DE30355C - Orientirungs-Kompafs - Google Patents

Orientirungs-Kompafs

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Publication number
DE30355C
DE30355C DENDAT30355D DE30355DA DE30355C DE 30355 C DE30355 C DE 30355C DE NDAT30355 D DENDAT30355 D DE NDAT30355D DE 30355D A DE30355D A DE 30355DA DE 30355 C DE30355 C DE 30355C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compafs
orientation
instrument
limbus
diopter
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Active
Application number
DENDAT30355D
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English (en)
Original Assignee
E.V.PASCHWITZ in Weiherhammer bei Bayreuth
Publication of DE30355C publication Critical patent/DE30355C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C17/00Compasses; Devices for ascertaining true or magnetic north for navigation or surveying purposes
    • G01C17/02Magnetic compasses
    • G01C17/04Magnetic compasses with north-seeking magnetic elements, e.g. needles
    • G01C17/10Comparing observed direction with north indication
    • G01C17/12Comparing observed direction with north indication by sighting means, e.g. for surveyors' compasses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Eye Examination Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
0 r i e η t i r u η g s - C ο m ρ a Ts.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. August 1884 ab.
Vorgenanntes Instrument besteht aus einem Compafs C, der mit einem Diopter D verbunden ist, dessen Visirlinie XX /'/ YPJY mit der Linie o° i8o° des Compasses einen Winkel W gleich der magnetischen Declination einschliefst, so dafs das Instrument nicht den Abweichungswinkel der Visirlinie vom magnetischen Meridian, sondern jenen vom wirklichen Meridian angiebt. Da jedoch die magnetische Declination nach Ort und Zeit sich ändert, so befindet sich am Instrument eine Correcturvorrichtung, welche darin besteht, dafs das Limbusgehäuse A im Fassungsgehä'use E gedreht und am Index J auf die treffende Declination (in der Zeichnung 120 westlich) gestellt werden kann. Das Drehen des Limbusgehäuses, welches durch die Bodenfeder O im x Fassungsgehäuse gehalten wird, kann mittelst eines Zahnrad- oder Schraubenmechanismus am einfachsten durch den Hebelmechanismus erfolgen, welcher in einer Gabel besteht, durch deren Drehung ein in der unteren Seite des Limbus eingeschraubter runder Stift mitgenommen und auf diese Weise der Limbus selbst gedreht wird.
Das Diopter D besteht aus einer Convexlinse mit central durchbohrtem Visirloche, wodurch ein Linsenring gebildet wird, durch welchen das in der Brennweite befindliche Visirhaar vergröfsert und trotz seiner Nähe deutlich erscheint, während durch' das Visirloch das Object wie durch ein gewöhnliches Diopter in natürlicher Gröfse gesehen wird. Das Diopter ist am Deckel Z des Instrumentes und in der Weise befestigt, dafs bei horizontalem Limbus und gänzlich geöffnetem Deckel (s. Aufrifs) das Visirhaar senkrecht steht. Die Rinne R dient zur Aufnahme des Diopters bei geschlossenem Deckel.
Aufserdem besitzt das Instrument noch eine doppelte Magnetnadelarretirung, die gewöhnliche, welche beim Schliefsen des Deckels durch Niederdrücken des Stiftes -B mittelst des zweiarmigen Hebels H die Magnetnadel N gegen die Glasplatte G drückt, und eine besondere Ablese-Arretirung. Es kann sich nämlich der Stift P der Magnetnadel in einer Führung ein wenig auf- und abwärts bewegen und wird von der Feder F in die Höhe gedrückt, so dafs die Nadel sich frei bewegen kann. Durch einen Druck auf den Knopf K wird jedoch der Stift 5 niedergedrückt und hierdurch auch die Feder, wodurch die Magnetnadel auf die Kante Q. des nach aufsen etwas abwärts geneigten Limbus L zu liegen kommt und auf ihm durch ihr Gewicht während der Ablesung des Visirwinkels festgehalten wird. Schliefslich drückt eine Feder V seitlich gegen den Nadelstift, wodurch ein gleichmäfsiger Gang desselben bewirkt wird.
Behufs Vornahme einer Winkelmessung wird bei geöffnetem Deckel und horizontalem Limbus das Diopter vor das Auge gehalten, das Object mittelst des Visirhaares anvisirt und durch ein paarmaliges Drücken auf den Knopf K die Nadel beruhigt. Steht dieselbe still, was
durch Niederblicken leicht beobachtet werden kann, so wird der Knopf mit dem Zeigefinger niedergehalten, das Instrument vom Gesicht weggenommen und der Winkel, um den die Visirlinie bezw. die Visirebene von Norden abweicht, am Instrument mittelst des blauen Nordendes die Nadel (in der Zeichnung = 2 6°) abgelesen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Orientirungs-Compafs, bei welchem zur Ablesung die durch Feder F hochgehaltene Magnetnadel mittelst des mit F verbundenen Knopfes K auf dem Limbus festgehalten werden kann und das Ocular des am Deckel Z befestigten Diopters D aus einer mit centraler Visiröffnung versehenen Convexlinse besteht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT30355D Orientirungs-Kompafs Active DE30355C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE30355C true DE30355C (de)

Family

ID=306482

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DENDAT30355D Active DE30355C (de) Orientirungs-Kompafs

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE30355C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6701631B1 (en) 2002-12-23 2004-03-09 Inco Limited Convertible directional azimuth and dip measuring modular compass and method

Cited By (1)

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