DE298705C - - Google Patents
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- DE298705C DE298705C DENDAT298705D DE298705DA DE298705C DE 298705 C DE298705 C DE 298705C DE NDAT298705 D DENDAT298705 D DE NDAT298705D DE 298705D A DE298705D A DE 298705DA DE 298705 C DE298705 C DE 298705C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K11/00—Resistance welding; Severing by resistance heating
- B23K11/30—Features relating to electrodes
- B23K11/3009—Pressure electrodes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Wire Processing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 298705 KLASSE 21 h. GRUPPE
Kontaktvorrichtung an elektrischen Schweißmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. März 1916 ab.
Für das Schweißen von Reifen oder anderen Artikeln mit gekrümmten oder fassonierten
Flächen ist es schwierig, Einspannvorrichtungen herzustellen, die der Anforderung eines
gut anliegenden Kontaktes gerecht werden. Die geringe Spannung und die hohe Stromstärke
des Schweißstromes bedingen aber gerade sehr gute Auflage der Schweißpole auf
den zu schweißenden Artikel.
ίο Man ist daher namentlich bei Reifenschweißung
dazu übergegangen, die Kontakte nicht auf der gekrümmten Innen- oder Außenfläche
aufliegen zu lassen, sondern auf den schmalen Kanten, wie beiliegende Zeichnung
Fig. ι zeigt. Die Kontaktflächen der Schweißpole können dann ganz gerade oder glatt sein,
da auch die Kanten glatt sind und die Krümmung des Reifens bei dieser Art der Einspannung
nicht in Betracht kommt. Auf diese Weise können glatte Polplatten für alle
möglichen Reifendurchmesser in Verwendung kommen.
Diese Einspannung hat aber den großen Nachteil geringer Auflagefläche, wodurch erschwerter
Stromübergang und Stromverluste durch Erwärmung infolge des hohen Übergangswiderstandes
entstehen, auch nutzen sich die Kontakte hierbei sehr rasch ab. Ein weiterer Nachteil ist, daß dann der Strom nur
zum geringsten Teil in nächster Nähe der Schweißstelle abgegeben wird; der zurückliegende
Teil der Auflage ergibt einen verhältnismäßig weiten Stromweg.
Je größer die Auflagefläche und je näher an der Schweißstelle, desto günstiger ist aber
die Stromabnahme. Es ist daher unbedingt am vorteilhaftesten, breite Flächen als Kontaktflächen
zu benutzen, damit der Strom näher, gleichmäßiger und mit geringstem Übergangswiderstand zur Schweißstelle kommt.
Gibt man einem Kontakt die Krümmung beispielsweise eines Reifens, so paßt schon bei
geringen Abweichungen im Durchmesser des Reifens die Kurve des Kontaktes nicht mehr,
und es entstehen nur punkt- und linienförmige Auflagen, die einen großen Übergangswiderstand
mit sich bringen.
Um Kontakte zu schaffen, welche ohne Abänderung allen Formen genügen und eine
sichere, jedem Profil sich anpassende Auflage ergeben, auch den Strom möglichst nahe zur
Schweißstelle heranbringen, haben wir folgende Anordnung getroffen.
Die Kontakte werden als eine große Zahl einzelner Punkte oder Linien herbeigeführt,
die für sich beweglich, z. B. nach vorn verschiebbar sind. Es geschieht dies am besten
durch Wahl eines Bündels Bleche, Stäbe oder Drähte, die zusammengefaßt in einem Halter
oder Rahmen befestigt sind. Fig.'2 zeigt die Anordnung mit Kupferbändern oder Blechen.
Diese werden nebeneinandergesetzt im Halter gefaßt und durch Schrauben und eine Druckplatte
zusammengepreßt, anfangs jedoch nur so weit, daß beim Andrücken gegen das Schweißstück
das Bündel sich von selbst der Form des Schweißobjektes oder der Auflägefläche
anpassen kann. Durch leichte Schläge gegen die entgegengesetzte Seite kann hierbei nachgeholfen
werden. Zuletzt werden die Schrauben dann festgezogen, so daß das Bündel zu
einer starren Masse wird und weiteres An-
drücken gegen die Auflage einen soliden Kontakt erzeugt.
Bei Wahl stärkerer Bleche des Bündels,
Flachkupfer u. dgl. empfiehlt sich ein Abrunden der Kanten, um bei vorkommenden
kleinen Radien einer Überwölbung zu begegnen.
In gleicher Weise kann mit Rundstäben
und Drähten verfahren werden, welche gemäß Fig. 3 ebenfalls in einem Rahmen gefaßt und
ίο zusammengehalten werden. Bei Drähten von
geringem Durchmesser werden die Enden schon an und für sich gut und richtig aufliegen, bei
Stäben aber ist es ebenfalls zweckmäßig, die Enden abzurunden, um ein Aufliegen nur an
den Kanten zu vermeiden.
Auf die beschriebene Weise kann jeder Form der Oberfläche eines Schweißobjektes
entsprochen und ein und dieselbe Kontakteinrichtung für die verschiedensten Formen
und Profile von Schweißobjekten in Anwendung gebracht werden.·
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Kontaktvorrichtung an elektrischen Schweißmaschinen, gekennzeichnet durch ein Bündel Bleche, Stäbe oder Drähte, welche in ihrem Halter zunächst lose gefaßt sind, so daß sie beim Andrücken ihrer Enden an das Werkstück sich diesen anpassen können und dann in der so erhaltenen Lage im Halter festgelegt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE298705C true DE298705C (de) |
Family
ID=552880
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT298705D Active DE298705C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE298705C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2525862A (en) * | 1948-06-15 | 1950-10-17 | Babcock & Wilcox Co | Electrical resistance butt welding apparatus |
-
0
- DE DENDAT298705D patent/DE298705C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2525862A (en) * | 1948-06-15 | 1950-10-17 | Babcock & Wilcox Co | Electrical resistance butt welding apparatus |
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