DE302172C - - Google Patents

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DE302172C
DE302172C DENDAT302172D DE302172DA DE302172C DE 302172 C DE302172 C DE 302172C DE NDAT302172 D DENDAT302172 D DE NDAT302172D DE 302172D A DE302172D A DE 302172DA DE 302172 C DE302172 C DE 302172C
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water
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stowage
wedge
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02CSHIP-LIFTING DEVICES OR MECHANISMS
    • E02C3/00Inclined-plane ship-lifting mechanisms ; Systems for conveying barges or lighters over land, e.g. by railway

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Barrages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Da für die Kanalschiffahrt lange Haltungen und wenige, aber hohe Steigungen von Vorteil sind, so wurden Schiffshebewerke gebaut,: welchen aber eine Reihe von Nachteilen an-
.5 haften. -:
Schiffschleusen mit geneigter Sohle, bewegter Walze oder Stauwagen mit Dichtung in ' der Rinne wurden ebenfalls schon vorge-• schlagen, haben aber das. Dichthalten der
ίο. Walze oder des Wagens in einer langen Rinne aus Mauerwerk zur Voraussetzung, was schon im ruhenden Zustand erhebliche Schwierig-,
' keiten bereitet, geschweige denn bei Bewegung der Verschliißkörper. ;
iS Bei der neuen Erfindung findet nun keine Dichtung des Stauwagens an den Wänden der Rinne statt. Ein A^erlust des Spaltwassers soll dadurch vermieden werden, daß das Spaltwasser durch Pumpen in beständigem. Umlauf
so gehalten wird.
In den Fig. ι und 2 der Zeichnung ist die Rinne der schiefen Ebene mit dem Stauwagen und dem Wasserkeil, der das Schiff trägt, dem oberen Schleusentor und den Zufahrten darge-
stellt, in den Fig. 3 und 4 der Stauwagen mit den Vorrichtungen für seine Bewegung und die Führung des Umlaufwasscrs, und in der Fig. 5 die Ansicht der Stauwand des Wagens vom Oberwasser her gesehen.
30. Bei dieser neuen Ausführung schließt der Schilde des Stauwagens (Fig. 4) nicht dicht an die Wandung der Rinne an, sondern es bleibt ein kleiner Spielraum; Das Spaltwasser, Hießt null von der oberen Haltung ständig zu;
dieser AVasscrverlusl ist abhängig von der Genauigkeit der Ausführung der Rinne. Um ihn zu vermindern und zugleich Fremdkörper, welche sich im Was.<;er befinden, vom Durchgang durch den Spalt oder vom Festsetzen in ihm abzuhalten, ist ein Wasserumlauf augeordnet, indem am Ende des Stauwagens eine ' wesentlich niedrigere, bewegliche Wand a mit • weicher Dichtung angebracht wird, welche in der Rinne schleift und das Spaltwasser samt Überlaufwasser aufhalten soll, indem sich ein Sammelbecken / bildet. Aus diesem Becken saugen die Pumpen p das Wasser an und drücken es nach dem Raum q vor dem Schild c. Dieser Raum q (s. Fig. 4 und 5) bildet ein seitlich und unten offenes U-förmiges Gefäß, das sich an Sohle und Wänden der schiefen Rinne anlegt; seine Vorderwand schließt ebenso wie der Schild c nicht dicht an die Rinne an, sondern es bleibt ein Spalt. Da aber der Wasserdruck im Raum q mittels der Pumpen etwas höher gehalten wird, als im Trog, so strömt Druckwasser nach vorn und hält Fremdkörper von dem Spalt ab. Dieser Teil des Druckwassers geht über das Überfallschütz ti und durch das Sieb c/ in das Sammelbecken/, wobei die Fremdkörper zurückgehalten werden.
Es geht nur soviel Wasser verloren, als dieniedere schleifende Wand α durchläßt, und so- « viel kann der oberen Haltung wohl immer entnommen werden, besonders da in der unteren Stellung des Stauwagens kein Wasser verloren geht. Die Förderhöhe der Pumpen p beträgt nur wenig mehr, als der Abstand der Wasserspiegel vor und hinter dem Schild c, somit ist wenig Pumpenarbeit erforderlich. 7<>
Die Wassertiefe im Trog wird mittels des Schützes u am Schild c durch den Wagenfüh-

Claims (1)

