DE298337C - - Google Patents

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DE298337C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/10Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a piston or plunger
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/028Controlling a pressure difference

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Wenn in Gasleitungen Druckschwankungen auftreten, beispielsweise dadurch, daß der Kompressor, welcher sonst das Gas in den Gasbehälter drückt, unmittelbar mit dem Netz in Verbindung steht, oder wenn Gasmotoren an die Leitung geschaltet sind, so verursachen die dabei auftretenden Druckunterschiede allerhand Übelstände, die zu beseitigen bereits verschiedene Einrichtungen getroffen worden
ίο sind. So werden z. B. Druckregler oder Windkessel o. dgl. in die Leitungen mit schwankendem Druck eingebaut. Diese bis dahin bekannten Mittel haben aber den an sie gestellten Anforderungen nicht entsprechen können. So hat man u. a. auch nachgiebige Windkessel teils unter Zuhilfenahme von gesteuerten Ventilen in Anwendung gebracht. Diese nachgiebigen Windkessel sind indessen nur für geringe Drucke geeignet und bringen die Gefahr mit sich, daß das nachgiebige Glied, z. B. die Wassertauchung oder die Membran, vom Gase durchbrochen werden kann. Außerdem haben diese Einrichtungen aber alle den Nachteil, daß die Regelung der Druckschwankungen zu spät erfolgt, um ihre Übertragung in die Leitungen verhindern zu können.
Das wesentliche Merkmal der Erfindung besteht diesen bekannten Maßnahmen gegenüber darin, daß der Ausgleichsbehälter zwischen einem in der Ausgangsleitung liegenden Steuerorgan und einem von diesem bewegten, in der Zugangsleitung befindlichen Ventil angebracht ist.
Gemäß der Erfindung wird daher unter Zuhilfenahme fester Windkessel der Entstehung von Druckschwankungen in den Zu- oder Abführungsleitungen von z. B. Maschinen mit periodisch schwankendem Gasverbrauch in einfachster und zweckmäßigster Weise dadurch vorgebeugt, daß vor einem Windkessel bzw. Ausgleichsbehälter ein Regler eingeschaltet ist, dessen Regelorgan durch einen im Ausgangsstutzen befindlichen Kolben gesteuert wird, wodurch eine gleichförmige Gaszufuhr zum Windkessel erzielt wird.
In der Zeichnung ist der neue Druckregler in einer Ausführungsform im Schnitt dargestellt.
Der Windkessel oder Ausgleichsbehälter b trägt an einem Verbindungsstück c einerseits einen mit der Hauptleitung verbundenen Stutzen α und andererseits einen mit der Verbrauchsleitung in Verbindung stehenden Stutzen d. Im Verbindungsstück c ist ein mit Durchbrechungen e1 versehenes Absperrschiebergehäuse e und ein mit Durchbrechungen/11 versehener Saugzylinder f eingebaut, von denen im ersteren der Absperrschieber g und im letzteren der Zylinder h untergebracht sind, die durch eine gemeinschaftliche Stange i miteinander verbunden sind. Eine um diese Stange gewundene, oben an einer einstellbaren Verschlußhülse I befestigte und unten an das Gerippe g1 des Absperrschiebers g angreifende Feder k ist bestrebt, den Schieber g und den Kolben h stets in der oberen, in der Zeichnung veranschaulichten Lage zu halten. An
das obere Ende der Hülse I ist ein durchsichtiger Rohrverschluß m angesetzt, der ' eine Beobachtung des Spieles der Stange i gestattet. Die Wirkungsweise des neuen Druckreglers ist die folgende:
Es werde angenommen, daß in der mit dem Stutzen d in Verbindung stehenden Leitung ein Unterdruck entsteht, so pflanzt sich dieser durch die öffnungen f1 in das Innere
ίο des Verbindungsstückes c und des Windkessels b fort. Gleichzeitig veranlaßt aber der Druckunterschied auch die Bewegung des Kolbens h, der durch die Stange i mit dem Schieber g verbunden ist. Die Zuleitungsöffnungen e1 werden mithin von dem Schieber g sofort verschlossen, ehe entsprechend dem verminderten Druck in dem Verbindungsstück c und dem Windkessel b Gas aus der mit dem Stutzen a in Verbindung stehenden Leitung nachströmen kann. Dieses vermehrte Nachströmen müßte infolgedessen auch eine Druckschwankung in der Leitung α hervorrufen, was aber vermieden werden soll und im vorliegenden Falle auch tatsächlich dadurch vermieden wird, daß der Kolben h bereits von den Druckschwankungen in dem Stutzen d gesteuert ist und somit der Übertragung des Druckunterschiedes von der Leitung d nach der Leitung α voreilt. Da der Kolben k durch die Stange i mit dem Schie- ; ber g in starrer Verbindung steht, so werden demnach die Einlaßöffnungen e1 bereits geschlossen sein, ehe sich die Druckschwankungen nach der Leitung a fortpflanzen können. Auf diese Weise wird erreicht, daß in der ; Leitung α ein gleichmäßiger Druck herrscht. Ist ein Ausgleich zwischen der in dein Windkessel b und dem Verbindungsstück c sowie in der Leitung befindlichen Gasmenge hergestellt, so zieht die Feder k den Kolben h und den Schieber g wieder in die Anfangsstellung zurück, in welcher die Schlitze e1 und Z"1 freigegeben sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Gasdruckregler mit Ausgleichsbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß dieser zwischen einem in der Ausgangsleitung (d) liegenden Steuerorgan (h) und einem von 5< diesem bewegten, in der Zugangsleitung (a) befindlichen Ventil (g) angebracht ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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