechselvorganges vollständig, entweder an dem
Gestell und/oder an der Maschine, abgestützt ist.
Es werden im wesentlichen alle Werkzeugabnahme- und Werkzeugeinsetzfunktio
nen durchgeführt, während der Kopf in dieser Weise abgestützt und positio
niert ist. Deshalb muß der Antrieb weder die Werkzeugaustauschvorrichtung
genau ausrichten, noch die während der Einsetz- und Abnahmevorgänge der
Werkzeugbestückung erzeugten Kräfte absorbieren.
Es wird somit eine Schmiedemaschine mit automatischem Werkzeugwechsler ge
schaffen, bei dem der Industrieautomat nicht mit der erforderlichen vollen
Positionsgenauigkeit arbeiten und auch nicht die Belastungen aufnehmen muß,
die während des Einsetzens und Entfernens der Werkzeugbestückung auftreten.
Sind die Positionierungsvorsprünge als Bolzen oder Stifte und die entspre
chenden Positionierungsöffnungen als Schlitze ausgestaltet, so kann das
Positionieren genau bei gleichzeitiger geringer Störanfälligkeit durchgeführt
werden.
Weist die Werkzeugbestückung Werkzeuge mit zylindrischen Halterungsabschnit
ten auf und enthält die Maschine zur Aufnahme zugeordneter Werkzeuge für
einen engen Sitz geeignete zylindrische Hohlräume und ist der mit dem Werk
zeugaustauschkopf gekoppelte Antrieb sowohl horizontal als auch vertikal be
treibbar, so wird dadurch ein genaues und einfaches Ausrichten der Werk
zeuge in den entsprechenden Hohlräumen bei festem Sitz möglich.
Weist der Werkzeugaustauschkopf eine die Werkzeuge in Ausrichtung mit den
zugeordneten Hohlräumen haltende Stützplattform auf und ist der durch den
Motor antreibbare Wagen längs der den Werkzeugen zugeordneten Hohlräumen
verschiebbar angeordnet, entfällt die Notwendigkeit von Einrichtungen zum
Ergreifen und freitragendem Abstützen einer solchen Werkzeugbestückung.
Mit der dargestellten Stützplattform wird eine exzentrische Belastung ver
mieden. Ferner kann die Lage der Stützplattform an eine Werkzeugbestückung
unterschiedlichen Durchmessers automatisch angepaßt werden.
Da der Wagen sich nach unten erstreckende Vorsprünge aufweist und die Werk
zeuge jeweils eine einen Vorsprung aufnehmende Vertiefung aufweisen, können
die Werkzeuge in die entsprechenden Hohlräume einfach eingesetzt werden.
Sind die Vorsprünge als zwei im Abstand zueinander angeordnete Finger und
die entsprechenden Vertiefungen als Nut ausgebildet, wobei der eine der bei
den Finger in einem geringeren Abstand als der andere vom Wagenende angeord
net ist und der kürzere der beiden Finger mit einer Nut in einem zylindri
schen Formkörper und der längere der beiden Finger mit einer Nut in einem
anderen zylindrischen Werkzeugkörper in Eingriff zu bringen ist, wird zum
einen der präzise Sitz von Finger bzw. Vorrichtung und Werkzeug oder Form
erreicht, zum anderen können zwei Zylinder verschiedenen Durchmessers mit
einer Vorrichtung in die entsprechenden Hohlräume eingebracht werden.
Weisen die im Rahmen angeordneten Hohlräume jeweils eine zum teilweisen
Ausstoßen von zumindest einer der Werkzeugbestückungen geeignete Ausstoß
vorrichtung auf, können die Formen nachfolgend von dem Werkzeugwechsel
system gehandhabt werden.
Der Werkzeugaustauschkopf ist zum Aufnehmen eines Spülkopfes geeignet.
Ferner ist ein Hohlraum-Spülsystem vorgesehen, um die Werkzeug-Hohlräume
vor dem Einsetzen der Austausch-Werkzeuge zu reinigen.
Ist die Maschine mit zum lösbaren Blockieren der Werkzeugbestückung geeig
neten Blockiervorrichtungen im Rahmen und am Schlitten versehen, so wird
dadurch ein fester Sitz der Werkzeuge erreicht, und zwar ohne ein Verklem
men, welches zu Problemen führen könnte, wenn die Werkzeugbestückung für
einen Austauschvorgang freigegeben wird.
Enthält die Werkzeugbestückung Werkzeuge und Formen, welche jeweils einen
zylindrischen Körper bilden, weist die Maschine eine aus einem Schermesser
und einer Hohlwelle bestehende Schneidestation auf, sind zylindrische Hohl
räume für die Aufnahme von Werkstücken und Formen mit engem Sitz vorgesehen
und weist die Werkzeugaustauschvorrichtung eine das Schermesser und die
Hohlwelle aufnehmende Vorrichtung auf, so wird erreicht, daß der Werkzeug
aufnahmekopf nebst der Stützplattform zum Entfernen und Einsetzen aller
Werkzeuge und Formen an den Arbeitsstationen benutzt werden kann, während
die Schermesser- und Hohlwellenaufnahmevorrichtung nach Drehen in eine Be
triebsposition zum Entfernen und Erneuern der Scher- bzw. Schneidkomponen
ten der Werkzeugbestückung benutzt werden kann.
Die Erfindung wird nachfolgend an einer bevorzugten, zeichne
risch dargestellten Ausführungsform näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 - in einer schematischen Draufsicht eine Schmiedema
schine vom Typ des progressiven Formers in Kombination mit
einem automatischen Werkzeugwechsler nach der vorlie
genden Erfindung,
Fig. 2 - einen vertikalen Schnitt durch das
Zentrum des Arbeitsbereiches der Maschine, wobei der
allgemeine Aufbau der Werkzeuge in der Maschine und
das Speichergestell mit der Austausch-Werkzeug
bestückung zusammen mit dem Überführungsmechanismus
für das Werkzeug in Seitenansicht dargestellt sind,
Fig. 3 - in einer vergrößerten fragmentarischen Seitenansicht
den Werkzeugaustauschkopf in der Position zwischen
dem Formenbrustabschnitt des Rahmens und dem Schlitten,
Fig. 4 - in einer Seitenansicht den Werkzeugaustauschkopf aus
Fig. 3 in einer Blickrichtung gemäß der Linie 4-4
aus Fig. 3,
Fig. 5 - in einem vergrößerten, fragmentarischen Schnitt
längs der Mittellinie einer Arbeitsstation den
Werkzeugkopf in der Position zum Abnehmen einer Form
von dem Rahmen der Maschine, wobei der Aufbau zum
teilweisen Ausstoßen einer Form von der Formenbrust
zu einer Position dargestellt ist, wo der Werkzeug
wechsler die Steuerung der Form übernehmen kann,
Fig. 6 - in einer weiter vergrößerten, fragmentarischen Endan
sicht den Werkzeugaustauschkopf sowie den Aufbau des
selben,
Fig. 7 - in einer vergrößerten, fragmentarischen Ansicht ein
an einem Ende des Werkzeugaustauschkopfes vorgesehe
nes Lokalisierungs- und Stützsystem zum Abstützen des
Kopfes an der Maschine während der Werkzeugwechsel
vorgänge,
Fig. 8 - eine Fig. 7 ähnelnde andere fragmentarische Ansicht,
die jedoch den Stütz- und Lokalisierungsaufbau an dem
anderen Ende des Werkzeugaustauschkopfes zeigt,
Fig. 9 - in einem vergrößerten, fragmentarischen Schnitt den
Aufbau des Mechanismus in dem Werkzeugaustauschkopf
zum Ergreifen und Entfernen des Schermessers sowie
der Scher-Hohlwelle,
Fig. 10 - einen fragmentarischen Schnitt durch die Scher- bzw.
Schneidestation, wobei der Aufbau zum Festspannen der
Scher-Hohlwelle in ihrer eingesetzten Position darge
stellt ist,
Fig. 11 - in einer vertikalen, fragmentarischen Ansicht das Be
tätigungssystem zum Betreiben der Hohlwellen-Klemm
vorrichtung aus Fig. 10,
Fig. 12 - in einem fragmentarischen Querschnitt den Klemmaufbau
zum lösbaren Festklemmen der Formen,
Fig. 13 - in einer fragmentarischen Seitenansicht den Klemm
mechanismus für die Werkzeuge,
Fig. 14 - in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht einen
Reinigungskopf zum Ausspülen von Schmutz aus den
Hohlräumen der Maschine und
Fig. 14A - eine fragmentarische Ansicht längs der Linie 14a-14a
aus Fig. 14 zum Aufzeigen des Versorgungssystems für
die Abspülflüssigkeit.
