DE297631C - - Google Patents
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- typewriter
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J29/00—Details of, or accessories for, typewriters or selective printing mechanisms not otherwise provided for
- B41J29/14—Attachments operated by the leg, e.g. the foot, the knee
Landscapes
- Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Schreibmaschinen mit Tretvprrichtung zum Antriebe von Einrichtungen wird der
, Fußtritt um seine horizontale Drehachse niedergetreten und schwingt dabei sowie bei seinem
nachfolgenden Wiederaufsteigen stets nur' in einer und derselben Richtung, so daß man
für jede durch Fußtritt anzutreibende Maschineneinrichtung einen besonderen Fußtritt
benötigt, was bei Schreibmaschinen mit mehreren Umschalteinrichtungen unvorteilhaft erscheint.
Nach der Erfindung soll jedes Umlegen und unnötiges Verschieben der Füße vermieden werden. Zu diesem Zwecke erhält
jeder Fuß nur einen Fußtritt, welchen er weder verlassen noch verschieben muß.
Der Tasten- oder Hebelzug ist jedoch nicht unmittelbar am Trittbrett angeschlossen, sondern
an einem Antriebshebel, welcher durch Niedertreten des Trittbrettes ebenfalls herunterschwingt
und den Tastenzug bewegt. In dieser Weise kann jeder Fuß ohne Ermüdung
bequem zwei oder drei Tastenzüge in Tätigkeit setzen. Der Fußtritt, auf welchem der Fuß auf ruht, ist mittels Kugel- oder Universalgelenkes
gelagert und , wird durch' die Wirkung eines Federzuges in seiner emporgeklappten
Lage gehalten. Bei normalem Niedertreten bewegt der Fußtritt einen mit je einer Einrichtung der Schreibmaschine in Verbindung
stehenden Antriebshebel. Wenn man den Fuß vor dem Niedertreten nach rechts
oder links seitlich dreht, so bewirkt dann sein Niedertreten eine andere bzw., wenn erforderlich,
zwei Einrichtungen der Schreibmaschine.
Die Erfindung ist durch Zeichnung sehematisch klargestellt. Fig. 1 ist die Fußtritteinrichtung
in vertikalem Schnitt. Fig. 2 bis 4 sind Ausführungsbeispiele in Draufsicht.
Das Trittbrett 1, bzw. 1 bis 5, ist auf einer '
Grundplatte 14 (oder auf einem Rahmen) unterhalb der Schreibmaschine zum bequemen
Drauflegen des Fußes der schreibenden Person durch ein Kugel- bzw. Universalgelenk 10, 11
gelagert, so daß es vor dem Niedertreten auch nach rechts oder links mit dem Fuß gedreht
werden kann, und wird von einer aufwärts ziehenden Feder 15, wenn unbelastet, stets
in seiner oberen freien Lage gehalten. Die seitlichen Ausschwenkungen können durch entsprechende
Anschläge begrenzt werden. Vor dem Niedertreten kann die schreibende Person
mit jedem Fuße das Trittbrett daher in eine von drei verschiedenen Lagen unangestrengt
verstellen. In jeder dieser Lagen ist dem Fußtritt ι bis 5 gegenüber ein um seine
wagerechte Achse drehbarer, zweiarmiger Antriebshebel angeordnet, dessen dem Trittbrett
zugekehrtes Hebelende mit Belassung eines ziemlich freien Spieles bis unter das freie Ende
des Fußtrittes ragt und bei 9 mittels eines
Draht- ο. dgl. Zuges 13 mit der betreffenden Umschalteiririchtung der Schreibmaschine auslösbar
verbunden ist. Der andere Antriebshebelarm 7 wird durch eine Feder 12 stets
nach unten gezogen, wobei der Hub durch bekannte Mittel entsprechend beschränkt werden
kann, damit der Fußtritt über dem freien Ende des Ahtriebshebelarmes 6 spielen kann.
Durch den auf dem Trittbrett 1 aufliegenden Fuß wird für gewöhnlich der mittlere Antriebshebel
6, 7, und beim Seitwärtsdrehen des Fußes vor dem Niedertreten auch der eine oder der andere Seitenhebel 6', 7' oder 6", 7"
niedergetreten, so daß mit jedem Fuß nicht nur eine, sondern je nach Bedarf zwei oder
drei Umschaltungen an der Schreibmaschine ohne Anstrengung und ohne Störung der Fingerarbeit leicht hervorgebracht werden
können.
Die Erfindung bietet auch noch den weiteren Vorteil, daß sie die neuen Schreibmaschinenausführungen
mit gegenüber den gangbaren Typen mehr oder weniger vermehrter Anzahl Ausschaltorgane zu bauen erlaubt, welche
viel leistungsfähiger als die bisher gangbaren Schreibmaschinen sein werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Tretvorrichtung für Schreibmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß, das Hakenende des Fußtrittes mittels Kugel- oder Universalgelenks (io, 11) gelagert und das Spitzenende durch eine Federaufhängung (15) über nebeneinanderliegende, mit Einrichtungen der Schreibmaschine in Verbindung stehende Antriebshebel (6, 7; 6', 7'; 6". 7") gehalten ist, um beim Niederdrücken irgendeinen derselben (6,7 bzw. 6', 7' bzw. 6", 7") mit herabdrücken zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE297631C true DE297631C (de) |
Family
ID=551911
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT297631D Active DE297631C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE297631C (de) |
-
0
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