DE3045166C2 - Vorrichtung zur Beseitigung von Ablagerungen in Abwässerkanälen - Google Patents

Vorrichtung zur Beseitigung von Ablagerungen in Abwässerkanälen

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DE3045166C2
DE3045166C2 DE19803045166 DE3045166A DE3045166C2 DE 3045166 C2 DE3045166 C2 DE 3045166C2 DE 19803045166 DE19803045166 DE 19803045166 DE 3045166 A DE3045166 A DE 3045166A DE 3045166 C2 DE3045166 C2 DE 3045166C2
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    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F9/00Arrangements or fixed installations methods or devices for cleaning or clearing sewer pipes, e.g. by flushing

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Hydrology & Water Resources (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Beseitigung von Ablagerungen in Abwasserkanälen, bestehend aus einem Haltegerüst mit Führungselementen gegenüber dem Abwasserkanal, an dem ein Spülschild quer zur Fließrichtung zumindest im unteren Profilabschnitt des Kanals befestigt ist, das eine mit einem Verschluß in ihrem freien Querschnitt änderbare Spülöffnung aufweist, wobei zur Steuerung des freien Querschnitts der Verschluß mit einer schwimmergesteuerten Lenkeranordnung so verbunden ist, daß mit dem Ansteigen des Niveaus im Abwasserkanal eine Vergrößerung der Spülöffnung erfolgt.
Eine Anordnung der gattungsgemäßen Art ist aus der DE-PS 3 93 778 bekannt. Bei diesen Anordnungen besteht das Problem, die Vorrichtung im Einsatz in Längsrichtung parallel zur Kanalsohle und in Querrichtung möglichst horizontal zu positionieren. Bei der bekannten Vorrichtung besteht die Gefahr, daß sie sich im Kanal verkeilt, wenn sie aus der Sohlparallelen, etwa auf Ablagerungen hinauf, geschoben wird, oder daß sie sich bei Einsatz in einem Kanal mit Kreisquerschnitt und Verwendung eines kreisförmigen Schildes um die Kanalachse dreht oder kippt
Die Aufgabe der Erfindung ist es. eine gattungsgemä- Be Vorrichtung dahingehend zu verbessern, daß eine Beibehaltung der Arbeitslage im Kanal unabhängig von
dem Füllgrad und der Krümmung des Kanals selbsttätig erreicht wird.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß ίο dadurch, daß an dem dem Verschluß der Spülöffnung in Bewegungsrichtung nachgeschalteten Haltegerüst mindestens zwei Schwimmer parallel und über eine Vertikalführung höhenveränderlich angeordnet sind.
Hierdurch wird erreicht, daß das Haltegerüst bei einer beginnenden Verdrehung um die Längsachse der Vorrichtung über die geführten Schwimmer wieder in die Arbeitslage zurückgedrückt wird Weiterhin besteht der Vorteil, daß das Haltegerüst selbst dem Verschluß der Spülöffnung in Bewegungsrichtung nachgeschaltet μ ist und der Wasserdruck, in Bewegungsrichtung gesehen, vor dem Schwerpunkt angreift und die Vorrichtung gezogen wird. Dadurch werden Ausmittigkeiten beim Einleiten der Antriebskraft in die Vorrichtung vermieden, was zu einer Verringerung der Gefahr des Verkeilens führt
Um die Gefahr des Verkeilens und Verdrehens der Vorrichtung weiter herabzusetzen, wird vorgeschlagen, daß der Verschluß der Spülöffnung eine Klappe ist.
Fernjr wird zur Berücksichtigung eines schnellen Nijo veauanstiegs vorgeschlagen, daß zusätzliche Spülöffnungen mit verschwenkbaren Klappen versehen und über die Schwimmer derart steuerbar angeordnet sind, daß oberhalb eines eingestellten Niveaus über eine Klinkensteuerung eine Öffnungsstellung und beim Absinken des Niveaus über eine Kurvenscheibe eine Schließstellung der Klappen einstellbar ist.
Weiterhin besteht eine günstige Ausgestaltung der Erfindung darin, daß die Lenkeranordnung aus einem Lenker besteht, der mit seinem einen Ende an einem Lagerpunkt am Spülschild angreift und an seinem anderen Ende über eine zugeordnete Schwinge mit dem Schwimmer verbunden ist, während im Abstand vom Lagerpunkt am Spülschild eine Regelschwinge angreift, die mit der Klappe derart verbunden ist, daß beim Verschwenken des Lenkers über die mit dem Schwimmer verbundene Schwinge die Klappe verstellbar ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeig;
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Vorrichtung mit einer so gestrichelt angedeuteten zweiten Lage der Schwimmer, F i g. 2 eine Draufsicht einer Vorrichtung,
F i g. 3 eine Vorderansicht einer Vorrichtung,
Fig.4 einen Schnitt gemäß Linie IV-IV der Fig. 1 und
F i g. 5 eine Seitenansicht wie F i g. 1 mit angewinkeltem Spülschild.
