DE299779C - - Google Patents

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DE299779C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C17/00Fuze-setting apparatus
    • F42C17/02Fuze-setting keys

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

Bei der Einstellung der Sprengpunktsentfernung von Geschossen pflegt man sich Zünderstellschlüssel ; zu bedienen, bei welchen an dem Schlüsselkörper ein einstellbarer drehbarer Teil vorgesehen ist, wobei sowohl der Schlüssel als auch, der drehbare Teil mit Anschlagnasen o. dgl. versehen sind, von deren Winkelstellung gegeneinander die Sprengpunktsentfernung abhängt, auf welche das Geschoß eingestellt
ίο werden soll.
Bei dem bekannten Zünderstellschlüssel bietet
die Einstellung Schwierigkeiten, welche zum Teil damit zusammenhängen, daß die jeweilige
■ Einstellung des drehbaren Teils gegenüber dem Schlüsselkörper durch eine Sperrvorrrichtung gesichert werden muß, und zum Teil damit, daß sowohl der drehbare Teil als auch der Schlüscelkörper mit .den erwähnten Anschlagnasen, Schnepperstiften o. dgl. ausgerüstet sein
ao müssen, welche in Eingriff mit entsprechenden Aussparungen, Nasen u. dgl. an dem Geschoß gebracht werden' können.
Die Schwierigkeit der Einstellung des Schlüssels, infolge des Vorhandenseins einer Verriegelungsvorrichtung für den drehbaren Teil, welche j edesmal ausgelöst werden muß, bevor eine Verstellung des Schlüssels vorgenommen werden kann, wird der Erfindung gemäß dadurch behoben, daß das für die Entriegelung der Sperrung vorgesehene Glied mit einer Klinkvorrichtung ausgestattet wird, welche die Offenhaltung der Verriegelang ,während der Einstellung sichert.
Die aus der Vorsehung von Anschlagnasen
u. dgl. an den gegeneinander verstellbaren Teilen des Zünderstellschlüssels sich ergebende Schwie-■ rigkeit tritt in die Erscheinung, wenn eine nachträgliche Verstellung öder Korrektur der Einstellung des Schlüssels vorgenommen werden soll, nachdem der Schlüssel. bereits auf den Zünder aufgesetzt worden ist. Um diese Schwierigkeit zu beheben, wird der Erfindung zufolge der Schlüssel vorzugsweise mit einer Einrichtung ausgerüstet, um die an dem Stellschlüssel vorgesehenen Anschlagnasen o. dgl. oder die Nasen an dem einen Schlüsselteil zwangläufig aus ihrer Arbeitsstellung zurückzuziehen, so daß eine beliebige Verdrehung der Schlüsselteile gegeneinander auch bei auf das Geschoß aufgesetztem Schlüssel vorge- ■ nommen werden kann,, da infolge der Ausrückung der Anschlagnasen 0. dgl. am Stellschlüssel durch das Geschoß keine Begrenzung der Drehbewegung der Teile des Zünderstellschlüssels gegeneinander verursacht werden kann.
Zweckmäßig wird die zwangläufige Aus-, rückung der Anschlagnasen o. dgl. des Stellschlüssels aus ihrer Arbeitsstellung mit einer Einrichtung zur Sperrung des Verriegelungsorgans für den drehbaren Teil des Stellschlüssels in der Entsperrstellung verbunden, da jede Verstellung der Teile des Schlüssels gegeneinander die Ausrückung des Sperrorgans voraussetzt. . .
Die Erfindung ist auf der Zeichnung, an ' zwei Ausführungsbeispielen erläutert, von welchen das in Fig. 5 und 6 dargestellte einen Zünderstellschlüssel zeigt, der mit einer Ein- · richtung versehen ist, um einen am Schlüssel
vorgesehenen Schnepperstift selbsttätig aus sein er Arbeitsstellung zurückzuziehen, wenn der drehbare Teil des Schlüssels behufs Änderung der Einstellung entriegelt wird.
5, Bei der Anordnung nach Fig. ι bis 4 zeigt Fig. ι einen Querschnitt durch den Zünderstellschlüssel mit darinsitzendem Geschoß,
Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1.
Fig. 3 ist ein Schnitt durch die Rasten . anordnung, d. h. durch die Sperrvorrichtung, in der Richtung der Linie 3-3 der Fig. 2.
Fig. 4 zeigt die entsprechende Anordnung der Fig. 2 selbst in vergrößertem Maßstabe. Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 und 6 zeigen ' - .
Fig. 5 eine Draufsicht des Schlüssels, teilweise im Schnitt, und
Fig. 6. einen ■ Schnitt in der Richtung der Linie a-a der Fig. 5, wobei der Geschoßkopf, des· en Einstellung durch den Schlüssel bewirkt werden soll, ebenfalls dargestellt ist.
