DE199124C - - Google Patents
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- DE199124C DE199124C DENDAT199124D DE199124DA DE199124C DE 199124 C DE199124 C DE 199124C DE NDAT199124 D DENDAT199124 D DE NDAT199124D DE 199124D A DE199124D A DE 199124DA DE 199124 C DE199124 C DE 199124C
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- crank
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Links
- 238000005242 forging Methods 0.000 claims 1
- 238000010008 shearing Methods 0.000 claims 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 4
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 2
- 206010009696 Clumsiness Diseases 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16P—SAFETY DEVICES IN GENERAL; SAFETY DEVICES FOR PRESSES
- F16P5/00—Emergency means for rendering ineffective a coupling conveying reciprocating movement if the motion of the driven part is prematurely resisted
- F16P5/005—Overload protection by energy absorbing components, e.g. breaker blocks, shear sections
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H35/00—Gearings or mechanisms with other special functional features
- F16H35/10—Arrangements or devices for absorbing overload or preventing damage by overload
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Press Drives And Press Lines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 476. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. März 1907 ab.
Bei Pressen, deren Preßwerkzeuge oder Gesenke durch Kurbel oder Exzenter bewegt
werden und welche mit hohem Druck arbeiten, kommt es vor, daß durch Ungeschicklichkeit
der Bedienung das Werkstück nicht' richtig in den Höhlungen der Matrize gehalten
wird, sondern zwischen den erhabenen Stellen liegt, welche beim Hubende dicht zusammenkommen,
daß ferner beim Arbeiten
ίο mit Stempel dieser beim Vorwärtsgang abbricht
und sich verklemmt. Es führt dann die in dem Schwungxade aufgespeicherte
Kraft unbedingt zur Zerstörung einzelner Teile, zu .Wellenbrüchen, Bruch der Pleuelstange,
sogar oft zur Zerstörung des Rahmens der Presse oder anderer wertvoller Teile.
Es ist nun schon vorgeschlagen, in . die Übertragungsteile zwischen dem Antrieb und
den eigentlichen Preßteilen einen Maschinenteil einzuschalten, der mit Absicht so schwach
gewählt war, daß er bei Überschreitung einer gewissen Kraft zerstört werden würde. Demgemäß
wurde z. B. zwischen Antrieb und Presse ein vielgliedriges Hebelgestänge eingeschaltet,
um zu erreichen, daß bei der Zerstörung eines hierfür bestimmten Gliedes die übrigen Übertragungsteile der Presse und des
Getriebes nicht beeinflußt würden. Durch solche Anordnung mußte die Presse aber kompliziert und teuer werden; außerdem sind
die verschiedenen Gelenke, die hierbei erforderlich waren, auch im Interesse der Kraftersparnis
besser zu vermeiden.
Bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden Einrichtung, bei der ebenfalls die
Zerstörung eines oder einiger bestimmter Teile zum Schütze der übrigen Teile beim
Auftreten übermäßiger Drücke erfolgen soll, und wobei nur diejenigen Maschinenteile,
welche zur Übertragung der Bewegung bzw. des Druckes unbedingt erforderlich sind, Verwendung
finden, erhält die zur Übertragung des Preßdruckes vorhandene Pleuelstange eine besondere Ausbildung; sie ist 0-förmig, also
zweiteilig, gestaltet, und es sind die Verbindungsmittel des zweiteiligen Pleuelstangenkopfes
oder Kurbellagers so schwach gehalten, daß diese bei übermäßigen Drücken zerstört werden. Die Pleuelstange bleibt dann
einfach stehen, und die Antriebskurbel dreht sich unter Einwirkung des kraftaufspeichernden
Schwungrades in der Höhlung der Pleuelstange weiter.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Anordnung dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Stirnansicht. Zur Darstellung sind nur' die
für das Verständnis erforderlichen Teile gebracht.
Die Pleuelstange α ist 0-förmig ausgebildet.
Unten ist sie mit dem Preßstück b verbunden, welches gegen das Gegendruckstück c
wirkt. Das Lager für die Kurbel d ist so ausgebildet, daß die obere Schale mit der
Pleuelstange α ein Stück bildet, während die untere Schale α1 für sich ausgebildet ist und
in dem Hohlraum der O-förmigen Stange a Raum zur Be\vegung hat. Bei dem Beispiel
sind vier Schrauben e zur Verbindung der Schale al mit dem Körper der Pleuelstange a
angeordnet. Diese Schrauben werden so be-
messen, daß sie bei übermäßigen Drücken reißen, wobei dann die Kurbel d die Schale al
niederdrückt, ohne eine Zerstörung anderer Pressenteile vornehmen zu können. An Stelle
der Schrauben können auch andere geeignete Teile zur Verbindung der beiden Kurbellagerhälften
Benutzung finden.
Die Neuerung ist naturgemäß nicht nur für Pressen, sondern auch für andere Maschinen
verwendbar, bei denen hohe Drücke auftreten, z. B. Scheren, Stanzen usw.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Pleuelstangen für Schmiedepressen u. dgl. mit Abschervorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange zweiteilig und in der Weise O-förmig ausgebildet ist, daß nach Zerstörung der geschwächten Verbindungsschrauben (e) und Abfallen des Lagerdeckels die sich weiterdrehende Kurbei (d) innerhalb der Pleuelstange Raum zur Bewegung erhält.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE199124C true DE199124C (de) |
Family
ID=461867
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT199124D Active DE199124C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE199124C (de) |
-
0
- DE DENDAT199124D patent/DE199124C/de active Active
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