DE3045252C2 - Automatischer Kochtopf, insbesondere Einkochautomat - Google Patents

Automatischer Kochtopf, insbesondere Einkochautomat

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DE3045252C2 DE3045252A DE3045252A DE3045252C2 DE 3045252 C2 DE3045252 C2 DE 3045252C2 DE 3045252 A DE3045252 A DE 3045252A DE 3045252 A DE3045252 A DE 3045252A DE 3045252 C2 DE3045252 C2 DE 3045252C2
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    • A47J36/32Time-controlled igniting mechanisms or alarm devices

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Description

lu Die Erfindung bezieht sich auf einen automatischen Kochtopf, insbesondere Einkochautomaten, mit einer elektrischen Heizvorrichtung, einem mittels eines Temperatureinstellers auf eine vorwählbare Temperatur einstellbaren Temperaturregler, einer die Kochzeit. insbesondere Einkochzeit, nach Vorwahl steuernden Zeitschaltuhr mit elektrischem Antrieb, die nach Ablauf der gewählten Kochzeit die Heizvorrichtung abschaltet, und mit einem die Zeitschaltuhr bei Erreichen der Vorwahl-Temperatur startenden Zeitschaltuhr-Starter, der einen unmittelbar im Stromkreis des elektrischen Antriebs angeordneten elektrischen Schalter aufweist.
Bei einer bekannten automatischen Kochvorrichtung dieser Art (US-PS 33 02 001) ist ein auf eine vorgewählte Temperatur einstellbarer Zweipunkt-Temperaturregier vorgesehen, der mit seinem elektrischen Schaltkontakt im Stromkreis der Heizvorrichtung angeordnet ist. Die Zeitschaltuhr schaltet einen im Stromkreis der Heizvorrichtung angeordneten Zeitschalter, der mit Einstellen der Kochzeit geschlossen wird und nach Ablauf der Kochzeit von der Zeitschaltuhr geöffnet wird, wodurch der Stromkreis der Heizvorrichtung unterbrochen wird. Die Zeitschaltuhr wird vom Zeitschaltuhr-Starter dann gestartet, wenn die voreingestellte Kochtemperatur erreicht ist und der Temperaturregler erstmais bei Erreichen der oberen Ansprechschwelle den Stromkreis der Heizvorrichtung unterbricht. Hierzu ist der Zeiischaltuhr-Starter mechanisch mit der Zeitschaltuhr gekoppelt und elektrisch im Stromkreis des Antriebsmotors eingeschaltet. Er legt den Antriebsmotor in der Grundstellung parallel zum Schaltkontakt des Thermostaten. In der Umschaltstellung des Schalters wird der Antriebsmotor über den Zeitschalter unmittelbar mit der Spannungsversorgung verbunden. Die Zeitschaltuhr wird demgemäß dann gestartet, wenn die vorgewählte Kochtemperatur erreicht ist. Bei richtiger Reihenfolge in der Vorwahl von Kochtemperatur und Kochzeit, die gewährleistet sein muß, soll dann sichergestellt werden, daß die Kochzeit erst ab Erreichen der Kochtemperatur abläuft. Bei dieser Steuervorrichtung
so wird die Zeitschaltuhr erst dann gestartet, wenn der Schalter des Thermostaten die obere Ansprechschwelle erreicht hat und demgemäß die Kochtemperatur überscnritten wurde. Der Zeitschaltuhr-Starter ist bei dieser vorbekannten Steuervorrichtung von einem Umschaltkontakt gebildet, der mit Anlaufen der Zeitschaltuhr umschaltet und den Antriebsmotor der Zeitschaltuhr unmittelbar ans Netz legt. Die Aktivierung dieses Zeitschaltuhr-Starters erfolgt elektrisch, wenn der Schaltkontakt des Thermostaten erstmals öffnet und dann kurzzeitig den Stromkreis des Antriebsmotors über den Umschalter schließt. Zur Vermeidung evtl. Störungen ist es bei dieser bekannten Steuervorrichtung grundsätzlich erforderlich, immer erst die Kochtemperatur und dann die Kochzeit einzustellen. Vertauscht man diese Reihenfolge, kann es unter bestimmten Bedingungen zu einer Fehlstsuerung kommen, die — da sie vom Benutzer nicht bemerkt wird — zu einem völlig falschen Einkochen und damit zu verdorbenem Einkochgut führt.
