DE3017C - Vorrichtung zum Packen von Fässern mit staub- und pulverförmigen Substanzen - Google Patents

Vorrichtung zum Packen von Fässern mit staub- und pulverförmigen Substanzen

Info

Publication number
DE3017C
DE3017C DENDAT3017D DE3017DA DE3017C DE 3017 C DE3017 C DE 3017C DE NDAT3017 D DENDAT3017 D DE NDAT3017D DE 3017D A DE3017D A DE 3017DA DE 3017 C DE3017 C DE 3017C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
barrel
packing
cylinder
screw
dusty
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT3017D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. BÜSSING, Ingenieur, in Braunschweig
Publication of DE3017C publication Critical patent/DE3017C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B1/00Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B1/28Controlling escape of air or dust from containers or receptacles during filling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)

Description

1878.
Klasse 87.
H. BUSSING in BRAUNSCHWEIG. Vorrichtung zum Packen von Fässern mit staub- und pulverförmiger! Substanzen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. April 1878 ab.
Das Einpacken von feingemahlenen Substanzen in Fässer bietet in der Praxis häufig nicht unbedeutende Schwierigkeiten, namentlich durch das Verstäuben derselben. Mit dem "Verstäuben ist nicht blos ein Materialverlust verknüpft, sondern in den meisten Fällen ist der Staub gefahrbringend für den Arbeiter.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine mechanische Fafs-Packvorrichtung dargestellt, durch deren Anwendung alle jene Uebelstände beseitigt werden; dieselbe packt unter hermetischem Verschlufs die Substanzen mit jeder gewünschten Festigkeit in das Fafs und wird dabei jedes gesundheitsgefährliche Verstäuben vermieden, wie auch die Kosten der Packarbeit verringert. Die im Querschnitt und Seitenansicht dargestellte Packmaschine besteht in der Hauptsache aus:
i. dem Packcylinder mit der Schnecke, 2. der Druckvorrichtung mit dem Packtisch, 3. dem Bewegungsmechanismus der Schnecke und 4. der Zuführung der gemahlenen Substanzen.
Auf der Zeichnung ist der Beginn des Packens dargestellt.
Das Fafs α ist auf den Cylinder A, dessen äufserer Durchmesser kleiner ist als der obere Durchmesser des Fasses, von unten aufgeschoben. In dem Cylinder A bewegt sich eine Schnecke b vom inneren Durchmesser des Cylinders, welche auf der verticalen Welle c, die in dem Cylinder A durch die Stege dd geführt wird, befestigt ist. Die Schnecke schliefst mit der Unterkante des Cylinders ab und hat circa zwei Schraubengänge; durch ein konisches Räderpaar e e und die Riemscheibe / wird die verticale Welle mit der Schnecke angetrieben. Die Welle ist in einem Halslager g und einem Spurlager h gelagert. Der Tisch i, auf welchem das Fafs steht, ist in verticaler Richtung verschiebbar und zwar um die Länge des Cylindertheiles, welcher in dem Fasse steckt. Ersterer wird von einer Zahnstange k getragen; seitlich an dem Tische angebrachte Rollen // geben demselben eine verticale Führung. Das Getriebe m der Zahnstange sitzt auf der Welle n, die in Lagern 00 gelagert und auf deren Ende die spiralförmige Ketten- oder Seilrolle / befestigt ist. An der Peripherie der Kettenrolle/ ist eine Kette q m r befestigt, welche, über eine Rolle s gelegt, an ihrem anderen Ende ein Gegengewicht q, trägt. Dieses Gegengewicht qx nimmt in der Zeichnung seine unterste Lage ein und wirkt durch die Welle η vermöge der Kettenrolle / auf die Zahnstange auftreibend. An der oberen Seite ist der Packcylinder A durch einen Deckel t luftdicht geschlossen und mit dem Querstück g fest verbunden. In diesen Deckel t mündet luftdicht das Rohr u, welches, anderseits mit der Mühle in Verbindung stehend, dem Packcylinder A die gemahlenen Substanzen zuführt. Die Dichtung des Fasses mit dem Cylinder A wird durch eine Scheibe v, die an ihrer unteren und inneren Seite ein elastisches Material trägt, hergestellt. Dieselbe wird, nachdem das Fafs auf den Cylinder geschoben, wie die Zeichnung zeigt, durch die beiden Schrauben w w fest auf das Fafs gedrückt und mit dem Tische verbunden, so dafs bei einer Bewegung des Tisches die Scheibe ν sich auf den Cylinder A schiebt.
Ein Schraubenrad x, welches mit einer Sperrklinke verbunden, die ihrerseits in ein auf der Welle η befestigtes Sperrrad greift, dient zum Heben und Senken des Tisches behufs Zuführung oder Entfernung eines Fasses.
Der ganze Mechanismus ist an einem Holzgestell montirt und gelagert. Das Gestell kann indessen auch aus Eisen construirt werden.
Die Wirkungsweise der Packvorrichtung ist folgende:
Wird dem feststehenden Packcylinder A durch das Rohr u Material zugeführt und gleichzeitig die Schnecke b nach der Pfeilrichtung hin bewegt, so wird die Schnecke das ihr von oben zugeführte Material mittelst der Schraubenfläche nach unten in das Fafs führen und wird der untere Theil der Schnecke die Substanzen so fest in dem Fasse zusammenpressen, als es dem durch das Gewicht ^1 dem Tische mitgetheilten verticalen Druck entspricht. Von da ab wird die Schnecke, der Zuführung der Menge der Substanzen entsprechend, das Fafs immer mehr füllen und mit dem Tische nach unten drücken, wobei die Kette q sich auf die spiralförmige Rolle / aufrollt und das Gewicht ^1 hebt. Je weiter das Fafs angefüllt wird, desto gröfser wird auch das Gewicht desselben, welches bestrebt ist, den Druck von unten gegen die Schnecke zu vermindern. Die Ausgleichung dieser Druckdifferenz bezweckt die Spiralform der Rolle /, indem die Kette sich mit zuneh-
mendeni Hebelarm für das Gewicht ^1 auf dieselbe aufrollt, wodurch das Kraftmoment von qx in dem Maafse gröfser wird, als das Fafs an Gewicht zunimmt. Es bleibt somit der Druck gegen die Schnecke constant.
Die Ausbauchung des Fasses wird der in dem Fasse herrschenden Pressung zufolge sich ebenfalls füllen, wie der dem Druck der Schnecke direct ausgesetzte Querschnitt desselben.
Ist das Fafs bis zu der gewünschten Höhe gefüllt, so wird dieser Umstand dem Arbeiter durch ein hörbares Zeichen von der Maschine angezeigt. Es wird die Maschine entweder durch eine selbstthätige Ausrückvorrichtung aufser Thätigkeit gesetzt, oder es wird dies von dem Arbeiter besorgt.
Um das gepackte Fafs von dem Tische zu entfernen, sind die Schrauben w w zu lösen und durch Drehung des Handrades y der Tisch mit dem Fasse um so viel zu senken, als der Packcylinder A noch in das Fafs hineinragt, worauf das Fafs von dem Tische entfernt und ein leeres untergeschoben werden kann.
Das beim Fortnehmen des vollen Fasses noch im Packcylinder A befindliche Material wird in demselben durch die dicht abschliefsende Schnecke zurückgehalten.
Um Fässer von verschiedenem Durchmesser mit derselben Maschine zu packen, können Packcylinder mit Schnecke von entsprechendem Durchmesser eingesetzt werden.