  1. rcr entsprechend der Ladung und Größeres Schiffes eingestellt; damit wird an Arbeit wesentlich gespart, auch kann man sich den Wasserständen in den Haltungen anpassen.
    Ίη dem Stauwagen kann zu seiner Bewegung ein beliebiger Antreiber eingebaut werden, am besten eignet sich der elektrische Betrieb, wie er in den Fig. 3 und 4 dargestellt ,'. ist.' Hierbei treiben zwei Elektromotoren mit Übersetzungen auf vier Zahnräder, welche in ν,' die Zahnstangen 2 eingreifen, die auf beiden v. Seitenmauern der Rinne verlegt-sind. Beim Abwärtsgehen kann die erzeugte Arbeit wieder nutzbar gemacht werden.
    Die Einfachheit der Anlage ist aus den. Fig. ι und 2 ersichtlich. Am oberen Tor ist neben der Haltung ein Wasserbecken w angebracht, welches den Wasserkeil vor dem .Schiff ; aufnimmt und beim Herabgehen des Stauao .wagens wieder abgibt.
    Der Stauwagen kann in der unteren Stellung aus der Bahn der Rinne bei Seite geführt werden, so daß die Schiffe ungehindert ein- und ausfahren, jeder sonstige Zeitverlust kann durch ein Spill s auf dem Stauwagen aufs äußerste vermindert werden. Das obere Tor öffnet und schließt sich selbsttätig durch die Wasserbcwcgung, welche der Stauwagen her-'. vorruft, wobei die Schiffe immer in ihrer. '30 Fahrtrichtung bleiben.
    Die Wände der Fahrrinne werden nur wenig höher geführt, als die normale Wassertiefe, sei daß keine großen Beanspruchungen des Mauerwerks entstehen; auch kann die Rinne nach großem Halbmesser gekrümmt werden, so daß sie sich dem vorhandenen Gelände anpaßt/
    Patent-Α ν Sprüche:
    i. Schiffshebewerk mit einem von einem Wagen bewegten Stauschild,' der in einer. Rinne mit geneigter Sohle einen das Schiff tragenden Wasserkeil vor sich herschiebt ,..; oder hinter sich herabgleiten läßt, gekennzeichnet durch ein von dem Stauschild (c) , , und einer am hinteren Ende des Stau- ; wagens angeordneten niedrigen Abschlußwand («) gebildetes Sammelbecken (/),/ 'aus welchem das eingedrungene Spaltwasser mittels der Pumpe (/>) in einen U-för-■', migen, seitlich und unten offenen Raum (q) ■ vor dem Stauschild (c) gedruckt wird.
    ':■'-"'.■■■ 2. Schiffshebewerk nach Anspruch 1, ■ .'dadurch gekennzeichnet, daß der ■ Stau-. .' λ schild (c) ein Regelschütz («) enthält, mit-■·.■'·;.'tels welchem der Inhalt des Wasserkeils dem Schiffe oder dem Wasserstand in den ';:ΐ.·,.Haltungen angepaßt wird.
    f 3. Schiffshebewerk nach Anspruch i, ■dadurch gekennzeichnet, daß der durch ■die Pumpe unterhaltene Wasserumlauf • ; zum Entfernen der Unreinigkeiten im 'Wasser benutzt wird, indem solche auf ■"'■,;;'; einem Sieb (d) abgefangen werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    HERUM. GIiDRUCKT IN DER «ElCHSDHUCKEnUI,
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1223316B (de) * 1962-09-21 1966-08-18 Aubert J Hebewerk fuer Schiffe mit Foerderung der Schiffe auf einer geneigten Ebene und im Nassen
US3514958A (en) * 1967-09-15 1970-06-02 Aubert J Water-slope system for a movable retention barrier
DE2936289A1 (de) * 1978-09-07 1980-03-27 Aubert J Vorrichtung zum beschleunigen der ueberschreitung einer wasserboeschung durch schiffe und verfahren zu ihrer anwendung

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DE1223316B (de) * 1962-09-21 1966-08-18 Aubert J Hebewerk fuer Schiffe mit Foerderung der Schiffe auf einer geneigten Ebene und im Nassen
US3514958A (en) * 1967-09-15 1970-06-02 Aubert J Water-slope system for a movable retention barrier
DE2936289A1 (de) * 1978-09-07 1980-03-27 Aubert J Vorrichtung zum beschleunigen der ueberschreitung einer wasserboeschung durch schiffe und verfahren zu ihrer anwendung

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