Ist ζ. B. der Temperaturvorwahlschalter zufällig, z. B. bei der Aufbewahrung des Heizgerätes, auf eine Vorwahltemperatur eingestellt, die niedriger als Zimmerodei Umgebungstemperatur ist, und wird die Heizvorrichtung bei dieser Umgebungstemperatur in Betrieb genommen und dabei als erstes die Einkochzeit vorgewählt, so wird die Zeitschaltuhr dann sofort gestartet, weil der Schalter des Thermostaten aufgrund der höheren Zimmer- oder Umgebungstemperatur bereits geöffnet ist. Da mit dem Start der Zeitschaltuhr der Umschalter umschaltet und den Antriebsmotor unmittelbar ans Netz Jegt, läuft die Zeitschaltuhr auch dann weiter, wenn die V jrwahltemperatur nunmehr, wie erforderlich, z. B. auf 1000C Einkochtempiratur eingestellt wird und damit der Schaltkontakt des Thermostaten wieder schließt. Da das Anlaufen der Zeitschaltuhr vom Benutzer in der Regel nicht bemerkt wird, kann dieser auch nicht durch Erneutes Zurückdrehen des Zeitvorwahlknopfes in die Nullstellung wieder gestoppt werden. Die Folge davon ist, daß die Heizvorrichtung zu einem völlig falschen Zeitpunkt abgeschaltet wird, ein Kochgut unsachgemäß gekocht ist und durch die an^hließende Lagerung verdirbt oder seinen Ernährungswert verliert. Bei der bekannten Heizvorrichtung können ferner durch beabsichtigtes oder unbeabsichtigtes Spielen an den Vorwahlknöpfen für Temperatur und Zeit Fehlfunktionen veranlaßt werden. Auch dann wird bei Verstellen des Temperatur-Vorwahtknopfes, wenn auch nur kurzzeitig, unter die momentane Isttemperatur des Einkochgutes die Kochzeitmessung unvermeidlich gestartet. Auch beim Zurückdrehen des Temperatur-Vorwahlknopfes auf eine weit über der momentanen Ist temperatur des Einkochgutes liegende Kochtemperatureinstellung wird die Kochzeitmessung nicht wieder gestoppt.
Bekannt ist ferner eine elektrische Kochvorrichtung (G B-OS 20 25 167). bei der ein temperaturempfindlicher Schalter im Stromkreis des Heizelementes die Temperatur des Gerätes erfaßt und beim Einschalten des Gerätes ein Schalter eines elektrischen Zeitgebers eingeschaltet wird. Der temperaturempfindliche Schalter ist als Umschaltkontakt ausgebildet und schaltet bei Erreichen der Temperatur eine direkte Verbindung des Heizelementes über einen zweiten Schalter des Zeitgebers. Mit Beginn des Kochvorgangs wird der erste Schalter des Zeitgebers geschlossen. Dann ist das Heizelement an Spannung gelegt. Wenn eine vorgegebene Kesseltemperatur erreicht ist, schaltet der temperaturabhängige Schalter um. Da der andere Schalter des Zeitgebers in diesem Stadium nocit nicht geschlossen ist. wird das Heizelement abgeschaltet. Gleichzeitig wird der Motor des Zeitgebers gestartet, üer nach einer ersten vorgegebenen Zeit den zweiten Schalter schließt, wodurch das Heizelement nun erneut an Spannung gelegt ist und einschaltet. Der Motor des Zeitgebers öffnet nach einer zweiten vorgegebenen Zeit den ersten Schalter und beendet damit den Kochvorgang. Dieses elektrische Heizgerät verfügt zwar über eine elektrische Zeitschaltuhr, die über einen temperaturabhängig schaltenden elektrischen Schalter in Gestalt des Umschalters gestartet wird, hingegen sind der Temperaturregler und der Zeitschaltuhr-Starter nicht miteinander verkoppelt.