Die Fig. 1 und 2 zeigen den Gesamtaufbau einer Schmiedemaschi
ne mit einem Werkzeugwechselsystem nach der vorliegenden Erfin
dung. Das System enthält eine Schmiedemaschine 10. Die darge
stellte Maschine wird gewöhnlich als ein progressiver Former
bezeichnet, da von Draht- oder Stangengut abgeschnittene Roh
stücke fortschreitend an jeder einer Mehrzahl von Arbeits
stationen positioniert werden, in denen sie dann in die ge
wünschte Form gebracht werden. Eine solche Maschine kann bei
spielsweise ein Kaltformer, ein Heißformer, ein Kopfstaucher
oder irgendeine andere herkömmliche
Schmiedemaschine sein. Diese Maschine enthält eine Mehrzahl von
Formen oder Gesenken 11 bis 15, die in dem Formenbrustabschnitt
des Maschinenrahmens 16 angebracht sind, und zugeordnete Werkzeu
ge 17 bis 21, die in einem hin- und hergehenden Schlitten 22 der
Maschine angebracht sind. Gewöhnlich wird der Schlitten von einer
Kurbel 23 und einem Kurbelarm 24 zu den Formen hin- und
von diesen wegbewegend angetrieben, wobei diese Teile bei der
dargestellten Maschine zusammenarbeiten, um fünf Arbeitsstatio
nen 26 bis 30 längs der dargestellten Mittellinien zu bilden.
Ausgangsmaterial in Form von Stangen oder Draht wird in die Ma
schine zu einer Scher- bzw. Schneidestation 31 eingeführt, wo
eine Abscher-Hohlwelle 32 und ein vertikal hin-
sowie herbewegbares Schermesser 33 zusammenarbeiten, um nachein
ander abgemessene Längen vom vorderen Ende eines Gutes 34 abzu
schneiden. Hierdurch werden einzelne Werkstücke produziert, die
nacheinander zu jeder der Arbeitsstationen 26 bis 30 über
führt werden, wo sie fortschreitend in die gewünschte Form
umgeformt werden. Der Überführungsvorgang ist aus Gründen
der Einfachheit nicht dargestellt, er kann beliebig durch
geführt werden, solange er zum Handhaben der erzeugten ein
zelnen Werkstücke geeignet ist.
Die US-PS 25 42 864 zeigt ein Beispiel einer progressiven
Schmiedemaschine, bei der die vorliegende Erfindung anwend
bar ist, jedoch können auch andere Maschinentypen einge
setzt werden.
An einem an die Maschine angrenzenden zweckmäßigen Bereich
befinden sich Speichergestelle 36 und 37 für die Werkzeug
bestückung. Das Speichergestell 36 ist mit Formenvertiefun
gen zum Aufnehmen von Austausch-Formen bzw. -Gesenken 11 a
bis 15 a ausgebildet, die in der nachfolgend beschriebenen
Weise automatisch mit den Formen bzw. Gesenken 11 bis 15 aus
getauscht werden können. In dem Speichergestell 36 sind auch
eine Austausch-Hohlwelle 32 a und ein
Austausch-Schermesser 33 a angebracht, wobei diese Teile
benutzt werden können, um die Hohlwelle 32 und das Scher
messer 33 zu ersetzen. Das Speichergestell 36 ist außerdem mit
einem rohrförmigen Hohlraum 40 versehen, in dem die Formen bzw.
Gesenke 11 bis 15 positioniert werden können, wenn sie von der
Schmiedemaschine 10 abgenommen werden. Bei der dargestellten Aus
führungsform ist dieses Rohr so angeordnet, daß es die Formen in
endseitiger Beziehung bzw. hintereinander aufnimmt. Das Rohr ist
ausreichend lang, um alle aus der Maschine entnommenen Formen
bzw. Gesenke aufzunehmen.
Austausch-Werkzeuge 17 a bis 21 a sind in einer ähnlichen Weise in
dem Speichergestell 37 gehalten und auch
durch den automatischen Überführungsmechanismus so überführbar,
daß sie die entsprechenden Werkzeuge 17 bis 21 ersetzen, wenn
diese Werkzeuge in der nachfolgend beschriebenen Weise durch den
automatischen Werkzeugwechsler entfernt sind. Auch das
Speichergestell 37 ist mit einem langgestreckten, rohrförmigen
Hohlraum 45 versehen, der dazu dient, die Werkzeuge 17 bis 21
aufzunehmen, wenn diese während eines Werkzeugaustauschvorgangs
von der Maschine abgenommen werden.
Ferner ist am Speichergestell 36 ein Bereich vorgesehen, an dem eine Hohl
welle 32 b und ein Schermesser 33 b nach Abnehmen von der Schmiedemaschine 10
positioniert werden. Zusätzlich zu den Werkzeugen 17 a bis 21 a sind Spülköpfe
38 a und 38 b in den Speichergestellen 37 und 36 positioniert; sie werden be
nutzt, um sicherzustellen, daß die Werkzeug- und Formen-Vertiefungen sauber
und zum Aufnehmen der neuen Werkzeugbestückung und während eines Werkzeug
austauschvorganges bereit sind. Normalerweise wird die erwünschte Austausch-
Werkzeugbestückung während des Arbeitens der Schmiedemaschine 10 in den
Speichergestellen 36 und 37 positioniert, so daß bei einem Werkzeugwechsel
die Werkzeugbestückung für das Installieren bereit ist, wenn die eingebaute
Werkzeugbestückung entfernt ist.
Ein Rahmen 41 erstreckt sich über der Maschine sowie dem Speichergestell und
bildet ein Bahnsystem 42, an dem entlang eine Transportvorrichtung 43 zwi
schen den Speichergestellen und der Maschine bewegbar ist. Eine solche an
getriebene Transportvorrichtung, im folgenden als Antrieb bezeichnet, ist
als Industrieautomat bekannt, der für eine Folge von Bewegungen zwischen
bestimmten Stellen und längs bestimmter Bahnen programmiert ist. Solche
Automaten sind handelsüblich und bilden keinen Bestandteil der vorliegenden
Erfindung, soweit sie nicht in den Ansprüchen bestimmt sind. Eine derartige
Einheit ist mit einem Werkzeugkopfhalter 44 versehen, an dem eine als Werk
zeugkopf 46 ausgebildete Werkzeugaustauschvorrichtung schwenkbar bzw. dreh
bar angebracht ist. Der Antrieb 43 dient lediglich zum Vor- und Rückbewegen
des Werkzeugkopfes in einer programmierten Weise, um den Werkzeugkopf zum
Abnehmen einer vorhandenen Werkzeugbestückung sowie zum Transportieren der
selben zu den Speichergestellen und zum Überführen einer Austausch-Werkzeug
bestückung von den Speichergestellen zu der Maschine zu positionieren, wobei
dieses noch detaillierter erörtert wird. Ein derartiger Industrieautomat
wird durch eine elektronische Steuerung 50 gesteuert.
Gemäß den Fig. 3 und 4 ist der Werkzeugkopf 46 für ein oszil
lierendes Verschwenken über 180 Grad um eine Drehachse 47
schwenkbar angebracht. In einer extremen Position der Schwenkbe
wegung erstreckt sich ein erster Werkzeugaustauschkopf 48 nach
unten, während ein zweiter Werkzeugaustauschkopf 49 in einer obe
ren Position angeordnet ist. Der erste Werkzeugaustauschkopf 48
wird benutzt, um die Werkzeuge 17 bis 21 und die Formen 11 bis
15 zu überführen, während der zweite Werkzeugaustauschkopf 49
nach einer Drehung zu der unteren oder Betriebsposition benutzt
wird, um die Hohlwelle 32 und die Scherblätter 33 auszuwechseln.
Ein in dem Werkzeugkopfhalter 44 vorgesehenes Drehgetriebe
dient zum Drehen des Werkzeugkopfes 46 über 180 Grad, um den
ersten Werkzeugaustauschkopf 48 oder den zweiten Werkzeugaus
tauschkopf 49 selektiv in ihren entsprechenden Positionen anzu
ordnen. An dem Werkzeugkopf 46 ist ein Paar von Stopp- bzw. An
schlagarmen 51 und 52 angebracht, die mit den Enden eines fest
stehenden Stopp- bzw. Anschlaggliedes 53 in Eingriff treten kön
nen, um die Schwenkbewegung des Werkzeugkopfes 46 zu begrenzen
und ihn in jeder seiner Betriebspositionen passend zu positio
nieren. An dem Anschlagarm 51 ist eine Platte 54 angebracht, die
mit einem Ende des Anschlags in Eingriff kommt, wenn sich der
erste Werkzeugaustauschkopf 48 in seiner Betriebsposition befin
det. Eine ähnliche Platte 56 ist an dem Anschlagarm 52 ange
bracht und kommt mit dem anderen Ende des Anschlaggliedes 53 in
Eingriff, wenn sich der zweite Werkzeugaustauschkopf 49 in seiner
Betriebsposition befindet.
