DE301495C - - Google Patents

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DE301495C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C1/00Preparation of malt
    • C12C1/02Pretreatment of grains, e.g. washing, steeping

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  • Adjustment And Processing Of Grains (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi 30149.5 KLASSE β α. GRUPPE
FRIEDRICH KNÜTTEL in BERLIN-FRIEDENAU.
Spitzweiche zum Waschen, Mischen, Weichen und Lüften von Getreide.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. August 1916 ab.
Die gebräuchlichen Spitz weichen für Gerste und andere Getreidearten zur Malzbereitung haben den Nachteil, daß die in denselben angebrachten Einbauten zum Mischen, Waschen und Lüften des Getreides mittels Druckluft ihren Zweck nur mangelhaft erfüllen. Der konische Boden ist die Ursache, daß die Getreideschicht an den verschiedenen Stellen der Weiche verschieden dick ist, und deshalb findet
ίο die für das Waschen und Lüften auf dem inneren Boden des Konus eintretende Druckluft in der darüber befindlichen Getreide- bzw. Wasserschicht verschieden große Widerstände. Das Waschen und das Lüften erfolgt dadurch ungleichmäßig. Besonders nachteilig ist die ungleiche Belüftung dadurch, daß die Getreidekörner ungleich zum Keimen angeregt werden. Bei gleichmäßiger Lüftung kann das Korn entsprechend länger in der Weiche für das Keimen vorbereitet werden, und die Keimzeit kann nachher in der Trommel oder auf der Tenne entsprechend verkürzt werden, was gleichbedeutend mit größerer Produktion ist.
Es sind zwar Vorschläge bekannt geworden, die Lüftung dadurch gleichmäßiger zu gestalten, daß man in den oberen Teil des Konus einen gelochten Boden einlegt, auf dem das Getreide ruht, aber eine Einführung in den praktischen Betrieb haben diese Vorschläge nicht gefunden, weil für solchen Boden keine Einrichtungen bekannt sind, welche ein bequemes Ausweichen der Gerste und nachfolgendes Reinigen ■ aller Innenteile der ,Weiche ermöglichen.
Der Gegenstand der Erfindung besteht in einem in den oberen Teil des Konus eingebauten durchlochten Boden, der bei runden Weichen aus konzentrischen einzelnen Ringen und bei eckigen aus entsprechend geformten Rahmen mit einem Ventil in der Mitte besteht. Diese Ringe oder Rahmen haben dachförmigen Querschnitt mit einer dem Schüttwinkel von geweichtem Getreide angepaßten Neigung.
Die Ringe oder Rahmen und auch das Ventil sind mit Löchern von solcher Größe versehen, daß sie keine Getreidekörner durchlassen, dagegen der unter dem gelochten Boden eingelassenen Druckluft den Austritt nach oben gestatten, während das Wasser für den Durchfluß von oben nach unten an den Berührungsstellen der Ringe bzw. Rahmen genügend Querschnitt findet.
Soll das Waschen in der ganz mit Wasser und über dem gelochten Boden mit Getreide gefüllten Weiche beginnen, so läßt man unter dem gelochten Boden Druckluft eintreten, die teilweise durch die dafür in den Ringen bzw. Rahmen vorgesehenen Löcher nach oben entweicht und teilweise den Konus von Wasser entleert. Das Wasser entweicht durch das an der Spitze der Weiche angeschlossene Abflußrohr und wird bei geschlossenem Ablauf bis über den oberen Wasserspiegel der Weiche gedrückt, wo es entweder in den Überlauftrichter oder in die Weiche abfließt. In ersterem Falle wird in der Weiche das abfließende Wasser durch Frischwasser ersetzt. Der Wasserspiegel unter dem gelochten Boden stellt sich nach dem hier herrschenden Luftdruck ein, und während die Luft nach oben entweicht, fließt das Wasser aus dem Getreide nach unten ab. Das Getreide wird also nach
Belieben in seinem Weichwasser oder in Frischwasser in einem Luftstrom nach oben und in einem Wasserstrom nach unten, also im Gegenstrome gewaschen und durch die dabei eintretende lebhafte Bewegung auch gemischt und umgelagert.
Soll das Getreide trocken gelüftet werden, so wird die Weiche bis unter den gelochten Boden von Wasser -entleert und dann, nach
ίο Absperrung des Wasserabflußrohres, ebenso wie beim Waschen, Druckluft unter den gelochten Boden gelassen, welche dann nicht allein durch die in den Ringen bzw. Rahmen befindlichen Löcher, sondern auch durch die zwischen denselben befindlichen undichten Stellen nach oben steigt und den Getreidehaufen gleichmäßig durchspült.
Die beiliegende Zeichnung stellt in Fig. 1 den eingebauten durchlochten Boden im Querschnitt, und in der Fig. 2 in der oberen Ansicht dar. Die Ringe oder Rahmen sind mit a. . .a bezeichnet, die für das Waschen oder Lüften des Getreides bestimmte Druckluft tritt durch den Stutzen b (Fig. 1) ein und entweicht beim Waschen durch die Löcher c. . .c nach oben, während das über den Ringen befindliche Wasser an den Berührungsstellen d. . .d der. Ringe abfließt und durch das Steigerohr e in den Überlauftrichter f oder in die Weiche zurückfließt. Beim Trockenlüften des Getreides entweicht die Druckluft nicht allein wie beim Waschen durch die Löcher «... α, sondern auch durch den unvermeidlichen zwischen den Ringen bei d. . .d befindlichen Zwischenraum.
Die Ringe wie auch das mittlere Ventil sind am unteren Rand derart mit Haken g. . .g versehen, daß beim Anheben des Ventils eine ringförmige Öffnung frei wird, durch welche sich, dem Schüttwinkel des Getreides entsprechend, die Weiche teilweise entleert, wie 4c Fig. 3 zeigt. Beim weiteren Anheben des Ventils nehmen die an demselben befindlichen Haken den nächsten Ring mit, so daß sich die Weiche weiter entleert usf., bis der letzte Ring gehoben ist und die Weiche sich vollständig entleert hat, wie Fig. 4 zeigt. Die Weiche ist jetzt über dem gelochten Boden überall durch einen Wasserstrahl, der die klebengebliebenen Körner und den Schleim entfernt, zu erreichen.
Die Ringe werden nun wieder gesenkt und das Ventil mit dem ersten Ring vom zweiten gelöst und so hoch gehoben, daß ein bequemes Einsteigen in den Weichenkonus unter dem Siebboden möglich ist, wie Fig. 5 zeigt, von wo aus alle noch mit Getreidekörnern und Schleim behafteten Flächen ebenfalls durch einen Wasserstrahl gesäubert werden können.
Nachdem das Ventil mit dem daran hängenden Ring wieder heruntergelassen, ist die Weiche zum Einweichen mit neuem Getreide wieder fertig.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Spitzweiche zum Waschen, Mischen, Weichen und Lüften von Getreide mit einem in dem oberen Teil des konischen Bodens eingebauten durchlochten Boden, dadurch gekennzeichnet, daß dieser aus einzelnen konzentrischen Ringen oder Rahmen von dachförmigem Querschnitt besteht, die so hoch angehoben werden können, daß sie zwischen sich zum selbsttätigen Ausweichen genügend weite Spalten freigeben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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