DE297239C - - Google Patents
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- DE297239C DE297239C DENDAT297239D DE297239DA DE297239C DE 297239 C DE297239 C DE 297239C DE NDAT297239 D DENDAT297239 D DE NDAT297239D DE 297239D A DE297239D A DE 297239DA DE 297239 C DE297239 C DE 297239C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21F—SAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
- E21F13/00—Transport specially adapted to underground conditions
- E21F13/006—Equipment transport systems
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Geology (AREA)
- Lift-Guide Devices, And Elevator Ropes And Cables (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 297239 KLASSE 5 d. GRUPPE
Die in Bergwerken unter Tage gebrauchten Ausbaumittel, namentlich das Holz, das für die
Zimmerung und als Stempel Benutzung findet, wird durch die Bremsberge zur Verwendungsstelle
befördert. Da solche Bremsberge aber nur in geringerer Zahl eingebaut zu werden
pflegen, so ist es der Regel nach erforderlich, daß die Ausbaumittel noch einen größeren Weg
vom Bremsberg bis zur Verwendungsstelle zurücklegen.
Die Erfindung vermeidet diesen Umstand, und zwar dadurch, daß sie die heute ziemlich allgemein
in Verwendung befindliche Förderrinne, die von der Gewinnungsstelle, welche gleichzeitig
die Ausbaustelle ist, zur Strecke führt, zum Transport der Ausbaumittel geeignet macht.
Es geschieht dies dadurch, daß ein Wagen, der die Ausbaumittel (das Holz) aufnimmt, an der
Ausmündungsstelle in die Rinne eingesetzt und ähnlich wie beim Bremsberge durch einen
Haspel o. dgl. hochgezogen wird, so daß er also die stillgesetzte Rinne gewissermaßen als Gleis
benutzt.
Um nun die unbedingt erforderliche Sicherung gegen Absturz bei Seilbruch ο. dgl. zu bewirken,
ist der Wagen mit einem umzulegenden oder abnehmbaren Bügel versehen. Dieser
■ Bügel schlägt beim Hochziehen des Wagens gegen von der Zimmerung getragene Fallen an,
die sich nur aufwärts öffnen, in abwärtiger Richtung aber schließen. Bei Niedergehen des
Wagens wird der Bügel dann aus dem Fallenbereich herausgebracht. Dies kann unbedenklich
geschehen, weil er einer Sicherung auf dem Rückwege wegen der geringen Seilbeanspruchung
kaum noch bedarf.
In der Zeichnung ist die Anlage dargestellt.
Fig. ι zeigt sie in ihrer Gesamtheit in Seitenansicht.
Fig. 2 zeigt das andere Ende der Rinne mit dem angebauten Haspel.
Fig. 3 stellt den Vorübergang des Wagens an einer Falle dar, und
Fig. 4 den Sicherungsb'ügel.
In die Strecke α mündet, vom Ort kommend, die Förderrinne b, die durch eine nicht zur Darstellung
gebrachte motorische Anlage angetrieben wird, die aber für den Transport der Ausbaumittel stillzusetzen ist. Die Ausbaumittel,
das Holz, werden von einem auf kleinen Rädern c laufenden Wagen d aufgenommen,
und dieser Wagen wird in die Rinne eingesetzt, in welcher er Führung findet. Er wird hochgezogen durch das Zugseil e, welches durch den
Haspel f bedient wird. Zur Sicherung gegen den Absturz bei Seilbruch tragen die Kapphölzer g
der Zimmerung Fallen h, welche sich nur aufwärts öffnen, niederwärts dagegen den Durchgang
sperren. Ein Bügel i, der zweckmäßig auf eine Stirnwand des Wagens, wie es Fig. 3 zeigt,
aufgesteckt ist, der aber natürlich auch angelenkt sein kann, so daß er nur niederzulegen ist,
findet gegen die Falle h Anschlag und läßt den Wagen nicht zurückgehen. Es ist selbstredend
erforderlich, die Fallen so dicht hintereinander anzuordnen, daß der Wagen im Falle des Seilbruches
noch keine große Geschwindigkeit erreicht haben kann, ehe er auf die erste Falle auftrifft.
Wird der Wagen d nach Entladung vermittels des Haspels f wieder abgelassen, so ist der Bügel durch Abziehen oder Niederlegen aus dem
Fallenbereich zu bringen, damit der Wagen ungehindert abgleiten kann. Einer Sicherung bedarf
es auf diesem Wege nicht, weil die Beanspruchung des Seiles nunmehr um ein Mehrfaches
geringer ist, es also nicht reißen wird, wenn es beim Aufzug noch unmittelbar vorher
die größere Beanspruchung vertrug.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ίο i. Beförderungsanlage für Ausbaumittelin Bergwerken unter Tage, dadurch gekennzeichnet, daß ein Wagen (d), der durch einen Haspel (/") o. dgl. in bekannter Weise hochgezogen wird, in der Förderrinne (b) Führung findet.
- 2. Beförderungsanlage für Ausbaumittel in Bergwerken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagen mit einem aufrichtbaren Bügel (i) versehen ist, der gegen eine aufwärts sich öffnende, abwärts sich sperrende Falle (A) anschlägt, welche ihn vor dem Absturz sichert.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE297239C true DE297239C (de) |
Family
ID=551552
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT297239D Active DE297239C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE297239C (de) |
-
0
- DE DENDAT297239D patent/DE297239C/de active Active
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