Gemäß den Fig. 5 bis 8 ist der erste Werkzeugaustauschkopf 48
betreibbar, um alle Formen 11 bis 15 und alle Werkzeuge 17 bis
21 zu wechseln. Ein solcher Kopf enthält eine Stützplattform 61.
Auf dieser sind zwei unter gegenseitigem Abstand angeordnete
Stützschienen 62, 63 angebracht und mit geneigten Oberflächen
versehen, die kooperieren, um je nach Fall einen zylindrischen
Werkzeug-Körper 64 oder einen zylindrischen Formen-Körper 66 ab
zustützen. Bei der dargestellten Maschine sind alle Formen 11
bis 15 in zylindrischen Formen-Körpern 66 angebracht, und alle
Werkzeuge 17 bis 21 sind in zylindrischen Werkzeug-Körpern 64
eines anderen Durchmessers angebracht. Bei der dargestellten
Ausführungsform haben die zylindrischen Werkzeug-Körper 64 einen
Durchmesser, der kleiner als der Durchmesser der zylindrischen
Formen-Körper ist. Die Stützplattform 61 ist in bezug auf den
Werkzeugkopf zwischen zwei Positionen bewegbar, von denen eine
mit den Werkzeug-Körpern 64 ausgerichtet ist, während die andere
mit den Formen-Körpern 66 ausgerichtet ist, was nachfolgend nä
her beschrieben wird.
Die genaue Position des ersten Werkzeugkopfes in bezug entweder
auf die Schmiedemaschine 10 oder die Speichergestel
le 36 und 37 wird mit einem Aufbau erreicht, der am besten in
den Fig. 5, 7 und 8 dargestellt ist. Der erste Werkzeugaus
tauschkopf 48 ist mit einem Rahmen 67 versehen, der sich zwi
schen dem Formenbrustabschnitt der Maschinenrahmens 16 und dem
Schlitten 22 erstreckt, wie es am besten in Fig. 5 dargestellt
ist. An dem linken Ende des Rahmens 67 ist ein Paar von herab
hängenden Vorsprüngen 68 und 69 angebracht, die über zugeordnete
Stifte 71 und 72 passen, welche in dem Formenbrustabschnitt des
Maschinenrahmens 16 an jeder Seite einer jeden der Formenstatio
nen angebracht sind. Der Vorsprung 68 hat einen querverlaufenden
Schlitz 73 mit gegenüberliegenden Wänden, die in einen engen
Sitz mit gegenüberliegenden Seiten des Stifts 71 treten, wenn
der Kopf auf der Maschine abgestützt ist. Der Vorsprung 69 ist
ebenfalls mit einem Schlitz 74 versehen, der sich jedoch in
einer Richtung rechtwinklig zu dem Schlitz 73 erstreckt und der
gegenüberliegende Seitenwände hat, die in einen engen Sitz mit
den gegenüberliegenden Seiten des Stifts 72 treten.
Der Rahmen 67 ist an seinem entgegengesetzten Ende mit einem
dritten herabhängenden Vorsprung 75 ausgebildet, der wiederum
mit einem Schlitz 76 versehen ist. Der letztere hat gegenüber
liegende Wände, die in einen engen Sitz mit einem in dem Schlit
ten 22 angebrachten Bolzen oder Stift 77 treten. Der Schlitz 76
erstreckt sich in einer Richtung parallel zu dem Schlitz 74 und
in der Richtung der Achse der Maschine. Diese drei Vorsprünge
68, 69 und 75 kooperieren mit den ihnen zugeordneten Stiften 71,
72 und 77, um den Werkzeugaustauschkopf während des Werkzeugaus
tauschvorgangs in bezug auf die Maschine präzise zu positionieren.
Die beiden Vorsprünge 69 und 75, deren Schlitze sich parallel zu
der Achse der Maschine erstrecken, sorgen für ein präzises Posi
tionieren des Kopfes seitlich von der Maschine in passender Aus
richtung mit der zugeordneten Arbeitsstation. Der Vorsprung 68
sowie dessen Schlitz kooperiert mit dem Stift 71 so, daß der
Kopf in Längsrichtung der Maschine genau positioniert wird.
Während des Wechselns der Werkzeuge und Formen ist der Schlitten
22 an seiner hinteren bzw. rückwärtigen Totpunktposition posi
tioniert, so daß ein gleichförmiger Abstand zwischen dem Schlit
ten und der Stirnseite der Formen hergestellt wird. Jeder der
Schlitze 73, 74 und 76 ist an seinem unteren Ende bei 78 abge
schrägt, so daß beim Absenken des Kopfes durch den Antrieb 43
in die entsprechende Position jegliche Fehlausrichtung
automatisch korrigiert wird und der Kopf zu der für einen pas
senden Werkzeugwechsel erforderlichen präzisen Position gesteu
ert wird. Ferner wird die vertikale Lage des Kopfes durch den
Eingriff von endseitigen Stirnflächen 79 an den verschiedenen
Vorsprüngen bestimmt, die auf zugeordneten Oberflächen des Ma
schinenrahmens 16 und des Schlittens 22 ruhen. Um sicherzustellen,
daß sich kein Schmutz zwischen den Oberflächen bzw. Stirnflächen
79 und den zugehörigen Oberflächen an der Maschine befindet, ist
jeder der Schenkel der Vorsprünge mit einer Öffnung 81 versehen,
durch die ein Flüsigkeitskühlmittel gepumpt wird, wenn der Kopf
in seine Position abgesenkt wird, um jeglichen Schmutz wegzuspü
len, der sonst eine Fehlausrichtung des Kopfes in bezug auf die
Maschine verursachen könnte.
Bei diesem Aufbau, bei dem der Kopf durch die zusammenpassenden
Teile der Vorsprünge, Stifte und abstützenden Oberflächen an der
Maschine genau positioniert wird, ist es nicht erforderlich, den
Antrieb 43 zum präszisen Positionieren des Kopfes
während der Werkzeugaustauschvorgänge zu benutzen. Es ist ledig
lich erforderlich, eine ausreichende Positionsgenauigkeit in dem
Antrieb vorzusehen, um den Kopf zu seiner Stelle zu bewe
gen, an der er durch die Stifte in die benötigte präzise Posi
tion gesteuert wird. Ferner werden bei diesem Aufbau, bei dem
der Kopf während des Werkzeugwechselvorgangs vollständig an der
Maschine abgestützt ist, die auf den Kopf einwirkenden Belastun
gen infolge des Einsetzens und des Entfernens der Werkzeuge di
rekt in den Maschinenaufbau absorbiert, so daß diese Belastungen
nicht durch den Antrieb aufgefangen werden müssen. Dieser Auf
bau schließt somit jegliche Neigung zu Auslenkungen bzw. Bie
gungen während des Werkzeugwechselvorganges, die eine Ungenau
igkeit der Position des Werkzeugaustauschkopfes verursachen
könnten, aus.
Es sind drei Führungsstifte für jede der Arbeitsstationen 26 bis
30 vorgesehen, um für ein genaues Positionieren des ersten Kop
fes 48 an jeder Arbeitsstation zum Entfernen oder Austauschen
der zugeordneten Werkzeuge sowie Formen in der unten beschriebe
nen Weise zu sorgen. Bei der dargestellten Ausführungsform befin
den sich zwei Führungsstifte an dem Formenbrustabschnitt des
Rahmens und ein Führungsstift an dem Schlitten, zugeordnet zu je
der Arbeitsstation.
Ein ähnliches Muster von Führungsstiften 86 ist an den zwei
Speichergestellen 36 und 37 vorgesehen, um den Kopf zum
Entfernen der Werkzeuge sowie Formen von den
Speichergestellen genau zu positionieren. Bei der dargestellten
Ausführungsform sind jedoch die Werkzeuge und Formen an den Ge
stellen 36 und 37 nicht direkt miteinander ausgerichtet, so daß
unterschiedliche Führungsstifte zum Positionieren des Kopfes zum
Aufnehmen der Werkzeuge und zum Positionieren des Kopfes zum Auf
nehmen der zugeordneten Formen benutzt werden.
Gemäß den Fig. 5 und 6 ist die Stützplattform 61 an dem Kol
ben 87 eines Kolben-Zylinder-Antriebs 88 angebracht, so
daß sie zwischen ihren zwei Betriebspositionen angehoben und ab
gesenkt werden kann. In der angehobenen Position sind die Stütz
schienen 62 und 63 zum Aufnehmen oder Installieren der zylindri
schen Werkzeug-Körper 64 kleineren Durchmessers positioniert. In
den unteren Positionen sind die Stützschienen 62 und 63 zum Auf
nehmen oder Installieren der zylindrischen Formen-Körper 66
größeren Durchmessers positioniert. Ein Bolzen 89 erstreckt sich
von der Stützplattform 61 seitwärts in einen Schlitz 91 an einem
Rahmenglied 92, um eine passende Ausrichtung
der Stützplattform durch Verhindern eines Drehens derselben um
die Achse des Kolbens 87 sicherzustellen.
