DE29656C - Anhängbares Patronen-Magazin für Einzellader - Google Patents

Anhängbares Patronen-Magazin für Einzellader

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Publication number
DE29656C
DE29656C DENDAT29656D DE29656DA DE29656C DE 29656 C DE29656 C DE 29656C DE NDAT29656 D DENDAT29656 D DE NDAT29656D DE 29656D A DE29656D A DE 29656DA DE 29656 C DE29656 C DE 29656C
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DE
Germany
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magazine
container
cartridges
rod
opening
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Active
Application number
DENDAT29656D
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English (en)
Original Assignee
J. B. SCHMARDA in Wien
Publication of DE29656C publication Critical patent/DE29656C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B39/00Packaging or storage of ammunition or explosive charges; Safety features thereof; Cartridge belts or bags
    • F42B39/02Cartridge bags; Bandoleers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B39/00Packaging or storage of ammunition or explosive charges; Safety features thereof; Cartridge belts or bags
    • F42B39/002Cartridge containers provided with cartridge-dispensing means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72: Schusswaffen und Geschosse.
JOH. BAPT. SCHMARDA in WIEN. Anhängbares Patronenmagazin für Einzellader.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Mai 1884 ab.
Die Erfindung, welche den Gegenstand dieses Patentes bildet, hat den Zweck, eine gewisse Anzahl von Patronen neben den Verschlufs derart zu lagern, dafs der Schütze dieselben bequem einzeln erfassen und dieselben auf dem kürzesten Wege, also mit möglichst geringem Zeitaufwand, in den Laderaum einführen kann. Zu diesem Zwecke wird an die linke Seite des Mittelschaftes, in Höhe des Verschlufsgehäuses, ein flacher Behälter aus Blech oder anderem geeigneten Material in leicht trennbarer Weise angehakt. Dieser Behälter besitzt rechteckigen Querschnitt, und es entsprechen die beiden Querschnittsdimensionen der Länge und dem Durchmesser der Patronen, so dafs eine gewisse Anzahl derselben mit Spielraum in den Behälter eingeschoben werden kann. Eine oder mehrere an der Rückwand des Behälters befestigte Schraubenfedern drücken die Patronen beständig gegen die Vorderwand, so dafs die vorderste Patrone immer unter eine an der Vorderwand angebrachte Oeffnung der oberen Behälterwand zu stehen kommt und herausgezogen werden kann.
Beiliegende Zeichnung zeigt ein anhängbares Magazin dieser Art in Verbindung mit einem für diesen Zweck hergerichteten Mausergewehre, und zwar ist:
Fig. ι eine Seitenansicht des mittleren Theiles des Gewehres mit angehängtem Magazin,
Fig. 2 eine obere Ansicht desselben,
Fig. 3 ein Verticalquerschmtt nach Linie A-B, Fig. i, und
Fig. 4 eine Ansicht der rechten Seite des abgenommenen Magazins.
Der Behälter α aus Blech oder sonstigem genügend steifen und widerstandsfähigen Material ist so hoch und so breit hergestellt, dafs die Patronen cc... mit einem gewissen Spielraum eingeschoben werden können. Das Einschieben und Herausziehen der Patronen geschieht durch die am vorderen Ende der oberen Behälterwand angebrachte Oeffnung alt und damit der Schütze die jeweilig erste Patrone bequem mit dem Daumen und Zeigefinger erfassen könne/ sind in der Höhe der Oeffnung Cr1 beide Seiteöwände des Behälters a. mit Ausschnitten versehen.''>'■■ Sämmtliche Patronen werden durch eine an ihrem vorderen Ende eine gegen vorn concay: geformte Platte ^1 tragende Schraubenfeder b beständig gegen die vordere Wand des Behälters angedrückt; dabei sind die einzelnen Windungen; der Feder b von dem Behälterquerschnitt entsprechender rechteckiger Form, so dafs die Feder in allen Stellungen von den Behälter wänden gut geführt wird.
Um den in den Behälter α eingeführten Patronen cc... eine feste Lage zu geben und jedem Verspreizen vorzubeugen, sind die vordere und hintere Gehäusewand nicht parallel hergestellt, sondern-, mit Rücksicht auf den verschiedenen Durchmesser der Patronen am Wulst und am Projectil, nach unten convergirend. Der obere Rand az der Vorderwand ist in geringer Breite eingebogen, so dafs er über die erste Patrone zu stehen kommt und dieselbe beim Wenden des Gewehres oder bei raschen Bewegungen am Herausfallen hindert. Damit auch die zweite Patrone gut festgehalten werde, ohne
