DE301418C - - Google Patents

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DE301418C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J39/00Heat-insulated warming chambers; Cupboards with heating arrangements for warming kitchen utensils

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

Den Gegenstand der Erfindung bildet eine weitere Ausbildung des Verfahrens nach Patent 298610. Jenes Verfahren dient zum Erhitzen, Rösten und Anwärmen von Nahrungsmitteln, chemischen Stoffen u. dgl. mittels eines vorerhitzten, aus einzelnen Körpern bestehenden Wärmeträgers, in welche die betreffenden Gegenstände oder Gefäße eingebettet werden.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die vorerhitzten losen Wärmeträger in einem Beutel untergebracht sind, derart, daß er die zu erhitzenden Gegenstände dicht umschließt.
Die zu erhitzenden Wärmeträger können in einem Gefäß vorher erwärmt werden, dessen Boden durchlocht ist, wobei die einzelnen Lochränder zu dem unten angegebenen Zweck nach innen umgebogen sind.
In der Zeichnung ist beispielsweise die Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Vorrichtung zum Kochen, Braten usw. mittels der vorerhitzten, aus einzelnen Körpern bestehenden Wärmeträger im senkrechten Schnitt.
Fig. 2 zeigt eine andere Ausführungsform ebenfalls im senkrechten Schnitt.
Fig. 3 zeigt eine Vorrichtung zum Erhitzen der Wärmeträger, senkrecht geschnitten.
Fig. 4 zeigt einen Grundriß zu Fig. 3.
Wie aus Fig. 1 und 2 zu ersehen ist, , wird man am besten eine Einrichtung wählen, welche ähnlich der üblichen Kochkiste ist.
Es wird nun dem Wärmeträgerbehälter, der die erhitzten Kugeln L enthält, eine entsprechende Anzahl derselben entnommen und in diese der Kochtopf G in der Kiste B eingebettet. Über dem Topf G wird ein Beutel I, · der aus Stoff, z. B. Gaze oder aus Drahtkettengeflecht besteht und vorgewärmte Kugeln enthält, gelegt. Dieser Beutel I schmiegt sich mit seinen Kugeln an den Kochtopf und den Deckel an und läßt sich leicht herausnehmen und einlegen. Man kann nun in derselben Weise eine ganze Reihe von zu erwärmenden, zu kochenden, bratenden oder backenden Gegenständen in einer Vorrichtung zubereiten, dadurch, daß man z. B. mehrere Beutel, die erhitzte Wärmeträger enthalten und je ein Gefäß umschließen, in einem Isolierbehälter übereinandersetzt. Um Wärmeverluste zu vermeiden, wird dann das Ganze mit einem Asbestdeckel D und einem ausgepolsterten Deckel E zugedeckt. Der Boden H des Behälters ebenso die Wandungen B sind aus isolierenden Stoffen hergestellt. Die ganze Vorrichtung ruht auf einem Boden U und wird von einem ausgepolsterten IsoliermantelM umschlossen.
Die Einrichtung nach Fig. 2 besteht aus einem wärmeisolirenden Boden u und einer auf diesen aufgesetzten Blecheinfassung e. In
diese wird das Gefäß T mit dem zu kochenden Inhalte in die Kugeln K eingesetzt. Darauf wird um die Einfassung e und auf die Seitenwandung des Bodens u, der, wie aus der Zeichnung ersichtlich, abgeschrägt sein kann, ein wärmeisolierender Mantel m aufgesetzt oder umgelegt, der aus Filz ο. dgl. bestehen kann. Dieser Mantel erhält seine zylindrische Gestaltung dadurch, daß man
ίο zwei Parallelseiten eines rechteckigen Stoffstückes durch Druckknöpfe o. dgl. miteinander verbindet. Man kann natürlich für diesen Mantel m jedes wärmeisolierende Material verwenden und ihn auch so herstellen, daß man einen doppelwandigen Zylinder aus entsprechendem Material mit wärmeisolierendem Stoff ausfüllt.
Nach Aufstülpen dieses Mantels m wird ein Beutel b mit den erwärmten Kugeln aufgesetzt. Der Beutel mit den Kugeln schließt sich dicht an den Topf T an. Schließlich wird noch ein wärmeisolierendes Polster d aufgelegt. Die Ausführung nach Fig. 2 ist billig herzustellen und für verschiedene Kochtopfgroßen verwendbar.
Die Einrichtung nach Fig. 3 und 4 dient, wie schon vorher bemerkt wurde, zum Erhitzen der Wärmeträger. Sie besteht aus einem topfähnlichen Gefäß a, das mit den einzelnen Kugeln K gefüllt, wird. Der Boden b dieses Topfes α ist als Siebplatte ausgebildet, so daß die heißen Gase, welche von irgend einer Wärmequelle stammen, zwischen den kugelförmigen Körpern K hindurchstreichen.
Die Siebbleche b, b' sind so gestaltet; daß die Wärmeträger die Sieblöcher nicht verdecken • können. Zu diesem Zwecke sind die Sieböffnungen c derartig aus dem vollen Blech ausgestanzt, daß hervortretende jalousieartige Zungen d entstehen, die als Auflager für die Kugeln dienen. Diese Auflager d verhindern, daß die Kugeln K die Sieblöcher c verdecken. Die Kugeln liegen stets punktweise auf und können demnach den Zug der erwärmten Luft einerseits nicht hindern, andererseits bewirken sie aber auch sofort beim Eintreten der heißen Luft eine wirksame Zerteilung sowie eine Wirbelung der Luft.
Das Gefäß ist, um das Erwärmen zu beschleunigen, in dem ausgeführten Beispiel oben und unten mit Siebböden versehen, so daß man den Topf umwenden kann, wenn der eine Teil der Kugeln genügend erwärmt ist, um die Beheizung des anderen Teiles vorzunehmen. Es ist aber selbstverständlich, daß der Topf auch nur mit einem derartigen Siebboden versehen sein kann.
Das Anwärmen der Kugeln kann auch in der Form geschehen, daß man die heißen Abgase irgend einer vorher anderen Zwecken dienenden Wärmequelle, beispielsweise eines Gasofens, nutzbar macht.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Einrichtung zur Benutzung des Verfahrens nach Patent 298610, dadurch gekennzeichnet, daß die vorerhitzten losen Wärmeträger in einem Beutel untergebracht sind, derart, daß er die zu erhitzenden Gegenstände dicht umschließt.
2. Einrichtung zum Erhitzen der Wärmeträger nach Patent 298610, dadurch gekennzeichnet, daß das Gefäß zur Erhitzung der Wärmeträger einen durchlochten Boden besitzt, dessen einzelne Lochränder nach innen umgebogen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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