Durch das Verwenden der Stützplattform und der Stützschienen
zum Abstützen der Werkzeuge und Formen entfällt die Notwendig
keit, Werkzeuge sowie Formen zusätzlich endseitig zu halten.
Ferner werden die ziemlich schweren Werkzeug- und Formen-Körper
64, 66 wirksam abgestützt. Die Formen-Körper können bei
spielsweise ein Gewicht in der Größenordnung von 45 kp
haben und deshalb Schwierigkeiten bereiten, wenn sie an ihren
Enden freitragend abgestützt werden. Dieser Aufbau stellt ferner
sicher, daß der Überführungsvorgang keinen bedeutenden exzentri
schen Belastungen unterworfen ist. Der Aufbau führt zu einem ho
hen Maß an Positionsgenauigkeit, die erforderlich ist, um die
Werkzeuge und Formen bzw. Gesenke mit ihren entsprechenden Hohl
räumen und Vertiefungen während der Installation der Werkzeug
ausrüstung in der Maschine auszurichten.
Die Antriebskraft für das Installieren und Entfernen der Werk
zeuge sowie Formen wird durch einen Wagen 96 gebildet, der durch
gegenüberliegende Rollen 99 und 101 auf Schienen 97 und 98 abge
stützt ist. Diese sind an dem Rahmen 67 des Kopfes befestigt, wo
bei der innere Rand der Schiene 97 mit einer Zahnstange 102 und
der innere Rand der Schiene 98 mit einer ebenen Oberfläche verse
hen sind, die mit seitlichen Positionierungsrollen 103 in Ein
griff steht. Ein Antriebsmotor 104, der vorzugsweise ein hydrau
lischer Motor ist, ist an dem Wagen 96 angebracht und mit einem
Ritzel 106 versehen, das mit der Zahnstange 102 in Eingriff steht
und in der Weise arbeitet, daß der Wagen längs der Schienen 97
und 98 rückwärts und vorwärts angetrieben wird.
Ein Drehsensor 107 ist ebenfalls an dem Wagen 96 angebracht und
mit einem Ritzel 108 versehen, das mit einer Zahnstange 109
kämmt, um ein die Position des Wagens längs des Rahmens 67 an
zeigendes elektrisches Signal zu bilden. Das Signal wird dem
Steuerungssystem 50 für das Transportmittel zugeführt, so daß
der Betrieb des Wages durch das Hauptsteuerungssystem des
Antriebs 43 programmiert wird. Der Drehsensor 107 ist mit
einer Anlenkung versehen, und eine Feder 111 spannt das Ritzel
108 gegen die Zahnstange 109 vor, um jegliches Spiel in dem Zahn
rad zu eliminieren und so eine genaue Positionserfassung des Wa
gens sicherzustellen.
Von dem Wagen 96 hängt ein Werkzeugerfassungselement 116 mit
zwei unter Abstand angeordneten, herabhängenden Fingern 117 und
118 herab. Der Finger 117 ist so proportioniert, daß er in eine
zugehörige Nut 119 in einem Formen-Körper 66 paßt, und der Fin
ger 118 ist so proportioniert, daß er in eine in jedem der Werk
zeug-Körper 64 ausgebildete Nut 121 paßt. Wenn der Finger 117 in
der zugeordneten Nut 119 des gegebenen Formen-Körpern 66 positio
niert ist, veranlaßt der Betrieb des Antriebsmotors 104 zum Bewe
gen des Wanges 96 längs der Bahnen bzw. Schienen 97 und 98 eine
axiale Bewegung des Formen-Körpers entweder in den oder aus dem
zugeordneten Formen-Hohlraum 122, und zwar in Abhängigkeit von
der Bewegungsrichtung des Wagens. Wenn der Finger 118 in die Nut
121 an einem Werkzeug-Körper 64 eingreift, wird eine Antriebsver
bindung zum Begründen einer axialen Bewegung des Werkzeugs mit
dem Wagen 96 gebildet.
Bei der dargestellten Ausführungsform bildet der Formen-Körper
66 dann, wenn er vollständig in seiner installierten Position
sitzt, eine Rückseite 123, die mit einem Distanzblock 124 in dem
Maschinenrahmen in Eingriff steht. In einer solchen Position ver
läuft die Stirnseite des Formen-Körpers und der Form längs der
Ebene 126, und sie steht nicht über die Stirnseite des Formen
brustabschnitts des Rahmens nach vorne vor. Dementsprechend be
findet sich die Nut 119 in dem Formen-Körper in einem Abstand
hinter der Stirnseite.
Eine Ausstoßvorrichtung, die den Formen-Körper teilweise aus
wirft, so daß er von dem Finger 117 erfaßt werden kann, ent
hält einen Kolben 127, der in einer Zylinderboh
rung 128 hin- und herbewegbar angebracht und mit einem herabhän
genden Vorsprung 129 versehen ist. Dieser befindet sich in einem
Schlitz 131 am rückwärtigen Ende des Formen-Körpers 66. Ein sol
cher Vorsprung hat zwei Funktionen. Erstens sorgt er für ein Auf
rechterhalten der korrekten Ausrichtung des Formen-Körpers in be
zug auf den Rahmen. Zweitens bildet er eine Antriebsverbindung
zum teilweisen Ausstoßen des Formen-Körpern, wenn der Kolben 127
im Sinne einer Bewegung nach rechts zu der in Fig. 5 gestrichelt
dargestellten Position betätigt wird.
Gemäß den Fig. 5 und 12 ist jeder der Formen-Körper 66 in sei
ner installierten Position durch einen seitlich bewegbaren Keil
132 lösbar blockiert. Der Keil 132 ist in Fig. 5 in der zurück
gezogenen oder Freigabeposition und in Fig. 12 in der ausgefah
renen oder Verriegelungsposition dargestellt. Der Keil 132 ist in
einer in dem Formenbrustabschnitt des Maschinenrahmens ausgebil
deten Keilführungsöffnung 133 radial bewegbar. Beim Ausfahren
kommt eine Rampenoberfläche 134 an dem Keil 132 in Eingriff mit
einer zugehörigen Rampenoberfläche 136, die den Formen-Körper zu
seiner Sitzposition an dem Distanzblock 124 steuert. Vorzugsweise
ist die Neigung oder der Winkel der zwei Rampenoberflächen 134
und 136 größer als der Blockierwinkel, so daß der Keil in seiner
ausgefahrenen oder Betriebsposition nicht blockiert wird.
Der Antrieb für den Keil 132 ist in Fig. 12 dargestellt. Dieser
Antrieb enthält ein Kolben-Zylinder-Getriebe 137 mit
einer Kolbenstangenverlängerung 138, die durch eine Schraube 139
mit dem Keil verbunden ist. Das obere Ende der Kolbenstangenver
längerung 138 ist mit einer Anflächung 141 versehen, die mit
einer Führungsplatte 142 in Eingriff steht, um sicherzustellen,
daß sich die Kolbenstangenverlängerung 138 und damit der Keil 132
nicht zu einer unkorrekten Position dreht, sondern ständig in
seiner passenden Ausrichtung gehalten wird. Wenn das Betätigungs
organ ausgefahren wird, wird der Keil 132 radial einwärts getrie
ben, um den zugeordneten Formen-Körper 66 in seiner installierten
bzw. eingesetzten Position zu blockieren. Wenn jedoch ein Entfer
nen des Formen-Körpers erforderlich ist, wird das Getriebe
137 zurückgezogen, um den Keil 132 zu der in Fig. 5 darge
stellten Position abzuziehen, wodurch der Formen-Körper freige
geben wird, so daß er teilweise aus dem Formen-Hohlraum 122 aus
gestoßen werden kann, um durch den Werkzeugaustauschkopf 48 ent
fernt bzw. abgenommen zu werden.
Die Einzelheiten des Halterungsaufbaues für die Werkzeug-Körper
64 sind am besten in Fig. 13 dargestellt. Der Werkzeug-Körper
64 erstreckt sich in seiner vollständig installierten bzw. einge
setzten Position über das Ende des Formen-Hohlraums 146 nach
vorne, so daß die Nut 121 freiliegt. Dementsprechend ist es nicht
erforderlich, einen Ausstoßmechanismus vorzusehen, um den Werk
zeug-Körper aus seiner eingesetzten Position teilweise auszusto
ßen. Es muß jedoch sichergestellt werden, daß das Werkzeug in
passender Weise um seine zentrale Achse innerhalb des Hohlraums
146 ausgerichtet ist. Das rückwärtige Ende des Werkzeug-Körpers
ist mit einem axialen Schlitz 147 versehen, der einen Ausrich
tungsvorsprung 148 aufnimmt, um eine passende Ausrichtung des
Werkzeug-Körpers sicherzustellen.
