DE303383C - - Google Patents

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DE303383C
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digging
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/18Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging wheels turning round an axis, e.g. bucket-type wheels
    • E02F3/22Component parts
    • E02F3/24Digging wheels; Digging elements of wheels; Drives for wheels
    • E02F3/245Digging wheels; Digging elements of wheels; Drives for wheels with digging elements mounted movable relative to the wheel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 14. NOVEMBER 1919
Der Gegenstand der Erfindung ist ein aus einzelnen Ausrüstungsgegenständen, wie Spaten, Schaufeln u. dgl., bestehendes Grabgerät für Heereszwecke, das gleichzeitig von mehreren Mann in flach auf dem Boden liegender Stellung bedient wird. Dadurch wird ein möglichst geringes Ziel geboten, was beim bisherigen Eingraben des einzelnen Mannes mit' dem Handspaten in gebückter Stellung nicht ίο in diesem Maße zutraf. Die Einstellung des umklappbaren Spatens zum Einzelgebrauch erfolgt durch eine Flächenklemmvorrichtung, ohne-.wesentliche Änderung der gewöhnlichen Form und Gewicht der bisher gebräuchlichen unverstellbaren Spaten, so daß derselbe infolge einfacher Handhabung ohne Lösung des Stieles vom Blatt und ohne Beseitigung von auswechselbaren Teilen oder Verschraubungen, in gleicher Weise wie der bisherige unverstellbare Spaten mit völliger Widerstandsfähigkeit in jeder Bodenart und ohne die Körperlage beim Umknarren ändern zu müssen, auch als Hacke benutzt werden kann.
Die Erfindung ist durch beiliegende Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι zeigt das Gerät in Seitenansicht, fertig zur Arbeit;
Fig. 2 stellt eine Aufsicht dar;
Fig. 3 ist eine Vorderansicht mit teilweisem Querschnitt,
Fig. 4 eine Seitenansicht des Spatenkopfes mit Schnittandeutung durch die Zunge,
Fig. 5 eine Aufsicht, auf die innere Spatenfläche mit teilweise wagerechtem Schnitt durch die Flächenklemmvorrichtung",
Fig. 6 einen Schnitt nach A-B der Fig. 4.
Auf die als Pickel ausgebildete Achse 1 werden die einzelnen Ausrüstungsgegenstände geschoben, so daß sich die beiden Hacken 2 in den Ösen 3 der Stielenden leicht drehen lassen. Zu diesem Zwecke sind auch die Stielenden der übrigen aufzuschiebenden Teile als Öse ausgebildet. Zwischen den in der. Mitte der Achse 1 nebeneinander eingeführten Schaufelstiel 14 und den Hackenstielenden werden zwei gleichlange, lose Hülsen 12 mit Randscheiben eingelegt und sodann der pikkelartige Kopf aufgeschraubt.
Bei der ebenfalls mit Stielöse ausgestalteten Grabschaufel 13 ist die Schneide derartig geformt, daß dieselbe beim Eingraben in den Boden leicht abwärts gleitet und der Grabschnitt allmählich von rechts nach links erfolgt, wozu die beiden seitlichen Griffe 16 entsprechend angeordnet .sind. Zum leichten Einschieben der Schaufel über das Ende des Stieles 14 ist in dem Schaufelrücken eine entsprechende Öffnung mit Umbördelung, auf welch letzterer zwei Häkchen angeordnet sind, welche sich nach Einschiebung über den Stielquerschnitt 15 legen, zur losen Haltung der Schaufel am Stiel, derart, daß jede beliebige Schrägstellung der Schaufel ermöglicht wird und ein Umkippen und Wiederaufrichten des ganzen Apparates im Angriff der Schaufel an die breite Stielfläche -leicht möglich ist. Die starre Verbindung des Schaufelstiels 14 mit der vorderen Schleifhacke 7 erfolgt durch ein Sägeblatt 11, welches an den Punkten-17 und 8 durch je eine Flügelschraube festgehalten wird. Die beiden leicht drehbar auf der. Achse ι angeordneten Spatenhacken 2 sind
an dem inneren Umfang der Öse mit einem -J Anschlag versehen, welcher verhindert, daßdie Hacke beim Zurückziehen nicht über ihre Ruhe- bzw. Hackstellung zurückschlägt durch ' Anschlag an den Rücken der Achse.
