DE301603C - - Google Patents

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DE301603C
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Germany
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bomb
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propellant
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DENDAT301603D
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42—AMMUNITION; BLASTING
    • F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/02—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
    • F42B12/20—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of high-explosive type
    • F42B12/201—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of high-explosive type characterised by target class
    • F42B12/204—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of high-explosive type characterised by target class for attacking structures, e.g. specific buildings or fortifications, ships or vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

Gegenstand des Hauptpatentes ist ein Sprengkörper mit eigenem Antrieb. Er . besteht "aus einer mit Sprengstoff gefüllten, im Innern mit einem relativ schweren Kreisel versehenen .Hohlkugel, der durch die Reaktionswirkunig von in seinem Innern erzeugten. Druckgasen in schnelle Umdrehung versetzt wird und seine Bewegung unter Vermittlung eines an einem Stützbügel ' nicht drehbar gelagerten Zahnrades auf die Kugel überträgt.
Die vorliegende Erfindung ist nun eine weitere Ausbildung dieses Sprengkörpers zu einer besonders wirksamen Rollbombe· und besteht darin, daß die Reaktionssätze fest mit der Bombe verbunden sind. Sie wird dadurch in ihrer Konstruktion erheblich ein-. fächer und· kann infolge ihrer eigenartigen Form leichter entgegenstehende Hindernisse überwinden.
Die Zeichnung stellt zwei1 beispielsweise Ausführungsformen des „ Ernndungsgegen-' Standes dar, und zwar ist
Fig. ι und 2 die erste Ausführungsform in Querschnitt und Grundriß,
Fig. 3 ein Querschnitt und
Fig. 4 eine Seitenansicht der zweiten Ausführungsform. :
Die Rollbombe hat etwa die Form einer Linse, die an zwei. Seiten abgeplattet ist. Mitten durch1· die Linse geht ein Rohr b hindurch, welches mit einem Treibsatz.c gefüllt ist. An das Rohr schließt sich zu beiden Seiten je ein Krümmer d an, dessen Öffnungen nach entgegengesetzten Richtungen zeigen. Die Kriimmer wirken nach Art von Düsen. Der Zündsatz c kann durch die Zündschnur e zur Entzündung gebracht werden. ' Zum Abfeuern wird die Rollbombe auf die1 hohe Kante gestellt und dann der Treibsatz entzündet. Durch die ausströmenden Gase wird die Rollbombe in rasche· Umdrehung versetzt und1 wirkt infolgedessen wie ein Kreisel, so daß sie aufrecht bleibt und mit großer Kraft vorwärts rollt. Über Hindernisse und Unebenheiten springt sie hinweg, Drahtverhaue und ähnliche Hindernisse durchschneidet sie. Die Sprengladung f würd zur gegebenen Zeit zur Entzündung gebracht, z. B. durch einen Zeitzünder, dessen Anordnung nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung. ist. · An Stelle des einen Rohres mit zwei Düsen, kann man auch deren mehrere anordnen. Auch ist die Form und die Zahl der Düsen den jeweiligen besonderen Verhältnissen anzupassen. ·
■ Die in Fig. 3 und 4 dargestellte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes unterscheidet sich von der Fig. 1 und 2 dadurch, daß an Stelle des runden linsenförmigen Körper.s ein sechseckiger linsenförmiger Körper gewählt ist, bei dem die Treibladung in sechs
an dem Umfang befestigten Rohren g angeordnet rst. ■ Die Wirkungsweise dieses Geschosses ist dieselbe.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Rollbombe nach Patent 300098, bei der die Reaktionssätze fest mit dem Bombenkörper verbunden sind.
    to 2. Rollbombe nach Anspruch 1, bestehend aus einem linsenförmigen Körper, welcher von einem einen Treibsatz enthaltenden Rohr durchsetzt ist, das an seinen Mündungen mit. nach entgegengesetzten Richtungen hinweisenden Ausströmdüsen versehen ist. .
    3. Rollbombe nach Anspruch 1 und 2, bestehend aus einem Körper, dessen Umriß ein Vieleck ist und bei dem die Treibladung in an den Seiten des Vielecks angeordneten, nach einer Seite offenen Rohren untergebracht ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2922367A (en) * 1957-07-01 1960-01-26 Dunzer Werner Missile with trajectory affecting means

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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