DE300026C - - Google Patents

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DE300026C
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03CMODULATION
    • H03C1/00Amplitude modulation
    • H03C1/08Amplitude modulation by means of variable impedance element
    • H03C1/10Amplitude modulation by means of variable impedance element the element being a current-dependent inductor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coils Or Transformers For Communication (AREA)

Description

Zur Beeinflussung elektrischer Schwingungen für die Zwecke der drahtlosen Nachrichtenübermittlung ist es bekanntgeworden, Drosselspulen mit geschlossenem Eisenkern zu verwenden, die man mit einer Wechsclstromwicklung in die Antenne oder in den Kreis einer Hochfrequenzmaschine eingeschaltet hat, wäh-. rend die Mittel zur Beeinflussung (Mikrophon o. dgl.) in den Kreis einer Hilfswicklung eingeschaltet werden, die eine Gleichstromhilfsmagnetisierung der Drosselspulen hervorbringt. Diese Einrichtungen haben den Nachteil, daß es mit ihrer Hilfe nur gelingt, einen verhältnismäßig kleinen Betrag von Schwingungsenergie zu beeinflussen. Sie sind daher z. B. für das Tasten großer Energiebeträge auf Großstationen nicht brauchbar. Diese Drosselspulen ergeben nämlich einen enorm großen Energieverlust, wenn man sie für große Leistungen anwenden will. Diese eisengeschlossenen Drosseln haben nämlich infolge ihrer sehr hohen Amperewindungszahl pro Zentimeter .Kraftlinienlänge eine. enorm hohe Induktion im Eisen, die den hohen
' Verlust bedingt. Der Versuch zeigt z. B., daß ein geschlossener Eisenring von etwa 200 mm Durchmesser und 20 qcm Querschnitt bei etwa 20 000 Perioden und 100 Amperewindungen (2 Windungen und 50 Ampere) schon' einen Verlust von etwa 9 kW ergibt. Dabei ist der Betrag der Selbstinduktion einer derartigen Wechselstromspule nur etwa 7000 cm, ein Betrag, der viel zu klein ist, um bei großen Energien eine durchgreifende Verstimmung- zum Zwecke des Zeichengebens hervorzurufen. Wenn man beispielsweise annimmt, daß für eine bestimmte Anlage eine Drossel von 100 000 cm erforderlich ist, so müßten etwa 14 Drosseln obiger Dimension in Reihe geschaltet 'werden, und man hätte dann einen Verlust von ungefähr 130 kW in Kauf zu nehnien.
Durch die vorliegende Erfindung werden diese Übelstände beseitigt, und zwar dadurch, daß nicht mehr Drosselspulen für die Beeinflussung der Schwingungsenergie benutzt werden, sondern Strom- oder Spannungstransformatoren, die zur Übertragung der vollen Energie des Senders zwischen dem primären Energieerzeuger und der Antenne an geeigneter Stelle eingeschaltet sind und die mit einer dritten Wicklung zur Herbeiführung einer Gleichstromhilfsmagnetisierung zum Zwecke der Zeichengebung versehen sind. Bei einem technischen Transformator mit geschlossenem Eisenkern, der primäre und sekundäre Wicklungen besitzt, heben sich die Amperewindungen auf beiden Seiten im wesentlichen auf, und die Induktion im Eisen ist nur gegeben aus der Transformatorspannung, dem Querschnitt und der Windungszahl. Die Verluste können demnach durch passende Dimensionierung fast beliebig klein gehalten werden. Bei einem derartigen technischen Transformator kann man nun, wie sich gezeigt hat, mit einer ganz kleinen Gleichstromsättigung entsprechend nur wenigen Amperewindungen pro Zentimeter Kraftlinienlänge eine außerordentlich große Permeabilitätsänderung des Eisens erreichen und demzufolge eine starke Beeinflussung des Selbstinduktionswertes der Wechselstrom wicklungen.
Bei der Anwendung der oben erwähnten

