DE304764C - - Google Patents
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- DE304764C DE304764C DENDAT304764D DE304764DA DE304764C DE 304764 C DE304764 C DE 304764C DE NDAT304764 D DENDAT304764 D DE NDAT304764D DE 304764D A DE304764D A DE 304764DA DE 304764 C DE304764 C DE 304764C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61F—FILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
- A61F2/00—Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
- A61F2/50—Prostheses not implantable in the body
- A61F2/54—Artificial arms or hands or parts thereof
- A61F2/58—Elbows; Wrists ; Other joints; Hands
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSGHRIFT
Vr 304764 - ;.. KLASSE 30«?. GRUPPE
FELIX MEYER in AACHEN. Feststellbares Kugelgelenk, besonders für künstliche Arme.
Zusatz zum Patent 303615.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. August 1915 ab.
Längste Dauer: 6. August 1930.
Durch das Patent 303615 ist ein feststellbares Kugelgelenk für künstliche Gliedmaßen,
insbesondere für Armprothesen, geschützt, bei dem die Feststellung des Gelenks durch Anheben
einer Kugelhaube, die ebenso wie die Kugel im Innern einer die zweite Haube bilden
Kugelbüchse angeordnet ist, vermittels einer konzentrisch wirkenden Schraube erfolgt,
die durch in der Büchse dicht bei dem Gelenk oder durch in dem röhrenförmigen Fortsatze
der Büchse an beliebiger Stelle befindliche Aussparungen hindurch zur Wirkung gebracht
wird, wobei vorteilhaft die im Innern der Büchse oder des Rohres angeordnete Schraube mit einem um die Büchse oder das
Fortsatzrohr gelegten Ringe durch Schrauben oder Stifte verbunden ist.
Da die Aussparungen in dem Rohre oder der Büchse nun nur so gewählt werden können,
daß sie höchstens eine halbe oder dreiviertel Schraubendrehung zulassen, kann bei
besonders starkem Festspannen der Kugel oder bei geringem Verschleiß der Kugel oder
der Kugelhauben die Schraube nicht genügend angezogen werden. Die Stifte müssen dann
herausgenommen und an anderer Stelle der Schraube oder Schraubenmutter wieder eingesetzt
werden, was für den Einarmigen gewisse Schwierigkeiten verursacht.
Um ein bequemes und sicheres Nachziehen oder Lösen der Kugel zu bewirken, ist nach
vorliegender Erfindung eine auskuppelbare Greifvorrichtung angeordnet. Die Zeichnung
stellt den Erfindungsgegenstand dar. Der äußere Ring R ist mit einer im Innern der
Büchse oder des Rohres befindlichen Greifvorrichtung G verbunden, die ihrerseits wieder
mit der Schraube S gekuppelt, durch Ziehen aber entkuppelt werden kann, so daß beim
Herunterziehen des Ringes R die Kupplung frei wird, der Ring und mit ihm die Greifvorrichtung
G um die Breite der Aussparung A zurückgedreht werden kann, ohne die Schraube
dabei ebenfalls zurückzudrehen; nach dem Heraufschieben des Ringes, das selbsttätig
durch eine Feder F erfolgen kann', greift die Kupplung wieder ein, und es kann ein weiteres
Andrehen oder Lösen der Schraube und damit der Kugelhaube H und der Kugel K
bewirkt werden.
Vorteilhaft ist die Kupplung derart ausgebildet, daß sie Zapfen Z enthält, die in etwa
zwei der rings um die Schraube liegenden Löcher L eines mit der Schraube fest verbundenen
Ringes eingreifen. Auch kann die Schraube etwa achtkantig oder sechskantig ausgebildet sein, und alsdann bildet der mit
dem äußeren Ringe verbundene Greifer die Form eines achtkantigen oder sechskantigen
Schlüssels. Auch sonstige Formen der Kupplung können angewendet werden. Auch könnte
gegebenenfalls anstatt der Schraubenspindel die Mutter bewegt werden.
Es kann mithin trotz der beschänkten Aussparung mit einer einfachen Zugbewegung und
darauf folgender Drehbewegung die im Innern
befindliche Feststellvorrichtung genügend verstellt und somit dem Einarmigen jede Benutzung
eines besonderen Schlüssels, Schraubenziehers oder sonstigen Werkzeuges erspart werden..
Andererseits ermöglicht die Anordnung trotzdem eine willkürliche Begrenzung der
Feststellbewegung, was im Interesse der Haltbarkeit der Prothese sehr wichtig ist, damit
nicht die Feststellvorrichtung willkürlich überdreht werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Feststellbares Kugelgelenk, besonders für künstliche Arme, nach Patent 303615, dadurch gekennzeichnet, daß die im Innern 15' der Büchse oder des Rohres angeordnete Schraubenspindel oder Schraubenmutter nicht untrennbar mit dem äußeren Griffringe (R), sondern durch Vermittlung einer auskuppelbaren Greifvorrichtung (G Z) verbunden ist, so daß beim Herunterziehen des Ringes die Kupplung sich löst und beim (am besten durch Federwirkung selbsttätig erfolgenden) Heraufschnellen des Ringes mit der Schraubenspindel oder Mutter wieder zum Eingriff gelangt, so daß alsdann eine Weiterdrehung der Schraube oder Mutter bewirkt werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE304764C true DE304764C (de) |
Family
ID=558340
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT304764D Active DE304764C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE304764C (de) |
-
0
- DE DENDAT304764D patent/DE304764C/de active Active
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