DE301113C - - Google Patents

Info

Publication number
DE301113C
DE301113C DENDAT301113D DE301113DA DE301113C DE 301113 C DE301113 C DE 301113C DE NDAT301113 D DENDAT301113 D DE NDAT301113D DE 301113D A DE301113D A DE 301113DA DE 301113 C DE301113 C DE 301113C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
closure
cover
housing
lid
tightening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT301113D
Other languages
English (en)
Publication of DE301113C publication Critical patent/DE301113C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J13/00Covers or similar closure members for pressure vessels in general
    • F16J13/16Pivoted closures
    • F16J13/20Pivoted closures mounted by mobile fastening on swinging arms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verschluß für Gefäße jeglicher Art mit gasförmigem oder flüssigem Inhalt.
Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß mittels einer Andrückvorrichtung zwei getrennte Verschlußdeckel in der gleichen Richtung angezogen werden, indem zunächst ein Anziehen des inneren Deckels allein und darauf beider Deckel gemeinsam erfolgt.
ίο Dadurch wird eine gute Abdichtung und ein leichtes Schließen und öffnen des Ver-' Schlusses erreicht und außerdem noch bei Verwendung verschiedener Abdichtungen, z. B. einer elastischen Dichtung und einer bearbeiteten Andrückfläche, ein Verziehen der bearbeiteten metallischen Dichtungsfläche vermieden. Im Gegensatz hierzu werden die bisher im Gebrauch befindlichen Verschlüsse mit bearbeiteten, metallischen Andrückflächen infolge der Einwirkung der Hitze nach kurzer Zeit undicht, so daß ihre Flächen dann nicht mehr glatt und dicht aufeinander liegen und Gase aus diesen Öffnungen entweichen. Da die Gase dann entzündet werden, so ist ein noch stärkeres Verziehen der Verschlüsse die Folge. Dieselben sind dann nicht mehr zu gebrauchen und müssen sehr häufig entfernt und gegen neue ausgewechselt werden. Diese Nachteile sollen durch den Erfindungsgegenstand vermieden werden, indem die Austrittsfläche mittels eines Anzugs doppelt ^abgeschlossen wird, und zwar mit Hilfe von zwei in einer Richtung anziehbaren Abschlußdeckeln, von denen der eine z. B. gegen eine elastische Dichtung gepreßt wird, während der andere sich gegen die metallische Fläche des Gehäuses legt. Hierdurch wird nicht nur eine dichte Absperrung erzielt, sondern es werden vor allen Dingen die bear-■ beiteten und sehr empfindlichen metallischen Dichtungsflächen des Gehäuses und des Verschlußdeckels gegen Hitze und Verziehen geschützt. Aber auch bei Gefäßen mit flüssigem Inhalt, Säuren u. dgl. wird ein Einwirken der ätzenden Flüssigkeit auf die metallische Dichtungsfläche vermieden und somit eine gute Abdichtung erreicht.
In der Zeichnung ist der neue Verschluß in den Fig. 1, 2 und 3 beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt, während Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie A-B in Fig. ι, und Fig. 3 eine Ansicht des Verschlusses veranschaulicht.
Der Außendeckel 1 ist wie üblich in der Mitte mit der Drehgabel 2 verbunden und mit dieser bei 3 drehbar am Gehäuse 4 angeordnet. Durch Andrücken der Gabel 2 können sich die bearbeiteten Flächen des Deckels 1 gegen entsprechende Flächen des Gehäuses 4 legen und dieses dadurch abdichten. Außer dem Dekkel ι ist ein innerer Abschlußdeckel 6 vorgesehen. An diesem sind Stifte 7 angenietet, die durch den äußeren Verschlußdeckel 1 lose hindurchgehen und mittels Federn 8 den inneren Deckel 6 an den äußeren anzuziehen bestrebt sind. Außerdem befindet sich an der Innenseite des Deckels 6 ein Bügel 9, in den ein im Gehäuse 4 angeordneter Hebel 10 eingreift. Dieser Hebel 10 sitzt fest auf einem
in der Gehäuseausbuchtung 11 drehbaren und infolge seiner teilweisen konischen, hahnkükenmäßigen Gestaltung eine gute Abdichtung gewährleistenden Bolzen 12, der an den aus der Ausbuchtung 11 herausragenden Enden 13 Arme 14 trägt. Die Arme 14 werden durch eine nötigenfalls gleichzeitig als Anschlag dienende Schraube zusammengehalten. Sie sind an ihrem einen Ende bei 16 drehbar mit einer Schraubenspindel 17 verbunden, die durch die Gabel 2 hindurchgeführt und dort mit einer Kurbel 18 versehen ist.
Um den Verschluß zu schließen, wird zunächst infolge der Hebelübertragung durch Drehen an der Kurbel 18 der innere Deckel 6 gegen die gegebenenfalls elastische Dichtung 19 gezogen, und zwar so weit, als die Federn 8 nachgeben. Dreht man die Kurbel 18 dann weiter, so werden beide Verschlußdeckel 1 und 6 zusammen fortbewegt und gegen die Dichtungsflächen gezogen, bis dies infolge Anliegens des äußeren Deckels 1 an der bearbeiteten Fläche 5 des Gehäuses 4 nicht weiter möglich ist, womit durch beide Abdichtungsdeckel eine vollkommene Dichtung erreicht ist.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verschluß für Gefäße mit gasförmigem oder flüssigem Inhalt, dadurch gekennzeichnet, daß mittels einer Andrückvorrichtung zwei getrennte Verschlußdeckel in der gleichen Richtung angezogen werden, indem zunächst ein Anzie.hen des inneren Deckels allein und darauf beider Deckel gemeinsam erfolgt, bis auch der äußere Deckel fest anliegt.
  2. 2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem äußeren Verschlußdeckel (1) mit metallischer Dichtungs- fläche ein zweiter, gegebenenfalls gegen eine elastische Dichtung (19) drückender Dekkel (6) gelagert ist^ der mit ersterem durch Federbolzen (7, 8) verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT301113D Active DE301113C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE301113C true DE301113C (de)

