DE298947C - - Google Patents

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DE298947C
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arm
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annular
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C9/00Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition
    • F42C9/02Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means
    • F42C9/04Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means by spring motor
    • F42C9/041Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means by spring motor the clockwork activating a security device, e.g. for unlocking the firing-pin
    • F42C9/045Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means by spring motor the clockwork activating a security device, e.g. for unlocking the firing-pin and the firing-pin being activated by a spring

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 28. JANUAR Ϊ922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- -JVt 298947 KLASSE 72i GRUPPE 4
Fried. Krupp Akt-Ges. in Essen, Ruhr.
Mechanischer Zeitzünder. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Oktober 1916 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf mechanische Zeitzünder mit einem von einem ringförmigen Stellkörper umschlossenen Uhrwerke und einem undrehbar, aber verschiebbar mit einer Welle des Uhrwerks verbundenen Arme, der nach dem Schusse unter der Wirkung einer Feder an einer ringförmigen Leiste des .Stellkörpers anliegt. Bei den bekannten Zündern dieser Art können beim Ablaufen des Uhrwerkes Unregelmäßigkeiten eintreten, die un-
ter Umständen sogar Versager zur Folge haben. Die Erfindung" bezweckt nun, eine Einrichtung zu treffen, durch die dieser Übel-Stand, -wie die Erfahrung gezeigt hat, beseitigt wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigt
Abb. ι einen achsialen Längsschnitt des
ίο Zünders und
Abb. 2 den Schnitt nach 2-2 der Abb. 1, vom oben gesehen.
Es bezeichnet A den Zünderkörper, B den ringförmigen, das Uhrwerk umschließenden
X5 Stellkörper und C die Hauptwelle des Uhrwerkes, die hohl ausgebildet ist und unter der Wirkung der Triebfeder D steht. Mit der' Welle C ist undrehbar, aber verschiebbar ein j Arm E verbunden, der zu beiden Seiten der Welle C über diese hinausragt. Der auf der Zeichnung rechts von der Welle C liegende Teil, e1, des Armes E ist breiter und kürzer gehalten als der links von der Welle C liegende Teil, e2. Der Arm E steht unter der Wirkung einer Feder F, die ihn nach der Zünderspitze hin zu verschieben sucht. Gegen eine derartige Verschiebung ist der Arm E im Transportzustande des Zünders in bekannter Weise durch einen beim Schusse ausrückbaren Hebel G gesichert, der in eingerücktem Zustande zugleich verhindert, daß die Welle C sich unter der Wirkung der Triebfeder D dreht. Der Stellkörper B besitzt einen hohlzylindrischen Ansatz B1, der mit einer dicht über dem Arme E liegenden ringförmigen Leiste b2 versehen ist. Die Leiste b2 ist so breit gehalten, daß die beiden Teile e1 und e2 des Armes E an ihr zur Anlage kommen müssen, wenn sich der Arm E unter der Wirkung der Feder F verschiebt. In der Leiste b2 ist eine dem Teilen1 den Durchtritt gestattende Ausnehmung bs und ein Schlitz bl vorgesehen, der dem über die äußere Mantelfläche des hohlzylindrischen Ansatzes B1 hinausragenden Teile e2 des Armes E dem Durchtritt gestattet. An den Schlitz &4 schließt sich eine in dem Ansätze B1 des Stellkörpers B für den Teil e2 vorgesehene Ausnehmung b6 an. Im übrigen ist die Anordnung in bekannter Weise so getroffen, daß die Verschiebung, die der Arm E unter der Wirkung der Feder F ausführen kann, die Zündung zur Folge hat, sobald sich der Arm E beim Eintritt des Teiles e2 in die Ausnehmung b5 über die ringförmige Leiste b2 hinaus verschieben kann.
Beim Schusse wirdider Hebel G in bekannter Weise durch die auftretenden Trägheitskräfte ausgerückt, so' daß die Welle C sich unter der Wirkung der Triebfeder D zu drehen beginnt und der Arm F sich unter der Wirkung der Feder F verschiebt. Die Verschiebung des Armes F ist jedoch, da er sich sogleich an die ringförmige Leiste b2 anlegt, zunächst so geringfügig, daß sie ein Anstechen der Zündpille nicht zur Folge hat. Infolge der erläuterten Ausbildung der Leiste b2 kommen beide Teile e1 und e2 des Armes F zur Anlage an ihr. Infolgedessen ist es unmöglich, daß unter der Wirkung der Feder F eine zu Klemmungen führende Schrägstellung des Armes E eintreten kann, so daß ein ungestörter Ablauf des Uhrwerkes und damit eine sichere Wirkung des Zeitzünders gewährleistet ist. Eine weitere Verschiebung des Armes F, die die Zündung zur Folge hat, tritt erst dann ein, wenn infolge ■der Drehung der Welle C der Arm E in die Lage gelangt ist, bei der- unter der Wirkung der Feder F sein Teil e1 in die Ausnehmung bs, und der Teil e2 in den Schlitz &4 und die sich an diesen anschließende Ausnehmung δ5 eintritt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Mechanischer Zeitzünder mit einem von einem ringförmigen Stellkörper umschlossenen Uhrwerke und einem undrehbar, aber verschiebbar mit einer Welle des Uhrwerkes verbundenen Arme, der nach dem Schusse unter der Wirkung einer Feder an einer ringförmigen Leiste des Stellkörpers, anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Abmessungen des in radialer Richtung beiderseits über die Uhrwerkswelle (C) hinausragenden Armes (F) und der ringförmigen Leiste (b2) so gewählt sind, daß der Arm (F) nach dem Schusse auf beiden Seiten der Welle (C) an der ringförmigen Leiste (b2) anliegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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