DE300666C - - Google Patents

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DE300666C
DE300666C DENDAT300666D DE300666DA DE300666C DE 300666 C DE300666 C DE 300666C DE NDAT300666 D DENDAT300666 D DE NDAT300666D DE 300666D A DE300666D A DE 300666DA DE 300666 C DE300666 C DE 300666C
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prisms
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B23/00Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
    • G02B23/02Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices involving prisms or mirrors
    • G02B23/04Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices involving prisms or mirrors for the purpose of beam splitting or combining, e.g. fitted with eyepieces for more than one observer

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

Wie aus Beiliegenden Zeichnungen ersichtlich ist, lassen sich bei Verwendung des rechtwinklig gleichschenkligen optischen Prismas p, wie es in dem Panoramafernrohr gemäß Patent 299692 benutzt istj auch mon- und binokulare Panoramafernrohre zur gleichzeitigen Beobachtung ein und desselben Bildes sowie auch verschiedener Bilder durch mehrere Personen mit einem oder beiden Augen herstellen.
Fig. ι stellt das Prismensystem für ein mon-'okulares Panoramafernrohr zum gleichzeitigen Beobachten ein und desselben Bildes durch zwei Personen dar.
Der Lichtstrahl u nimmt hierbei zunächst den gleichen Weg wie in dem Panoramafernrohr des Hauptpatentes, jedoch ist bei seinem Austritt aus dem Prisma I in das Okular noch ein rechtwinkliges, gleichschenkliges Prisma ν und ein Glaskeil w, der das Prisma ν berührt, vorgeschaltet. Der Lichtstrahl geht nun in das Prisma v, wird an dessen einer Kathetenfläche, die von dem Glaskeil w berührt wird, getrennt und teilweise direkt durch w in das erste Okular und teilweise in dem Prisma ν zweimal abgelenkt und in das zweite Okular geführt. Durch diese zweimalige Ablenkung erscheint auch dem zweiten Beobachter das Bild in richtiger Lage.
Somit können zwei Personen ein und dasselbe
Bild gleichzeitig beobachten, was beim Anvisieren mit Feuerwaffen von größter Wichtigkeit ist, da die beiden Beobachter sich gegenseitig korrigieren können, wenn beide Okulare mit genau auskorrigierten Telemeterplatten versehen sind. .
Fig. 2 zeigt das Prismensystem für ein binokulares Panoramafernrohr für eine Person, bei dem aber weitere zwei Personen dasselbe Bild mit einem Auge mitbeobachten können.
Die Prismen / und I1, welche die Strahlen an das Okular abgeben, sind hierbei zwei rechtwinklige. Um nun weiteren zwei Personen gleichzeitig monokulare Beobachtungen desselben Bildes zu gestatten, berühren die Hypo-■thenusenflächen der beiden binokular abgebenden Prismen I, I1Je ein zweites Prisma ν und v1, welche dasselbe Bild, das sich auf der Hypothenusenfläche der Prismen I und I1 spiegelt, abnehmen und durch einmalige Ablenkung an zwei dem binokularen Okularpaar gegenüberliegende Einzelokulare abgeben. .
Fig. 3 stellt ebenfalls das Prismensystem für ein monokulares Panoramafernrohr. dar, welches für zwei Personen bestimmt ist. Die beiden Okulare liegen hierbei einander gegenüber, aber so weit vertikal verschoben, daß sich die Gesichtsfeldgrenzen berühren. Dieses ist in Fig. 3 an den beiden austretenden Lichtstrahlen w und u1 ersichtlich.
Bei dieser Konstruktion wird zwar nach derselben Richtung, aber nicht dasselbe Bild, sondern die in vertikaler Lage übereinanderliegenden Bilder beobachtet. Das Instrument eignet
sich daher hauptsächlich für Geländebeobachtungen, da hierbei eine Person die Höhenränder der Berge/ während die andere Person die tiefer liegenden Landschaften gleichzeitig absuchen kann. :
Fig. 4 stellt das Prismensystem für ein binokulares Panoramafernrohr dar, bei dem eine Person das plastische Bild sieht, während zwei weitere Personen je ein und dasselbe Bild beobachten können. Es erscheinen die Bilder genau wie in Fig. 3 angegeben.
Fig. 5, 6 und 7 zeigen ebenfalls das Prismensystem für je ein monokulares Panoramafernrohr zum gleichzeitigen Beobachten ein und desselben Bildes durch zwei Personen. Auch bei dieser Konstruktion liegen die Okulare einander gegenüber.
Aus dem Hauptdrehungsprisma p der Fig. 5, 6 und 7 treten die Strahlen in die rechtwinkligen Prismen I, die dieselben in die Okulare für je einen Beobachter abgeben;, gleichzeitig gehen auch Strahlen in die Prismen, welche den Prismen I gegenüber angeordnet sind, und werden in die Okulare für den zweiten Beobachter geführt. Um das Bild für den zweiten Beobachter auch aufrechtzuhalten, sind verschieden konstruierte Prismen verwendet.
Die Fig. 5 hat hierfür ein rechtwinkliges Prisma α mit einer auf der Kathetenfläche angeschliffenen Dachkante. Um das ganze Bild besser beobachten zu können, ist ein Glaskeil k vorgeschaltet, welcher das Lichtbündel wieder in die Ebene des Okulars bringt.