dafs dabei das Herausziehen der ersten Patrone erschwert wäre, beträgt die Länge der Oeffnung «, etwas weniger als zwei Patronenbodendurchmesser.
Zum Befestigen dieses Magazins an dem Mittelschaft, in Höhe des Verschlufsgehäuses, dient ein elastischer Stab d, welcher mit einem Ende an den vorderen Theil der rechten Behälterwand gelöthet oder genietet ist. Das angelöthete oder angenietete Ende des Stabes d ist einseitig verstärkt, so dafs ein Absatz dy gebildet wird, oder man stellt, wie in der Zeichnung gezeigt, diesen Absatz (I1 dadurch her, dafs man zwischen Stab d und Gehäusewand eine Unterlagsplatte d? von entsprechender Dicke anbringt.
Um am Gewehr ein Lager zur Aufnahme des Stabes d herzustellen, wird mittelst der vorderen Griffbügelschraube s eine der Form des Mittelschaftes f entsprechend gekrümmte, elastische Blechplatte am Schaft befestigt. Diese Platte g reicht bis über den Rand des Schaftes / hinaus und ist dort mit einem eingebogenen Rand gx versehen, welcher sich an die Seitenfläche des Verschlufsgehäuses h anlegt, so dafs zwischen Platte g und ihrem eingebogenen Rand gi einerseits und Schaft / und Verschlufsgehäuse h andererseits ein Kanal entsteht, in welchen der Stab d eingeschoben werden kann. Am hinteren Ende des Stabes d ist eine gegen das Verschlufsgehäuse h hin vorspringende Nase d3 angebracht, und es entspricht die Länge des zwischen dieser Nase und dem Absatz αλ liegenden Theiles von Stab d genau der Länge des erwähnten Kanals, plus der Länge des hinter dem Kanal vorstehenden Theiles des Verschlufsgehäuses, so dafs Nase d3 beim Einschieben des Stabes d sich an die hintere Fläche des Verschlufsgehäuses h anlegt und der Behälter α eine vollkommen sichere Lage erhält.
Um dem Schützen die Möglichkeit zu bieten, sich jederzeit von der Anzahl der im Magazin vorhandenen Patronen zu überzeugen, besitzt Behälter α an seiner linken Wand einen durchgehenden Längsschlitz «4.
Will man ein ausgeschossenes Magazin behufs Ersatzes durch ein volles abnehmen, so genügt es, das hintere Ende des Behälters α etwas nach aufsen zu drücken und darauf den Behälter nach vorn zu stofsen. Da die elastische Platte g beim Druck nachgiebt, erweitert sich der durch sie gebildete Kanal, so dafs Nase d3 ihn passiren kann.
Jeder Schütze kann mehrere solcher anhängbaren Magazine in seiner Patronentasche haben, so dafs er in Momenten, wo anhaltendes Schnellfeuer erforderlich ist, sich successive mehrerer Magazine bedienen kann. Bei entsprechender, auf möglichste Gewichtsverminderung gerichteter Wahl des Materials zur Erzeugung der Behälter kann man auch die gesammte Taschenmunition eines Mannes in eine entsprechende Anzahl solcher Behälter einlagern. Aus Blech hergestellte Magazine können in der Weise bedeutend leichter gemacht werden, dafs man alle sechs Wände derselben mit grofsen Ausschnitten versieht, was so weit gehen kann, dafs nur an den Kanten schmale Blechstreifen zur Führung und zum Festhalten der Patronen und der Schraubenfeder stehen bleiben, dafs also der Behälter aus Winkeleisen zusammengesetzt erscheint.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein allseitig geschlossenes und nur vorn oben mit einer Oeffnung /Z1 versehenes, an die Seite des Gewehrverschlusses anhängbares Patronenmagazin a, in welchem die normal zur Laufachse stehenden Patronen von einer Feder b parallel zur Laufachse gegen die Oeffnung ax hin geschoben werden, so dafs sie aus letzterer mit der Hand herausgenommen und verfeuert werden können.
2. Zur Verbindung eines Magazins der unter i. angegebenen Einrichtung mit dem Gewehr ein mit seinem vorderen Ende an der dem Verschlufsgehäuse zugewendetenMagazinwand befestigter federnder Längsstab d, welcher in einen Kanal eingeschoben wird, den ein oben eingebogenes, durch die Griffbügelschraube ί festgehaltenes federndes Blech g oberhalb des Mittelschaftrandes bildet, wobei eine Nase d3 des Stabes d sich an die hintere Verschlufsgehäusefläche legt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT29656D Anhängbares Patronen-Magazin für Einzellader Active DE29656C (de)

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DE (1) DE29656C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2623611A1 (fr) * 1987-11-20 1989-05-26 Tran Dinh Can Boite a cartouches perfectionnee

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2623611A1 (fr) * 1987-11-20 1989-05-26 Tran Dinh Can Boite a cartouches perfectionnee

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