DE30401C - Tragbares Filter - Google Patents

Tragbares Filter

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Publication number
DE30401C
DE30401C DENDAT30401D DE30401DC DE30401C DE 30401 C DE30401 C DE 30401C DE NDAT30401 D DENDAT30401 D DE NDAT30401D DE 30401D C DE30401D C DE 30401DC DE 30401 C DE30401 C DE 30401C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bell
water
filter
sieve
portable filter
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT30401D
Other languages
English (en)
Original Assignee
R. WAGNER in Berlin C, Seydelstr. 8
Publication of DE30401C publication Critical patent/DE30401C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
    • B01D35/02Filters adapted for location in special places, e.g. pipe-lines, pumps, stop-cocks
    • B01D35/04Plug, tap, or cock filters filtering elements mounted in or on a faucet

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 8S: Wasserleitung.
R. WAGNER in BERLIN. Tragbares Filter.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. Juli 1884 ab.
Der dargestellte Filterapparat kann verwendet werden . zur Reinigung des durchflieisenden Wassers und zugleich zur Beimischung beliebiger Substanzen, welche von dem· durchfliefsenden Wasser bespült oder aufgelöst werden sollen, um dem Wasser irgend eine gewünschte Färbung mitzutheilen, oder durch chemische Präparate gewisse Stoffe zu entziehen; derselbe dient somit zugleich medicinischen, sanitären und gewerblichen Zwecken.
Der Apparat besteht im wesentlichen aus einem Einsatz a, dargestellt in Fig. 1, und einem flachen Siebboden mit konischer, oben offener Seitenwandung cC\ dieser Einsatz ist bestimmt zur Aufnahme einer beliebigen Substanz. Ein aus mehrfachen Lagen bestehendes Filtertuch b von entsprechender Gröfse wird nach geschehener Füllung des Siebes oben auf dessen schmalen Rand gelegt, so dafs dasselbe rundum den Siebrand überragt, und nun wird die Glocke c darüber gedrückt; demnächst wird ein zweites Filtertuch über den Fufs des Siebes α gelegt und darüber die Glocke d gedrückt, endlich der Schlufsring e über die Glocke c gestülpt und durch Drehen gegen Glocke d mittelst des auflaufenden Gewindes verbunden.
Aus der Zeichnung ist ersichtlich, dafs lediglich durch Anziehen des Schlufsringes e die Glocken c und d sich gegen einander pressen; der aufrecht stehende Siebrand α preist dadurch die Filtertücher b fest in die Nuth der oberen und unteren Glocke, spannt die Tücher und schliefst zugleich hermetisch, ohne dafs es einer Gummidichtung bedarf.
Um den Apparat mit dem Hahn einer Wasserleitung zu verbinden, wird über den Hals der Glocke c ein passender kurzer Gummischlauch f befestigt, in welchen die Mündung des Wasserhahnes gesteckt wird. Um ein etwaiges Abgleiten zu verhüten, dient eine kurze Kette, welche mittelst Ringes und Oese g an dem Hals der Glocke c befestigt ist, gekreuzt über den Bügel und den Hahn gezogen und vermittelst einer beliebigen Schake festgehakt wird, wie dies Fig. 2, 3 und 4 darstellen.
Der Apparat functionirt, an dem Hahn einer Wasserleitung hängend, indem das Wasser in die Mündung der Glocke c eintritt, die Urireinigkeiten auf das Filtertuch b absetzt, nun die im Sieb α befindliche Substanz durchdringt, dann durch den Siebboden und das untere Filtertuch b' geht und endlich aus der Oeffnung der Glocke d hervortritt.
Wenn anstatt des Wasserhahnes ein Saugerohr (Heber) mit dem Gummischlauch verbunden wird, so kann der Apparat in zu filtrirendem Wasser liegen und functionirt dann in gleicher Weise, aber in entgegengesetzter Richtung des Wasserlaufes. Die Reinigung der Tücher kann bei dieser Construction leicht durch Herausnehmen und Waschen in kochendem Wasser geschehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein tragbares. Filter, bestehend aus dem Ring α' mit Siebboden α und den beiden Stofflagen b, welche Theile in der dargestellten Weise vermittelst der beiden Glocken c und d und der Ueberfallmutter e mit einander verbunden werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT30401D Tragbares Filter Expired - Lifetime DE30401C (de)

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ID=306527

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DENDAT30401D Expired - Lifetime DE30401C (de) Tragbares Filter

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