DE299756C - - Google Patents

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DE299756C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A27/00Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
    • F41A27/06Mechanical systems
    • F41A27/24Elevating gear

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der durch das Hauptpatent geschützten Vorrichtung zur Einstellung von Feldgeschützen in eine zur Beschießung von Luftfahrzeugen geeignete Lage.
Nach dem Hauptpatent wird zu diesem Zweck ein zweiräderiges Fahrgestell benutzt, welches nach Umkippen um die Räder mit Lagerkörpern aufrechtstehender Ständer unter die Achszapfen des auf dem Erdboden stehenden Geschützes greift und beim Zurückkippen das Geschütz in eine mehr oder weniger schräge Stellung anhebt. Hierbei ist ein Gestänge vorgesehen, welches den auf den Erd-
1S boden sich stützenden Lafettenschwanz mit dem Fahrgestell verbindet, so daß eine widerstandsfähige Dreieckkonstruktion entsteht. Damit der Schußwinkel verändert werden kann, muß dieses Gestänge nach dem Hauptpatent in seiner Länge veränderbar sein, so daß die Schrägstellung des auf dem Erdboden ruhenden Lafettenschwanzes geändert werden kann.
Gemäß der Erfindung wird nun dieses
a5 in seiner Länge verlängerbare Gestänge durch eine an die Achszapfen des Fahrgestelles angehängte Kreisbogenführung ersetzt, auf welche sich der Lafettenschwanz stützt und auf welcher er in den gewünschten Schrägstellungen festgehalten wird. Um eine leichte Veränderung der Schrägstellung des Lafettenschwanzes zu ermöglichen, ist es zweckmäßig, die Kreisbogenführung mit einer über Kettenräder laufenden endlosen Kette oder einer anderen Vorrichtung zum Verschieben des Lafettenschwanzend.es auf der Kreisbogenführung zu versehen./
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι veranschaulicht eine als Gestell zur Steilstellurig eines Geschützes ausgebildete Protze mit angehängtem Geschütz.
Fig. 2 veranschaulicht die nach dem Abprotzen nach hinten umgekippte Protze, welche mit Lagerkörpern unter die Achszapfen, des Geschützes greift, und
Fig. 3 veranschaulicht die zurückgekippte Protze mit dem auf ihren Lagerständern ruhenden Geschütz in Steilstellung.
Die Protze B, an welcher beim Transport das Geschütz A hängt (s. Fig. 1), ist mit einem aufrechtstehenden, gabelartigen Rahmen C versehen, welcher an seinen oberen Enden Lägerkörper α trägt. Auf die Protze B ist während des Transportes ein Gestell D mit einer Kreisbogenführung D1 aufgeschoben, welches durch einen an seinem Ende mit Rolle versehenen Hebel E gestützt wird.
Nach dem Abprotzen wird das Gestell D von der Protze B herabgezogen, die Protze wird dann in die aus Fig. 2 ersichtliche" Stellung . nach hinten umgekippt und mit ihren

Claims (2)

  1. Lagerkörpern α unter die Achszapfen des Geschützes A gebracht, worauf die Lagerkörper verschlossen werden. Hierauf, wird die. Protze durch Ziehen an einem am vorderen Ende der Deichsel befestigten Seil wieder zurückgekippt, wobei sie das Geschütz anhebt (s. Fig. 3). Der Lafettenschwanz des Geschützes stützt sich hierbei zunächst gegen die Rolle des Hebels E. Um die Kreisbogenführung D' unter das Ende des Lafettenschwanzes des Geschützes zu bringen, wird die -Deichsel der Protze B aus der in Fig. 3 gezeichneten Lage noch etwas nach unten gedrückt, so daß der von dein Hebel E gestützte Lafettenschwanz etwas angehoben wird. Hierauf wird das Gestell D mit der Kreisbogenführung D' unter den Lafettenschwanz geschoben und mit seinen Haken d über die Achse der Protze gehängt.
    Das Ende des Lafettenschwanzes, welches sich jetzt, nachdem die"Deichsel der Protze B wieder losgelassen wird, auf die Kreisbogenführung D' stützt, setzt sich zweckmäßig auf einen in der Zeichnung nicht besonders dargestellten, in der Kreisbogenführung· gleitenden Schlitten auf, welcher mit einer über Kettenräder p laufenden endlosen Kette g verbunden ist,-so daß er bei Drehung einer mit dem Kettenrad p verbundenen Kurbel r auf der Kreisbogenführung verstellt wird..
    Hierdurch läßt sich die Schrägstellung des Lafettenschwanzes und somit auch der Schußwinkel leicht und schnell ändern.
    Um das seitliche Richten zu erleichtern, empfiehlt es sich, wie in Fig. 3 dargestellt ist, die Räder der Protze auf der Felge eines durch einen Bolzen im Erdboden befestigten Rades und das Gestell D mit einer Rolle auf einer im Erdboden angebrachten Kreisbogenschiene laufen zu lassen.
    Paten τ-An Sprüche:
    i. Vorrichtung zur Einstellung von Feldgeschützen in eine zur Beschießung von Luftfahrzeugen geeignete Lage nach dem Hauptpatent, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung1 des Lafettenschwanzes des auf dem Fährgestell steil gestellten Geschützes mit dem Fahrgestell eine Kreisbogenführung vorgesehen ist, auf welche sich, der Lafettenschwanz stützt und auf welcher er in den gewünschten Schrägstellungen festgehalten wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kreisbogenführung mit einer endlosen Kette oder einer anderen Vorrichtung zum Verschieben des Lafettenschwanzendes auf der Kreisbogenführung versehen ist. "
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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