Auch hier ist ein radial bewegliches Keilsystem vorgesehen, um
das Werkzeug in seiner vollständig eingesetzten Position gegen
die Stirnseite des Schiebers zu blockieren. Ein solches Keilsy
stem enthält einen Keil 149 mit einer Rampenoberfläche 151, die
mit einer Rampenoberfläche 152 an dem Werkzeug-Körper 64 in Ein
griff tritt. Ein radiales Bewegen des Keils wird durch einen Kol
ben 153 gesteuert, der ausgefahren werden kann, um den Keil zum
Blockieren des Werkzeug-Körpers radial einwärts zu treiben, und
der zurückgezogen werden kann, um den Keil abzuziehen und das
Werkzeug freizugeben. Auch hier wird der Winkel der zwei Rampen
oberflächen so gewählt, daß keine blockierende Neigung bzw.
Schräge vorgesehen wird. Dementsprechend werden alle Getriebe
für die Keile 132 und 149 im Betrieb der Maschine zu der
ausgefahrenen Position unter Druck gesetzt, um die zugeordneten
Formen sowie Werkzeuge in ihrem verriegelten Zustand zu halten.
Da die Keile und Getriebe rechtwinklig zur Richtung der
Schlittenbewegung ausgefahren werden, beeinflussen die Beschleuni
gungskräfte infolge der Schlittenbewegung nicht die Blockierung
des Keils. Ein Zurückziehen eines jeden der Betätigungsorgane
führt zu einer selektiven Freigabe je nach Fall einzelner oder
aller Werkzeugausrüstungen.
Der Betrieb des ersten Werkzeugaustauschkopfes 48 beim Wechseln
einer gegebenen Form ist wie folgt. Vor der Bewegung des Werk
zeugaustauschkopfes zu der Position aus Fig. 5 wird der zuge
ordnete Keil 132 zurückgezogen, um den Formen-Körper freizugeben,
der durch den Betrieb des Kolbens 127 teilweise ausgestoßen wird.
Dieser Ausschubvorgang positioniert die Nut 119 in der Weise, daß
der Finger 117 aufgenommen wird, wenn der Werkzeugaustauschkopf
durch den Antrieb 43 zu seiner Aufnahmeposition
bewegt wird. Wenn der Antrieb den Werkzeugaus
tauschkopf 48 auf die Stifte absenkt, bewegt sich der Finger 117
in die Nut 119. Dieses erfordert natürlich eine passende Positio
nierung des Wagens 96, so daß der Finger mit der Nut ausgerich
tet ist, wenn ein Bewegen in die Betriebsposition an der Maschi
ne erfolgt. Der Motor 104 wird dann betätigt, um den Wagen 96
gemäß der Darstellung in Fig. 5 nach rechts zu bewegen, damit
der Formen-Körper 66 aus dem zugeordneten Hohlraum 122 und auf
die Stützschienen 62 und 63 bewegt wird. Wenn die Form vollstän
dig abgezogen und von den Schienen abgestützt ist, wird der An
trieb 43 betätigt, um den Kopf zu dem Speicher
gestell zu bewegen und die hierdurch gehaltene Form mit dem ent
fernten bzw. geleerten Formen-Hohlraum 40 auszurichten, so der
Kopf durch die zugeordneten Lokalisierungs- bzw. Führungsstifte
86 genau positioniert wird. Der Motor 104 wird dann betätigt, um
den Formen-Körper von den Stützschienen 62 und 63 in den Werk
zeug-Aufnahmehohlraum 40 zu schieben.
Nachdem das Abspülen in der unten beschriebenen Weise beendet
worden ist, wird der Antrieb 43 programmiert, um den ersten
Werkzeugaustauschkopf 48 an der passenden Stelle der Speicher
gestelle gegenüber dem zu
ersetzenden Werkzeug zu positionieren. Der Werkzeugaustauschkopf
wird auf die passenden Lokalisierungsstifte 86 abgesenkt, um die
Schienen mit dem ausgewählten Werkzeug auszurichten und den Fin
ger 117 in den Schlitz 119 einzuführen. Angelenkte Arme 120 an
den Speichergestellen 36 und 37 haben Enden, die in
den Schlitzen 131 und 147 positioniert werden, wenn die Werkzeug
ausrüstung in den Gestellen plaziert ist, um eine passende Aus
richtung der Werkzeugausrüstung sicherzustellen.
Der Motor 104 wird dann betätigt, um die Form aus der Haltever
tiefung in dem Speichergestell 36 auf die Stützschie
nen zu bewegen, wo ein Abstützen erfolgt, während der Antriebs
förderer sich zu der Maschine zurückbewegt und der Kopf an den
passenden Formen-Hohlraum 122 angrenzend positioniert. Der
Schlitz 119 ist flach bzw. eben und erstreckt sich über die
Oberseite des Formen-Körpers in beiden Richtungen von einer zen
tralen vertikalen Ebene. Der unteren Rand des Fingers 117 ist
ebenfalls eben und paßt mit der Nut zusammen. Dieser Aufbau ko
operiert mit den Stützschienen, um sicherzustellen, daß die pas
sende Ausrichtung des Formen-Körpers um seine Achse während des
gesamten Transportes aufrechterhalten bleibt. Nach einer passen
den Positionierung an der Maschine wird der Antriebsmotor 104 zu
einer Bewegung gemäß Fig. 5 nach links veranlaßt, um den Formen-
Körper in den Hohlraum 122 zu schieben. Vor dem Ankommen der
Form an dem Hohlraum wird der Druck an dem Ausstoßkolben 127 ab
gebaut.
Da der Formen-Körper über die Position hinausbewegt werden muß,
in der der Finger 117 in die Nut 119 eingreifen kann, kann der
Formen-Körper durch die Bewegung des Wagens mit dem Finger in
der Nut 119 nur teilweise in den Hohlraum eingesetzt werden. Wenn
dementsprechend der Drehsensor 107 feststellt, daß der Wagen 96
zu der in Fig. 5 dargestellten gestrichelten Position bewegt
worden ist, wird der Antrieb 43 betätigt, um den
Kopf anzuheben und den Finger 117 aus der Nut 119 zu bewegen.
Der Wagen wird gemäß Fig. 5 über die Endfläche des Formen-Kör
pers hinausgehend nach rechts bewegt. Der Kopf wird dann wieder
zu seiner Betriebsposition abgesenkt, um den Finger dem Ende des
Formen-Körpers gegenüberliegend zu positionieren, und der Wagen
wird gemäß Fig. 5 erneut nach links bewegt, um das Einsetzen
des Formen-Körpers in den Hohlraum 122 zu vervollständigen. Wenn
die Form vollständig eingesetzt ist, wird der zugeordnete Keil
132 ausgefahren, um die Form in ihrer Unterbringungsposition zu
blockieren. Die Betriebsfolge wird dann im Bedarfsfall wieder
holt, um die anderen Formen der Maschine abzunehmen und zu er
setzen.
Die Betriebsweise für das Auswechseln der Werkzeuge ist im we
sentlichen die gleiche, jedoch mit dem Unterschied, daß es nicht
erforderlich ist, die Werkzeuge teilweise auszustoßen, da die
Nuten 121 freiliegen, wenn die Werkzeuge vollständig eingesetzt
sind. Der Werkzeugwechselvorgang ist im wesentlichen wie folgt.
Die Stützschienen 62 und 63 werden durch das Getriebe 88
angehoben, um sie zum Aufnehmen der Werkzeuge passend zu posi
tionieren, die bei der dargestellten Ausführungsform in dem Werk
zeug-Körper 64 angebracht sind, der einen kleineren Durchmesser
als der Formen-Körper 66 hat. Der Wagen 96 wird bewegt, um den
Finger 118 so zu positionieren, daß dann, wenn der Werkzeugaus
tauschkopf durch den Antrieb 43 zu der Betriebs
position bewegt wird, der Finger 118 in die Nut 121 des ausge
wählten Werkzeugs vorsteht. Der Keil 149 wird abgezogen, um das
Werkzeug freizugeben, und der Wagen wird gemäß Fig. 5 nach links
bewegt, um den Finger 118 zu veranlassen, den Werkzeug-Körper 64
aus seinem zugeordneten Hohlraum 146 und auf die Stützschienen
zu ziehen.
