DE297779C - - Google Patents
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- DE297779C DE297779C DENDAT297779D DE297779DA DE297779C DE 297779 C DE297779 C DE 297779C DE NDAT297779 D DENDAT297779 D DE NDAT297779D DE 297779D A DE297779D A DE 297779DA DE 297779 C DE297779 C DE 297779C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K17/00—Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
- H02K17/02—Asynchronous induction motors
- H02K17/34—Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter
- H02K17/38—Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter with a commutator machine
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bekannt, daß Wechselstrom-Motoren der gewöhnlichen Induktions- oder der Synchrontype
durch drehbare Anordnung beider Glieder, des Stators und des Rotors, für Antriebe
mit veränderlicher Geschwindigkeit ausgebildet werden können. Offenbar kann dann
das die Lastwelle antreibende Glied (Lastglied) mit jeder gewünschten Geschwindigkeit
arbeiten, obgleich die Relativgeschwindigkeit
ίο beider Glieder konstant bleibt, sofern man
nur das andere Glied (das freie Glied) durch passende Mittel zwingt, mit der Differenz der
Relativgeschwindigkeit und der gewünschten Lastgeschwindigkeit umzulaufen.1 Um dieses
zu ermöglichen, ist in dem österreichischen Patent 30564 sowie in anderen Veröffentlichungen
vorgeschlagen worden, beide Glieder mit Hilfsmaschinen mechanisch zu verbinden, und zwar das freie Glied mit einer als Dynamo
wirkenden Hilfsmaschine, das Lastglied mit einer als Motor wirkenden und von dieser
Dynamo gespeisten Hilfsmaschine.
Eine Hauptschwierigkeit im Betriebe solcher Motoren besteht nun darin, daß zur Erreichung
einer der Relativgeschwindigkeit angenäherten Umlaufszahl des Lastgliedes das freie Glied vollständig oder zum mindesten
angenähert zum Stillstand gebracht werden muß. In dem angezogenen Patent ist zu diesem Zweck die Benutzung einer mechanischen
Bremse empfohlen worden. Die Aus-
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führung dieses Vorschlages würde jedoch eine wesentliche Komplikation der Anordnung und
Betriebsweise bedeuten. Bei Annäherung des Lastgliedes an die Relativgeschwindigkeit wird
ferner die Umlaufszahl der mit dem freien Gliede verbundenen Hilfsmaschine so gering,
daß es nötig wird, ihr magnetisches Feld durch geeignete Vorkehrungen aufrechtzuerhalten
und so stabilen Betrieb bei diesen Umlaufszahlen zu ermöglichen.
Gegenstand dieser Erfindung ist ein Regulierverfahren, welches diese Schwierigkeiten
überwindet, ohne zu dem Hilfsmittel einer besonderen Bremse zu greifen. Es besteht
darin, daß die mit dem freien Gliede verbundene Hilfsmaschine als elektrische Bremse
benutzt wird, zu welchem Zwecke der Widerstand oder die Reaktanz des äußeren Stromkreises
dieser Hilfsmaschine auf einen kleinen Wert erniedrigt und schließlich ihr Anker praktisch
kurzgeschlossen wird, während ihr magnetisches Feld gleichzeitig mittels einer Hauptstromwicklung
oder, wo dies angängig, mittels getrennter Erregung aufrechterhalten wird.
Die einfachste Ausführung des Verfahrens ist aus dem in der Zeichung dargestellten
Schema ersichtlich. Der Hauptmotor ist als ein Dreiphasen-Induktionsmotor angenommen,
bestehend aus einem drehbaren äußeren Glied i, welches eine Kurzschlußwicklung besitzt und
als freies Glied dient, und einem inneren
Glied 2, welches wie ein gewöhnlicher Rotor mit Drehstromsternschaltung ausgebildet ist,
der jedoch vom Netz gespeist wird, zu welchem Zweck Schleifringe und ein Anlaß-Autotransformator
7 vorgesehen sind. Das Glied 2 dient zum Antreiben der Last. Beide Glieder sind mechanisch mit je einer Hilfsmaschine
verbunden, und zwar das freie Glied 1 mit dem Anker 3 der als Dynamo arbeitenden
Hilfsmaschine, das Lastglied 2 mit dem Anker 5 der als Motor arbeitenden Hilfsmaschine. Beide
Hilfsmaschinen sind Gleichstrom-Hauptstrommaschinen,
deren Feldwicklungen 4 und 6 in der in der Figur dargestellten Weise mit einem Verteiler 8 verbunden sind. Mit Hilfe des
letzteren kann die Feldstärke der beiden Hilfsmaschinen reguliert und ferner auch das Feld 6
und der Anker 5 des Hilfsmotors kurzgeschlossen werden. Dem letzteren Zweck dienen die
beiden letzten Kontakte der rechten Seite des Verteilers 8.