Bekannt ist ferner ein Kochtopf (DE-AS 14 65 301), bei dem die Zeitschaltuhr als mechanisch angetriebene Schaltuhr und der Zeitschaltuhr-Starter als ein den Uhrenantrieb hemmendes bzw. freigebendes Hemmwerk ausgebildet ist. Das Htramwerk wird von einem Bimetallglied gesteuert, das seinerseits von einem zugeordneten Heizwiderstand erwärmt und damit geschaltet wird. Um die Zeitschaltuhr bei Erreichen der Vorwahltemperalur zu starten, wird durch eine geeignete Anschaltung des Heizwiderstandes des Bimetallgliedes an den Stromkreis der Heizvorrichtung des Gerätes dafür Sorge getragen, daß der Heizwiderstand des Bimetallgliedes bei Einschalten des Kochtopfes zunächst stromlos bleibt und erst beim erstmaligen Öffnen des Schaltkontaktes des Temperaturreglers und damit verbundener vorübergehender Abschaltung der Heizvorrichtung eingeschaltet wird. Mit Erwärmung des Bimetallgliedes schwenkt dieses weg. wobei ein endseitig angeordneter Sperrzahn ein Klinkenrad des Hemmwerkes freigibt, so daß die Zeitschaltuhr nunmehr frei ablaufen kann.
Zugleich betätigt das Bimetallglied einen mechanisch damit gekoppelten Kontakt eines Mikroschalters, der umgeschaltet wird, wodurch der Heizwiderstand so an den Stromkreis angeschaltet wird, daß dieser nun vom ständig schließenden und öffnenden Schaltkontakt des Temperaturreglers nicht mehr bec-tfiflußt wird und somit ständig eingeschaltet bleibt. Dirs mechanische Hemmwerk. Bimetallglied und der mechanisch davon betätigte Mikroschalter sind konstruktiv und schaltungstechnisch aufwendig, teuer in der Herstellung und nur für Zeitschaltuhren mit mechanischem Antrieb geeignet, nicht jedoch für solche mit elektrischem Antrieb. Insbesondere das Bimetallglied ist außerordentlich empfindlich und störungsanfällig, insbesondere wegen der notwendigen relativ langen, streifenförmigen Ausbildung. Deswegen ist das Gerät in hohem Maße Störungen und Verfälschungen hinsichtlich der ursprünglichen, justierten Einstellung ausgesetzt.
Der Erfindung hegt die Aufgabe zugrunde, einen automatischen Kochtopf, iitsbesondere Einkochautomaten, der eingangs genannten Art derart zu verbessern, daß mit geringem schaltungstechnischen Aufwand die Kochtemperatur und die Einkochzeit in einem großen Temperaturbereich weitgehend stufenlos vorgewählt werden kann bei gleichzeitiger automatischer Anpassung der Ansprechschwelle des Zeitschaltuhr-Starters an die jeweils vorgewählte Temperatur, wobei die Störempfindlichkeit gegen Fehleinstellungen durch den Benutzer ausgeschaltet ist.
Die Aufgabe ist bei einem automatischen Kochtopf, insbesondere Einkochautomaten, der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der elektrische Schalter des Zeitschaltuhr-Starlers ein temperaturabhängig schließender Schalter mit einstellbarer Ansprechschwelle ist und daß der Zeitschaltuhr-Starter an den Temperatureinsteller derart angekoppelt ist. daß die jeweils eingestellte obere Ansprechschwelle des Schalters mindestens um mögliche Herstell- und Justierloleranzen niedriger liegt als die jeweilige untere Ansprechschwelle des Temperaturreglers.