In Fig. ι bedeutet A den Kopf des Zünders. C ist der drehbare Satzring, durch dessen Einstellung die Verstellung der Sprengpunktsentfernungen erfolgt. Der Satzring C trägt Aussparungen D, die zum Eingriff; der Stellvorrichtung dienen; E ist eine am Zünderkopf angebrach e Nase, de als Anschlag bei der Einstellung mittels der Stellvorrichtung dient.
F ist das Gehäuse des SteUschlüssels mit dem Handgriff G. In dem Gehäuse ist der drehbare Stellring gelagert, der nach der Fig. 1 aus zwei Teilen, dem Rändelring H und dem Rastenring / besteht, von denen letzterer die Entfernungsskala K und die Rasten L trägt. Auf dem Verschlußdeckel M ist die Korrektionsskala N angebrächt, deren einzelne Striche als Einstellstriche der Skala K dienen.
Auf der inneren Seite des Stellringes befindet sich die Nase d, die in die Aussparungen D des Satzringes C am Zünder eingreift. Auf der Unterseite des Gehäuses ist in einer Federbuchse 0 der Schnepperstifte mit einer ·■: Nase angebracht, die auf die entsprechende Nase E des Zünderkopfes paßt.
.Innerhalb des Gehäuses ist der Sperrhebel P um die Achse α drehbar gelagert. Er trägt an seinem freien Ende eine Verzahnung I, die iil· die Rasten L des Stellringes eingreift. Der Hebel P steht unter der Wirkung der Feder b, welche bestrebt ist, die Verzahnung mit den Rasten außer Eingriff zu bringen. Dies wird verhindert durch den Riegel Q, der zwischen der Gehäusewand und den Stiften C1, c2 verschiebbar gelagert ist und eine schräge Fläche f trägt, die xinter Wirkung der Feder g vermittels einer entsprechenden Abschrägung des Hebels P diesen zum Eingriff mit den Rasten L des Rastenringes / zwingt. Der Riegel trägt eine vorspringende Nase R, die durch das Gehäuse hindurchragt und dazu dient, den Riegel mit einem Finger derjenigen Hand, welche den Griff G gefaßt hält, zurückzudrücken.
Der Riegel Q trägt an seinem Ende eine abgeschrägte Nase h, die mit einer Rast versehen ist. An der entsprechenden Stelle des Gehäuses befindet sich in einer Federbuchse S die Sperrklinke T, die unter dem Druck der Feder i nach vorn gedrückt wird (Fig. 3 und 4). Die Klinke T trägt den rechteckigen Ausschnitt m, durch den der Auslötestift U hindurchgeht, der im übrigen im Gehäuse selbst gelagert ist und an seinem herausragenden Ende eine Druckplatten trägt. Der Stift 0 am anderen Ende sichert den Auslösestift gegen Herausfallen.
Eine am vorderen Ende der Sperrklinke T angebrachte Abschrägung p ist der Abschrägung. der Nase h des Riegels Q entsprechend ausgebildet, so daß beim Zurückdrücken dieses Riegels die Sperrklinke T selbst zurückgedrückt wird, um dann mit der Rast des Riegels Q zum Eingriff zu kommen und damit den Riegel festzuhalten.
Du;ch einen Druck auf den Auslösestift U wird vermittels der Abschrägung φ die Sperrklinke T entgegen der Wirkung der Feder i zurückgezogen. Die Rast h kommt außer Ein- go griff, und der Riegel Q schnellt unter Wirkung der Feder g vor, um den Sperrhebel P mit den Rasten L des Stellringes zum Eingriff zu bringen und damit den Stellring unverrückbar, festzuhalten. . .
Wenn der Schnepperstift e am Schlüssel zurückgezogen wird, kann die Änderung der Einstellung auch vorgenommen werden, während der Schlüssel auf das Geschoß aufgesetzt ist. Anstatt den Anschlag e am Schlüssel ausrückbar zumachen, könnnte man auch die Nased am Stellring zurückziehbar und den Anschlag e am Schlüssel fest machen. Auch in diesem Falle wäre die Änderung der Einstellung bei auf das Geschoß aufgesetztem Schlüssel möglich.