Die Hacken sind mit Querstegen 4 ausgestattet, welche starr mit dem Stiel durch Versenkung und Verschraubung gehalten und unlegbar in der Stielrichtung sind. Durch das Zugseil 5 werden die Hacken gegen die Erde bewegt, während durch das Seil 6 die Rückwärtsbewegung in die. Höchstlage erfolgt. Zur Vorwärtsbewegung des Gerätes greift ein Zugseil 18 an den Punkten 19 und 190 des Stieles 14 der Grabschaufel. 13, je nach der >Schnjttiefe der Schaufel, an dem vorderen oder j hinteren Punkte an, wobei das Seil 18 durch die auf der Schleifhacke 7 als Flügelschraube ausgebildete Ringöse 8 zum Niederhalten der j
ao Schleifhacke geführt wird; letztere dient ] außer zum Schleifstützpunkt auch als Rück- j halt beim Ausführen der Hackstreiche.
Das Schaufelblatt 21 der Hacke 2 wird an der Stielzunge 22 durch den Niet 23 gehalten.
Durch Verlängerung des gewölbten inneren ! Bleches 24 werden spannende Flächen oder j 'Backen gebildet, die mit ihren eingepreßten Kerben 25 in die entsprechenden strahlenförmigen Schlitze 26 der Zungenscheibe 22 ein-
schnappen. Das in üblicher Weise auf der !
Rückseite des Spatens aufgenietete Blatt 27 läuft in gleicher Weise gleich und spannend ' zur Zunge und schmiegt sich kappenförmig an die beiden Bleche 24 fest an und wird eben-' falls durch den Niet 23 gehalten. Dadurch wird jedes Dazwischentreten von Schmutz vermieden und gleichzeitig neben einer Verstärkung des Spatenblattes eine solche der ganzen Umstellvorrichtung erreicht.
Im Zungenende 22 ist eine zum Drehpunkt des Spatenblattes kreisförmige Führung 28 ausgespart. Die lose durch sämtliche Backenflächen im Schlitz 28 geführte Flügelschraube 29 wird vor dem Umknarren des Blattes gelöst, wodurch die Spannung der beiderseitigen vier Backenbleche 24 und 27 nachgibt und eine Drehung, d.h. eine reibende Verschiebung derselben auf der Zungenfläche 22, ermöglicht wird, so daß die Kerben 25 der Innenflächen von einem Schlitz 26 nach dem andern zum . ' neuen Einschnappen gedreht werden können. Durch Anziehen der Flügelschraube 29 werden die Kerben 25 in die Schlitze 26 wieder eingepreßt, so daß ein Verdrehen oder Nachgeben des Spatenblattes beim Arbeiten ausgeschlossen ist. Die Zunge 22 ist im Stiel durch angenieteten Ring 30 festgehalten. Eintretender Schmutz am Ende der abgerundeten Zunge wird jeweils beim Umknarren unmittelbar nach unten oder durch den Schlitz 31 wieder hinausgedrückt.
Es kann auf diese Weise dem Spaten oder ■der Hacke je nach Anzahl der Schlitze eine entsprechende Schrägstellung gegeben werden.
Beispielsweise sind hier drei Stellungen angenommen. Zunächst die erste Einstellung a ;als Spaten, und die letzte &. als Hacke. Für beide Einstellungen dienen die gleichen Schlitze nach Drehung um die.entsprechenden Winkel. Für eine Zwischenstellung c sind weitere Schlitze vorgesehen. In jeder Stellung greifen die angeordneten Kerben in die entsprechenden Schlitze der Zunge ein. Die Widerstandsfähigkeit gegen selbsttätiges Umstellen erhöht sich mit der Anzahl der Schlitze und Kerben. Vier Kerben sind für das Festhalten des Blattes in seiner Stellung ausreichend.
Der Arbeitsvorgang ist folgender:
Nachdem das Gerät durch die liegende Mannschaft zusammengebaut ist, wird es von ihr an die gewünschte Stelle geschleift. Zwei, einige Meter vom Gerät entfernt, flach auf der Erde liegende Mann bedienen die Hackseile 5 und 6, ein dritter, weiter zurückliegender Soldat faßt das Zugseil 18 der Grabschaufel 13, während der vierte Mann die Grabschaufel zum Eingraben bereit hält. Nun beginnen die beiden Hacksoldaten den Boden aufzuhacken oder zu lockern, hierauf zieht der rückwärts kriechende dritte Mann das Gerät vorwärts. Mit der gleichen. Geschwindigkeit bewegen sich die Hacksoldaten zurück, wobei die Grabschaufel: in die gelockerte Erde geführt wird und den ersten Gang in einer Breite gleich der Grabschaufel gräbt. Die ί Schnittiefe ist von der Bodenbeschaffenheit j abhängig". Die Erde wird feindseitlich abgelagert und1 bildet mit dem Graben die erste Deckung. Durch Drehung der Grabschaufel samt Stiel und Anheben wird das Gerät umgekippt und der Aushub auf das ungeiockerte Gelände abgeworfen.