Vom Stillstand beginnend ist nun das Regulierverfahren wie folgt: Zum Anlassen des
Hauptmotors wird die Wicklung des Lastgliedes 2 mittels des Autotransformators 7 mit
dem Netze verbunden, wobei der Verteiler 8 seine äußerste linke Stellung einnimmt, in welcher
die Feldwicklung der Hilfsdynamo 3 kurzgeschlossen ist Das freie Glied 1 und die
mit ihm verbundene unerregte Hilfsmaschine 3 werden daher auf ihre höchste Umlaufszahl
kommen, während das mit der Last · verbundene Glied 2 und der Hilfsmotor 5 stehen
bleiben. Wenn nunmehr der Verteiler nach rechts verstellt wird, so erregt sich Maschine 3
und sendet Strom in den Hilfsmotor 5, ein starkes Anzugsmoment wird auf die Last ausgeübt,
der Rotor 2 und die Last setzen sich in Bewegung, während gleichzeitig die Geschwindigkeit
des freien Gliedes und der Hilfsmaschine abnimmt. Die weitere Betätigung des Verteilers ändert die Umlaufszahl nach
Belieben, und zwar dient die rechte Seite des Verteilers zur Schwächung des Hilfsmotorfeldes,
und entspricht jedem Kontakt eine bestimmte Umlaufszahl der Lastwelle.
Zu dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung zurückkommend, zeigt es sich nunmehr,
daß die dargestellte Anordnung die
Überwindung der erläuterten Schwierigkeiten ermöglicht. Wird nämlich auf dem vorletzten
Kontakt der rechten Seite des Verteilers 8 das Hilfsmotorfeld 6 kurzgeschlossen, so überträgt
der Hilfsmotor 5 keine Energie mehr an die Last, und die Hilfsdynamo 3 arbeitet als
Bremse. Sie ist nur über den kleinen Widerstand des Ankers 5 kurzgeschlossen, während
gleichzeitig ihre Hauptstromwicklung 4 für die j Aufrechterhaltung eines stabilen Magnetfeldes
sorgt. Sie läuft daher mit ganz wenigen Umdrehungen pro Minute, ebenso das mit ihr
verbundene freie Glied 1 des Hauptmotors, und das Lastglied 2 erreicht die Relativgeschwindigkeit
mit großer Annäherung und unter völliger Stabilität des Betriebes.
Um bei dieser iiöchsten Umlaufszahl die
Kupferverluste in dem Anker 5 noch zu vermeiden, kann schließlich, wo dieses wünschenswert
erscheint, auch dieser Anker noch ausgeschaltet werden, wozu der letzte Kontakt des Verteilers 8 vorgesehen ist. Die Hilfsdynamo
3 ist jetzt völlig kurzgeschlossen.
Es sei noch erwähnt, daß die Benutzung von zwei Hilfsmaschinen mit einander ähnlichen
Charakteristiken dem ganzen System die Charakteristik einer Nebenschluß maschine
j verleiht, sei nun die Erregung der Hilfsmaschinen durch eine Hauptstrom-, Separatoder
kombinierte Wicklung bewirkt, sowie ferner, daß der Hauptmotor für Wechselstrom jeder beliebigen Phasenzahl und Periodenzahl
ausgebildet werden kann.
Claims (3)
1. Verfahren zur Erweiterung des Regulierbereiches von Wechselstrom-Motoren
• mit veränderlicher Geschwindigkeit, deren beide Glieder, Stator und Rotor, umlaufen
, können, wobei das eine Glied frei ist, das andere die Lastwelle antreibt und beide
Glieder derart mit Hilfsmaschinen verbunden sind, daß das freie Glied mit einer
als Dynamo wirkenden Hilfsmaschine, das Lastglied mit einer als Motor wirkenden und von dieser Dynamo gespeisten Hilfsmaschine
verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die als Dynamo arbeitende Hilfsmaschine (3) durch Kurzschluß oder
angenäherten Kurzschluß unter Beibehaltung eines starken magnetischen Feldes als elektrische Bremse benutzt wird, um
die höchste, dem Stillstand dest freien Gliedes (1) entsprechende Geschwindigkeit
der Lastwelle ohne Anwendung einer weiteren besonderen Bremse zu erreichen.
2. Verfahren nach Anspruch 1; wobei das magnetische Feld der als Dynamo
arbeitenden Hilfsmaschine mittels einer Hauptstromwicklung aufrechterhalten wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der allmähliche Kurzschluß
des äußeren Stromkreises der Hilfsdynamo durch allmähliche Kurzschließung der Feldwicklung (6) eines von der Hilfsdynamo
gespeisten Hauptstromhilfsmotors (5) erzielt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE297779C true DE297779C (de) |
Family
ID=552052
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT297779D Active DE297779C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE297779C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1046751B (de) * | 1957-05-20 | 1958-12-18 | Licentia Gmbh | Stufenloses elektrisches UEbersetzungsgetriebe |
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE1046751B (de) * | 1957-05-20 | 1958-12-18 | Licentia Gmbh | Stufenloses elektrisches UEbersetzungsgetriebe |
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