Nachdem der Sensor 107 festgestellt hat, daß sich der Werkzeug-
Körper 64 in einer Position befindet, in der er vollständig auf
den Stützschienen 62, 63 abgestützt ist und sich vollständig
außerhalb des Hohlraums 146 befindet, wird das Antriebstransport
mittel 43 betätigt, um das Werkzeug zu einer Position zu tragen,
die mit dem Werkzeug-Aufnahmedurchgang 45 ausgerichtet ist. Dort
wird der Wagen betätigt, um das Werkzeug von dem Werkzeugkopf in
den Durchgang 45 zu schieben. Anschließend wird nach einem Ab
spülen in der beschriebenen Weise der Antrieb 43 betätigt,
um den Kopf 48 so zu positionieren, daß das passende Werk
zeug von dem Speichergestell 37 aufgenommen und zu einer
mit dem passenden Werkzeug-Hohlraum 146 in dem Schlitten 22
ausgerichteten Position transportiert wird. Nach ge
eignetem Sitz in der Betriebsposition für das Einsetzen des Werk
zeug-Körpers 64 wird der Wagen erneut betätigt, um das Werkzeug
in den zugeordneten Werkzeug-Hohlraum einzusetzen. Im Fall der
Installation des Werkzeug-Körpers ist es möglich, diesen in
einem einzigen Vorgang zu seiner vollständig eingesetzten Posi
tion zu bewegen, da die Nut 121 freiliegend positioniert bleibt,
wenn das Werkzeug vollständig eingesetzt ist.
Wegen der Vielseitigkeit der Maschine ist es möglich, ein oder
alle Werkzeuge und eine oder alle Formen der Maschine in einer
automatischen Weise selektiv bzw. beliebig zu wechseln. Vorzugs
weise sind die Steuerschaltung 50 für den Förderer und das Werk
zeugwechselsystem so aufgebaut, daß die Maschinen-Bedienungsper
son durch bloßes Betätigen eines einzigen Schalters oder Knopfes
automatisch jedes Werkzeug oder jede Form oder auch einen voll
ständigen Satz von Werkzeugen und Formen wechseln kann. Dement
sprechend sind die Steuerungen für die verschiedenen Ventile für
die Betätigungsorgane und Motoren mit dem Gesamtsteuerungssystem
50 verbunden, so daß die Funktionen, die von jeder Komponente
des Systems durchgeführt werden, automatisch erfolgen. Der oben
spezifizierte Industrieautomat ist mit einem Steuerungssystem 50
versehen, welches eine Anzahl von Kanälen zusätzlich zu den Ka
nälen enthält, die zum Steuern des Antriebstransportmittels 43
selbst erforderlich sind. Diese Kanäle sind zum Steuern des Be
triebes der verschiedenen Werkzeugwechsel-Funktionselemente an
den Köpfen und an der Maschine selbst angeschlossen.
Wie es oben erwähnt wurde, wird der zweite Werkzeugaustauschkopf
49 benutzt, wenn es erforderlich ist, die Scherkomponenten aus
zuwechseln. In diesem Fall wird der Werkzeugkopfhalter 46 über
180 Grad gedreht, um den zweiten Werkzeugaustauschkopf 49 zu der
Betriebsposition zu bewegen, in der er nach unten ausgefahren
wird. Auch hier ist der Werkzeugaustauschkopf 49 mit drei Loka
lisierungsvorsprüngen 161 versehen, die über zugeordneten Loka
lisierungsstiften an der Maschine positioniert sind, um den Kopf
genau zu positionieren und ihn in seiner Betriebsposition abzu
stützen. Es ist festzustellen, daß sich der axiale Abstand zwi
schen den Lokalisierungsvorsprüngen 161 an den Enden des Kopfes
49 von dem Abstand zwischen den entsprechenden Lokalisierungsvor
sprüngen an dem Kopf 48 unterschiedet. Dieses trifft zu, weil
sich die Schneidstation an einer Seite des Schiebers befindet und
da beide Enden des Kopfes auf dem Rahmenabschnitt der Maschine
ruhen. Ferner wird das Wechseln der Scherwerkzeugausrüstung durch
geführt, während sich das Schermesser in seiner mit der Hohlwelle
ausgerichteten unteren Position befindet. Wenn das Aus
wechseln der Scherkomponenten erforderlich ist, wird die Maschine
deshalb von der rückwärtigen Totzenterposition zu der passenden
Zwischenposition gestoßen, in der das Schermesser in seiner Auf
nahme sich an seiner abgesenkten Position befindet.
Der Kopf 49 ist ähnlich wie der Kopf 48 mit einem Wagen 162 ver
sehen, der durch einen Antriebsmotor 166 auf Stützbahnen 163 und
164 bewegbar ist. Die Abstützung und der Antrieb des Wagens 162
entsprechen im wesentlichen der Abstützung sowie dem Antrieb des
Wagens 96, so daß die baulichen Einzelheiten nicht mehr wieder
holt werden müssen. Ferner ist auch ein Sensor 167 vorgesehen, um
die Position des Wagens in bezug auf den Rahmen 168 zu bestimmen.
Der Sensor ist in der gleichen Weise wie der Sensor 107 ange
bracht, um einen Zahnradeingriff mit einem Null-Spiel vorzusehen.
Der Aufbau des Mechanismus zum Ergreifen und Halten des Schneid-
bzw. Schermessers 33 und der Hohlwelle 32 ist am besten in Fig.
9 dargestellt. Dieser Aufbau enthält ein Paar von gefurchten Bol
zen 171 und 172, die in seitlich bewegbaren Kolben 173 und 174
angebracht sind. Diese Kolben werden zueinander bewegt, wenn eine
Druckbeaufschlagung über Mündungen 176 und 177 erfolgt. Sie wer
den auseinanderbewegt, wenn eine Druckbeaufschlagung zwischen den
Enden der Kolben über eine Mündung 178 erfolgt. Die Enden der
Bolzen sind, wenn die Kolben zurückgezogen werden, um die Bolzen
zueinander zu bewegen, in allgemein kreisrunde Öffnungen 181 und
182 in dem Schermesser 33 bewegbar. Die Öffnungen sind an ihren
äußeren Enden bei 183 und 184 hinterschnitten, um Schultern 186
und 187 zu bilden. Diese Schultern ragen in Nuten 189 und 190,
wenn die Greifer-Bolzen 171 und 172 in den Öffnungen positioniert
sind und die Kolben 173 und 174 durch eine Druckbeaufschlagung
über die Mündung 178 auseinanderbewegt werden.
Um sicherzustellen, daß das Schermesser 33 oder die Hohlwelle 32
fest an der Stirnseite 192 des Kopfes gehalten wird, sind die
Bolzen 171 und 172 in den zugeordneten Kolben in einer Richtung
zu der Stirnseite 192 federbelastet und gegen die Vorspannung
der Federn in einer von der Stirnseite 192 wegweisenden Richtung
bewegbar. Die Federvorspannung wird durch Federn 193 und 194 ge
bildet, die sich zwischen Druckplatten 196 und zugeordneten Mut
tern 197 erstrecken. Ferner sind die Nuten 189 und 190 bei 198
mit abgeschrägten Enden versehen, so daß dann, wenn die Bolzen
durch ihre zugeordneten Kolben auseinanderbewegt werden, der Ein
griff mit den zugeordneten Schultern 186 und 187 die Bolzen axial
gegen die Wirkung der zugeordneten Federn steuert. Dieser Aufbau
stellt sicher, daß das erfaßte Teil, beispielsweise das Schermes
ser, fest an der Stirnseite 192 gehalten wird. Die Schaftteile
199 der beiden Bolzen 171 und 172 sind unrund und passen in zu
gehörige Öffnungen in den entsprechenden Kolben, um sicherzustel
len, daß sich die Bolzen nicht um ihre Achsen drehen und daß sie
mit ihren entsprechenden Nuten voneinander abweisend positioniert
sind.
Wenn der zweite Werkzeugaustauschkopf 49 benutzt wird, um ein
Schermesser 33 zu entfernen, wird er in der Betriebsposition po
sitioniert, wobei der Wagen 162 axial von dem Messer positio
niert ist. Nachdem der Wagen in seiner Betriebsposition positio
niert ist, wird er axial bewegt, während die Kolben 173 und 174
zurückgezogen sind, bis die entsprechenden Bolzen in den Öffnun
gen 181 und 182 positioniert sind. Die Kolben werden dann aus
einanderbewegt, um die Bolzen zu einem Ergreifen bzw. Erfassen
des Messers 33 zu veranlassen. Das Messer wird abgespannt,
um es dann entfernen zu können. In dem Fall des Mes
sers 33 erfolgen jedoch das Entfernen und Einsetzen durch eine
vertikale Bewegung, so daß das ergriffene Messer aus seiner ein
gesetzten Position hochgehoben wird, indem der Kopf mit dem An
trieb 43 angehoben wird. Ein solches Entfernen
des Messers führt nicht zu einer übermäßigen Belastung des An
triebsförderers, da das Messer relativ klein und viel leichter
als die Werkzeuge und Formen ist.
Das Schermesser ist in seiner eingesetzten bzw. Installations
position durch hydraulisch betätigte Keile lösbar festgeklemmt.