Family

ID=555034

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT301113D Active DE301113C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE301113C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2742115C2 (de)
DE102020114863B3 (de) Verschlussanordnung für einen Getränkebehälter und Verfahren zum wiederholbaren Verschließen eines Getränkebehälters mit einer Verschlussanordnung
DE301113C (de)
WO2025108915A1 (de) VERSCHLUSSANORDNUNG FÜR EINEN GETRÄNKEBEHÄLTER UND VERFAHREN ZUM ENTLÜFTEN UND ZUM WIEDERHOLBAREN VERSCHLIEßEN EINES GETRÄNKEBEHÄLTERS MIT EINER VERSCHLUSSANORDNUNG
DE10171C (de) Wassermesser
DE102016003038B3 (de) Schnellverschlussdom
DE20303697U1 (de) Verschließbarer Deckel für ein Behältnis, insbesondere für eine Dose für Schüttgut
DE305762C (de)
DE34894C (de) Neuerung an Gefäfsverschlüssen
DE2062303A1 (de) Einrichtung zur Herstellung von geflanschten Schlauchverbindungen
DE303172C (de)
DE905357C (de) Fuell-Aufsatz fuer Tankbehaelter
DE206730C (de)
DE2504760A1 (de) Vorrichtung zum kuppeln von leitungen fuer stroemende medien
DE218941C (de)
DE79360C (de) Hahn für heifse Flüssigkeiten mit auf&enliegenden Dichlungsfedern
DE680691C (de) Handlochdeckel fuer Flugzeugbauteile
DE519276C (de) Absperrschieber fuer Rohrleitungen
DE400001C (de) Verschlusssicherung fuer Faesser
DE251420C (de)
DE107922C (de)
DE109959C (de)
DE132020C (de)
EP0024036B1 (de) Vorrichtung zur Sicherung der Dichtwirkung einer Absperrklappe
DE1165954B (de) Antrieb fuer Absperrklappen und Einrichtung zu dessen Betaetigung