DE299355C - - Google Patents

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DE299355C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/24Tighteners for ski bindings
    • A63C9/245Tighteners for ski bindings forming part of a cable binding

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  • Buckles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf selbstsperrende Spannhebel für Riemenzeug, z. B. von Schneeschuhen, bei welchen der an einem der Riementeile angreifende bewegliche Zapfen während seines Gleitens in einer um den festen Zapfen teilweise verlaufenden exzentrischen Führung sich immer auf derselben, Seite des festen Zapfens befindet.
Das Neue besteht in erster Linie darin, daß der am anderen Riementeil angreifende feste Zapfen in einer kurzen schrägen Führung ruht, die etwa dieselbe Richtung hat wie die benachbarte Endpartie der Exzenterführung, wodurch eine vergrößerte Sicherung des Hebels in der Endlage erreicht wird.
Die Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι die Vorrichtung in geschlossener und gesperrter Stellung, in einen Riemen eingeschaltet,
Fig. 2 die Vorrichtung in dem Augenblick, da die Selbstsperrung aufgehoben und die Vorrichtung geöffnet wird,
Fig. 3 die Vorrichtung im Längsschnitt in geöffneter Stellung,
Fig. 4 eine Seitenansicht, die die innere Seite des Spannhebels zeigt,
Fig. 5 die Vorrichtung bei einer Schneeschuhbefestigungsvorrichtung verwendet.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, befindet sich der an einem der Riementeile 4, 5 angreifende bewegliche Zapfen 3 während seines Gleitens in einer um den festen Zapfen 2 des Spannhebels ι verlaufenden exzentrischen Führung 7 immer auf derselben Seite des festen Zapfens 2.
Erfindungsgemäß ruht der. am anderen Riementeil 4 angreifende feste Zapfen 2 in einer kurzen schrägen Führung 6, die etwa dieselbe Richtung hat wie die benachbarte Endpartie der Exzenterführung 7. Hierdurch wird eine vergrößerte Sicherung des Hebels 1 in der Endlage (Fig. 1) erreicht.
Die Führungen 6 und 7 sind in den Seitenwänden 8,8 des Hebels 1 gebildet, welche durch eine gebogene Mittelwänd 9 miteinander verbunden sind. Die Mittelwand endet in einer etwas ausgeschweiften Zunge 10.
In dieser Ausbildung kann die Vorrichtung mit einem freien Riemen (Fig. 1) verbunden sein und wird hier gut selbstsperrend wirken.
Um weitere Sicherheit bei der Selbstsperrung zu erzielen, ist das Spannende der Exzenter-· führung 7 in an sich bekannter Weise mit einer kleinen Aussparung 11 versehen, in die der Zapfen 3 einfällt (s. Fig. 2). Diese Aussparung in Verbindung mit dem Umstand, daß auch der feste Zapfen 2 eine bestimmte kleine Bewegung in seiner Führung 6 ausführen kann, erhöht das Selbstsperrungsvermögen der Vorrichtung. Wenn nämlich die Zunge 10 nach außen, d. h. in der Pfeilrichtung 12 (Fig. 1) umgelegt wird, so nimmt der Hebel zunächst eine Stellung ein (Fig. 2), in welcher der Zapfen 2 nach dem anderen Ende
der Führung 6 gleitet, während der Zapfen 3 sich noch in der Aussparung 11 befindet. Wenn jetzt die Zunge 10 losgelassen wird, schnellt der Hebel, selbst von dieser Stellung aus, in die Stellung der Fig. 1 zurück und legt sich dicht an den Riementeil 4 an. Wird der Hebel aber noch etwas mehr nach außen umgelegt, so springt der Zapfen 3 aus der Aussparung 11 heraus, und der Hebel 1 schlägt in die Öffnungsstellung (Fig. 3) über, wenn an dem Riemenende 15, wie unten näher erläutert, ein Zug ausgeübt wird.
Bei selbstsperrenden Spannhebeln ist es an sich bekannt, das Lösen des Hebels durch Einstecken eines Riemenendes durch einen der Spannteile zu verhindern. Dies geschieht bei der vorbeschriebenen Vorrichtung einfach dadurch, daß die Mittelwand an dem der Aussparung 11 am nächsten befindlichen Ende weggeschnitten ist, so daß sie bei 13 in kurzer Entfernung vom Zapfen 3 endet. Hierdurch entsteht eine kleine Öffnung 14, in welche ein von der Seite des Riementeils 5 kommendes Riemenende 15 eingesteckt werden und hinter der Wand 9 zwischen dieser und dem Riementeil 4 (s. Fig. 1) Platz finden kann. In dieser Weise kann die Vorrichtung für das Riemenende 15 als Durchsteckschleife dienen, während dieses seinerseits ein Verschlußorgan für den Hebel 1 bilden kann. Wenn nämlich das Riemenende 15 durch die öffnung 14 tritt, läßt sich der Hebel 1 nicht öffnen, weil das Riemenende bei der Öffnungsbewegung des Hebels durch die Kante 13 gegen den Zapfen 3 gedrückt wird. Erst wenn das Riemenende herausgezogen ist, kann der Hebel geöffnet werden.
Um die Seitenwandungen 8 außerhalb der Endkanten 13 der Mittelwand 9 abzusteifen.
ist eine schmale Querstange 16 (s. Fig. 3 und 4) vorgesehen.
Wenn eine derartige Vorrichtung in dem Hackenriemen einer Schneeschuhbefestigungsvorrichtung (Fig. 5) angeordnet wird, kann kein Teil derselben —- selbst wenn die Vorrichtung sich seitlich an dem Schuh, wo sie bequem gehandhabt werden kann, befindet — die Sohle berühren, deren Umriß in Fig. 1 durch die strichpunktierte Linie 17 teilweise angedeutet ist. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, sind keine nach außen vorstehende Teile vorhanden, die das Laufen hindern können. Um aber jede Beschädigung der Sohle beim öffnen und Schließen der Vorrichtung zu vermeiden, sind die Wände 8 dicht außerhalb der Führungen 6 und 7 ausgebogen, so daß sie kleine abgerundete Zungen 18 bilden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche: . ,
1. Selbstsperrender Spannhebel für Riemenzeug, z. B. von Schneeschuhen, bei welchem der an einem der Riementeile angreifende bewegliche Zapfen während seines Gleitens in einer um den festen Zapfen teilweise verlaufenden exzentrischen Führung sich immer auf derselben Seite des festen Zapfens befindet, dadurch gekennzeichnet, daß der am anderen Riementeil angreifende feste Zapfen in einer kurzen schrägen Führung (6) ruht, die etwa dieselbe Richtung hat wie die benachbarte Endpartie der Exzenterführung (7), zum Zwecke, eine vergrößerte Sicherung des Hebels in der Endlage zu erreichen.
2. Selbstsperrender Spannhebel nach Ansprach i, bei welchem das Lösen des Hebels durch Einstecken eines Riemen-^ endes durch einen der Spannteile verhindert wird, dadurch gekennzeichnet, daß im Spannhebel (1) in der Nähe desjenigen Endes der Exzenterführung (7), in welchem der bewegliche Zapfen (3) bei geschlossener Stellung des Hebels ruht, eine öffnung (14). angebracht ist, derart, daß ein in diese eingestecktes Riemenende (15) dem Hebel in seiner geschlossenen Stellung als Verschlußorgan dient.
3. Selbstsperrender Spannhebel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dicht außerhalb des nahe dem festen Zapfen befindlichen Endpunktes der Exzenterführung (7) an beiden Kanten des Hebels nach außen hinausgebogene abgerundete Zungen (18) vorgesehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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