Hierdurch wird eine Temperatureinstellung in einem weiten Bereich möglich, wobei die Ansprechschwelle des Zeitschaltuhr-Starters automatisch an die eingestellte Temperatur angepaßt wird. Zugleich ist sichergestellt, daß die Zeituhr während der vollen vorgewählten Kochzeil eingeschaltet bleibt, auch dann, wenn der Temperaturregler temperaturbeding; kui-zzeitig die Heizvorrichtung abschaltet. Der erfindungsgemäße Kochtopf, insbesondere Einkochautomat, ist ein echter Vollautomat, der dr,n Einkochvorgang ohne jegliche Kontrolle und Überwachung durch die Bedienungsperson vollautomatisch steuert. Er zeichnet sich durch einen besonders einfachen Aufbau seiner Steuer- und Re-
gelschaltung für die Kochzeit und Kochtemperatur aus. Diese Schaltung ist weitgehend hitzebeständig und benötigt keinen besonderen kühlen Einbauraum, da sie keine wärmeempfindlichen Bauteile aufweist. Vor allem ist die Steuer- und Regelschaltung weitgehend störunanfällig tiiui iiiich unempfindlich gegen Netzausfall und gegen Spielen und Probieren am Temperatureinsteller. Ebenso ergibt sich eine Unempfindlichkeit gegen gewolltes oder ungewolltes Verdrehen des Temperaiureinstellers sowie eine völlige Unabhängigkeit von der zeitlichen Reihenfolge der Handhabung der Bedienungsknöpfe zur Vorwahl von Kochtemperatur und Kochzeit. Selbst wenn die Kochzeilmessung beim Spielen am Vorwahlknopf durch Einstellen der Vorwahltemperatur unter eine momentane Temperatur des Einkochgutes gestartet worden sein sollte, so wird diese beim Zurückdrehen des Temperaturvorwahlknopfes auf eine gegenüber der Isttemperatur höhere Vorwahltemperalur wieder unterbrochen unrj erst wieder dap.n ben sich auch aus den weiteren Ansprüchen 7 und 8. Durch diese Maßnahmen wird die Kontrolle des automatischen Kochtopfes wesentlich verbessert.
Der vollständige Wortlaut der Ansprüche ist vorste-■ > hend allein zur Vermeidung unnötiger Wiederholungen nicht wiedergegeben, sondern statt dessen lediglich durch Nennung der Anspruchsnummer darauf Bezug genommen, wodurch jedoch alle diese Anspruchsmerkmale als an dieser Stelle ausdrücklich und erfindungswesentlich offenbart zu gelten haben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist anhand der Zeichnung im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
F i g. I eine perspektivische Ansicht eines Einkochautomaten.
Fig. 2 einen elektrischen Schaltplan des Einkochautomaten in F ig. 1.
Der in F i g. 1 als Beispiel eines automatischen Kochtopfes dargestellte Einkochautomat weist einen topfför-ΓηΙσρ.η Behälter !0 suf. der mit einem Decke! !! sb^e-
gestartet, wenn die neu eingestellte Vorwahltemperatur vom Einkochgut erreicht ist. Ganz gleich wann und auf welchen Wert der Temperatureinsteller gedreht wird, wird die Einkochzeit immer von dem Zeitpunkt an gemessen, an dem die vorgewählte Einkochtemperatur vom Einkochgut erreicht ist. Der Benutzer kann also sicher sein, daß in jedem Fall das Einkochgut mit den an den Vorwahlknöpfen ablesbaren Einstellungen von Zeit- und Temperatur eingekocht worden ist. Der von der Zeitschaltuhr gesteuerte Zeitablauf wird direkt von dem Zeitschaltuhr-Starter in Gang gesetzt, ohne daß es weiterer elektrischer, mechanischer oder elektromechanischer Bauteile bedarf. Ist die vorgewählte Einkochzeit abgelaufen, schaltet die Zeitschaltuhr die Heizvorrichtung endgültig ab. Der gesamte Einkochvorgang läuft automatisch ab, ohne daß es der Anwesenheit einer den Ablauf überwachenden Bedienungsperson bedarf. Bei richtig eingestellten Einkochbedingungen, d. h. Einkochtemperatur und Einkochzeit, ergibt sich automatisch ein optimales Einkochergebnis.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ergibt sich aus Anspruch 2. Durch diese Maßnahmen können als Temperaturregler und Zeitschaltuhr-Starter handelsübliche Zweipunktregler eingesetzt werden, die lediglich in der Justage gepaart werden müssen.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ergibt sich auch aus Anspruch 3. Durch diese Maßnahmen ist die zwangsläufige Kopplung der einmal justierten Ansprechschwellen beider Zweipunktregler sichergestellt. Die Kopplung kann derart erfolgen, daß die beiden Sollwerteinsteller auf der Achse des Temperatureinstellers starr angeordnet sind oder über ein mechanisches Getriebe, z. B. Zahnradtrieb, mit dem Temperatureinsteiier verbunden sind.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ergibt sich auch aus Anspruch 5. Durch die Zusammenfassung der beiden Zweipunktregler zu einem einzigen Thermostaten mit zwei über einen gemeinsamen Temperaturfühler gesteuerte Umschalter wird eine kompakte raumsparende Bauweise erzielt.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ergibt sich auch aus Anspruch 6. Der zweipolige Ein/Aus-Schalter trennt nach Ablauf der Kochzeit den Kochtopf vollständig vom Netz, so daß auch der Temperaturregier, die Zeitschaltuhr und evtl. Kontrolleuchten stromlos sind. Zweckmäßigerweise wird der Ein/Aus-Schalter mit Vorwählen der gewünschten Kochzeit automatisch geschlossen.