Der Aufbau zum lösbaren Einspannen des Schermessers 33 und des
Schermesser-Halters ist in den Zeichnungen nicht dargestellt,
doch wird in diesem Zusammenhang auf die US-PS 35 59 446 ver
wiesen, in der ein Schermesser-Einspannsystem zum lösbaren
Blockieren des Schermessers in seiner eingesetzten Position
dargestellt ist. Der Antrieb bringt dann das entfernte Schermes
ser zu der in Fig. 1 dargestellten Position 33 b. Wenn die Hohl
welle 32 ebenfalls ersetzt werden muß, wird sie vor dem Einset
zen des Austausch-Schermessers abgenommen, so daß ein Zugang für
ihren Abnahme- sowie Austauschvorgang vorgesehen wird. Die Ab
scher-Hohlwelle 32 ist mit Öffnungen 201 und 202 versehen, die
den Öffnungen 181 und 182 ähneln und die Bolzen 171 sowie 172
zum Erfassen der Hohlwelle 32 aufnehmen. In dem Fall der Hohl
welle erfolgt jedoch das Entfernen bzw. Abnehmen axial von ihrem
Hohlraum, so daß nach dem Greifen der Hohlwelle gegen das Ende
bzw. die Stirnseite 192 der Wagen 152 durch den Antriebsmotor
166 bewegt wird, um die Hohlwelle aus ihrem Hohlraum in den Rah
men der Maschine abzuziehen. Ein angetriebenes System zum lösba
ren Festklemmen der Hohlwelle ist vorgesehen. Auch hierbei ist
das Gewicht der Hohlwelle klein im Vergleich zu dem Gewicht der
Werkzeuge und Formen, so daß keine Schwierigkeiten beim Halten
der Hohlwelle von ihrem Ende aus statt auf Stützschienen des in
dem ersten Werkzeugaustauschkopf vorgesehenen Typs angetroffen
werden.
Nachdem die Hohlwelle entfernt worden ist, wird sie zu der Posi
tion 32 b überführt, wo sie abgesetzt wird. Die Maschine arbeitet
dann in der Weise, daß sie die Austausch-Hohlwelle 32 a aufnimmt
und diese automatisch einsetzt. Nach der Installation der Aus
tausch-Hohlwelle führt der Antrieb den zweiten Kopf wie
der zurück, um das Austausch-Schermesser 33 a aufzunehmen und zu
der Maschine zu überführen, wo es durch eine vertikale Abwärtsbe
wegung eingesetzt wird. Da die Positionsgenauigkeit des Kopfes
durch das Verwenden der Lokalisierungsvorsprünge und Bolzen wäh
rend der Installation des Schermessers nicht ausgenutzt wird,
ist das Schermesser an seinem unteren Ende mit Führungsabschrä
gungen versehen, um ein passendes Eintreten des Messers in sei
nen Stützaufbau sicherzustellen.
Der Klemmechanismus zum lösbaren Einspannen der Hohlwelle ist am
besten in den Fig. 10 und 11 dargestellt. Ein solcher Mecha
nismus enthält ein Paar von Spindeln 211 und 212, die bei 213 in
ein Paar von Buchsen 214 und 216 eingeschraubt sind. Das obere
Ende einer jeden Spindel befindet sich in Eingriff mit einer zu
geordneten Druckplatte 217 und 218, wobei diese Druckplatten in
Senkbohrungen der zugeordneten Buchsen angeordnet sind und an
der Unterseite der Hohlwelle 32 anliegen, um diese in ihrer Ein
setzposition festzuklemmen, wenn die zugeordneten Spindeln in
einer Aufwärtsrichtung geschraubt werden. Ein Drehen der Spin
deln in der entgegengesetzten Richtung führt zu einem Absenken
der Spindeln sowie zu einem Freigeben derselben für ein Entfer
nen und Austauschen der Hohlwelle. Die unteren Enden der beiden
Spindeln 211 und 212 erstrecken sich durch Lager 219 und sind
mit Kurbelarmen 221 und 222 verbunden. Der Kurbelarm 221 ist an
einem Kolben 223 eines Getriebes 224 angelenkt, und der
Kurbelarm 222 ist mit dem Kolben 226 eines Getriebes 227
verbunden, was in Fig. 11 dargestellt ist. Wegen der räumlichen
Beschränkungen sind die Gewindegänge 213 an der Spindel 211 mit
einem Richtungssinn und die Gewindegänge 213 an der Spindel 212
mit dem entgegengesetzten Richtungssinn ausgebildet, so daß ent
gegengesetzte Drehrichtungen der Hebel 221 und 222 von ihrer mit
durchgezogener Linie dargestellten Position zu der gestrichelten
Position eine entsprechende Abwärtsbewegung der jeweiligen Spin
del und ein Ausfahren der Getriebe begründen. Ein Dre
hen der Spindeln in den entgegengesetzten Richtungen führt zu
einem Aufheben des Klemmvorgangs. Ferner ist das Gewinde so be
messen, daß ein vollständiges Einklemmen bzw. Festspannen und
Lösen mit einer Drehung der beiden Spindeln innerhalb der 60
Grad möglich ist.
Fig. 14 zeigt eine Hohlraum-Ausspülvorrichtung zum Reinigen der
Formen-Hohlräume, um sicherzustellen, daß sich kein Schmutz in
dem Hohlraum befindet, der ein geeignetes Einsetzen der Aus
tausch-Werkzeugbestückung verhindern würde. Der Spülkopf 38 a
ist mit einem zylindrischen Körper mit im wesentlichen demselben
Durchmesser wie der Formen-Körper 66 versehen und wird von dem
Antrieb 43 in der gleichen Weise wie die Formen-Körper von dem
Speichergestell abge
nommen sowie durch die Stützschienen 62 und 63 zu einer Position
vor dem zugeordneten Formen-Hohlraum 122 transportiert, der zu
reinigen ist. Der Wagen wird dann betätigt, um den Reinigungs
kopf in den Hohlraum einzusetzen, während Kühlmittelflüssigkeit
längs eines zentralen Durchgangs 232 zu Düsen 233 gepumpt wird,
von denen das Kühlmittel gegen die Wandungen des Formen-Hohl
raums 122 gesprüht wird, wenn der Spülkopf in den Hohlraum ein
gesetzt und hiervon abgezogen wird. Vorzugsweise ist der Spül
kopf auch mit einer Bürste 234 zum Lösen von hartnäckigeren Par
tikeln versehen, die vorhanden sein können. Zum Ablassen des
Kühlmittels aus dem Hohlraum ist das innere Ende mit einem Ab
flußkanal 236 versehen.
Das Kühlmittel zum Ausspülen loser Partikal wird in den Spül
kopf vorzugsweise durch einen Vorsprung 237 eingeführt, der an
dem Zieher 116 an einer Seite der Finger 117 und 118 vorgesehen
ist, wie es am besten in Fig. 14A dargestellt ist. Ein solcher
Vorsprung ist mit einer O-Ringdichtung 235 versehen, die in den
Durchgang 241 bewegt wird. Dieser ist mit dem zentralen Durch
gang 232 über einen seitlichen Durchgang 242 verbunden. Ein ähn
licher Vorsprung 243 paßt in einen symmetrisch positionierten
Durchgang, und die beiden Vorsprünge 237 sowie 243 bilden die
Antriebsverbindung zum Verschieben des Spülkopfes in die und
aus den Hohlräumen. Nach Benutzung des Spülkopfes wird dieser
zu dem Speichergestell zurückgeführt, wo er für eine spätere
Verwendung abgesetzt wird.
Ein ähnlicher Spülkopf ist für die Werkzeugbestückung vorgesehen.
Da dieser baulich dem Spülkopf 231 ähnelt und sich grundstätzlich
hiervon dadurch unterschiedet, daß er in Anpassung an die Werk
zeugbestückungshohlräume mit einem kleinen Durchmesser ausge
bildet ist, ist ein solcher Spülkopf nicht dargestellt.
Mit der Maschine nach der vorliegenden Erfindung ergibt sich ein
vollautomatischer Werkzeugaustausch, obwohl die Maschine eine
relativ große Anzahl von Werkzeugen unterschiedlicher Größen und
Formen hat. Ferner kann die Maschine selektiv betrieben werden,
um nur bestimmte Werkzeuge zu wechseln, wenn ein vollständiger
Werkzeugaustausch nicht erforderlich ist. Die vorliegende Erfin
dung reduziert in starkem Maße die zuvor für Werkzeugaustausch
vorgänge erforderliche Zeit und reduziert tatsächlich den ge
samten Arbeitsaufwand bei derartigen Werkzeugaustauschvorgängen.
Da der Werkzeugwechsel relativ schnell und einfach durchgeführt
werden kann, ergibt sich eine beträchtliche Vergrößerung des
Produktionsausstoßes einer gegebenen Maschine.
