DE298329C - - Google Patents

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DE298329C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/18Moving film strip by means which act on the film between the ends thereof

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezweckt, eine größere Schonung des kinematographischen Bildbandes und damit auch die Möglichkeit schnelleren Bildwechsels dadurch herbeizuführen, daß das Bildband von den ruckweisen Zerrungen beim Durchgleiten der Tür entlastet wird, wie sie bei den gebräuchlichen Vorrichtungen mit schrittweiser Schaltung beim Bildwechsel eintreten. Diese Aufgabe soll auf rein mechanischem Wege ohne Anwendung des kostspieligen optischen Ausgleichs und in möglichster Anlehnung an die üblichen Formen des Kinematographen gelöst werden.
tZu diesem Zweck ist das Bildfenster α beweglich gemacht. Es hebt und senkt sich zwischen den feststehenden Führungen f f1 um je eine Bildlänge. Zwischen dem Bildfenster α und der Fortschalttrommel c läuft das Bildband über ein nach unten durchgebogenes federndes Band b von ausreichender Steifigkeit (ζ. B. dünner Federstahl), das einerseits die Bewegungen des mit ihm verbundenen Bildfensters α mitmacht, andererseits sich bei der Fortschalttrommel c in Ruhe befindet. Die
, 25 Bewegungen des Bildfensters werden durch stetige Drehung der Nockenscheibe e bewirkt. Die Vorrichtung arbeitet in folgender Weise: Das Bildband d läuft über die Abwickeltrommel g durch das Bildfenster α über das federnde Band b zur Fortschalttrommel c. Zwischen g und α bildet das Bildband eine Schleife. Die Trommeln c und g haben gleiche stetige Umdrehung. . Das Bildband wird mit stets gleicher Geschwindigkeit (und zwar während einer Drehung des Nockenrades β um eine Bildlänge) durch das Bildfenster gezogen, während die Schleife zwischen g und α bleibt.
Das federnde Band, welches mit dem Bildfenster verbunden ist, bewirkt beim Abgleiten des Bildfensters von dem höchsten Punkt der Nockenscheibe die ruckweise Fortschaltung, wobei lediglich die Schleife zwischen g und a etwas verkürzt wird, ohne daß das Bildband eine Zerrung erfährt. Beim Anheben des Bildfensters durch die Nockenscheibe steht das gerade projizierte Bild dadurch still, daß während des Hochgehens des federnden Bandes der einer Bildlänge entsprechende Teil des Bildbandes von der sich stetig drehenden Fortschalttrommel c weitergeschaltet wird; gleichzeitig erhält die Schleife zwischen g und a wieder die ursprüngliche Länge.
Damit das vor der wirksamen Öffnung der Projektionsvorrichtung stehende Bild nicht durch die Bewegung des Bildfensters in seiner Größe verändert wird, ist die Öffnung in diesem doppelt so hoch als die sonst einer Bildhöhe entsprechende Öffnung des Fensters.
Fig. 2 und 3 zeigen, wie das Heben und Senken des Bildfensters bewirkt wird: Durch die Drehung der Nockenscheibe wird das Bildfenster zunächst gleichmäßig gehoben. Im Augenblick des Abgleitens des Bildfensters vom höchsten Punkt der Nockenscheibe er-
reicht der an dieser befestigte Stift k das untere Ende des Schlitzes der bei i drehbar befestigten Stange h und zieht das Bildfenster mit einem Ruck herunter. Bei der nun durch die Weiterdrehung der Nockenscheibe wieder einsetzenden Aufwärtsbewegung des Bildfensters gleitet der Stift k im Schlitz der Stange h wieder nach oben, um dann im letzten Teil seiner Abwärtsbewegung das Bildfenster wieder mit herunterzuziehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Fortschaltvorrichtung für das kinematographische Bildband, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem Bildfenster (α) verbundenes federndes Band (δ) beim Abgleiten des Bildfensters (α) von dem Nokken der Scheibe (e) das Filmband (d) bei stetig sich drehender Fortschalttrommel (c) schrittweise schaltet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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