Vorteilhafte Ausführungsform der Erfindungen ergedeckt ist. Im Boden 12 des Behälters 10 ist eine elektrische Heizvorrichtung 13 untergebracht (Fig. 2), die über ein elektrisches Stromkabel 14 mit Netzstecker 15 an das elektrische Netz angeschlossen werden kann. Der Einkochautomat weist einen Temperaturregler 16 und eine die Heizvorrichtung 13 nach vorwählbarer Einkochzeit abschaltende Zeitschaltuhr 17 auf. Mittels eines Temperatur-Einstellknopfes 27 ist der Temperaturregler 16 e-.'i eine vorwählbare Solltemperatur einstellbar. Die Zeitschaltuhr 17 hat einen elektrischen Antrieb 18 in Form eines Wechselstrom-Synchronantriebes und einen im Stromkreis der Heizvorrich'ung 13 angeordneten zweipoligen Ein/Aus-Schalter 19. Mittels eines Einkochzeit-Vorwählknopfes 20 wird die von dem Einkochgut abhängende Einkochzeit eingestellt. Beim Drehen des Vorwählknopfes 20 auf die gewünschte Einkochzeit wird der Ein/Aus-Schalter 19 selbsttätig geschlossen und damit die gesamte Schaltanordnung, einschließlich Heizvorrichtung 13, mit dem Netzkabel 14 verbunden. Der elektrische Antrieb 18 der Zeitschaltuhr 17 ist unmittelbar über einen temperaturgesteuerten Zeitschaltuhr-Starter 21 und über den Ein/Aus-Schalter 19 ebenfalls mit dem Netzkabel 14 verbunden. Der Zeitschaltuhr-Starter 21 hat eine einstellbare Ansprech-Temperaturschwelle. Unterhalb dieser Ansprechschwelie ist der Starter 21 normalerweise inaktiv und unterbricht den Stromkreis des elektrischen Antriebs 18 der Zeitschaltuhr 17. Sobald die Ansprechschwelle erreicht oder überschritten wird, startet der Zeitschaltuhr-Starter durch Schließen des Stromkreises des elektrischen Antriebes 18 direkt den Zeitablauf der Zeitschaltuhr 17. Hierzu weist der Starter 21 einen im Stromkreis der Zeitschaltuhr 17 bzw. deren elektrischen Antriebs angeordneten, als Schließer ausgebildeten temperaturgesteuerten Schalter 22 auf. Die Ansprechschwelle des Zeitschaltuhr-Starters ist an die jeweilige Einstelltemperatur des Temperaturreglers 16 angepaßt und zwar dadurch, daß der Starter 21 an den Temperatur-Einstellknopf 27 derart angekoppelt ist. daß seine jeweils eingestellte obere Ansprechschwelie mindestens um mögliche Herstell- und Justiertoleranzen niedriger liegt als die jeweilige untere Ansprechschwelle des Temperaturreglers 16.
Der Temperaturregler 16 und der Zeitschaltuhr-Starter 21 sind als Zweipunktregler ausgebildet Jeder dieser Zweipunktregler weist einen im wesentlichen konstanten, von einer oberen und unteren Schaltschwelle begrenzten Schaltdifferenzbereich auf. Die beiden Zweipunktregler sind nunmehr solchermaßen in der Justage gepaart daß die beiden Schaltdifferenzbereiche sich
nicht überschneiden. Damit ist einerseits erreicht, daß beim Aufheizen des Behälters 10 der Zeitschaltuhr-Siarter 21 geringfügig früher anspricht als der Temperaturregler 16, der zur Regelung alternierend die Heizvorrichtung 13 ein- und ausschaltet, und ist andererseits sichergestellt, daß die Temperatur des Behälters 10 während des Einkochvorgangs nicht so weit absinken kann, da,1*» Jer Schalter 22 des Zeitschaltuhr-Starters 21 öffnet und somit die Zeitschaltuhr 17 wieder abschaltet. Das geringfügig spätere Ansprechen des Temperatureglers 16 beim Aufheizen des Behälters kann durch entsprechende Eichung einer an dem Einkochzeit-Vorwählknopf 20 angeordneten Zeitskala kompensiert werden.
