DE299176C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE299176C DE299176C DENDAT299176D DE299176DA DE299176C DE 299176 C DE299176 C DE 299176C DE NDAT299176 D DENDAT299176 D DE NDAT299176D DE 299176D A DE299176D A DE 299176DA DE 299176 C DE299176 C DE 299176C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cartridge
- cartridges
- ignition
- plug
- guide
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000010304 firing Methods 0.000 claims description 2
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 claims 1
- 229910000746 Structural steel Inorganic materials 0.000 description 3
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 230000003362 replicative effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A33/00—Adaptations for training; Gun simulators
- F41A33/04—Acoustical simulation of gun fire, e.g. by pyrotechnic means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Toys (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 18. SEPTEMBER 1920
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVi 299176 KLASSE 72bi GRUPPE
Alfred Krautinger und Albert Schäfer in Karlsruhe.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. August 1915 ab.
Gegenstand vorliegender Neuerung ist eine
Vorrichtung zum Nachahmen von Geschützfeuer u. dgl. Die Einrichtung verfolgt den
Zweck, durch nachgeahmte Schüsse die Aufmerksamkeit des Feindes auf bestimmte Stellen
zu lenken, beispielsweise um ihn zu veranlassen, die Stellen zu beschießen und die
wahren Stellungen unberührt zu lassen. Zu diesem Zweck ist eine Anzahl von Patronen
ίο in einer Führung beweglich geführt, die, an
einer bestimmten Stelle angelangt, durch einen elektrischen Kontakt o. dgl. abgefeuert werden.
Die Einrichtung ist so getroffen, daß die Patronen selbsttätig bis zu der Abfeuerungsstelle
gelangen und dort festgehalten werden, bis sie abgefeuert sind, und dann selbsttätig
aus der Führung herausgeworfen und durch
die folgende ersetzt werden.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Aus-
ao führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen senkrechten Längsschnitt und Fig. 2 einen senkrechten Schnitt nach
Linie A-B.
»5 Bei der gezeichneten Ausführungsform besteht
die Führung aus Balken! auf einem blockartigen Gestell 2. An den oberen Kanten
der Balken sind Winkeleisen 3 u. dgl. angebracht. Unter den überstehenden Kanten
dieser Winkeleisen sind die Patronen 4 verschiebbar geführt, indem sie mit einem viereckigen
Kopf 5 unter die Winkeleisen fassen. Die der Abfeuerungsstelle zugewandten Enden 6
'der Balken sind etwas nach unten gebogen.
Eine Mehrzahl von Patronen 4 ist hintereinander in der Führung aufgereiht. Gegen die
letzte Patrone drückt ein Schieber 7, der gleichfalls unter den Winkeleiscn 3 verschieb- '
\ bar ist und durch ein Zugorgan 8, welches über Rollen 9, 10 geführt und durch ein Gewicht 11
; gespannt ist, gegen die Patronen gezogen wird.
Jede Patrone besitzt einen Pfropfen 12, der
beim Abfeuern des Schusses herausfliegt. Der ; Rand des Pfropfens der an der Abfeuerungs-
' stelle liegenden Patrone stützt sich gegen eine : Schiene 13, die an den Balkenenden 6 befestigt
ist. Die Patronen können noch mit sogenannten Kanonenschlägen 14 versehen' sein,
um einen starken Knall zu erzeugen. Jede ^ Patrone besitzt im Innern eine elektrische
i Zündvorrichtung, deren beide Pole in Kontakt- ; schienen 15 auslaufen, die am unteren Ende
der Patrone hervortreten. Die Kontaktschienen können mit festen Kontaktfedern 16 in Berührung
treten, die mit den Zuleitungskabeln , 17 verbunden sind.
> Die Einrichtung wirkt in folgender Weise:
Nachdem eine Reihe von Patronen 4 in der
■: Führung 1, 3 aufgereiht ist und der Schieber 7
hinter den Patronen eingesetzt ist, wird die Vorrichtung in die gewünschte Stellung gebracht. Die vorderste Patrone stützt sich
gegen die Schiene 13, und ihre Kontaktschienen ; 15 sind in Berührung mit den Kontakten 16.
Nunmehr wird von einer fernen Stelle aus der Strom in der Zündvorrichtung geschlossen und
bringt die vorderste Patrone 4 zur Explosion. Dabei wird der Pfropfen, 12 abgeschleudert, und ■
die Patrone 4 kann jetzt unter der Schiene 13 hindurchgehen und aus der Führung 1, 3 austreten.