Claims (23)
1. Schmiedemaschine mit einem Rahmen, mit einem an dem Rahmen hin- und her
bewegbaren Schlitten, wobei eine Werkzeugbestückung mit dem Rahmen und
dem Schlitten zusammenwirkend betätigbar ist, um dazwischen Werkstücke
zu formen, ferner mit einem Werkzeugspeicher, mit einer zum Ersetzen von
Werkzeugen in der Maschine geeigneten Austausch-Werkzeugbestückung in
dem Werkzeugspeicher und mit einer zum Abnehmen von Werkzeugen von der
Maschine betreibbaren und die Austausch-Werkzeugbestückung zu der Maschi
ne überführenden automatischen Werkzeug-Austauschvorrichtung,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Werkzeug-Austauschvorrichtung (46) einen zum Handhaben der Werk
zeugbestückung (11-15, 17-21; 11 a-15 a, 17 a-21 a) geeigneten Werkzeugaus
tauschkopf (48) und einen damit gekoppelten, den Werkzeugaustauschkopf
(48) zwischen dem Werkzeugspeicher (36, 37) und der Maschine (10) bewe
genden Antrieb (43) aufweist, daß die Maschine (10) im Bereich der
Arbeitsstationen (26-30) Positionierungsvorsprünge (71, 72, 77) und der
Werkzeugaustauschkopf (48) diesen entsprechende Positionierungsöffnun
gen (73, 74, 76) aufweist, und daß der Werkzeugaustauschkopf (48) mit
einem Wagen (96) versehen ist, welcher mit einem diesen antreibenden
Motor (104) gekoppelt ist.
2. Schmiedemaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Positionierungsvorsprünge (71, 72, 77) als Bolzen bzw. Stifte
und die entsprechenden Positionierungsöffnungen (73, 74, 76) als Schlitze
ausgestaltet sind.
3. Schmiedemaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Werkzeugbestückung Werkzeuge (11-15 und 17-21) mit zylindrischen
Halterungsabschnitten (64, 66) aufweist und die Maschine (10) zur Auf
nahme zugeordneter Werkzeuge (11-15; 17-21) für einen engen Sitz geeig
nete zylindrische Hohlräume (146, 122) enthält und daß der mit dem Werk
zeugaustauschkopf (48) gekoppelte Antriebe (43) sowohl horizontal als auch
vertikal betreibbar ist.
4. Schmiedemaschine nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Werkzeugaustauschkopf (48) eine die Werkzeuge (11-15; 17-21) in
Ausrichtung mit den zugeordneten Hohlräumen (146, 122) haltende Stütz
plattform (61) aufweist, und daß der durch den Motor (104) antreibbare
Wagen (96) längs der den Werkzeugen (11-15; 17-21) zugeordneten Hohlräu
me (146, 122) verschiebbar angeordnet ist.
5. Schmiedemaschine nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Wagen (96) sich nach unten erstreckende Vorsprünge (117, 118)
aufweist und daß die Werkzeuge (11-15; 17-21) jeweils eine einen Vor
sprung (117, 118) aufnehmende Vertiefung (119, 121) aufweisen.
6. Schmiedemaschine nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorsprünge als zwei im Abstand voneinander angeordnete Finger
(117, 118) und die entsprechenden Vertiefungen als Nut (119, 121) aus
gebildet sind.
7. Schmiedemaschine nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der eine (117) der beiden Finger (117, 118) in einem geringeren Ab
stand als der andere (118) der beiden Finger vom Wagen (96) endet und
daß der kürzere der beiden Finger mit einer im zylindrischen
Formen-Körper (66) angeordneten Nut (119) und der längere der beiden
Finger (118) mit einer im anderen zylindrischen Werkzeugkörper (64)
angeordneten Nut (121) in Eingriff zu bringen ist.
8. Schmiedemaschine nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Werkzeugbestückung separate Werkzeuge mit zylindrischen Halte
rungsabschnitten (66, 64) von zumindest zwei unterschiedlichen Durch
messern enthält, und daß die Stützplattform (61) zwischen einer ersten
Position zum Ausrichten zugeordneter Hohlräume (122 oder 146) sowie
Werkzeuge eines Durchmessers und einer zweiten Position zum Ausrichten
zugeordneter Hohlräume (122 oder 146) sowie Werkzeuge mit einem anderen
Durchmesser bewegbar ist.
9. Schmiedemaschine nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der kürzere (117) der beiden Finger (117, 118) mit Werkzeugen (66)
eines Durchmessers und der andere (118) der beiden Finger (117, 118) mit
Werkzeugen (64) des anderen Durchmessers in Eingriff zu bringen ist.
10. Schmiedemaschine nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwei der gleichzeitig zur Abstützung an dem einen Ende der Stütz
plattform (61) dienende Positionierungsvorsprünge (71, 72) an dem Rah
men (16) angeordnet sind und ein dritter, auch der Abstützung der Stütz
plattform (61) an dem anderen Ende dienender Positionierungsvorsprung
(77) an dem Schlitten (22) angeordnet ist.
11. Schmiedemaschine nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Positionierungsvorsprünge (71, 72, 77) in direktem Kontakt mit
den Innenflächen der Öffnungen (73, 74, 76) stehen, daß die Öffnungen
(73, 74, 76) in Vorsprüngen (68, 69, 75) angeordnet sind und der Werk
zeugaustauschkopf (48) einen Rahmen (67) aufweist, der mit den die Öff
nungen (73, 74, 76) enthaltenden Vorsprüngen (68, 69, 75) versehen ist.
12. Schmiedemaschine nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorsprünge (68, 69, 75) Spülmittelkanäle (81) aufweisen.
13. Schmiedemaschine nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Werkzeugbestückung in zylindrischen Hohlräumen (146, 122) in der
Maschine eingesetzt ist und daß zum Entfernen von Schmutz aus den Hohl
räumen geeignete Spülköpfe (38 a) vorgesehen sind.
14. Schmiedemaschine nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die im Brustabschnitt des Rahmens (16) angeordneten Hohlräume (122)
jeweils einen zum teilweisen Aufwerfen von zumindest einer der Werkzeug
bestückungen (66) geeignete Ausstoßvorrichtung (127) aufweisen.
15. Schmiedemaschine nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Werkzeugbestückung separate Werkzeuge (17-21 und 11-15) auf
weist, mit zylindrischen Körpern (64, 66) mit zumindest zwei unter
schiedlichen Durchmessern, und daß die Stützplattform (61) zwischen
einer ersten Position zum Ausrichten von Werkzeugen eines Durchmessers
mit ihren zugeordneten Hohlräumen und einer zweiten Position zum Aus
richten von Werkzeugen eines anderen Durchmessers mit ihren zugeordne
ten Hohlräumen bewegbar ausgestaltet ist.
16. Schmiedemaschine nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hohlräume (122) einen Spülkopf (38 a) aufweisen.
17. Schmiedemaschine nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Werkzeugaustauschkopf (48) zur Aufnahme von Spülköpfen (38 a)
geeignet ausgestaltet ist.
18. Schmiedemaschine nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Werkzeugaustauschvorrichtung (46) an deren Wagen (96) einen
die Finger (117, 118) aufweisenden Zieher (116) aufweist, der an ei
ner Seite der Finger (117, 118) einen das Spülmittel in den Spülkopf
(38 a) einführenden Vorsprung (23) aufweist.
19. Schmiedemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Maschine (10) mit zum lösbaren Blockieren der Werkzeugbestückung
(11-15 und 17-21) geeigneten Blockiervorrichtungen (132, 149) an dem
Rahmen (16) und dem Schlitten (22) versehen ist.
20. Schmiedemaschine nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Blockiervorrichtung einen radial bewegbar angeordneten Keil
(132, 149) und der zu blockierende Werkzeug-Körper (11-15 und 17-21)
einen entsprechenden, mit dem Keil (132, 149) in Eingriff zu bringen
den Ausschnitt (136, 152) aufweist.
21. Schmiedemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 20,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Werkzeugbestückung Werkzeuge (17-21) und Formen (11-15) enthält,
welche jeweils einen zylindrischen Körper (64, 66) bilden, daß die
Maschine (10) eine aus einem Schermesser (33) und einer Hohlwelle (32)
bestehenden Schneidestation (31) aufweist, das Werkstücke und Formen
mit einem engen Sitz in zylindrische Hohlräume (146, 122) aufnehmbar
sind und daß die Werkzeugaustauschvorrichtung (46) eine das Schermesser
(33) und die Hohlwelle (32) aufnehmende Vorrichtung aufweist.
22. Schmiedemaschine nach Anspruch 21,
dadurch gekennzeichnet,
daß die das Schermesser (33) und die Hohlwelle (32) aufnehmende Vor
richtung (49) mit einem Paar von seitlich bewegbaren Vorsprüngen (171,
172) versehen ist.
23. Schmiedemaschine nach Anspruch 22,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorsprünge (171, 172) unter Federvorspannung stehen.
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