DE304120C - - Google Patents

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DE304120C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J7/00Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/20Drives for hammers; Transmission means therefor
    • B21J7/36Drives for hammers; Transmission means therefor for drop hammers
    • B21J7/42Drives for hammers; Transmission means therefor for drop hammers operated by rotary drive, e.g. electric motors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pulleys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bekannt sind Antriebsvorrichtungen für Fallwerke, bei denen eine Hebestange oder ein Hebeseil zwischen einer runden und einer unrunden umlaufenden Heberolle gehoben wird und frei fällt, Hierbei bildete die unrunde Scheibe ein Ganzes, so daß beide Scheiben fest gegen die dazwischen befindliche Hebestange gepreßt werden mußten, damit sie bei der Drehung der Heberolle mit emporgehoben wurde. Dadurch waren Schläge auf den zu hebenden Teil unvermeidlich, und die Wirkung wurde bei der geringsten Abnutzung sofort in Frage gestellt.
Die Erfindung bezieht sich auf die unrunde Heberolle für derartige Antriebsvorrichtungen von Fallwerken und besteht darin, daß die unrunde Scheibe aus einem festen Teile und einem radial beweglichen, unter Federdruck stehenden Teile gebildet wird. Hierbei ist die Einrichtung so getroffen, daß der unter Federwirkung stehenddTeil deriiScheibe sowohl beim Beginn seiner Berührung mit dem zu hebenden Maschinenteile als auch bis zum Schluß dieser Berührung nachgeben kann.
Dies wird dadurch erreicht, daß der unter Federwirkung stehende Teil mit als Seitenführung dienenden Seitenscheiben versehen ist, die mit einem runden, außerachsig befindlichen Ausschnitt über die Nabe des festen Teiles der Scheibe greifen, wodurch die radiale Bewegung begrenzt wird.
Auf der Zeichnung ist die neue Antriebsvorrichtung in einer Ausführungsform dargestellt, und zwar in Fig. 1 in Ansicht, in der Hebestellung, in Fig. 2 im Querschnitt hierzu, während Fig. 3 wieder die Ansicht, aber die Fallstellung zeigt.
Das Seil oder die Stange α wird zwischen einer Leitrolle b und einer Heberolle angehoben und in einer Stellung der letzteren fallen gelassen. Die Heberolle besteht aus dem festen Teile c mit der Nabe d, \velche auf der \¥elle e aufgekeilt ist. Der Kranz c dieses festen Teiles tritt zweckmäßig" in der Umlaufsrichtung etwas zurück, um einen allmähliehen Angriff und ein plötzliches Fallen zu sichern. Der bewegliche Teil f stützt sich mit den Federn g gegen die Nabe d des festen Teiles, der den beweglichen Teil / mitnimmt. Damit der bewegliche Teil sowohl bei Beginn der Berührung des zu hebenden Maschinenteiles α als· auch bis zum Schluß dieser Berührung nachgeben kann, besitzt er beiderseitig die Scheiben h, die beispielsweise an den Teil / angeschraubt sind. Diese besitzen außerachsig das runde Loch { und legen sich damit über die Nabe d. Da die Scheiben h an den Scheiben c anliegen, bilden sie die Führung und Begrenzung für den beweglichen Teil und kann dieser unter Fedenvirkung, sich nur so weit radial verschieben, als es das Loch i der seitlichen Scheiben h gestattet. Das gleiche würde auch erreicht, wenn die Scheiben h unrunde Löcher besitzen würden und damit die Scheiben über die Nabe greifen. Die Drehlänge des beweglichen Teiles / bildet die Hubhöhe für die Stange a; der bewegliche Teil / der Heberolle kann auch wieder unter-
teilt sein. Die Drehlänge des festen Teiles c der Heberolle bildet die Fallhöhe für die angehobene Stange a.
Statt der gezeichneten Federung" könnte der Federdruck, unter dem das radiale Abheben des beweglichen Teiles von der Nabe erzielt wird, auch durch eine anders geartete oder anders ausgebildete Federanordnung erreicht werden. Ebenso könnte die Führung
ίο des beweglichen Teiles gegenüber dem festen Teile bei der radialen Verschiebung durch andere Mittel als durch die Seitenscheiben h mit Loch i stattfinden.
Bei der Drehung der Heberolle in der Pfeilrichtung wird der beAvegliche Teil f gegen den festen Teil c durch den Federdruck radial verschoben, und zwar erfolgt die Bewegung des beweglichen Teiles gegenüber dem festen Teile in den Grenzen, die durch das Loch i der Seitenscheiben h gegeben sind. Gemäß Fig. ι erfolgt das Heben der Stange a, bis der radial bewegliche Teil die Stange α verläßt. Da der feste Teil die Stange α'nicht berührt, so erfolgt, wie Fig. 3 erkennen läßt, auf dessen Umdrehungswege das Fallen der Stange. Der bewegliche Teil der Heberolle wird durch den Federdruck gegen die Stange gepreßt und hebt sie empor.

Claims (1)

  1. Patent-An spruch:
    Antriebsvorrichtung für ein Fallwerk, bei der die Hebestange zwischen einer runden und einer unrunden umlaufenden Heberolle gehoben wird und frei fällt, dadurch gekennzeichnet, daß die unrunde Scheibe aus einem festen (c) und einem radial beweglichen, unter Federdruck stehenden Teile - (/) besteht, wobei Führungsmittel, z.B. Ringe (Ji), die radiale Verschiebung des letzteren begrenzen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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