Der Schalter 22 des Zeitschaltuhr-Starters 21 ist als Schließer ausgebildet, und der Temperaturregler 16 weist einen als Öffner ausgebildeten Schalter 24 auf, der im Stromkreis der Heizvorrichtung 13 angeordnet ist.
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Starter 21 bildenden Zweipunktregler weisen jeweils einen ihre Ansprechschwelle steuernden, hier nicht dargestellten Sollwerteinsteller auf, die miteinander und mit dem Temperatureinsteller 27 mechanisch gekoppelt sind. Dies kann entweder über eine gemeinsame starre Welle oder über ein mechanisches Getriebe, z. B. Zahnradgetriebe, erfolgen.
Die beiden Zweipunktregler sind zweckmäßigerweise zu einem einzigen Thermostaten 23 mit zwei über einen gemeinsamen Temperaturfühler 26 gesteuerte Umschalter 22, 24, deren Schaltschwellen überschnei- jn dungsfre. gestaffelt sind, zusammengefaßt. Ein solcher Thermostat 23 ist in F i g. 2 durch Strichlinierung angedeutet. Die beiden Umschalter 22, 24 werden von einer gemeinsamen, hier nicht dargestellten Membrandose betätigt, die über ein Kapillarrohr mit dem Temperaturfühler 26 in Verbindung steht. Der Temperaturfühler 26 ist in F i g. 2 ebenfalls nur schematisch angedeutet. Temperaturfühler und KapillaiTohr sind mit einem Fühlermedium gefüllt
Im Falle zweier getrennter Zweipunktregler ist selbstverständlich jeder Schalter 22 bzw. 24 von Zeitschaltuhr-Starter 21 bzw. Temperaturregler 16 mit einem Temperaturfühler verbunden, der vorzugsweise in Nähe des Bodens 12 des Behälters 10 angeordnet ist. Auch diese Temperaturfühler können als Flüssigkeitsfühler ausgebildet sein, wobei jeweils ein Temperaturfühler über ein Kapillarrohr mit einer Membrandose in Verbindung steht, die ihrerseits den Schalter 22 bzw. 24 betätigt.
Zur Kontrolle des Einkochautomaten können mehrere Kontrolleuchten vorgesehen werden. Eine Betriebs-Kontrolleuchte 28 ist an den Ausgangsklemmen des Ein/Aus-Schalters 19 der Zeitschaltuhr 17 angeschlossen. Die Betriebs-Kontrolleuchte 28 leuchtet auf, solange der Ein/Aus-Schalter 19 geschlossen ist und erlischt, sobald die Zeitschaltuhr 17 die Heizvorrichtung 13 und den Thermostaten 23 durch Öffnen des Ein/Aus-Schalters 19 abschaltet, also den gesamten Einkochautomaten stillsetzt Eine weitere Heizvorrichtungs-Kontrollleuchte 29 kann parallel zu der Heizvorrichtung 13 geschaltet sein, um das Heizspiel, also das Ein- und Ausschalten der Heizvorrichtung 13 durch den Temperaturregler 16 anzuzeigen. Eine weitere Anheizzeit-KontroII-leuchte 30 kann parallel zu dem elektrischen Antrieb 18 der Zeitschaltuhr 17 geschaltet sein. Diese Anheizzeit-Kontrolleuchte 30 leuchtet auf, sobald der Zeitschaltuhr-Starter 21 die Zeitschaltuhr 17 in Gang gesetzt hat und die Messung der Einkochzeit läuft
Zusätzlich zu der Betriebs-Kontrolleuchte 28 kann noch eine akustische und/oder optische Signalvorrichtung zum Anzeigen des Endes des Einkochvorgangs vorgesehen werden, die aktiviert wird, sobald der zweipolige Ein/Aus-Schalter 19 von der Zeitschaltuhr 17 geöffnet wird.
