DE298488C - - Google Patents

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DE298488C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L27/00Modulated-carrier systems
    • H04L27/02Amplitude-modulated carrier systems, e.g. using on-off keying; Single sideband or vestigial sideband modulation
    • H04L27/04Modulator circuits; Transmitter circuits

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Near-Field Transmission Systems (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AlH 10, SEPTEMBER. 1919
Für sehr große Senderanlagen in der drahtlosen Telegraphic, namentlich solche, welche mit Hochfrequenzmaschinen arbeiten, sei es, daß die Maschinenströme unmittelbar oder erst nach Steigerung durch statische Transformatoren der Antenne zugeführt werden, ist die Beeinflussung der ausgestrahlten Energie durch Taster eine schwer zu lösende Auf-. gäbe, namentlich wenn ein schnelles. Telegraphiertempo (Schnelltelegraphie) gefordert wird. .
Die zweckmäßigste, bisher bekannte Lösung besteht darin, die Energie abwechselnd im Tempo der Zeichen einem Ballastkreis und
1S der Antenne zuzuführen, Wobei die Umleitung durch Veränderung der Abstimmung der beiden Kreise erfolgt. Ein Verfahren nach dieser Methode ist, in dem Patent 281466 geschützt. Wenn- man die Veränderung der Abstimmung hierbei durch Zu- oder Abschalten: von Selbstinduktion bewirkt, so müssen Kreise unterbrochen werden, die unmittelbar Hochfrequenzströme führen. Da es sich hierbei nicht nur, um große Stromstärken, sondern auch um sehr hohe Spannungen handelt, müssen die benutzten Tastrelais mit großen Kontakten und meist auch mit Druckluftgebläse versehen sein, welche den Öffnungslichtbogen ausblasen.
In den Zusatzpatenten 285278 und 287320 sind nun Einrichtungen beschrieben, bei denen die Unterbrechung in dem Hochfrequenzkreise! selbst vermieden ist dadurch, daß sie in die Gleichstromkreise von hilfsmagnetisieren Eisenspulen verlegt ist.
Gemäß der vorliegenden Erfindung werden.
nun Unterbrechungskontakte zum Zweck der Zeichengebung überhaupt vermieden. Die Erfindung macht ebenfalls von dem Grundprinzip der Umleitung der Energie zwischen Antenne lund Ballastkreis Gebrauch, bewirkt aber diese Umleitung durch die Verstellung von Wechselstromspulen zueinander. Hierdurch wird es möglich, diese Energieumleitungsmittel wieder in dem Hochfrequenz- "45 kreise selbst anzuordnen, so daß kompliziertere Vorrichtungen vermieden werden. Man hat hierbei zwischen dem Taster, und den zur Energieumleitung benutzten Spulen nur einen geeigneten Steuermechanismus, sei es elektrischer oder mechanischer Art, vorzusehen, der naturgemäß unabhängig von der Größe der zu steuernden Energie ist.
Durch diese Verstellung von Spulen gegeneinander kann sowohl· eine wechselweise Ab-Stimmung und Verstimmung von "Antenne und Ballastkreis gegeneinander, als auch eine Änderung dei Kopplung zwischen der Antenne und den Erzeugerkreisen einerseits und' dem Bällastkreis und diesen Erzeugerkreisen andererseits bewirkt werden. Zwar ist es an sich in der drahtlosen Telegraphic bekannt, eine Kopplungsäriderung zwischen Antenne und primärem Kreis zur Zeichengebung zu benutzen; allein erst die Kombination dieses Verfahrens, mit dem Energieumleitungsverfahren . zwischen- Antenne und Ballastkreis ist geeignet, eine sichere praktische Tastmethode für so große Energiemengen, wie sie Hochfrequenzmaschinensender zu liefern vermögen, bei großer Telegraphiergeschwindigkeit zu. verwirklichen. " -;
Auf der Zeichnung sind schematisch Ausführungsformen der Erfindung und Schaltungsmöglichkeiten dargestellt. In Fig. ι sind beispielsweise ι und 2 die beiden Trans-.. formatoren der letzten Steigerungsstufe einer. Station, - wobei der Einfachheit wegen die 'Primär- und Hilfsmagnetisierungswicklungen fortgelassen sind. Es sind zwei Sekundärwicklungen vorgesehen; an die eine 3, 4 ist z. B. die Antenne A angeschlossen, an die andere 5, 6 der Ballastkreis 7, der in den Ze'ichenpausen die Energie aufnimmt. In der Antenne sowohl wie im Kreis 7 ist je ein nach Art eines Variometers' gebautes Spulen paar 8 bzw. 9 vorgesehen, die beispielsweise in der Form von Flachbändspiralen ausgeführt seijn können. Die beweglichen Spulen können' Merbei durch Verschiebung, oder . Drehbewegung'o. dgl. gegenüber den festen verstellt werden und werden zweckmäßig mechanisch so miteinander gekoppelt, daß sie ihre Bewegung gleichzeitig ausführen,. wobei dann durch eine solche Bewegung die Antenne in Abstimmung gebracht und der Kreis 7 gleichzeitig verstimmt wird oder umgekehrt. ■■■'.'
Es ist nicht erforderlich, daß die beiden Spulen eines Paares, wie in Fig. 1 gezeichnet, elektrisch hintereinander geschaltet sind, sondern die Abstimmungseinrichtung kann, wie Fig. 2 zeigt, auch so ausgeführt werden, daß nur eine Spule eines Spulensatzes 10 bzw. ι r in den entsprechenden Kreis eingeschaltet ist, während die andere Spule 12 bzw. 13 als elektrisch völlig getrennte Kurzschlußspule ausgebildet ist. Durch passende Bewegung dieser beiden Spulen 12, 13 gegenüber 10 und 11 kann auch hier die erforderliche Abstimmungsänderung hervorgebracht werden.
Eine Möglichkeit zur Energieümleituhg nach vorliegender Erfindung mittels Kopplungsänderungen ist beispielsweise in Fig. 3 dargestellt. An das Transformatorpaar. 1, 2 ist nur ein Sekundärkreis 14 angeschlossen, der einerseits über zwei Kopplungsspulen 15, 16 mit der Antenne A, andererseits über zwei Kopplungsspulen 17, 18 mit dem Ballastkreis 7 gekoppelt ist. Die beiden Kopplungsspulen 16 und ]8 sind gegenüber 15 und 17 so beweglich, daß, wenn die Kopplung der Antenne mit dem-Kreis 14 durch Bewegung der Spule 16 verkleinert oder aufgehoben wird, gleichzeitig die Kopplung des Kreises 7 durch Bewegung der Spule 18 mit dem Kreis 14 hergestellt wird und umgekehrt.
In Fig. 4 ist gezeigt, wie man diese Kopp-■ lungsumleitung auch durch einen Spulensatz, bestehend aus drei Spulen 19, 20, 21 ausführen kann. Die Spulen sind dann räumlich so angeordnet, daß durch Bewegung der Spule 20 gleichzeitig die Kopplung der Antenne mit Kreis 14 umgekehrt verändert wiitl wie die des Ballastkreises mit dem Kreis 14. ■ - Die weitere Erfindung hat nun eine solche Ausführungsform dieser Spulen zum Gegenstande, durch welche es vermieden werden soll, daß beim Tasten der Signale' die beweglichen Spulen große Strecken oder große Drehwinkel zurückzulegen haben, wie das bei Ausführung in der gewöhnlichen Form eines Variometers erforderlich wäre. Um mit einer kleinen Bewegung eine genügend große Abstimmungs- oder Kopplungsänderung herbeizuführen, werden hiernach die gegeneinander beweglichen Spulen nach Art von Dynamomaschinen auf Rotationskörpern angeordnet, wobei die nicht bewegten Spulenteile auf feststehenden Körpern, ähnlich den Statoren, und die beweglichen auf. drehbaren Körpern, ähnlich den Rotoren solcher Maschinen angeordnet sind. Dabei wird eine Unterteilung der Wicklungen, etwa entsprechend der Polteilung von Dynamomaschinen, vorgenommen, -wie das beispielsweise Fig. 5 zeigt. Auf zwei Scheiben 22, 23, von denen die eine drehbar ist, ist die Gesamtwicklung in Form von hintereinandergeschalteten Einzelspulen 24, 25, 26 usw. so angeordnet, daß je zwei solcher Einzelspulen auf den beiden Scheiben sich'gegenüberstehen. Es entspricht demnach .der Abstand zweier benachbarter Spülen einem kleinen Winkel a, und es ist daher ersichtlich, daß die bewegliche Scheibenspule sich nur um diesen Winkel zu drehen . braucht, um eine entgegengesetzte magnetische Kopplung mit der gegenüberstehenden festen Spule herbeizuführen. Die Drehung um die Hälfte dieses Winkels würde demnach schon genügen, um die bei Deckung der gegenüberstehenden Spule vorhandene größte Selbstinduktion auf den Wert null herabzubringen. Die Bewegung der beweglichen Scheiben kann dabei fortschreitend oder hin-und hergehend sein, so daß jedesmal beim Geben eines Zeichens mit der Taste ein Bewegungsschritt ausgeführt wird..