Bei der in Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsform des Zünderstellschlüssels ist das Gehäuse des Schlüssels mit 1 und der darin gelagerte drehbare Stellring mit 2 bezeichnet. Der Stellring ist auf seiner inneren Seite mit n0 der Nase 3 versehen, die in eine entsprechende Aussparung des Satzringes 4 am Zünderkopf eingreift. Die Sperrvorichtung für den Stellring besteht aus an dem Ring vorgesehenen Rasten 5 und einem um die Achse 6 am Gehäuse drehbaren Sperrhebel 7, welcher mit seiner gezahnten und den Rasten 5 zugekehrten Seite in die Rasten 5 einzugreifen vermag. Die Abschrägung 8 ist entsprechend der Schrägung des Riegels 9 angebracht, der zwischen der Außenwand des Gehäuses sowie zwischen der Achse 6 und dem Stift 10 verschiebbar ge-
iagert ist und unter der Wirkung der Feder Ii steht, die ihn in einer solchen Lage zu halten sucht, daß die Zähne des Sperrhebels 7 nicht aus den Rasten 5 herauszutreten vermögen. Die aus dem Gehäuse herausragende Nase 12 dient dazu, durch einen Druck mit dem Finger den Sperrhebel zu entsichern und die Rasten 5 außer Eingriff mit den Zähnen des Sperrhebels 7 zu bringen. Der Riegel 9 trägt an seinem Ende eine schräge Fläche 13, an welche sich eine Vertiefung 14 anschließt. In die Vertiefung 14 vermag eine Nase 15 eines Riegels oder Schnepperstifts 16 einzufallen, der in einer'Buchse 17 gelagert ist und durch die Feder 18 stets- nach vorn gedrückt wird. Der Schnepperstift 16 dient als Anschlag des Schlüssels gegen die Nase 19 am Zünderkopf. Beim Öffnen des Riegels 9 mittels der vorstehenden Nase 12 bewirkt die schräge Fläche 13 zunächst ein Zurückgehen der Nase 15, bis diese unter der Wirkung der Feder 18 in die Vertiefung oder Nut 14 eingreitt und damit den Sperrhebel festhält. In dieser Stellung des Sperrhebels kann der Stellring 2 frei gedreht werden. Auch beim Eingriff der Nase 15 in die Nut 14 des Riegels 9 befindet sich der Schnepperstift 16 noch in einer, so weit zurück- j geschobenen Stellung, daß sein als Anschlagsnase dienendes vorderes Ende aus der Arbeitsstellung ausgerückt ist, so daß die Nase 19 des Zünderkopfes frei an dem Schnepperstift vorbeizugehen vermag. Es kann also eine beliebige Veränderung der Einstellung des Schlüssels erfolgen, während der Schlüssel auf dem Ge- -35 schoßkopf aufsitzt. Die jeweilige Einstellung des Ringes auf eine gewisse Sprengpunktsentfernung kann an der Entfernungsskala 20 und der Korrekturskala 21 abgelesen werden.
Das Auslösen der Arretierung geschieht mit Hilfe des Auslösestiftes 22, der in dem äußeren Gehäuseteil sowie in dem Steg 23 verschiebbar gelagert ist. Der Auslösestift trägt einen Druckstift 24, der unter der Wirkung der Feder 25 den Auslösestift stets nach außen drückt. An seinem inneren Ende ist der Auslösestift mit einer Abschrägung versehen, die so angebracht ist, daß, wenn der Auslösestift durch Fingerdruck in das Gehäuse hineingedrückt wird, diese Schrägung hinter die Nase 15 faßt und sie aus der Nut 14 heraushebt, so daß der Riegel 9 unter Wirkung der Feder 11 vorschnellt und vermittels seiner Abschrägung 8 die Verzahnung des Sperrhebels 7 in die Rasten 5 des Stellringes 2 eindrückt. Das Gehäuse ist auf seiner oberen Seite durch den verschiebbaren Deckel 26 abgeschlossen, der den Indexstrich für die Skala und die Korrekturteilung 21 trägt.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Zünderstellschlüssel mit einem drehbaren Teil, durch dessen Verstellung die Sprengpunktsentfernung eingestellt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Arretierung dieses drehbaren Teiles (/ bzw. 2) vorgesehenen Sperrvorrichtung (P, Q bzw. 7,9), welche in an sich bekannter Weise unter dem Einfluß einer, Feder (g bzw. 11) steht, welche sie. in der, Sperrlage zu halten strebt, eine Feststellvorrichtung (Γ bzw. 15) zugeordnet ist, welche sie in der Entsperrstellung entgegen der Wirkung der Feder (g bzw. 11) selbsttätig offenhält.
  2. 2. Zünderstellschlüssel, bei dem an dem drehbaren und an dem festen Teil Schneppeistifte o. dgl. vorgesehen sind, durch deren gegenseitige Verdrehung die Sprengpunktsentfernung eingestellt werden kann, da- , durch gekennzeichnet, daß die Stifte oder Nasen, (d bzw. 3) an dem drehbaren oder {e bzw. 16) an dem festen Teil zurückgezogen werden können, so daß die Einstellung des Zünderstellschlüssels auf dem Geschoß selbst vorgenommen werden kann.
  3. 3. Zünderstellschlüesel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung (7, 9) für den drehbaren Schlüsselteil (2) mit dem am Schlüssel vorgesehenen Schnepperstift (16) derart zusammenarbeitet, daß beim Entsperren der Schnepperstift (16) selbsttätig zurückgezogen wird.
  4. 4. Zünderstellschlüssel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnepperstift (16) in seiner rückwärtigen Lage in die Sperrvorrichtung (Nut 14 des Riegels 9) einspringt und sie in der Entsperrstellung sichert. *
  5. 5. Zünderstellschlüssel nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß für den Schnepperstift (16) und die Sperrvorrichtung (7, 9) eine gemeinsame Auslösevorrichtung (22) vorgesehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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