DE301201C - - Google Patents
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- DE301201C DE301201C DENDAT301201D DE301201DA DE301201C DE 301201 C DE301201 C DE 301201C DE NDAT301201 D DENDAT301201 D DE NDAT301201D DE 301201D A DE301201D A DE 301201DA DE 301201 C DE301201 C DE 301201C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P1/00—Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
- H02P1/16—Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters
- H02P1/18—Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual DC motor
- H02P1/20—Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual DC motor by progressive reduction of resistance in series with armature winding
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Motor And Converter Starters (AREA)
Description
Man pflegt Gleichstromnebenschlußmotoren meistens so anzulassen, daß zunächst das
Magnetfeld an die Netzspannung gelegt wird und daß der Ankerstrom erst eingeschaltet
wird, wenn das Magnetfeld sich voll erregt hat. Um bei stillstehendem und langsamlaufendem
Motor ein zu großes Anwachsen des Ankerstromes zu vermeiden, pflegt man ihn über einen Stufenwiderstand einzuschal-
ten.
Gemäß - der Erfindung sollen Gleichstromnebenschlußmotoren
auf andere Weise zum allmählichen Anlaufen gebracht werden, die sich dadurch auszeichnet, daß am Regelungsschialtapparat
mit verhältnismäßig geringen Stromstärken auch für große Motoren gearbeitet wird, oder, wo das Feld ohne Regelungswiderstand unmittelbar an das Netz
gelegt wird, erheblich weniger Schalthandgriffe nötig sind.
Das Anlaßverfahren soll an Hand der Zeichnung erläutert werden, in der α den
Anker und e die Erregerwicklung eines Gleichstrommotors bedeuten, r ist ein Regulierwiderstand
im Feldstromkreise, w ein Widerstand im Ankerstromkreise, der durch
einen Schalter .? kurzgeschlossen werden kann, d ist der Ausschalter für den gesamten
Strom des Motors.
Nach Schließen der Hauptschalter d fließt zunächst Strom allein durch den Anker. Der
Strom wird durch die Widerständsstufe w auf seine noch eben zulässige Stärke begrenzt.
Es soll nunmehr erst der Feldstromkreis entweder durch einfaches Anlegen an Spannung
oder auch durch allmähliches Einschalten des Nebenschlußreglers r erregt werden. Das
Magnetfeld des Motors steigt wegen seiner erheblichen Zeitkonstante ' allmählich und
gleichmäßig an, so daß das auf den Anker wirksame Drehmoment in demselben Maße
allmählich zunimmt und sich dieser gleichmäßig in Bewegung setzt. Nachdem der
Anker erhebliche Geschwindigkeit erreicht hat, wird der Widerstand w durch Kurzschließen
überbrückt, so daß die Ankerbürsten an voller Spannung liegen und der Motor seine Endtourenzahl annimmt. Das
Kurzschließen der Widerstandsstufe geschieht hierbei ohne erheblichen Stromstoß,
da der Spannungsabfall im, Widerstand bei laufendem Anker wegen der erheblich verminderten
Stromstärke nur gering ist.
Die Wahl der höchsten Einschaitstromstärken wird dadurch beeinflußt, daß die
meisten Maschinen genügenden remanenten Magnetismus besitzen, um bereits beim Einschalten
des Ankerstromes allein in langsame Drehung zu kommen. Die zulässige Stromstärke
in einem sich drehenden Anker kann nämlich größer gewählt werden als in einem
stillstehenden, weil alle lokalen Erwärmungen fortfallen. Falls der remanente Magnetismus
nicht ausreicht, kann das langsame Anlaufen des Motors dadurch gesichert werden,
daß man dem Nebenschlußregler keinen Ausschaltkontakt gibt, so daß bereits beim Einschalten des Ankerstromes ein geringes
Feld vorhanden ist.
Das geschilderte Verfahren soll im wesentliehen bei Motoren angewandt werden, deren
Belastungsdrehmoment mit der Geschwindig-
keit anwächst, da nur bei derartigem Belastungszustande das Arbeitsdrehmoment im
Ruhestand des Motors klein genug ist, um noch ein erhebliches Moment zur Beschleunigung
des Ankers und der angetriebenen Massen übrig zu behalten. Das Ansteigen des Ankerstromes beim Einschalten kann, in
allen Fällen dadurch verlangsamt werden, daß man den Vorschaltwiderstand induktiv
ίο ausbildet, wobei aber die induktiven Windungen
nicht zum Aufbau eines Feldes für den Motor benutzt werden sollen, sondern
dieses lediglich von der Wicklung e beherrscht wird oder auch dadurch, daß man
Widerstandsmaterial mit starkem negativem Temperaturkoeffizient benutzt.
Um die Einschaltmethode, die bei der einfachsten Art des Verfahrens nur aus drei
Handgriffen besteht, nämlich dem Einlegen des Hauptschalters, dem Schließen der Nebenschlußwicklung
an volle Spannung und dem Kurzschließen der Widerstandsstufe, noch einfacher zu gestalten, kann man diese
Schaltungen natürlich auch von einer gemeinsamen Antriebsvorrichtung aus nacheinander
vornehmen lassen. Man kann sie auch, um falsche Griffe zu vermeiden, gegeneinander in .
bekannter Weise verriegeln.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Anlaßverfahren für Gleichstromnebenschlußmotoren, vor allem solche, deren Belastungsdrehmoment mit der Geschwindigkeit amvächst, dadurch gekennzeichnet, daß bei unerregtem bzw. ganz schwach erregtem Felde zunächst nur der Anker unter Vorschaltung einer Widerstandsstufe an die Netzspannung gelegt wird, daß dann das aus dem Netz oder aus einer besonderen Erregerquelle gespeiste Magnetfeld an Spannung gelegt bzw. allmählich gestärkt wird, und 'daß nach Erreichen einer gewissen Geschwindigkeit die Widerstandsstufe des Ankers kurzgeschlos- sen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE301201C true DE301201C (de) |
Family
ID=555116
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT301201D Active DE301201C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE301201C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2717591A1 (de) * | 1976-04-21 | 1977-11-03 | Nippon Denso Co | Steuersystem fuer einen motor mit einer nebenschluss-feldwicklung |
| US6257855B1 (en) * | 1998-11-19 | 2001-07-10 | Hitachi, Ltd. | Screw fluid machine |
-
0
- DE DENDAT301201D patent/DE301201C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2717591A1 (de) * | 1976-04-21 | 1977-11-03 | Nippon Denso Co | Steuersystem fuer einen motor mit einer nebenschluss-feldwicklung |
| US6257855B1 (en) * | 1998-11-19 | 2001-07-10 | Hitachi, Ltd. | Screw fluid machine |
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