Bei Fig. 6 ist hierfür ein Prisma b konstruiert, welches das Bild aufgerichtet wiedergibt, und zwar hat dieses Prisma die Form ähnlich dem bei Panoramafernrohren üblichen sogenannten Aufrichteprisma, nur ist an der letzten Beobachtungsfläche, bevor der Strahl austritt, eine Dachkante angebracht, welche das Lichtbündel aufrichtet und in das Okular .leitet.
Bei Fig. 7 findet, zu diesem Zweck das bekannte Pentagonprisma c mit Dachkante An-Wendung.
Fig. 8 und 8a stellen das Prismensystem für ein monokulares Panoramafernrohr zum gleichzeitigen Beobachten ein und desselben Bildes durch vier Personen dar.
Fig. 8 zeigt das Prismensystem in Seitenansicht, Fig. 8a ebenfalls in Seitenansicht, jedoch um 90° gedreht.
Bei dieser Konstruktion können zur. Abgabe des Bildes an die Okulare für die zweite Person ebenfalls die vorher angegebenen Prismen Verwendung finden. In der Skizze ist für die erste Person ein rechtwinkliges und für die zweite
: ■ gegenüberstehende Person das sogenannte Pentagonprisma mit Dachkante vorgesehen. Für die dritte und vierte Person sind zwei neue Prismen . konstruiert, und zwar ist hierbei je die Hälfte der Umkehrung des zweiten Porrosystems verwendet, wovon das eine Prisma nach links und das andere nach rechts wendet. Bei beiden Prismen ist jedoch eine der Hypothenusenflächen α zur Dachkante umgebildet.
Fig. 9 ist das Prismensystem für ein binokulares Panoramafernrohf für eine Person'und gleichzeitig ein monokulares Panoramafernrohr für zwei Personen.
Die Beobachtung durch die erste Person geschieht mit zwei Augen, die Bildaufnahme durch zwei Reflektoren, so daß das Bild plastisch erscheint. Während des Gebrauchs dieses Instrumentes als binokulares Panoramafernrohr . können gleichzeitig durch zwei weitere' Personen mit je einem Auge monokulare Beobachtungen nach links bzw. rechts vom Hauptbild gemacht werden. Diese Konstruktion]! eignet sich daher besonders für den Stellungskampf, wo es gilt, neben dem Hauptziel gleichzeitig auch die Gegenden links und rechts davon mit beobachten zu können. Hierbei findet das Hauptdrehungsprisma p ebenfalls in bekannter Weise Verwendung!
Fig. 10 stellt das Prismensystem für ein mon- okulares Panoramafernrohr für vier Personen dar zur gleichzeitigen Beobachtung "nach allen vier Richtungen des Horizontes.
Diese Konstruktion dürfte besonders für U-Boote geeignet sein, da beim Auftauchen des U-Bootes die vier Beobachter sofort^den ganzen Horizont übersehen können.
Fig. 11 zeigt das Prismensystem für ein binokulares Panoramafernrohr für zwei Personen, und zwar für die gleichzeitige Beobachtung von zwei einander gegenüberliegenden Bildern. Auch j diese Konstruktion ist für U-Boote besonders geeignet.
Fig. 12 und 12a zeigen beide das Prismensystem für ein monokulares Panoramafernrohr für je zwei Personen zur gleichzeitigen Beobachtung von zwei einander gegenüberliegenden Bildern.
Bei Fig. 12 liegen die Aufnahmereflektoren und die den Lichtstrahl an die Okulare abgebenden Prismen nebeneinander, während bei Fig. 12a die Aufnahmereflektoren und die Abgabeprismen seitlich verschoben zueinander liegen. Diese Konstruktionen sind ebenfalls für U-Boote und Kriegsschiffe sehr geeignet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Panoramafernrohr nach Patent 299692 mit einem bis vier Objektiven und mehreren Okularen, dadurch gekennzeichnet, daß· für sämtliche Objektive zur Vermeidung des Stürzens des Bildes oder der Bilder nur ein einziges rechtwinkliges gleichschenkliges optisches Prisma vorgesehen ist, das um eine
    senkrecht zur Hypothehusennäche stehende | Hg gleichschenkligen Prisma und den Oku-
    und durch die Mitte der gegenüberliegenden j laren die Beobachtungen ein und desselben
    Kante gehende Achse drehbar ist und durch J Bildes oder auch mehrerer Bilder durch meh-
    Einschaltung verschiedener optischer EIe- j rere Personen gleichzeitig gemacht werden
    mente (Prismen) zwischen diesem rechtwink- | können. .
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT300666D Active DE300666C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE300666C true DE300666C (de)

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ID=554638

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Country Status (1)

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DE (1) DE300666C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1151954B (de) * 1961-11-15 1963-07-25 Gerhard Hopp Dr Ing Fernrohrsystem

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1151954B (de) * 1961-11-15 1963-07-25 Gerhard Hopp Dr Ing Fernrohrsystem

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