Claims (2)

Drosselspulen hat sich der Übelstand gezeigt, daß in der Hüfsmagnetisierungswicklung hohe Wechselstromspannungen induziert werden, die für die darin eingeschalteten Apparate gefährlieh werden können. Um diese Spannungen zu beseitigen, hat man daher weiter vorgeschlagen, die Drosselspulen paarweise anzuordnen, und die Hilfsmagnetisierungswicklungen von zwei Spulen im Gleichstromkreis so gegeneinander ίο zu schalten, daß sich die Hochfrequenzspannungen darin aufheben. Dementsprechend werden auch bei der vorliegenden Erfindung die zur Beeinflussung der Energie.benutzten Transformatoren unterteilt und so geschältet, daß die primären und sekundären Wicklungen zweier Teiltransformatoren die Wirkung eines gewöhnlichen Strom- oder Spannungstransformators ergeben, während die Gleichstromwicklungen beider Teile, ähnlich wie bei den erwähnten Drosselspulen, gegeneinandergeschaltet werden. Auf der Zeichnung ist die Benutzung der Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt. Fig. ι zeigt z. B. die Anwendung für einen Funkensender der drahtlosen Telegraphie. Es ist ι der primäre Schwingungskreis, 2 die Antenne, 3 eine Wechselstrommaschine als Energiequelle. Der zwischen Maschine und primärem Kreis gewöhnlich angeordnete Spannungstransformator kann hierbei gleichzeitig zur Beeinflussung der Energie dienen. Er wird zu diesem Zweck in zwei Teile zerlegt und dabei die primären Wicklungen 4, 5 und ebenso die sekundären Wicklungen 6, 7 beider Teile hintereinandergeschaltet. Er erhält ferner eine dritte Wicklung 8, 9 für die Gleichstrommagnetisierung, die aus der Batterie 10 gespeist wird. Für die Tastzwecke kann man in diesem Gleichstromkreis den Taster 11 anordnen. Die beiden Gleichstromwicklungsteile 8 und 9 sind entgegengesetzt geschaltet. Fig. 2 zeigt die Anordnung der Erfindung bei einem Maschinensender mit Frequenztransformatoren. Es ist 12 die Hochfrequenzmaschine, 13, 14 bzw. 15, 16 zwei Paare von Hochfrequenztransformätoren, 17 die Antenne. Zwischert dem letzten Frequenztransformator und der Antenne ist ein besonderer doppclteiliger Transformator 18, 19 eingeschaltet für die Beeinflussung der Schwingungsenergie nach der vorliegenden Erfindung. Dieser Transformator kann dabei auch zwischen Maschine und erstem Frequenztransformator oder in einem anderen Hochfrequenzkreis vorgesehen sein. Wesentlich ist, daß der beeinflußte Transformator die volle Senderenergie überträgt. Er kann Spannungs- oder Stromtransformator sein. Ist ein solcher Transformator von vornherein nicht in der Anlage vorhanden, so kann man einen besonderen Transformator mit dem Übersetzungsverhältnis ι : ι zur Beeinflussung der Energie einschalten. Paten τ-An Sprüche:
1. Einrichtung zur Beeinflussung elektrischer Schwingungen für die Zwecke der drahtlosen Nachrichtenübermittlung, dadurch gekennzeichnet, daß die Beeinflussung durch die Hilfsmagnetisierung von Stromoder Spannungstransformatoren erfolgt, die zur Übertragung der Senderenergie zwischen dem primären Energieerzeuger und der ausstrahlenden Antenne eingeschaltet sind.
2. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Beeinflussung der Energie dienenden Transformatoren unterteilt oder paarweise derart angeordnet sind, daß die primären und sekundären Wicklungen je zweier Teile in Serie geschaltet, die Hilfsmagnetisierungswicklungon gegeneinandergeschaltet sind, um die darin induzierten Hochfrequenzspannungen aufzuheben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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