DE297770C - - Google Patents

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DE297770C
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drive
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lever
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/02Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by lever mechanism
    • B30B1/06Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by lever mechanism operated by cams, eccentrics, or cranks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)
  • Presses And Accessory Devices Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES A
PATENTAMT.
,Bei Pressen, und zwar insbesondere Hartst einpressen, bei welchen der Preßstempel mittelbar oder, unmittelbar durch einen von einer Kurbel oder einem Exzenter angetriebenen Hebel bewegt wird, entstehen leicht Brüche dieses Hebels oder anderer Teile, wenn der Widerstand der Preßmasse ein zu großer ist, so z.B. ihfolge zu trpckener Beschaffenheit der Preßmasse oder in ihr befindlicher Steine
u. dgl. m. .
Um diese Brüche zu vermeiden, ist vorgeschlagen worden, die Verbindung (Pleuelstange) zwischen dem den Preßstempel Dewegenden Hebel und dem Antrieb nachgiebig auszuführen, indem sie mit einem unter dem Einfluß eines hydraulischen Akkumulators stehenden und in einem mit Flüssigkeit gefüllten Zylinder arbeitenden Kolben verbunden wird, welcher bei zu großem Widerstand der Preßmasse die Flüssigkeit aus dem Zylinder in den dem normalen Höchstpreßdruck entsprechend belasteten Akkumulator treibt und dadurch eine die Weiterbewegung des Preßstempels aufhebende Verkürzung der Verbindung zwisehen dem Hebel und dem Antrieb ermöglicht. Diese Einrichtung hat einen ihre Anwendung sehr erschwerenden Nachteil. Da nämlich' der Kolben und sein Zylinder beim Betrieb der Presse sich in fortwährender Bewegung befinden, ist die den Zylinder an den Akkumulator anschließende Rohrleitung gezwungen, ebenfalls eine ununterbrochene Bewegung auszuführen, was unvermeidlich sehr bald Undichtigkeit und Bruch der Rohrleitung zur Folge haben muß.
Durch den den Gegenstand der Erfindung bildenden Antrieb der Presse wird dieser Nachteil dadurch beseitigt, daß eine unnachgiebige Verbindung (Pleuelstange) zwischen dem den Preßstempel bewegenden Hebel und dem Antrieb (Kurbel, Exzenter) vorhanden ist, der Antrieb selbst aber nachgiebig angeordnet ist, indem er an einen selbständigen Zylinderkolben so angeschlossen ist, daß er bei zu großem Widerstand der Preßmasse unter Beanspruchung des Akkumulators ausweichen und dadurch die gewaltsame Weiterbewegung des Preßstempels bzw. des Hebels aufheben kann. Dabei, also bei der Bewegung des Antriebes, bleiben der Kolben und der Zylinder und 5<> demnach auch die Verbindungsrohrleitung zwischen letzterem und dem Akkumulator in Ruhe.
Die Zeichnung veranschaulicht beispielsweise eine Ausführungsform des Pressenantriebes gemaß der Erfindung. Die Zeichnung stellt nur den Antrieb selbst sowie den Preßstempel und den ihn bewegenden Hebel dar.
Der ungleicharmige Hebel α ruht auf einem Querträger b der Presse, und sein kurzer Arm ' ist durch ein Gelenkstück c mit dem Preßstempel d verbunden. An das Ende des langen Armes des Hebels α greift, eine Pleuelstange e, die andererseits an den Kurbelzapfen einer Kurbelwelle f angeschlossen ist, an. Letztere ist an zwei durch ein Kopfstück g und einen Querträger h fest miteinander verbundenen, einen Rahmen bildenden Schwingarmen i gelagert. Das Kopfstück g ruht in zwei festen Lagern k, so daß die Schwingarme i auf und nieder schwingen können. Die Kurbelwelle f trägt außerhalb der Schwingarme ein Zahn
. Auflage, ausgegeben am 12. Mai
rad /; in dieses greift ein kleineres Zahnrad m ein, welches auf der von nicht dargestellten festen Lagern getragenen'Antriebswelle η sitzt. Letztere durchsetzt das hohle Kopfstück g mit einigem Zwischenraum zwischen beiden, so daß die Antriebswelle η nicht durch das Kopfstück g belastet wird, aber gleichachsig zu letzterem liegt.
Das freie Ende der Schwingarme i stützt
ίο sich auf die an den Querträger /js angreifende Stange ö eines in dem Zylinder p arbeitenden Kolbens q, der für gewöhnlich auf dem Zylinderboden aufruht. Der Zylinder f ist an einen festen Teil r des Pressengestells oder des Fundamentes so angelenkt, daß er eine geringe seitliche Bewegung auszuführen vermag. Der oberhalb des Kolbens q befindliche Flüssigkeitsraum des Zylinders p ist durch die Rohrleitung s mit dem nicht dargestellten Akkumulator verbunden.
Wenn die Preßmasse einen zu großen Widerstand leistet, erhält die Kurbelwelle f einen größeren, nach oben gerichteten Gegendruck, demzufolge die Schwinganne i entgegen dem durch den Akkumulator ausgeübten Drucke "nach oben hin ausweichen, wobei dann die •Druckflüssigkeit aus dem Zylinder p durch die Leitung s in den Akkumulator getrieben wird. Bei dieser Aufwärtsschwingung der Arme i wird die obere Endstellung des Preß-Stempels d entsprechend nach unten verlegt bzw. eine weitere Preßbewegung des Hebels I vermieden.
An Stelle des Kolbens und des Zylinders kann auch ein anderer nachgiebiger, nicht hydraulischer Widerstand, beispielsweise eine Gewichts- oder Federanordnung, treten.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: . ,
1. Antrieb für Pressen, insbesondere Hartsteinpressen, mit einem den Preßstempel bewegenden, durch, eine Kurbel, ein Exzenter
o. dgl. angetriebenen Schwinghebel, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbel, das Exzenter o. dgl. (f) an einem um die sie abtreibende Antriebswelle (n) schwingbaren Rahmen o. dgl. (t) befestigt ist, dessen freies Ende durch einen Widerstand gestützt wird, der bei zu großem Widerstand der Preßmasse nachgibt und eine ausweichende Schwingung des Rahmens (*) gestattet.
2. Antrieb für Pressen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Rahmen (i) stützende Widerstand aus einem Kolben (q) besteht, der in einem an einen hydraulischen Akkumulator angeschlossenen Zylinder (p) arbeitet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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