DE300033C - - Google Patents

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DE300033C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B13/00Transmission systems characterised by the medium used for transmission, not provided for in groups H04B3/00 - H04B11/00
    • H04B13/02Transmission systems in which the medium consists of the earth or a large mass of water thereon, e.g. earth telegraphy

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Communication Cables (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Empfangselektroden für Stromlinientelegraphie, und zwar insbesondere solche, die von Schiffen durch das Wasser bewegt werden.
Bei den bisher bekannten Anordnungen dieser Art ist der Umfang des Elektrodenkörpers verhältnismäßig groß. Dadurch wird wohl die elektrische Aufnahmefähigkeit der Elektroden begünstigt, doch bringt die Größe
ίο auch manche Nachteile mit sich. So setzt z. B. ein großer Elektrodenkörper bei seiner Bewegung durch das Wasser diesem bei schneller Fahrt des Schiffes einen verhältnismäßig großen Widerstand entgegen. Dieses bedingt eine erhebliche Festigkeit des den Elektrodenkörper mit dem Schiff verbindenden Zugseiles. Auch entstehen Wasserströmungen, die beim Aufnehmen der Stromlinien ein unsicheres Arbeiten der Empfangsapparate bewirken. Sind als solche akustische Apparate verwendet, so treten in ihnen unangenehme Nebengeräusche auf, die bei gesteigerter Fahrtgeschwindigkeit die Sicherheit der Beobachtung in Frage stellen. Ebenso ungünstig werden optische Empfangsapparate beeinflußt.
Endlich wird es störend empfunden, daß
bei der üblichen Befestigung' des Zugseiles am Hinterschiff, zumeist auf einer Seiltrommel, der Elektrodenkörper sich nicht mit aufwickeln
!O läßt.
Die Erfindung bezweckt,, diese Nachteile zu vermeiden.
Zu diesem Zweck werden gemäß der Erfindung beide Elektrodenzuführungen als Zugseil miteinander verdrallt und ihre freien Enden dadurch zu Elektrodenkörpern gestaltet, daß daß eine Ende als blanker Draht eine fadenförmige Verlängerung des Zugseiles bildet, auf der das andere Ende isoliert teilweise als blanker Draht flach aufgewickelt ist.
Diese fadenförmigen Elektroden bieten beim Schleppen dem Wasser nur sehr geringen Widerstand und verdrängen nur geringe Wassermengen, so daß Nebengeräusche an den Elektroden nicht mehr bemerkt werden. Auch gestatten sie ein bequemes und raumersparendes Aufwickeln des Zugseiles mitsamt den Elektroden auf die Seiltrommel. Da ferner die das Zugseil bildenden Elektrodenzuführungen nur eine geringe Zugfestigkeit erfordern, so reißt das Seil beim Verwickeln mit der Schiffsschraube sehr bald. Hierdurch tritt wohl ein geringer Materialverlust ein, doch wird deshalb die Fahrt des Schiffes nicht beeinträchtigt oder gar verhindert.
Um die Elektroden noch gegen mechanische Beschädigungen, insbesondere beim Aufwickeln auf die Seiltrommel, zu schützen, werden sie gemäß der Erfindung mit einem Überzug aus Segeltuch versehen, der für Wasser durchlässig ist, so daß die elektrische Aufnahmefähigkeit nicht beeint ächtigt wird.
Vorteilhaft werden die miteinander verdrallten Elektrodenzuführungen mit aneinander gereihten Korkgliedern versehen, welche die Zuführungen tragen und besonders deren Verwickeln mit der Schraube des Schiffes beim Stillstehen oder Rückwärtsfahren verhindern.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Die aus isolierten Kupferdrähten bestehenden Zuleitungen a, b sind miteinander ver-
drallt. Das freie Ende c der einen Zuleitung a ist blank und fadenförmig, sowie teilweise mit einer Isolation d bedeckt. Das freie Ende c der anderen Zuführung b ist blank auf der Isolation d flach aufgewickelt. Das Ganze ist sodann mit einer Segeltuchumhüllung f versehen, über die noch Korkglieder g geschoben sind.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche :
    i. Empfangselektrode für Siromlinien-
    telegraphie, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrodenzuführungen als Zugseil miteinander verdrallt und ihre freien Enden dadurch zu Elektrodenkörpern gestaltet sind, daß das eine Ende als blanker Draht eine fadenförmige Verlängerung des Zugseiles bildet, auf der das andere Ende isoliert teilweise als blanker Draht flach aufgewickelt ist.
  2. 2. Elektrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der aus den freien Enden der Zuführungen gebildete Elektrodenkörper von einer wasserdurchlässigen Segeltuchhülle umgeben ist.
  3. 3. Elektrode nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungen des Elektrodenkörpers mit anein- * ander gereihten Korkghedern versehen sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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