DE304501C - - Google Patents

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DE304501C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D35/00Equipment for conveying molten metal into beds or moulds
    • B22D35/04Equipment for conveying molten metal into beds or moulds into moulds, e.g. base plates, runners
    • B22D35/045Runner base plates for bottom casting ingots

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Gießvorrichtung jener Art, bei welcher mehrere Gußformen um ein gemeinschaftliches Eingußrohr gestellt sind, von welchem aus durch wagerechte Kanäle das Eisen, der Stahl o. dgl. den einzelnen zum Abgießen von Blöcken und Brammen dienenden Gußformen zufließt.
Bei den bisherigen Vorrichtungen dieser Art
ίο sind die erwähnten wagerechten Kanäle in Bodenplatten durch Ausmauerung mittels vorgerichteter, in entsprechenden Abmessungen auf Lagen gehaltener Schamotteformsteine hergestellt. Dies hat vielfache Übelstände und Nachteile im Gefolge, da außer den notwendigen großen Vorräten an solchen, für jeden einzelnen Fall besonders zusammenzusetzenden Forrnsteinen und den hohen Kosten des Ausmauerns, das zumeist in tiefen Gruben und daher bei hohen Wärmegraden vorgenommen werden muß, noch die unvermeidlichen Durchbrüche durch die zwischen den Formsteinen bestehenden Fugen und durch entstandene Sprünge, das infolge unvollkommene;r Trocknung, auftretende »Kochen« beim Gießen und das Entstehen schädlicher Einschlüsse in den Blöcken zufolge Mitreißens von" Mörtelstücken durch das flüssige Metall in Betracht zu ziehen sind.
Der Erfindung gemäß werden die genannten Nachteile beseitigt und zugleich ein rascheres, reinliches Arbeiten und eine hohe Güte der Gußstücke erreicht, indem das Aufstellen der Gußformen und des Eingußrohres auf einem vollkommen geschlossenen Gußboden erfolgt, in . welchem Kanäle von verkehrt trapezförmiger Querschnittsform vorgesehen sind, in denen die mit dem Eingußrohr und den Gußformen durch Löcher verbundenen Gußrohre durch Einstampfen von Formsand gebildet sind..
Zufolge der Querschnittsform der Kanäle findet der eingestampfte Formsand in, denselben einen sicheren Halt, und da er den Gußformen eine gute Auflage darbietet, kann jede weitere Abdichtung der Aufsetzstellen unterbleiben.
Die Zeichnung veranschaulicht eine derart eingerichtete, zum Gießen von Blöcken dienende Vorrichtung in Fig. 1 im Längsschnitt nach Linie A-B in Fig. 3. Fig. 2 ist, ein Vertikalquerschnitt nach Linie C-D in Fig. 1, und Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf die Bodenplatte vor Aufstellen der Gußformen und des Eingußrohres.
ι bezeichnet den Gußboden, 2 die Gußformen y 3 das in einem Trichter endigende Eingußrohr, 4 die Sandausstampfung des letzteren und 5 diejenige in den Kanälen des Gußbodens.
Der Gußboden 1 besteht aus einer, mit Zapfen 6 versehenen wendbaren Formplatte, die nach unten offene Kanäle 7 von trapezförmigem, nach unten enger werdendem Querschnitt besitzt und an den Auf setzstellen für Eingußrohr und Gußformen Durchbrechungen 8 aufweist.
Zum Zwecke des Einformens der Dorneinlagen behufs Schaffung der wagerechten Gußkanäle oder Gußrohre 9 wird die Formplatte
in um i8o° gewendeter Lage auf ausziehbare Zapfen aufgesetzt, welche die von den wagerechten Gußrohren abzweigenden, in die Gußformen führenden Kanäle io bestimmen. Darauf erfolgt das Einstampfen des Sandes, das Zurichten und Trocknen der gestampften Masse. Das Aufsetzen des Eingußrohres und der Gußformen erfolgt nach Abheben der Formplatte von den Zapfen, Entfernen der Dorneinlagen und neuerlichem Wenden des auf diese Weise fertiggestellten Gußbodens.
Nach dem Gießen der Blöcke und Brammen und Abziehen derselben kann der eingestampfte Sand leicht entfernt und der Gußboden für einen neuerlichen Abguß vorbereitet werden, und zwar zufolge der leichten Verführbarkeit der Formplatte vorteilhaft in einem vom Gußraum gesonderten, zum Stampfen' und Trocknen eingerichteten Raum.
'

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: . ■
    Vorrichtung für steigenden Guß von Blöcken und Brammen, deren Gußformen durch wagerechte Gußrohre mit dem gemeinschaftlichen Eingußrohr verbunden sind, gekennzeichnet durch einen wendbaren Gußboden mit Kanälen von trapezförmigem, nach unten engerem Querschnitt und mit nach oben mündenden Löchern zum Einstampfen von Formsand um in die Kanäle eingelagerte Dorneinlagen und in die Löcher des gewendeten Gußbodens hineinragende ausziehbare Zapfen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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