DE303660C - - Google Patents

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DE303660C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H3/00Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
    • H02H3/02Details
    • H02H3/06Details with automatic reconnection
    • H02H3/063Details concerning the co-operation of many similar arrangements, e.g. in a network

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  • Keying Circuit Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
:- JVe 303660 -. KLASSE 21c. GRUPPE
Zusatz zum Patent 303446.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Februar 1916 ab. Längste Dauer: 3. Februar 1931.
Gegenstand des Hauptpatentes bildet eine
. Schalteinrichtung, die bei Auftreten eines Fehlers in einem durch Streckenschalter unterteilten Netze das Störungsgebiet dadurch begrenzt, daß benachbarte, verschiedenen Strecken zugeordnete Schalter einer Verteilungsstation in Abhängigkeit vom Spannungsrückgang bei Überstrom gemeinsam ausschalten, worauf die Schalter der gesunden Strecken unter dem Einfluß der in diesen anwachsenden Spannung wieder einschalten, während die Schalter der kranken und daher spannungslosen Strecke ausgeschaltet bleiben. Hierbei ist angenommen, daß ein Fehler in einer von den Schaltstellen auslaufenden Leitungsstrecke auftritt. Es kann nun aber ein Fehler auch innerhalb der Schaltstelle an den zwischen den Streckenschaltern liegenden Verbindungsund Abzweigleitungen auftreten. In diesem Falle würden zwar unter dem Einfluß von Überstrom und Spannungsrückgang die Schalter ebenfalls ausschalten, aber sie würden alsbald wieder selbsttätig einschalten, da ja die ihnen zugeordneten Strecken gesund sind und somit nicht spannungslos werden. Die Fehlerstelle würde demgemäß dem Netz wieder zugeschaltet.
Dieser Übelstand läßt sich dadurch beseitigen, daß die Wiedereinschaltung der Streckenschalter verhindert wird, wenn nicht wenigstens in einer der Strecken die Spannung dauernd fortbleibt. Die Wiedereinschaltung jedes der Schalter ist also nicht nur von der Spannung der zugehörigen, sondern auch der anderen Strecke abhängig zu machen.
Diese Abhängigkeit läßt sich in verschiedener Weise erreichen. So können z. B. die Wiedereinschaltrelais (R1 und R2) mit mehreren Spulen versehen werden, von denen die einen an den Spannungswandler der einen Teilstrecke (E1), die anderen an den der anderen Teilstrecke (E2) derartig angeschlossen sind, daß sich ihre Wirkungen aufheben, sobald sie gleichzeitig unter Spannung stehen. Statt dessen können auch die Relais mit Kontaktvorrichtungen versehen sein, durch welche beim Ansprechen der Relais jeweils am einen Relais der Einschaltstromkreis des anderen Schalters unterbrochen wird, so daß keiner der beiden Schalter einschalten kann. Schließlich kann ein besonderer, von den Spannungen in beiden Teilstrecken abhängiger Apparat benutzt werden, um die Wiedereinschältvorrichtungen der Schalter unwirksam zu machen, solange in beiden Teilstrecken gleichzeitig Spannung vorhanden ist.
Selbstverständlich läßt sich die Einrichtung in sinngemäßer Weise auch auf mehr als zwei zusammenliegende Streckenschalter anwenden.
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Claims (1)

  1. ■ρ ' α ί geordneten Schalter unterbleibt, wenn die
    Patent-Anspruch: . ! Fehlerstelle in zwischen den Teilstrecken
    Schalteinrichtung zur örtlichen Be- j liegenden Leitungsteilen auftritt, indem
    grenzung des Störungsgebietes in elektri- ! die Wiedereinschaltung außer von der
    sehen Leitungsnetzen nach Patent 303446, j Spannung der zugehörigen Teilstrecke auch
    dadurch gekennzeichnet, daß die Wieder- j noch von den Spannungen der benachbar-
    einschaltung der gesunden Teilstrecken zu- : ten Teilstrecken abhängt.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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