Claims (1)

  1. Patent - Anspruch:
    ■Die Gesammt-Anordnung der oben beschriebenen und durch Zeichnung erläuterten Maschine, die Combination der verwendeten Maschinen-Elemente und deren Zusammenwirken beim Packen eines Fasses.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    ■-'■
DENDAT3017D Vorrichtung zum Packen von Fässern mit staub- und pulverförmigen Substanzen Active DE3017C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3017C true DE3017C (de)

Family

ID=282143

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT3017D Active DE3017C (de) Vorrichtung zum Packen von Fässern mit staub- und pulverförmigen Substanzen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3017C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1552017C3 (de) Zwei-Walzenrundbiegemaschine
DE900322C (de) UEberlastsicherung fuer die Anker einer Metallbearbeitungspresse
DE2139371C3 (de) Einrichtung zum Zufuhren und Einspannen von Werkstücken auf einer Sägemaschine
DE3017C (de) Vorrichtung zum Packen von Fässern mit staub- und pulverförmigen Substanzen
DE336265C (de) Hydraulische OElpresse mit endloser Zufuehrungskette
DE3831770A1 (de) Anordnung zur betaetigung des baendertisches und des stabgitters
DE602424C (de) Maschine zum Umreifen von Packstuecken mit Draht und Verdrillen der Drahtenden an einer Kante des Packstueckes
DE40006C (de) Formmaschine zur Herstellung von Sandformen
DE164077C (de)
DE358007C (de) Luestriermaschine fuer Garne in Straengen
DE123535C (de)
DE331593C (de) Anhebevorrichtung fuer Stapeltische
DE291989C (de)
DE95085C (de)
DE26890C (de) Knopfpresse
DE6643C (de) Rundballen-Hopfenpresse
DE71661C (de) Trockenpresse zur Herstellung von Briketts
DE2030916C3 (de) Vertikalpresse zum Verdichten und Verpacken von schüttfähigem, losem Gut
DE329135C (de) Formmaschine mit Gelenkhebelantrieb
DE44162C (de) Tabakschneidmaschine für Handbetrieb
DE47198C (de) Maschine zum Füllen von Sprengpatronen
AT86997B (de) Maschine zum selbsttätigen Streichen und Füllen von Waffelblättern übereinander mit einer beliebigen breiartigen Masse.
DE98531C (de)
DE882071C (de) Verfahren zum Betreiben mechanisch angetriebener Stempelpressen
DE98925C (de)