Die dargestellte Vorrichtung besteht aus einem wagenartigem Haltegerüst 1, das an seinen acht Eckpunkten als Räder ausgebildete Führungselemente 2 aufweist, in Abhängigkeit vom Profil des Abwasserkanals 3 angeordnet sind. Hierdurch wird das Haltegerüst 1 von dem Abwasserkanal 3 ferngehalten. Im vorderen Bereich des HaltegerUstes 1 ist ein Spülschild 4 angeordnet, das quer zum Abwasserkanal 3 verläuft und etwa die Hälfte des Kanalquerschnitts einnimmt. Am Spülschild sind nicht näher dargestellte Dichtungen zur Kanalwandung angeordnet.
Am Haltegerüst 1 sind an beiden Außenseiten zwei
Schwimmer 5 vertikal verschiebbar geführt, so daß immer eine horizontale Lage der Anordnung erhalten bleibt. Zwischen den Schwimmern 5 ist zusätzlich eine Arbeitsplattform 6 am Haltegerüst 1 angeordnet.
Das Spülschild 4 weist eine Spülöffnung 7 auf, die mit einem zugeordneten Verschluß, z. B. einer Klappe 8 versehen ist und deren Durchtrittsgröße durch eine Vcrtikalverschiebung bestimmt wird Die Klappe 8 wird dabei in Abhängigkeit vom Wasserspiegel hinter dem Spülschild 4 über die Schwimmer 5 gesteuert. Hierzu greift in einem Lagerpunkt 9 am Spülschild 4 ein Lenker
10 an, der mit seinem anderen Ende über eine Schwinge
11 mit dem Schwimmer 5 verbunden ist Im Abstand vom Lagerpunkt 9 greift eine Regelschwinge 12 an einem Anlenkpunkt 14 an, die mit der Klappe 8 derart verbunden ist, daß beim Verschwenken des Lenkers 10 über die mit dem Schwimmer 5 verbundene Schwinge
11 die Klappe 8 innerhalb einer Führung 13 vertikal verstellbar ist und damit die Größe der Spülöffnung 7 bestimmt wird. Der Anlenkpunkt 14 für die Regelschwinge 12 am Lenker 10 ist dabei über eine Spindel 15 im Lenker 10 verstellbar.
Um die Vorrichtung in eine Ruhestellung bringen zu können, ist das Spülschild 4 um etwa 90° nach oben verschwenkbar am Haltegerüst 1 angeordnet. Für diesen Fall ist ein Zugorgan 16 angeordnet, das über eine Winde 17 angetrieben wird und somit eine Schwenkbewegung des Spülschildes ausführen.
Im Seitenbereich des Spülschildes 4 sind weiterhin zusätzliche öffnungen 18 angeordnet, die im Normalbe- jo trieb durch verschwenkbare Klappen 19 verschlossen sind. Diese öffnungen dienen zur Schwallspülung und werden erst bei einer entsprechend hohen Stellung der Schwimmer 5 über eine zugeordnete prinzipmäßig dargestellte Klinkensteuerung 20 der Klappen 19 geöffnet. Der Schließvorgang erfolgt ebenfalls über die Schwimmer 5 durch eine Kurvenscheibensteuerung beim Absinken.
Durch diese Vorrichtung ist es damit möglich, entsprechend den vorhandenen Verhältnissen im Abwasserkanal 3 eine Regelung der Größe der Spülöffnung 7 über die Schwimmer 5 mit der Klappe 8 vorzunehmen und auch plötzliche Änderungen des Füllzustandes für eine Schwallspülung zum Abbau der Ablagerungen vorzunehmen. Es ist dabei möglich, die Spülöffnung 7 optimal einzustellen. Dabei ist eine Bewegung der Vorrichtung ohne Fremdenergie in Fließrichtung möglich.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Beseitigung von Ablagerungen in Abwasserkanälen, bestehend aus einem Haltegerüst mit Führungselementen gegenüber dem Abwasserkanal, an dem ein Spülschild quer zur Fließrichtung zumindest im unteren Profilabschnitt des Kanals befestigt ist, das eine mit einem Verschluß in ihrem freien Querschnitt änderbare Spülöffnung aufweist wobei zur Steuerung des freien Querschnitts der Verschluß mit einer schwimmergesteuerten Lenkeranordnung so verbunden ist, daß mit dem Ansteigen des Niveaus im Abwasserkanal eine Vergrößerung der Spülöffnung erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß an dem dem Verschluß der Spülöffnung (7) in Bewegungsrichtung r.achgcschalteten Haltegerüst (1) mindestens zwei Schwimmer (5) parallel und über eine Vertikalführung höhenveränderlich angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß der Spülöffnung (7) eine Klappe (8) ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzliche SpUlöffnungen (18) mit verschwenkbaren Klappen (19) versehen und über die Schwimmer (5) derart steuerbar angeordnet sind, daß oberhalb eines eingestellten Niveaus über eine Klinkensteuerung (20) eine Öffnungsstellung und beim Absinken des Niveaus über eine Kurvenscheibe eine Schließstellung der Klappen (19) einstellbar ist
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkeranordnung aus einem Lenker (10) besteht, der mit seinem einen Ende an einem Lagerpunkt (9) am Spülschild (4) angreift und an seinem anderen Ende über eine zugeordnete Schwinge (11) mit dem Schwimmer (5) verbunden ist während im Abstand vom Lagerpunkt (9) am Spülschild (4) eine Regelschwinge (12) angreift, die mit der Klappe (8) derart verbunden ist daß beim Verschwenken des Lenkers (10) über die mit dem Schwimmer (5) verbundene Schwinge (11) die Klappe (8) verstellbar ist.
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