DE2991C - Perkussionszünder - Google Patents

Perkussionszünder

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DE2991C
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percussion detonator
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DENDAT2991D
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GUSSSTAHL- UND WAFFENFABRIK WITTEN in Witten a. d. Ruhr
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C15/00Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges
    • F42C15/20Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein a securing-pin or latch is removed to arm the fuze, e.g. removed from the firing-pin

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

1878.
Klasse 72.
GUSSSTAHL- und WAFFENFABRIK WITTEN in WITTEN α. d. Ruhr.
Percussionszünder.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. März 1878 ab. Längste Dauer: 7. November 1891.
Die grofsen Anfangs-Geschwindigkeiten der neuen Feldgeschütze gaben vielfache Veranlassung zur Neuconstruction von Zündern, welche im Stande sein sollten, den durch die sehr starken Ladungen verursachten Uebelständen, als Zerschellen des Geschosses im Rohr, vorzeitiges Krepiren etc. zu widerstehen.
Hauptziel der Bestrebungen der Feldartillerie mufste und wird ein einfacher Percussionszünder sein, welcher womöglich complet mit der Granate transportirt werden kann und der, bei hinlänglicher Sicherung während des Marsches und der in den schnellsten Gangarten vollzogenen Evolutionen, durch eine einfache Manipulation vor dem Laden eine sichere Explosion auch bei wenig Widerstand bietenden Zielen garantirt.
Auf obigen Anschauungen beruht nachstehende Construction eines für alle Anfangs-Geschwindigkeiten verwendbaren, vereinfachten Einheits-Percussionszünders.
Der Zünder besteht aus folgenden drei Haupttheilen:
1. der Bolzenkapsel α mit dem Fangboden &',
2. der Mundlochschraube c jmit Zündpille d und der stählernen, mit einer als Marke dienenden Durchbohrung versehenen Sicherungsschraube e;
3. dem Nadelbolzen / mit stählerner Zündnadel g, dem Brechstift h und den zwei Fangnadeln ii.
Der Zünder ist bei jeder gefüllten Granate complet eingesetzt, wobei die Sicherungschraube e, so weit eingeschraubt ist, dafs der Nadelbolzen unter keinen Umständen während des Transportes die Zündpille erreichen kann.
Bevor die Granate in das Rohr eingesetzt wird, ist weiter keine Manipulation nöthig, als die Sicherheitsschraube bis zu der Durchbohrung zurück zu schrauben. Beim Schusse bricht der Brechstift, sobald das Geschofs den ersten Stofs erhält, wodurch der Nadelbolzen nach rückwärts geschleudert wird und die beiden Fangnadeln i i sich in den Fangboden festsetzen, welcher zu diesem Zwecke aus einem hierzu besonders geeigneten Materiale hergestellt ist.
Auf diese Weise ist einer Explosion der Granate im Rohr sowohl als auch unmittelbar vor dem Rohre vorgebeugt, da der Nadelbolzen sich mindestens so lange in dem Fangboden festhält, bis das Geschofs seine freie Flugbahn betreten hat. Andererseits wird sich aber auch der Nadelbolzen während der weiteren Flugbahn durch die Rotation des Geschosses derart in dem Fangboden lockern, dafs er beim geringsten Widerstand (Schnee, Wasser, Moorboden etc.), den die Granate findet, unbehindert vorschnellen und eine sichere Explosion bewirken wird.
Vorstehend beschriebene Zünd - Vorrichtung bietet somit gegenüber bisher gebräuchlichen Zündern mit Vorstecker folgende Vortheile:,
1. Fallen vor dem Laden des Geschützes die Manipulationen des Einsetzens des Vorsteckers in der Zündschraube weg.
2. Kann die Zündpille bedeutend empfindlicher sein als diejenige der bisherigen Zünder, bei welchen eine doppelte Kupferfolie vorgelegt werden mufste.
3. Wird die Sicherheit vor einer Explosion der Granate im Rohre durch den Wegfall des Vorsteckerlochs bedeutend erhöht und Beschädigungen im Rohre selbst, wie sie durch einen Vorstecker häufig entstehen, vermindert; ebenso werden Versager am Ziel, welche durch das Eindringen von Erde in das Vorsteckerloch hervorgerufen werden, vermieden.
4. Ein Schliefsstück, welches zur Abstellung des zuletzt genannten Uebelstandes bei dem Zünder der deutschen Artillerie eingeführt ist, welches das Vorsteckerloch schliefsen soll, nachdem der Vorstecker die Granate verlassen hat, fällt weg.
5. Ist die Manipulation, um die Granate beim Laden schufsfertig zu machen, für den Geschützführer, welcher, wenn im Feuer auch noch so aufgeregt, viel eher geneigt ist, einen an der Granate befindlichen Theil zu entfernen, als derselben noch mehrere lose Theile hinzuzufügen, eine höchst einfache.
6. Werden Verlegenheiten, welche durch das Verlieren oder Nichteinsetzen von Vorstecker und Zündschraube entstehen, vermieden.
7. Ist die Sicherheit der eigenen Bedienungsmannschaften, falls eine Granate durch Ungeschicklichkeit zur Erde fällt, durch den Brechstift, welcher nur bei aufserordentlichen Stöfsen bricht, gewahrt.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT2991D Perkussionszünder Active DE2991C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5389847A (en) * 1991-06-28 1995-02-14 Fanuc Ltd. Rotor for a high speed induction type AC motor having a press fit stacked core

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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