Sie wird hierzu durch den Druck der folgenden Patrone und des unter dem Einfluß
des Gewichts Ii stehenden Schiebers 7 veranlaßt. Die nächstfolgende Patrone wird, wenn
sie die Abfeuerungsstelle erreicht hat, durch die mit ihrem Pfropfen zusammentreffende
• 5 Schiene 13 aufgehalten, so daß ein neuer Schuß
, abgefeuert werden kann.
Die Rollen 9, 10, zusammen mit dem Zugorgan, bilden zweckmäßig einen Flaschenzug
mit einer oder mehreren losen Rollen, damit der Hub des Gewichts 10 vermindert wird.
Auch eine andere auf die Patronenreihe wirkende Vorschubvorrichtung ist brauchbar.- Die
Biegung der Balken 6 am Ende hat den Zweck, daß die Pfropfen 12 der ersten und der zweiten
Patrone sich nicht berühren, damit nicht bei der Abfeuerung der ersten Patrone die zweite
mit herausgerissen werden kann. Die Feuervorrichtung wird zweckmäßig noch durch eine
Geschützkörper nachahmende Attrappe ergänzt.
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Nachahmung von Geschützfeuer
mittels Fernzündung, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von Patronen in einer Führung durch Vorschuborgane
(8, 9, 10,11) nacheinander selbsttätig in die Zündstellung vorgeschoben werden,
indem die jeweils in der Zündstellung stehende und bis. zum Zünden durch eine
Haltevorrichtung (13) gehaltene Patrone durch das Wirken der Fernzündvorrichtung
(16,17) ausgelöst wird und der nächst- ,
folgenden Platz macht. ., ' ·
2. Vorrichtung nach Anspruch 1; dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung
(13) mit dem beim Abfeuern der Patrone weggeschleuderten Pfropfen (12) der in
Feuerstellung befindlichen Patrone zusammenwirkt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
I ||JL in 1 IJlIMUfIIW,* Uli·!» WW"
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE299176C true DE299176C (de) |
Family
ID=553298
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT299176D Active DE299176C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE299176C (de) |
-
0
- DE DENDAT299176D patent/DE299176C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3505443A1 (de) | Luftdruckwaffe | |
| DE1117448B (de) | Rakete mit elektrischer Zuendvorrichtung fuer eine Gruppe oder Traube von Raketen in einer Abschussvorrichtung | |
| DE299176C (de) | ||
| DE461611C (de) | Selbsttaetige Kinderrepetierpistole | |
| DE554289C (de) | Patronenzufuehrungsvorrichtung fuer automatische Feuerwaffen | |
| DE2343671C2 (de) | Vorrichtung zum selbsttätigen Auswählen von Mikrofilmkarten aus einem Kartenmagazin | |
| DE3025280A1 (de) | Sicherungsvorrichtung fuer einen landminenzuender | |
| DE536866C (de) | Signalpistole | |
| DE666378C (de) | Schiessspielzeug nach Art eines Minenwerfers | |
| DE1258771B (de) | Verfahren zum Zuenden von Treibladungen fuer pulverkraftbetriebene Bolzensetzwerkzeuge und Treibladung hierfuer | |
| DE654258C (de) | Einabzug fuer Gewehre | |
| DE287642C (de) | Zigarettenstopfmaschine mit mehreren Stopkörpern | |
| DE222222C (de) | ||
| DE493159C (de) | Blitzlichtlampe fuer photographische Zwecke | |
| CH461307A (de) | Magazin und Ladeeinrichtung an einem Feldgranatwerfer | |
| DE27698C (de) | Elektrische Auslösung eines Fallgewichtes zur Zündung von Torpedos und Sprengladungen | |
| DE217834C (de) | ||
| DE164799C (de) | ||
| AT262107B (de) | Vorrichtung zum Einstoßen von Patronen in die Patronenkammer eines automatischen Geschützes | |
| DE1149640B (de) | Rakete mit elektrischer Zuendvorrichtung fuer eine Gruppe von Raketen | |
| DE81604C (de) | ||
| DE161165C (de) | ||
| AT30442B (de) | Vorrichtung zum Auswählen der Matrizenringe bei durch einen Registerstreifen gesteuerten Einzel-Lettern-Gieß- und Setzmaschinen. | |
| DE180632C (de) | ||
| DE2033401C2 (de) | Vorrichtung zum Anbringen von mit offenen Enden versehenen rohrförmigen Isoliergehäusen an elektrischen Verbindern |