DE298435C - - Google Patents

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DE298435C
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points
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G3/00Aiming or laying means
    • F41G3/22Aiming or laying means for vehicle-borne armament, e.g. on aircraft
    • F41G3/24Bombsights
    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B23/00Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
    • G02B23/02Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices involving prisms or mirrors
    • G02B23/10Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices involving prisms or mirrors reflecting into the field of view additional indications, e.g. from collimator

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Description

Es ist bekannt, durch eine Vereinigung von Fernrohr und Spiegeln auf Flugzeugen unter Benutzung von zwei unter einem bestimmten Winkel gegeneinander gerichteten Absehvorrichtungen die Winkelgeschwindigkeit von Hilfszielen und Zielpunkten festzustellen und so auch den Zeitpunkt zu finden, zu welchem ein Fallkörper vom Flugzeug abgeworfen werden muß, um das zu erstrebende Ziel zu erreichen.
Alle diese bekannten Einrichtungen haben den Nachteil, daß sie nur für den Augenblicksdienst geeignet sind, den freien Überblick über das Flugfeld und damit eine Orientierung
*5 über die topographische Lage des Zieles ausschließen, also als Beobachtungsapparate für später zu treffende Dispositionen' nicht verwendbar sind.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, dem
ao Beobachter ein verkleinertes, andauerndes Bild des Flugfeldes zu bieten, ein Bild, das graphisch festgehalten werden kann, die gesamte örtliche Lage besonders wichtiger Zielpunkte erkennen und selbst Aufstellung und Bewegung von Truppenkörpern festhalten läßt, um sie für später zu erfolgende, strategische Dispositionen verwerten zu können:
Dieser weitreichende Zweck und außerdem die Möglichkeit, die Entfernung einzelner Punkte des Flugfeldes und die Geschwindigkeit des Flugzeuges messen und im Bilde den Zeitpunkt erkennen zu können, wo ein Geschoß treffsicher vom Flugzeug losgelöst werden muß, wird erreicht, indem man bei sonst theoretisch gleichen Grundprinzipien statt der bisher angewendeten Fernrohre, Spiegel, Prismen, Uhr- und Transportwerke zwei einfache Kameras verwendet, welche auf ihren unter einem bestimmten Winkel geneigten Mattplatten, die auch durch durchscheinende Pa- pierflächen oder lichtempfindliche Platten ersetzt werden können, ein verkleinertes, planes Bild des ganzen Flugfeldes geben.
Die Zeichnung zeigt das Schema, nach welchem der Apparat auszuführen ist.
5" und S1 sind die mit Fadenkreuz versehenen Mattplatten zweier miteinander verbundener, positive Bilder erzeugender Kameras, deren optische Achsen unter einem bestimmten Winkel, in vorliegendem Beispiel unter 45°, gegeneinander gestellt sind. Normale Ka-' meras, die negative Bilder ergeben, würden nur der entsprechenden Umstellung bedürfen.
Bei der Wahl von 45° ist nach.der Formel sin 45 = cos 45 die absolute Höhe des Apparates gleich der Entfernung der beiden Erdpunkte, welche auf den Fadenkreuzpunkten der Mattplatten gleichzeitig erscheinen.
Die Fadenkreuze sind so gegeneinander gestellt, daß ein Arm des einen genau in die Fortsetzung eines Armes des anderen Fadenkreuzes fällt.
Die Verbindungslinie der Fadenkreuzpunkte erhält eine dem Sinus des Winkels entsprechende Einteilung.
Die Handhabung des Apparates ist folgende: Um einen bestimmten Zielpunkt P zu erreichen, leitet man das Luftfahrzeug so, daß der Zielpunkt im Fadenkreuzungspunkt S erscheint, und kann nun beobachten, wie rnit der Annäherung des Luftfahrzeuges an dem Zielpunkt dieser auf der Mittellinie des Faden-
kreuzes immer näher zum Kreuzungspunkt ^9a rückt.
In dem Augenblick, wo der Zielpunkt P im Kreuzungspunkt S1 erscheint, befindet sich das Luftfahrzeug genau senkrecht über dem Zielpunkt.
In diesem Augenblick gibt ein Blick nach dem Barometer die Höhe des Luftfahrzeuges über dem Zielpunkt und damit auch die Ent» fcrnung an, welche. das Luftfahrzeug vom Augenblick, wo der ,Zielpunkt im Kreuzpunkt 51 erschienen war, bis zu dem Zeitpunkt, wo er in S1 erschien, zurücklegte. Aus der während dieser Flugstrecke verflossenen Zeit läßt sich die Geschwindigkeit des Luftfahrzeuges feststellen.
jeder Beobachter auf einem Lüftfahrzeug muß nach der Fallkurve wissen, wie groß deren Abszisse bei bestimmter Ordinatenhöhe
ao (hier gleich'Fallhöhe) und bestimmter Eigengeschwindigkeit des fallenden Körpers ist, d; h. wie weit er noch von einem zu erreichenden Ziele entfernt sein muß, um dasselbe zu treffen. Er hat also in vorliegendem Fall nur nötig, den Fallkörper schon dann fallen zu lassen, wenn der dem Kreuzpunkt S1 sich nähernde Zielpunkt noch so weit von ersterem absteht, wie die entsprechende Kurvenabszisse erfordert.
Mit Zuhilfenahme eines Kompasses gestattet der Apparat gleiche und ähnliche Feststellungen für seitwärts gelegene Punkte und durch Auflegen von Transparentpapier auf die Mattplatten das graphische Festhalten einzelner Momente des sich auf ihnen abspielenden Bildwechsels, evtl. das photographische Festhalten und die Verbindung mit einem Chronograph. Der Apparat wird kardanisch, d.h. nach allen Richtungen beweglich aufgehängt und gestattet somit das Festhalten eines bestimmten Punktes im Fadenkreuz und damit die Festlegung beliebiger Punkte und deren Entfernung voneinander auf Trans- ■ parentpapier. Hierdurch ist die Feststellung von Artilleriezielen erleichtert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zielvorrichtung für Luftfahrzeuge, gekennzeichnet durch die Verbindung zweier. Kameras derart, daß ihre optischen Achsen unter einem bestimmten Winkel gegeneinander festgehalten sind, so daß auf den Mattplatten der Kameras ein dauerndes, graphisch fixierbares Bild erscheint.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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