Soll der Graben tiefer und breiter hergestellt werden, so wird das Gerät in gleicher Weise wiederholt verwendet,, wobei das Nach- und Ausputzen zweckmäßig mit der Spatenkacke erfolgen kann. Ebenso kann erforderlichen Falles das Gelände mit der Hand und liegend vorgehackt und sodann die Aüsgrabung ebenfalls liegend rasch vollendet werden, wozu dann nur zwei Mann erforderlich sind. Im sandigen Boden erübrigt sich das Hacken ganz. Es sei noch bemerkt, daß die Ösen 3 der Grabwerkzeuge 2 und 7 keinesfalls bei der Handarbeit hinderlich sind. Dies trifft auch für den entsprechend umgelegten I Quersteg zu, welcher dann sogar eine zwecki mäßige Verlängerung des in der Regel kurz : bemessenen Stieles bildet. Dabei ist die abwechselnde Verwendung als Spaten oder Hacke, welche in bekannter Weise in einem
Augenblick erfolgen kann, für den einzelnen Mann schon von großer Bedeutung bei Einzeleingraben. :
Über die weitere Verwendbarkeit und Anwendung des Gerätes im einzelnen und über die Ausgestaltung des Spatens selbst sei ferne noch Nachstehendes angeführt.
Zum Tragen der Schaufel auf dem Marsche . ist dieselbe so ausgebildet, daß sie auf dem
ίο Rucksack leicht befestigt werden kann. Der Grabschaufelstiel wird durch das Sägeblatt als Handsäge ausgebildet, wobei dasselbe durch Loch 20 am Punkte 9 mit der Flügelschraube von 17 verschraubt und am Punkt 9" mit dem Loch der Verschraubung 8 eingehackt wird. Zum Handgebrauch wird das' Ende des Schaufelstieles mit dem Zugseil 18 satt umwickelt zur guten weichen Handhabe und zwei Hackseile zur Umwicklung der Zähne während des Tragens verwendet· Die . zwei weiteren Seile werden zur Handhabung und Tragen des Pickels um denselben in Verbindung mit den Hülsen 12 satt gewickelt. Die Hacken 2 und 7 werden nach Umlegung der Querstege bei ersteren in das übliche Futteral des Soldaten gesteckt.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    30. i. Zerlegbares, aus einzelnen Aus-
    rüstungsgegenständ'en, wie Spaten, Schaufeln u. dgl., bestehendes Grabgerät für Heereszwecke, dadurch gekennzeichnet, daß als Drehachse für das Schanzzeug ein Pickel (1) dient, über den der mit einer Öse versehene Stiel (14) der hinteren Handschaufel (13), ferner die vordere Schleifhacke (7), welche starr miteinander verbunden durch ein Sägeblatt (11), sowie die ösen (3) der Stiele der Grabwerkzeuge (2) geschoben sind.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grabwerkzeuge (2) beim Graben durch je ein an einem abnehmbaren Quersteg (4) befestigtes Zugseil (s) gegen die Erde bewegt werden und je ein Seil (6) für die Rückwärtsbewegung in die Höchstlage dient.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Vorwärtsbewegung des Gerätes dienende Zugseil (18) an den Punkten (19 oder icf) des Stieles (14) der Handschaufel (13) angreift und, durch eine Riugöse der Flügelschraube (8) geführt, die vordere Schleifhacke (7) beim Ziehen niederhält.
  4. 4. Verstellbarer Spaten für das Grabgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zunge (22) für die Flügelschraube (29) eine zu dem Drehpunkt (23) des Spatenblattes (21) kreisbogenförmige Führung (28) und gegen den Drehpunkt (23) gerichtete Schlitze (26) zur Aufnahme der Kerben (25) der von den seitlichen Backenblechen (27) verdeckten inneren federnden Backenblechen (24) ausgespart sind.
  5. 5. Verstellbarer Spaten nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen von den Backenblechen (24) und (27) gebildeten Querschlitz (31) zwischen Schaufelblatt (21) und Zunge (22) für die Beseitigung des in die Umstellvorrichtung eingedrungenen Schmutzes.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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