Claims (6)

> Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zum. Tasten drahtloser Signale mittels abwechselnder Überleitung der Sendeenergie in die Antenne und einen nicht strahlenden Ballastkreis, dadurch gekennzeichnet, daß die Umleitung "durch Verstellung von gegeneinander beweglichen Spulen bewirkt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Energieumleitung die beiden Kreise durch in die Kreise eingeschaltete, gleichzeitig bewegte Variometer abwechselnd abgestimmt und verstimmt werden.
3· Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in jeden Kreis elektrisch nur der eine Variometerteil eingeschaltet ist, während der gegen diesen bewegliche Variometerteil als Kurzschlußspule ausgebildet ist.
4. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Spulen so in den Hochfrequenzkreisen an-. geordnet sind, daß sie durch Kopplungsänderungen die Umleitung der Energie bewirken. -c
5. Einrichtung gemäß Anspruch 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklung der gegeneinander beweglichen Spulen auf Rotationskörpern angeordnet und nach Art der Polteilung von Dynamomaschinen eingeteilt ist, so daß die zur Umleitung der Energie erforderliche Abstimmungs- oder 'Kopplungsänderung bereits durch ein Verstellen um einen kleinen Drehwinkel erreicht wird.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung im Tempo der -Zeichen durch eine fortschreitende oder hin- und hergehende Drehung erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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