Die Zeitschaltuhr 17 hat eine maximale Vorwählzeit, die der maximal erforderlichen Einkochzeit entspricht. In der Regel reicht hier eine Zeitdauer von maximal 120 min aus. Der Einkochzeit-Vorwählknopf 20 kann mit einer Rücklaufanzeige ausgerüstet sein, so daß man zusätzlich die abgelaufene Zeit kontrollieren kann.
Hierzu I Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Automatischer Kochtopf, insbesondere Einkochautomat, mit einer elektrischen Heizvorrichtung, einem mittels eines Temperatureinstellers auf eine vorwählbare Temperatur einstellbaren Temperaturregler, einer die Kochzeit, insbesondere Einkochzeit, nach Vorwahl steuernden Zeitschaltuhr mit elektrischem Antrieb, die nach Ablauf der vorgewählten Kochzeit die Heizvorrichtung abschaltet, und mit einem die Zeitschaltuhr bei Erreichen der Vorwahl-Temperatur startenden Zeitschaltuhr-Starter, der einen unmittelbar im Stromkreis des elektrischen Antriebs angeordneten elektrischen Schalter aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Schalter des Zeitschaltuhr-Starters (21) ein temperaturabhängig schließender Schalter (22) mit einstellbarer Ansprechschwelle ist und daß der Zeitschaltuhr-Starter (21) an den Temperatureinst°3er (27) derart angekoppelt ist. daß die jeweils eingestellte obere Ansprechschwelle des Schalters (22) mindestens um mögliche Herstell- und Justiertoleranzen niedriger liegt als die jeweilige untere Ansprechschwelle des Temperaturreglers (16).
2. Kochtopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Temperaturregler (16) und der Zeitschaltuhr-Starter (21) als Zweipunktregler mit jeweils einem im wesentlichen konstanten, von einer oberen und unteren Schaltschwelle begrenzten Schaltdifferenzbereich ausgebildet sind und daß die Zweipunktregler in der juslage gepaart sind, derart, daß die beiden Schaltrfifferen/bereiche sich nicht überschneiden.
3. Kochtopf nach Anspruch? dadurch gekennzeichnet, daß die Zweipunktregler (16, 21) jeweils einen die Ansprechschweiie steuernden Sollwerteinsteller aufweisen, die miteinander und mit dem Temperatureinsteller (27), vorzugsweise mechanisch, gekoppelt sind.
4. Kochtopf nach einem der Ansprüche 1 —3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (22) des Zeitschaltuhr-Starters (21) als Schließer ausgebildet ist und der Temperaturregler (16) einen als Öffner ausgebildeten Schalter (24) aufweist, der im Stromkreis der Heizvorrichtung (13) angeordnet ist.
5. Kochtopf nach einem der Ansprüche 2—4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zweipunktregler (16, 21) zu einem Thermostaten (23) mit zwei über einen gemeinsamen Temperaturfühler (26) gesteuerten Umschaltern (22, 24) zusammengefaßt sind, die überscbneidungsfrei gestaffelte Schaltschwellen und einen gemeinsamen, von dem Temperatureinsteller (27) gebildeten Sollwerteinsteller aufweisen.
6. Kochtopf nach einem der Ansprüche 1 —5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitschaltuhr (17) einen die Stromkreise sowohl der Heizvorrichtung (13) als auch des elektrischen Antriebs (18) schaltenden, vorzugsweise zweipoligen Ein/Aus-Schalter (19) aufweist.
7. Kochtopf nach einem der Ansprüche 1—6, gekennzeichnet durch eine Betriebs-Kontrolleuchte (28) und/oder Heizvorrichtungs-Kontrolleuchte (29) und/oder Anheizzeit-Kontrolleuchte (30).
8. Kochtopf nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Betriebs-Kontrolleuchte (28) an den Ausgangsklemmen des Ein/Aus-Schalters (19) der Zeitschaltuhr (17) angeschlossen ist und daß die Heizvorrichtungs-Kontrolleuchte (29) parallel zu der Heizvorrichtung (13) und die Anheizzeit-Kontrotleuchte (30) parallel zu dem elektrischen Antrieb (18) der Zeitschaltuhr (17) geschaltet ist.
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